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Moritz von Uslar: Nochmal Deutschboden – Meine Rückkehr in die brandenburgische Provinz

Dienstag, den 31. März 2020
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(1) -> 27.10.2010

2009 war der Autor Moritz von Uslar schon mal in Zehdenick. Er sah sich dort mehrere Monate lang um, freundete sich mit einigen Bewohnern an. Hardrockhausen nannte er den Ort liebevoll – oder auch Provinzhöllennest.
Immer wieder zog es ihn seitdem dorthin, und genau zehn Jahre später wollte der Autor schauen, wie es um den Ort, die kleine Stadt im Norden von Oberhavel, nun bestellt ist.
Im Frühjahr 2019 zog er noch einmal für mehrere Wochen nach Zehdenick, und nun gibt es sein Buch “Nochmal Deutschboden”.

Es hat sich einiges verändert. Die Stadt ist bunter geworden. Es gibt jetzt einen Dönerimbiss, der bis nachts um 1 geöffnet ist. Dafür ist der Große Ratskeller geschlossen. Es scheint dennoch, als ob die Menschen etwas besser drauf sind als vor zehn Jahren. Die Band 5-Teeth-less gibt es zwar nicht mehr. Aber natürlich trifft Moritz von Uslar wieder Raul und seinen Bruder Eric. Raul fährt Lkw, führt offenbar ein geregeltes Leben. Immer wieder geht um um früher, als sie noch Skinheads waren. Nicht wegen der Politik, sondern wegen der geilen Partys.
Moritz von Uslar lässt sich treiben. Er beobachtet. Geht zum Bäcker, trifft auf eine keifende Verkäuferin und trifft auf die Leute, die schon am Mittag in der Kneipe sitzen.

“Wenn du nochmal in unsere Kleinstadt kommst, muss es ein politisches Buch werden.” Da bekommt er gesagt, als klar ist, dass er ein zweites “Deutschboden”-Buch schreiben wird.
Er ist in Zehdenick, während dort der Bürgermeister- und Europawahlkampf stattfindet. Er seziert die Kandidaten, die auf den Bürgermeisterstuhl wollen. Der eine mit klarem Handwerkergesicht, geboren in der Stadt. Der andere ein nicht der begabter Fußballer. Der nächste hat Ähnlichkeit mit Helge Schneider. Der Parteilose, der schon als Dorfversteher bekannt ist und offen schwul lebt und die AfD-Frau, die zu ihrem Programm wenig sagen könne, eine Frau, der der Gegenwart nicht ansatzweise intellektuell gewachsen sei. Überhaupt, die AfD – Moritz von Uslar ist auf die Truppe nicht gut zu sprechen. Ein Kapitel handelt davon, wie er sich mit einer Gruppe um AfD-Oberhavel-Chef Andreas Galau trifft. Er ließ sie auflaufen, stellte irgendwann gar keine Frage mehr.

Himmelfahrt wird in Zehdenick wie im ganzen Osten als Herrentag gefeiert. Auch in Zehdenick wird an diesem Tag gesoffen, und der Autor ist mittenmang. Am Abend findet ein Rechtsrockkonzert statt, und über der Stadt flirrt die nervöse, vorfreudige und angespannte Stimmung. Und der Autor bekommt aufs Maul.
Es sind die Momente, die ein wenig den Atem stocken lassen. Nicht unbedingt, weil man das alles nicht wusste. Es ist die immer relativ nüchterne, wie Moritz von Uslar das Geschehen beschreibt. Nüchtern, aber merkt man, wie es dennoch unter der Oberfläche leicht brodelt, wie auch in der Stadt selbst.
Interessant sind aber in dem Zusammenhang die Gegensätze, die er mitbekommt und beschreibt: Wenn sein Freund Raul lässig seine Stadt und das Geschehen kommentiert, Verständnis für dies und das aufbringt, aber auch feststellt, dass das mit der AfD eigentlich nichts ist und dass er die nicht brauche.

30 Jahre nach der Wende haben die Menschen eine stärkere Ostdeutschland-Identität als noch vor zehn Jahren. “Die reden anders miteinander, die haben einen anderen Umgangston. Der Umgang ist härter und auch politischer geworden”, sagte er in einem Interview mit dem Deutschlandfunk. Es gebe einen rechten Sound, aber Ost bedeute nicht gleich Rechts. Dieses Ostsein empfinde er als positiv.
Moritz von Uslar zeichnet ein differenziertes Bild, aber eben auch ein sehr liebevolles Bild von Zehdenick. Eine Stadt, in der nicht alles gut ist. Aber auch eine, in der nicht nur Depessionen geschoben werden. Er schreibt rotzig, lyrisch, aber immer auf den Punkt. Es ist ein spannendes Porträt der Kleinstadt. Es wird nicht jedem gefallen. Aber es kratzt alles andere als an der Oberfläche. Und diesmal schafft er es sogar bis nach Deutschboden – dem Ort, der dem Buch den Namen gibt.

Moritz von Uslar: Nochmal Deutschboden – Meine Rückkehr in die brandenburgische Provinz
Kiepenheuer & Witsch, 330 Seiten
8/10

Hits: 117

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Lukas Rietzschel: Mit der Faust in die Welt schlagen

Dienstag, den 24. März 2020

Ostdeutschland, irgendwo in der nordsächsischen Provinz. Dort wachsen die Brüder Philipp und Tobias auf. Die Geschichte beginnt im Jahr 2000, zehn Jahre nach der Wiedervereinigung.
Die Rede war von blühenden Landschaften, aber hier blüht eigentlich nicht so richtig was. Das Leben in den Betonplatten ist irgendwie ganz okay, aber für die jungen Leute auch relativ trostlos. Die Industrie liegt brach, bis zu den Tagebauen, die alles wegfressen, ist es nicht weit.
Die Menschen befürchten den Verlust ihrer Heimat, was Philipp und Tobias mit ihrem Leben anstellen wollen, ist unklar.
In Dresden gibt es Naziaufmärsche, und überhaupt spitzt sich die Stimmung ziemlich zu.

Der letzte Satz dieser Beschreibung hat eine gewisse Dramatik, und auch der Ullstein-Verlag hat ihn so ähnlich aufgeschrieben. Im Fall dieses Romans ist es allerdings so, dass dieses Geschehen irgendwann auf den letzten Seiten einsetzt und man als Leser ein wenig das Gefühl hat, dass hier etwas aus PR-Zwecken aufgebauscht werden soll, was aber eigentlich gar nicht wirklich aufzubauschen ist.
Der Roman “Mit der Faust in die Welt schlagen” hat zudem einen dramatischen Titel. Dabei ist in diesem Buch nur sehr wenig dramatisch. Stattdessen wird die Geschichte von Jugendlichen erzählt, die einerseits recht behütet, aber andererseits auch recht piefig aufwachsen – und die Ventile suchen, um sich irgendwie abzureagieren und sich von der älteren Generation abzuwenden.
Wer sich für solche Charakter- und Gesellschaftsstudien interessiert, für den ist das Buch sicherlich spannend. Aber letztlich passiert dann doch zu wenig, was spannend ist, und dem Titel und der Beschreibung wird Lukas Rietzschels Roman nicht gerecht.

Lukas Rietzschel: Mit der Faust in die Welt schlagen
Ullstein, 319 Seiten
5/10

Hits: 129

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Peter Bendig: Vom armen Stoppelhopser zum reichen Schwein

Samstag, den 7. März 2020
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Es gibt Lebensgeschichten, die muss man einfach aufschreiben. Wie die von Peter Bendig. Er wird im Dezember 80 Jahre alt, seit 1958 lebt er in Potsdam.
Unter dem Titel “Vom armen Stoppelhopser zum reichen Schwein” hat er einen Zeitzeugenbericht verfasst – aber eigentlich trifft es das Wort “Lebenserinnerungen” eher. Diese Erinnerungen sind lesenswert.

Peter Bendig wurde Ende 1940 in Königsberg geboren. Als es zu den Luftangriffen kommt, flüchten sie in einen Erdbunker, den der Vater gebaut hatte. Die Familie erlebte die Hölle, und nicht mal das Kriegsende 1945 ließ diese Hölle enden. Tote Soldaten, Exzesse, Hungertod in der Familie. Ein bitterkalter Winter. Und schließlich im März 1948 die Reise “Heim ins Reich”, wie es damals hieß – die Übersiedlung in die damalige sowjetische Besatzungszone, in die spätere DDR. Das Leben in Netzen bei Brandenburg war für die Familie aber auch von Armut geprägt.
Später wurde Peter Bendig Stahlkocher in Brandenburg an der Havel, er musste seinen Dienst in der Armee ableisten, erlebte in dieser Zeit den Mauerbau 1961 mit, war an der Grenze stationiert. Er war Koch, Taxifahrer, Eisverkäufer. Und Oldtimer-Fan.

Die gut 80 Seiten sind ein Bericht ohne großen Schnickschnack. Es gibt Stellen in diesem Buch, da hätte der Autor seine Geschichte durchaus ausschmücken können. Da hätte man gern mehr erfahren. Aber vielleicht ist es gerade diese Schnörkellosigkeit, die dieses Buch so interessant macht. Die Erlebnisse im und nach dem Krieg sind furchtbar – nicht, weil sie so emotional aufgeschrieben sind, sondern weil sie an sich furchtbar sind.
Aber er arbeitet sich hoch, und auf diese Weise ergibt sich auch der Titel des Buches. Es wäre ein guter Serienstoff.

Peter Bendig: Vom armen Stoppelhopser zum reichen Schwein
tredition, 85 Seiten
7/10

Hits: 168

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Wolfgang Schorlau / Claudio Caiolo: Der freie Hund

Freitag, den 6. März 2020

Versetzt. Für Antonio Morello ist das eine persönliche Katastrophe.Der Commissario muss Palermo und Sizilien verlassen. Stattdessen wird er in Venedig in den Dienst gesetzt.
In Sizilien nannte man ihn den “freien Hund”, er steht nun auf der Todesliste der Mafia. Denn er hat der Mafia zugesetzt und ließ korrupte Politiker festnehmen. Für seine Sicherheit konnte man nun nicht mehr garantieren – deshalb die Versetzung.
Und Morello hasst es. Hasst Venedig. Hasst die Versetzung.
Venedig ist voll, das Wasser trüb, alles ist laut, und selbst die Kirchenglocken vor seinem Fenster nerven. Und dann auch noch ein Mord – obwohl ja angeblich so was in Venedig nicht passiert, wie ihm vorher gesagt worden ist.
Der junge Anführer einer Bürgerinitiative, die gegen die riesigen Kreuzfahrtschiffe in der Stadt kämpfte, wird umgebracht.
Morello und sein Team beginnen, zu ermitteln. Aber Morello versucht auch weiter, sein eigenes Leben zu ordnen.

“Der freie Hund” scheint der erste Roman aus einer neuen Reihe zu sein. Der Untertitel: “Commissario Morello ermittelt in Venedig”. Wolfgang Schorlau und Claudio Caiolo bilden für diesen Roman ein Autorenteam.
Es ist ein spannender und unterhaltsamer Krimi geworden. Denn in diesem Roman gelingt die Mischung aus Erzählungen aus dieser Stadt, den Beschreibungen von Venedig, die ein gewisses Gefühl dafür entwickeln. Der Fall ist politisch, der Konflikt um die Kreuzfahrtschiffe ist hochaktuell.
Die Suche nach dem Mörder gestaltet sich als spannend, wird toll beschrieben. Es bleibt aber auch immer Zeit für Ausflüge ins Privatleben oder für kurzweilige Dialoge zwischen den Ermittlern, wenn es darum geht, dem Commissario Venedig näher zu bringen.
Ein Roman, der sich gut und flüssig liest. Könnte in der Tat ein guter Auftakt für eine Serie sein.

Wolfgang Schorlau / Claudio Caiolo: Der freie Hund
Kiepenheuer & Witsch, 325 Seiten
8/10

Hits: 148

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Harry Luck: Bamberger Seidla

Freitag, den 28. Februar 2020

Die Schlager-Branche – eine heile Welt?
Ganz und gar nicht! Denn in der Brose-Arena in Bamberg geschieht ein Mord. Der beliebte Schalgershow-Moderator Fabian Goldstein wird ermordet. Erschlagen mit einem “Bamberger Seidla”, dem Pokal, mit dem er für sein Lebenswerk geehrt werden sollte.
Wer ist für diese Tat verantwortlich? Während Kommissar Horst Müller und seine Kollegin Paulina Kowalska die Ermittlungen aufnehmen, dreht sich die Schlagerwelt scheinbar weiter. Denn immerhin muss ja die Weihnachtsshow aufgezeichnet werden – dann eben mit einem anderen Moderator.
Müller und Kowalska denken immer mehr Verstrickungen im Schlagermilieu auf – und bekommen Einblicke hinter die Kulissen, die überraschend sind.

Harry Luck führt seine Leser in die gar nicht so heile Welt des Schlagers. Das wirkt stellenweise etwas überspitzt, wobei man man sich vermutlich niemals sicher sein kann, wie viel Wahrheit tatsächlich in diesen Beobachtungen steckt. Der Autor scheint die Szene jedenfalls recht gut beobachtet zu haben.
Die Story ist dann in der Tat auch spannend und interessant, sie hätte aber gern noch ein paar tiefergehende Kapitel mehr vertragen können. Mitunter unangenehm sind die besserwisserischen Momente des Kommissars, ebenso die Selbstironie, wenn der Kommissar davon schwadroniert, wie es sei, in einem Heimatkrimi mitzuspielen. Da gilt: Weniger ist mehr.
Aber gerade gegen Ende nimmt die Story ordentlich Fahrt auf, denn dann geht das wilde Spekulieren so richtig los.

Harry Luck: Bamberger Seidla
emons, 211 Seiten
7/10

Hits: 114

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Gerd Kley: Kremmen und seine Ortsteile

Freitag, den 14. Februar 2020
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„Kremmen und seine Ortsteile“ heißt ein neues Buch, das seit Ende Januar zu haben ist. Es handelt sich dabei nicht direkt um eine Chronik, sondern um eine Sammlung von Fotos aus Kremmen und allen Ortsteilen, die mit Texten unterfüttert sind, die auch von der Ortsgeschichte erzählen.
Bei der Erstellung maßgeblich geholfen hat der Historiker Gerd Kley aus Schwante. Für ihn war das ein großes Stück Arbeit – zumal er das alles ehrenamtlich getan hat.
Für die Arbeit an seinem Buch hat er Kontakt mit Bewohnern aus den Ortsteilen aufgenommen und mit den jeweiligen Ortsvorstehern.

Die Investition lohnt sich, insbesondere für die Kremmener selbst, denn das Buch ist sehens- und lesenswert, zumal Gerd Kley Interessantes aus den Dorfchroniken berichtet.
Die großen, farbenfrohen Fotografien von Ulf Böttcher sind wunderbar. Es gibt einige faszinierende Aufnahmen aus der Kremmener Altstadt. Einblicke bekommt der Leser aber auch ins Schloss Ziethen, dazu wundervolle Naturaufnahmen aus der Gegend rund um die Stadt.
Der Clou: Das Buch gibt es mit zwei verschiedenen Covern: einmal mit der Kremmener Nikolaikirche am Tage und einmal bei Nacht. Die Inhalte sind natürlich dieselben.

Gerd Kley: Kremmen und seine Ortsteile
Stadt-Bild-Verlag Leipzig, 132 Seiten
8/10

Hits: 123

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Katrin Schrader: Sternstunden unterm Fernsehturm

Donnerstag, den 13. Februar 2020
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Pensionierung. Katrin Schrader war Lehrerin an den Gesamtschulen in Glienicke und Mühlenbeck. Und dann sollte Schluss sein? Das kam für sie nicht in Frage. “Ich wollte weitermachen”, sagte sie danach.
Sie wurde Lehrerin für Deutsch als Fremdsprache an der Deutschakademie am Alexanderplatz in Berlin. Dorthin kommen Leute, die aus beruflichen oder persönlichen Gründen nach Deutschland kommen und die Sprache lernen wollen oder müssen.

In ihrem Buch “Sternstunden unterm Fernsehturm” berichtet sie über ihre Arbeit an der Deutschakademie, aber vor allem vom Unterricht mit ihren Schülerinnen und Schülern. Darunter sind Italiener, Brasilianer, Spanier, US-Amerikaner, Koreaner, Australier und viele Nationalitäten mehr. Sie kommen aus allen möglichen Berufen, die nun eine Arbeit in Berlin haben. Psychologen, Architekten und vieles mehr. Andere wollen ihren Doktor in der Stadt machen und müssen dafür Deutsch können. Oder es sind Frauen, die mit ihren Männern und der Familie nach Berlin gekommen sind, und nun auch die deutsche Sprache lernen möchten.
Sie erzählt in dem Buch von den Mühen und vom Spaß, den es macht, gemeinsam an einer Sprachschule dieses schwierige Unternehmen zu starten – nämlich eine ganz neue Sprache zu lernen. Als Deutscher ist es zudem immer wieder interessant, zu erfahren, wie schwer sich andere tun, die Sprache zu lernen und welche Probleme es dabei gibt. Allein schon die vielen Fälle verwirren, ebenso wie die scheinbar wahllosen Artikel vor Wörtern.
Das ist zum Beispiel Fatma aus Tunesien. Als sie in Katrin Schraders Kurs ist, ist es heiß draußen – und Ramadanzeit. Es ist zur Tradition geworden, dass auch gemeinsam gefrühstückt wird. Fatma kann das nicht, und für sie wird das zu einer echten gesundheitlichen Herausforderung. Oder Billy, der immer gerne von seiner Freundin erzählt hat, sie wollten in Deutschland glücklich werden, und dann ist alles zerbrochen.
Es geht um kleine Dramen, um Momente des Glücks, aber auch um die Anstrengungen, die so ein Deutschkurs mit sich bringt.

Das Buch hat viele spannende und interessante Momente. Es vermittelt einen Eindruck davon, was für Leute in so einem Kurs sitzen. Wie die Stimmung ist, und wie schwer es hin und wieder ist, gute Stimmung zu verbreiten.
Manchmal kratzen die kurzen Geschichten zwar ein bisschen sehr an der Oberfläche. Aber andererseits spiegelt das auch das Erleben der Lehrerin wider, die mit einigen ihrer Kursleute ein engeres Verhältnis aufbaut und andere quasi nur am Rande mitbekommt. Spannend sind aber in dem Zusammenhang auch die Ausflüge in ihr Privatleben und die Rückblicke in ihr Schaffen als Musicalautorin in Glienicke.

Katrin Schrader: Sternstunden unterm Fernsehturm
Books on Demand, 215 Seiten
7/10

Hits: 155