RTZapper

Sportschau live: Leichtathletik-WM 2017

Dienstag, den 15. August 2017
Tags: , , , ,

SO 13.08.2017 | 20.15 Uhr | one

Der letzte Tag bei der Leichtathletik-WM in London. Die letzten Medaillen werden vergeben, auch dieser Wettkampftag könnte noch mal spannend werden.
Die ARD ist dran, zu übertragen, aber leider ist Sonntagabend. Und Sonntagabend im Ersten heißt: Tatort.
Nun befindet sich der “Tatort” allerdings noch in der Sommerpause, und es hätte sicherlich nicht so viele Leute gestört, wenn er einmal ganz ausgefallen wäre.
Aber nein: Der ARD war es am Sonntagabend wichtiger, einen zwei Jahre alten rbb-”Tatort” zu senden, statt die Leichtathletik-WM live zu übertragen.

Stattdessen übertrug one einige Wettbewerbe. Aber längst nicht alle. Bei one durften nur die technischen Wettbewerbe gezeigt werden, die Laufevents wurden ausgespart, und der Reporter sagte auch warum: Die gebe es erst in der Zusammenfassung ab 21.45 Uhr im Ersten. Heißt: Selbst in der Live-Übertragung im Minisender one verweist man teilweise auf die Aufzeichnungen gut zwei Stunden später.
Sauber, ARD!
Gut, dass auch Eurosport 1 live übertragen hat. Und zwar auch die Laufwettbewerbe.

RTZapper

Sportschau live: Leichtathletik-WM 2017 – Usain Bolt

Sonntag, den 6. August 2017
Tags: , ,

SA 05.08.2017 | 20.15 Uhr | Das Erste

Dritter. Nur Dritter. Und die Luft war raus.
Einen ganzen Abend drehte sich im Ersten alles um Usain Bolt. Ein letztes Mal trat der Jamaikaner bei der WM beim 100-Meter-Lauf an. Am frühen Abend lief eine ewig lange Doku über diesen Wundersprinter. In der Live-Übertragung wurde sogar hin und wieder der Bolt-Countdown eingeblendet – was sonst nur die privaten machen. Und alle waren sie schon ganz aufgeregt. Dass Bolt das Rennen gewinnen würde – irgendwie war das ja ein Fakt.

Aber dann: das Rennen. Und nach zehn Sekunden stand fest: Bolt hat nicht gewonnen. Er wurde auch nicht Zweiter. Nur Dritter. Entsetzen im Publikum, und am Ende wurde dann Bolt dennoch gefeiert, für das, was er geleistet hat. Und der Sieger? Für den hat sich kaum jemand interessiert.
Aber die Luft war dennoch raus, und die Enttäuschung war… Es wollte niemand sagen, aber enttäuscht waren doch alle, dass der Showdown mit einer geplatzten Seifenblase endete.
Sport ist eben doch unberechenbar und überraschend. Auch bei Rennen mit Usain Bolt.

KeineWochenShow

#2 – Smartphone-WM. Elphi mit Husten. Freedom Call und Herzbuben

Sonntag, den 15. Januar 2017
Tags: , , , , , , ,

Das lief doch schon mal ganz gut! 291 Abrufe hatte die Premiere von “KeineWochenShow” auf Facebook und Youtube. Damit haben wir nicht gerechnet.
Ein paar Reaktionen gab es auch: Dass wir uns ja gar nicht vorgestellt hatten. Dass einer von uns eine ganz schön ramschige Hose an hatte.

In der 2. Folge unseres Video-Blogs geht es um die Handball-WM, die wir ja nur im Internet verfolgen können – in meinem Fall auf dem Smartphone.
Wir sprechen über die Elbphilharmonie in Hamburg, über das grandiose Eröffnungskonzert und darüber, dass man im Saal besser nicht hustet.
Der CD-Tipp ist die neue Scheibe von Freedom Call, die gerade bei RTL II mit den Wildecker Herzbuben zu sehen waren.
Der Buchtipp ist ein Rügen-Krimi, und ein Bier testet MetalMewes auch.

Anmerkungen gern in die Kommentar.

Auf Youtube: KeineWochenShow #2

RTZapper

Handball-WM 2017: Deutschland – Ungarn

Samstag, den 14. Januar 2017
Tags: , ,

FR 13.01.2017 | 17.45 Uhr | Youtube

Fußball-WM 2014: Wir haben uns alle vor den Fernsehern versammelt, es war ein Massenerlebnis.
Handball-WM 2017: Ich sitze zu Hause, habe mir die Kopfhörer ins Ohr gesteckt und starre auf mein Smartphone. Dort läuft das erste Spiel der deutschen Nationalmannschaft gegen Ungarn. Im Internet. Bei Youtube. Auf der Seite der DKB, einer Bank.
Irgendwas ist da ganz gewaltig schief gelaufen.

ARD und ZDF hätten die WM sehr gern übertragen. Aber der Rechteinhaber “beIN Sports” gab Ihnen keine Rechte, weil eine Free-TV-Übertragung über Deutschland hinaus nicht gewünscht war. Somit waren auch die Privatsender raus.
Mit Sky aber gab es auch keine Einigung. Auch nicht mit anderen Sport-Pay-TV-Sendern. Oder mit Sport-Internetportalen.
Offenbar wollte der Rechteinhaber gar keine Rechte vergeben, verstehe das, wer will.
Kurz vor Peng dann immerhin die Nachricht: Ein Sponsor springt ein. Die DKB, eine Bank, zeigt die Spiele auf deren Internetseite, über die Youtube-Plattform.

Tja, so weit ist es gekommen: Die Handball-WM spielt ein Internet-Nischen-Dasein. Natürlich regt das die Fans auf. Und die Handball-Funktionäre. Dabei haben Letztere durchaus Mitschuld, man hätte ja im Vorfeld mal mit dem Rechteinhaber klären können, was geht und was nicht. Nächstes Mal vielleicht.
Stattdessen wird immer wieder gern auf ARD und ZDF draufgehauen. Nach dem Motto, und jetzt bitte einmal aufstampfen: Wozu zahle ich GEZ? Es ist aber auch sehr einfach, auf ARD und ZDF zu schimpfen, obwohl die wenig dafür können. Außer vielleicht auf lange Sicht mal drüber nachzudenken, ob man wirklich das komplette Programm europaweit frei rauspustet – machen die Österreich mit dem ORF ja auch nicht.

Immerhin gut eine halbe Million Menschen schauten über Youtube zu. Wenn denn was zu sehen war. In der ersten Halbzeit fiel der Stream mehr als 15 Minuten komplett aus. Angeblich weil der Rechteinhaber das Signal gekappt hatte. Doll.
Eine große WM-Euphorie wird da nicht aufkommen, und für den Handball ist das echt bitter. Denn schon das deutsche Auftaktspiel zeigte wieder mal, dass es extrem spannend sein kann, wenn kurz vor Schluss noch alles möglich ist.

RTZapper

Leichtathletik: World Athletic Today

Samstag, den 5. September 2015
Tags: , ,

SA 29.08.2015 | 0.00 Uhr (So.) | Eurosport

Die Reporter von Eurosport hatten es bei der Leichtathletik-WM 2015 in Peking alles andere als einfach. Und freundlicherweise ließen sich ihre Zuschauer immer wieder daran teilhaben.

Der Regisseur des chinesichen Fernsehens CCTV war nicht gerade der beste Freund der Eurosport-Leute. Ständig bekamen wir nicht das zu sehen, was gerade wichtig war. Gab es in einem der Wettbewerbe gerade eine wichtige Entscheidung, jubelten die Zuschauer im Stadion – da sahen die Zuschauer den Einmarsch irgendwelcher Mannschaften. Nicht wirtklich relevant. Und sie hörten Kommentatoren, die kurz davor waren, auszurasten. Und schon erzählten, was die Zuschauer noch gar nicht sehen konnten und erst zwei Minuten später nachgereicht worden ist.
Der Ärger über die China-Regie entwickelte sich im Laufe der Woche zu einem Running-Gag.

Aber noch etwas hat die Eurosport-Leute verärgert: Wenn Sportler mal keine Rekorde hervorbrachten und stattdessen, nun ja, lahm waren. So richtig lahmarschig. Spektakulär langsam. Da waren Läufer plötzlich mehr als eine Minute langsamer als der Weltrekord. Oder warfen so weit, dass sie unter normalen Umstände nicht mal die Quali geschafft hätten. Bei Eurosport war man darüber not amused.
Klar, es geht bei der Leichtathletik-WM um die schnellsten Sportler und darum, doch bitte Rekorde zu brechen. Aber natürlich bitte, bitte ohne Doping, aber trotzdem am Limit. Man will ja trotzdem Spannung und so.
Irgendwie passen diese Denkweisen nicht so ganz zusammen.

RTZapper

Sat.1 Nachrichten: Fußball-WM 2022 im Winter?

Mittwoch, den 25. Februar 2015
Tags: , ,

DI 24.02.2015 | 19.55 Uhr | Sat.1

Fußballdeutschland ist EMPÖRT, EMPÖRT, E M P Ö R T !!! Eine Fußball-WM im Winter? Geht gar nicht! Public Viewing, wenn es draußen kalt ist? Da könnte einem ja kalt werden! WM im Winter schauen? Da kommt doch gar keine Stimmung auf! Finale vor Heiligabend? Doof! Weil… na ja, doof halt!

Es ist immer wieder lustig, wie sich die Deutschen argumentfrei über irgendeine Neuigkeit aufregen können. Da soll also die Fußball-WM 2022 nicht im Juni/Juli stattfinden, sondern im November/Dezember.
Die “Sat.1 Nachrichten” brachten am Dienstagabend eine Straßenumfrage, in der die Deutschen ihre EMPÖRUNG ausdrücken konnten. Weil ja im Winter keine Stimmung aufkomme. Weil es so kalt sei. Und überhaupt: blöd.

Ist ja nur komisch, dass das halbe Berliner Stadtzentrum voll ist, wenn zu Silvester die große Party gefeiert wird – bei Wind und Wetter. Mit der guten Stimmung funktioniert das dort auch. Und keiner beschwert sich, weil es – mimimi – zu kalt ist.
Und, ja, okay, die Gartenparty muss eventuell ausfallen, aber kann man eine Fußball-WM nicht auch indoor schauen?
Stattdessen wird die Revolution ausgerufen.

Problematisch ist die Verlegung der WM 2022 in Katar – wegen der Sommerhitze, die ja bei der Vergabe keiner vorausahnen konnte – natürlich trotzdem. Die Fußballligen in Europa müssen ihre Spielpläne umwerfen, die Champions League muss verschoben werden und und und. Das sind die wahren Probleme mit dieser Terminverlegung – und nicht, ob den verwöhnten Deutschen auf der Fanmeile eventuell das Bier einfriert. Oder sind wir so ein Pussivolk?

RTZapper

Das war 2014!

Mittwoch, den 31. Dezember 2014
Tags: , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , ,

Das Vertrauen der Menschen in die Medien schwindet. Viele glauben im Jahr 2014 nicht mehr dem, was im Fernsehen berichtet wird oder in der Zeitung oder im Internet geschrieben steht. In Foren schreiben sie ihren Ärger nieder, attackieren die Verantwortlichen, die sich immer und immer wieder erklären müssen. Sei es die Krise zwischen Russland und der Ukraine. Sei es die Berichterstattung um die neuen Flüchtlingsheime in Deutschland oder um die Pediga-Demonstranten. Oft scheint es, dass sich die Welt in Gut und Böse teilt. Für Falschinformationen in Bezug auf die Ukraine-Krise muss sich die ARD in den “Tagesthemen gar entschuldigen.

ARD und ZDF haben das Misstrauen aber auch selbst befeuert, und das nicht nur innerhalb der Politberichterstattung. In diversen Rankingshows ist geschummelt worden. Das ZDF, der rbb, WDR, hr und der NDR mussten eingestehen, dass sie an ihren Rankings ein bisschen rumgeschraubt haben. In Johannes B. Kerners Show mit Deutschlands Besten waren die Studiogäste ins bessere Licht gerückt, ZDF-Stars vor RTL-Stars geschoben worden. In den ARD-Rankings gab es auch immer seltsame Gründe, warum die Nummer 10 nicht die Nummer 10 sein durfte. Und nebenbei kam auch noch heraus, dass die Votingzahlen bei den Rankings oftmals verschwindend gering waren.

Verschwindend gering war auch das Interesse an der “Millionärswahl” auf ProSieben. Die Castingshow sollte zu Jahresbeginn das ganz große Ding sein, wurde aber ein Megaflop. Ein solcher Flop sogar, dass das Finale nur im Internet lief. Auch mit “Rising Star” hatte RTL kein Glück – so kam das Finale schneller als gedacht. Die Leute scheinen genug von Castings zu haben, auch bei “Das Supertalent” und “Deutschland sucht den Superstar” waren die Quoten schon mal besser.
Für “Wetten, dass…?” sind die Quoten nicht mehr interessant. Die Show, seit fast 34 Jahren auf Sendung, ist Geschichte. Nur noch 5,5 Millionen Menschen schauten zu, das ZDF zog den Stecker. Das Team der Show hat es nicht geschafft, den Klassiker zu modernisieren. Das letzte große Lagerfeuer ist erlischt. Heißt es.

Ist aber nicht so. Denn Sonntag für Sonntag schafft der “Tatort”, mehr als 10 Millionen Leute an sich zu binden. Die Ermittler aus Münster schafften den Rekord mit weit mehr als 13 Millionen Zuschauern. Nur König Fußball ist nicht zu schlagen. Als Deutschland bei der WM gegen Argentinien Weltmeister wurde, saßen mehr als 35 Millionen vor dem Fernseher – Rekord. Kneipen und Festmeilen nicht mal eingerechnet.

Der Fußball beherrschte im Sommer die Schlagzeilen, aber irgendeine Sau ist immer durchs Dorf getrieben. Stichworte gefällig? Ex-Fußballer Hitzelsperger ist schwul! Kreisch! Uli Hoeneß muss in den Knast, und die Medienmeute belagerte das Gemäuer. Michael Schumacher ist im Koma – und auch vor der Klinik harrte die Medienmeute aus. Als die Lokführer streikten, schickte ein Team des RTL-Boulevardmagazins “Explosiv” ein Kamerateam zur Ex-Frau des Gewerkschaftsbosses – um sie sagen zu sagen, wie schlimm er denn war.
Auf dem Boulevard hat sich das ZDF ausgeruht, als es den Sternekoch Nelson Müller McDonald’s und Burger King testen ließ. Es war irgendwie alles dufte, und den Skandal, dass es bei Burger King ganz mies zugeht (okay, überraschend ist das nicht), den hat ausgerechnet RTL aufgedeckt. Günter Wallraff sei Dank.

Alles ist eben im Wandel. Das ZDF-Kulturmagazin “aspekte” macht jetzt auf jung. Die “Tagesschau” gönnte sich ein nigelnagelneues Studio, der Bildungskanal BR-alpha heißt jetzt ARD-alpha, um irgendwie wichtiger zu wirken. Klassiker wie der “Wochenspiegel” im Ersten oder die “ARD-Ratgeber” sind abgesetzt. Wochenrückblicke sind aus der Mode gekommen und Ratgeber heißen heute Checks. “Beckmann” talkt nicht mehr.
Auch “Die Harald Schmidt Show” ist Geschichte, und kaum jemand hat es mitbekommen. Am Ende sendete die Late Night auf Sky, fast ohne Zuschauer. Das selbe Problem hatte “log in” auf zdf info. Die interaktive Talkshow lief ein paarmal auch im ZDF-Hauptprogramm – ohne Erfolg. Es ist aber auch nicht einfach mit der jungen Zielgruppe. Während zdf info nun wieder mehr Hitlerdokus senden kann, sollten sich die jungen Zuschauer bei joiz sammeln. Aber auch der interaktive Sender ist insolvent und will nun nur im Internet weitermachen.
Ins Internet wird auch der künftige Jugendkanal von ARD und ZDF wandern. Irgendwann, bald. Die Politik hat es so beschlossen, dafür werden einsplus und zdf.kultur geopfert.

Auch im Lokalfernsehen läuft es mehr schlecht als recht. Die center.tv-Sender sind alle, bis auf den in Köln, Geschichte. Aus havelland TV, prignitz TV und ruppin TV wurde NBF3 – aber nur kurzzeitig, und irgendwie hat am Ende gar keiner mehr verstanden, welchen Sender man denn nun eingeschaltet hat. Die Kommunikation auf Facebook wurde vorsichtshalber auch eingestellt, nun ist der Sender zumindest aus dem Kabelnetz ganz verschwunden. Oberhavel TV hat unterdessen einen neuen Besitzer – mal sehen, ob es da noch mal bergauf geht.

Auch die gedruckte Presse hat weiter ihre Probleme. Die Panik ist groß. Beim stern haben sie von heute auf morgen ihren Chefredakteur gefeuert, beim “Spiegel” kämpfte der Chef gegen seine Mitarbeiter und umgekehrt. Die Münchner “Abendzeitung” kämpfte ums Überleben – vorerst gerettet. Wer weiß, wie lange es noch gedruckte Zeitungen und Magazine gibt.

Sie werden es nicht mehr miterleben – viele echte Größen haben uns 2014 verlassen, und manchmal war es schon ein bisschen unheimlich.
Der große Udo Jürgens ist ganz plötzlich gestorben. Joe Cocker hat den Kampf gegen den Krebs verloren. Die Showmaster Joachim Fuchsberger, Dietmar Schönherr und Heinz Schenk sind nicht mehr da. Auch die Schauspieler Karlheinz Böhm, Robin Williams, Peer Augustinski, Gottfried John, James Garner und Philip Seymour Hoffman, Puppenspieler Heinz Schroeder, der Vater von Herrn Fuchs und Frau Elster, die Journalisten Peter Radszuhn, Peter Scholl-Latour, Andreas Ernst, Frank Schirrmacher, Manfred Bleskin, Dirk Sager, Klaus Bölling und Udo Reiter, Boxtrainer Fritz Sdunek, Sängerin Laureen Bacall, die Politiker Ariel Sharon und Eduard Schewardnadse, Schriftsteller Siegfried Lenz, die Unternehmer Ernst und Karl Albrecht, Stefan Lübbe und Heinz-Horst Deichmann sowie Tierfilmer Richard Attenborough.

Und sonst so? Das Erste hat sich am “Quizduell” verhoben. Ganz Deutschland sollte per App live mitspielen können. Hat leider nicht ganz geklappt. War aber trotzdem lustig.
VIVA ist geschrumpft. Der Musiksender teilt sich nun einen Kanal mit Comedy Central, ist nur noch 11 Stunden am Tag auf Sendung. Musiksender scheinen out zu sein. Auch IM1 ist pleite.
Bei den “RTL II News” wäre eine Absetzung dagegen eine gute Nachricht. Nach einem der Fußball-WM-Spiele waren die, ähm, Journalisten so scheiße geil drauf, dass sie in den Nachrichten sowohl den Sieg als auch die Niederlage der deutschen Fußballer vermeldet haben. Warum auch nicht?
Das dachte sich auch die Redaktion von “Immer wieder sonntags”, als sie Moderator Stefan Mross scharfe Currysoßen kosten ließen. Das ging schief, Mross musste in die Klinik und Guido Cantz musste die Live-Show zu Ende moderieren.
Das mit dem Ende ist bei “Schlag den Raab” dagegen immer so eine Sache. Als im November eines der Spiele gar nicht klappen wollte, ist es nach einer Stunde ergebnislos abgebrochen und durch ein neues Spiel ersetzt worden. Die Show endete nach mehr als sechs Stunden, um 2.23 Uhr. Oder so. Um die Zeit kommt’s auf die Minute eh nicht mehr an. und wie heißt es doch so schön, und Helene Fischer ist ja sowieso gerade total in Mode: “Atemlos durch die Nacht”!

Und das bis ins nächste Jahr! Guten Rutsch!