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Der alltägliche Medienwahnsinn

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Zervakis & Opdenhövel. Live.

Samstag, den 18. September 2021
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MO 13.09.2021 | 20.15 Uhr | ProSieben

Eine große Enttäuschung für ProSieben. Die neue Informationsoffensive wird von den jungen Leuten verschmäht. Gerade mal 470.000 Menschen haben am Montagabend die Premiere von “Zervakis & Opdenhövel. Live.” eingeschaltet. Das ist sehr wenig, auch für ProSieben.

Dabei ist es schon erstaunlich, wie sehr ProSieben an diesem Abend an der Zielgruppe vorbeigesendet hat. Meilenwelt.
Dabei ist es grundsätzlich gut, dass sich der Sender nun auch journalistisch profilieren will. Ein bisschen Relevanz ins Programm bringen und nicht die ewige Sitcom-Dauerschleife. Allerdings sollten sich die verantwortlichen Leute eines jungen Programms wie ProSieben, wie so ein Magazin aussehen sollte. So wie “Zervakis & Opdenhövel. Live.” jedenfalls nicht.

Mit einem schwer verdaulichen Thema begann die Sendung, es ging um eine afghanische Popsängerin, die nach der Taliban-Machtübernahme ihr Land verlassen musste. Wichtiges Thema, aber auch ein knalliger Einstieg in ein neues Magazin? Das ganz sicher nicht. Ein sehr langer Beitrag, ein extrem langes Interview. Tiefgehend, ja. Erschütternd auch. Aber dennoch: sehr schwere Kost zum Einstieg.
Später ging es noch um die Flutopfer von der Ahr, die wochenlang beobachtet worden sind – es folgte nach einem weiteren sehr langen Beitrag ein sehr langes Studio-Interview.
Zwischendurch gab es immerhin noch die Trend-Meldungen der Woche, und James Blunt war zu Gast, um Bier zu trinken.

Das Magazin hat mehrere Probleme. Der Anspruch ist hoch, aber im Jugendprogramm ist sie eine Nische. Die Themen sind wichtig, aber sie eignen sich – und das in der epischen Länge – kaum dazu, junge Zuschauende zu gewinnen und zu halten. Das James-Blunt-Interview war irgendwie auch … keine Ahnung, ob die Jugend interessiert, wie er einen Bierkrug stemmt, und die Simultan-Übersetzung übertönte selbst die Fragen von Zervakis und Opdenhövel, ein großes Durcheinander.
Diese zwei Stunden sahen zwar optisch ganz gut aus, aber von der Machart wirkte das Magazin dann doch so bieder wie in den 90ern.
Ein weiteres Problem: Wenn es schon nicht die jungen Leute interessiert – auch die älteren schalten kaum ein. Weil sie schlicht nicht ProSieben schauen, um solche Magazine zu sehen. Selbst wenn die Älteren vielleicht was mit dem Namen Zervakis (vorher: Tagesschau) anfangen können, für die Jungen ist sie vermutlich unbekannt.

Es heißt, die Verantwortlichen haben sich einen langen Atem versprochen. Den werden sie brauchen. Was sie aber noch mehr brauchen, sind frische Magazin-Ideen für 2021. Die sind ihnen bislang nicht eingefallen.

Hits: 49

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Der Vierkampf nach dem Triell

Freitag, den 17. September 2021
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MO 13.09.2021 | 20.15 Uhr | Das Erste

Dass wir zwei öffentlich-rechtliche Systeme haben, ist ein Luxus, und auch in dieser Hinsicht kann Konkurrenz das Geschäft auch nur beleben. Wenn aber ARD und ZDF sich gegenseitig ihre Konzepte klauen, dann muss man doch schon mal nachfragen, was diese ganzen Doppelungen eigentlich sollen.
Und da geht es nicht nur um eine Show wie “Immer wieder sonntags”, die Das Erste mal gegen den “ZDF-Fernsehgarten” gesetzt hatte. Oder neuerdings “Die Giovanni Zarrella Show” mit ähnlichem Konzept wie die Silbereisen-Shows.

Auch in der Politik-Berichterstattung haben ARD und ZDF lauter parallel laufende Konzepte. Das ZDF hat die Sommerinterviews 1988 in der damaligen Sendung “Bonn direkt” erfunden. Inzwischen gibt es die auch im Ersten. Das Erste lädt Kanzlerkandidaten zur “Wahlarena”, in der Leute aus dem Publikum Fragen stellen. Irgendwann gab es im ZDF die Rede “Klartext, Herr xy” – das Konzept ist dasselbe.
Wäre doch toll, wenn sich der kopierende Sender einfach mal was anderes ausdenkt.

Der Gipfel erreicht worden ist aber am Montagabend. Im Ersten lief um 20.15 Uhr “Der Vierkampf nach dem Triell”. Dort kamen Vertreter und Vertreterinnen von den Linken, der FDP, CSU und AfD zu Wort.
Zu diesem Zeitpunkt ging im ZDF der “Schlagabtausch” zu Ende – der Vierkampf von Linke, FDP, CSU und AfD. Dasselbe Konzept, direkt vor der Sendung im Ersten, knallt das Zweite seinen Vierkampf hin. Mit Janine Wissler von den Linken und Alice Weidel (AfD) waren sogar zwei der vier Befragten dieselben. Möglich war das, weil die ZDF-Sendung nicht live war.
Was aber soll das? Wäre es dann nicht sinnvoller gewesen, nach dem Triell auch den Vierkampf gemeinsam zu veranstalten? Warum müssen sich zwei öffentlich-rechtliche Sender mit zwei Sendungen profilieren, die dasselbe Konzept haben – und dann noch direkt hintereinander?

PS: Wieso darf die CSU eigentlich in die Sendungen mit den kleinen Parteien? Immerhin tritt sie erstens ausschließlich im Zusammenschluss mit der CDU an, und zweitens kann sie nur in Bayern gewählt werden, wo sie keine kleine Partei ist. Wieso also bekommt die Union den Vorteil, im Triell und im Vierkampf mitmischen zu dürfen? Und müsste nicht die CDU mit ihren 22 minus 5 CSU-Prozent auch nicht shcon fast zu den Kleinen gezählt werden?

Hits: 73

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VMA – MTV Video Music Awards 2021

Donnerstag, den 16. September 2021
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SO 12.09.2021 | 2.00 Uhr (Mo.) | MTV

Was wurde eigentlich aus Madonna? Seitdem sie beim Eurovision Song Contest 2019 in Tel Aviv erst lange auf sich warten ließ und dann eher, nun ja, nicht ganz so gut gesungen hat, kam nicht mehr so viel. Außer während der Coronakrise im Frühjahr 2020, wo sie in einer Badewanne liegend irgendeinen duseligen Kram dahergequatscht hat.
63 ist sie inzwischen, aber Madonna zieht immer noch an, was ihr gefällt. In der Nacht zu Montag trat bei dem Video Music Award 2021 von MTV auf – in einem engen Leder-Outfit. Bisschen irre, aber so ist sie vermutlich nun mal.

Gerade in Deutschland spielt MTV zwar kaum noch eine gewichtige Rolle, weltweit ist das vielleicht anders, der VMA scheint immer noch als das ganz große Ding gefeiert zu werden.
Das Logo der Preisverleihung sieht übrigens sinnigerweise ein wenig wie das VIVA-Logo aus, der Musiksender, der erst von MTV geschluckt und später eingestellt worden ist. Aber immerhin sind sie bei MTV so selbstbewusst, dass sie das VMA-Logo fast mitten ins Bild rücken, so dass es ständig irgendwelche Leute verdeckte.

Und auch die Bigotterie legen die Amis weiterhin nicht ab. Während es nicht schlimm ist, dass einige der Promis in seeehr knappem Outfit auftreten und ganz allgemein die USA so versaut sind wie die meisten anderen Länder auch, wird immer noch jedes böse Wort wegretuchiert. Scheinbar sind solche Live-Übertragungen weiterhin nicht ganz live, sondern um einige Sekunden zeitversetzt. Das macht es möglich, wenn jemand auf der Bühne “fuck” oder “fucking” oder “shit” oder was auch immer sagt, gibt es on Air einen Tonaussetzer. Es wird dann einfach eine halbe Sekunde ganz still.

Hits: 81

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Das Triell – Dreikampf ums Kanzleramt

Mittwoch, den 15. September 2021
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SO 12.09.2021 | 20.15 Uhr | Das Erste

Hast du es bemerkt? In Wirklichkeit war das zweite TV-Triell ein Duell. Und nicht Baerbock, Laschet und Scholz sind gegeneinander antreten, sondern Maybrit Illner und Oliver Köhr. Es ging auch nicht um Politik und um die Frage, wer in Deutschland künftig im Kanzleramt regieren wird. Sondern um die Frage, ob Maybrit Illner oder Oliver Köhe die besseren Fragen stellen.

Irgendwas ist da am Sonntagabend vollkommen schiefgelaufen. Beim vom Ersten und vom ZDF live übertragene Triell sind bedauerlicherweise vor allem die beiden Fragesteller negativ aufgefallen. Oliver Köhr kennt man… ähm… Er ist seit kurzem ARD-Chefredakteur, und fiel bislang auch nicht besonders im “Bericht aus Berlin” auf, aber als Chef hat er eben auch das Triell zu moderieren. Bei der ARD geht es scheinbar nicht zwingend darum, den besten Talker oder die beste Talkerin zu solch einer Veranstaltung zu schicken. Einer Anne Will oder Sandra Maischberger wollte man das nicht zutrauen. Oder Frank Plasberg. Stattdessen stellte Köhr im Laufe der Sendung immer mehr wirre Fragen mit komplizierten Schachtelsätzen. Da schaltete sogar Arnim Laschet kurzzeitig mal ab und fragte: “Wir war die Frage?”
Zudem scheinen sich Illner und Köhr vor der Sendung nicht abgesprochen zu haben. Ständig fielen sie sich ins Wort, immer wieder quatschen sie parallel, Illner wollte das Thema wechseln, Köhr hatte noch eine Nachfrage. Blöde Sache, das. Vermutlich brach zwischen den beiden blanker Hass aus – zumindest sah Illner so aus, als würde sie ihrem Kollegen nach Sendungsende umgehend eine reinhauen.

Und sonst so?
Ich hatte ja ein bisschen Angst, dass das zweite Triell langweilig werden könnte. So nach dem Motto: Bei RTL war schon alles gesagt.
Aber nein, bei ARD und ZDF zoffen Sie sich in der ersten Reihe! Scholz und Laschet stritten sich, Laschet griff Scholz wegen Durchsuchungen in dessen Ministerium an, und Scholz gab ihm Contra und wies diese Vorwürfe zurück – und selbst im Streit blieb Scholz erstaunlich ruhig. Baerbock war die lachende Dritte, die zwischendurch mal mit Fakten um die Ecke kam.
Politische Inhalte gab es in der ersten Triell-Hälfte kaum, aber wer interessiert sich schon für Inhalte, wenn man die Kanzlerkandidaten mal streiten sehen kann.

-> Die Sendung in der ARD-Mediathek (bis 12. September 2022)

Hits: 83

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Die Giovanni Zarrella Show

Dienstag, den 14. September 2021
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SA 11.09.2021 | 20.15 Uhr | ZDF

Er kommt raus und singt erst mal ein bisschen. Auf Italienisch. Das kann er besonders gut. Und er hat ja auch gerade erst wieder ein Album mit italienischen Songs rausgebracht. Er begrüßt Gäste. Mit denen singt er auch gern mal. Auf Deutsch, aber auch auf Italienisch. Das kann er, wie gesagt, besonders gut. Er hat immerhin gerade erst ein… du weißt schon. Zwischendurch wird immer wieder seine Familie gezeigt, die ist besonders stolz auf ihn. Und der Papa kommt dann auch noch auf die Bühne, gemeinsam singen sie ein Lied. Auf Italienisch. Das kann… und die CD… und so weiter.

Der Name ist Programm: Am Sonnabend moderierte Giovanni Zarrella im ZDF erstmals “Die Giovanni Zarrella Show”. Nachdem Carmen Nebel dem ZDF nicht mehr jung genug war – und vielleicht auch nicht cool genug, und singen kann unsere Carmen doch auch nicht, oder? -, durfte nun erstmals Zarrella ran.
Er soll so auch ein bisschen das ZDF-Gegenstück von Florian Silbereisen sein. Denn auch beim ZDF möchte man eine kuschlig-fetzige Schlagershow haben. Auf ein jüngeres Format hatte man wieder keine Lust.

Deshalb wehte auch ein silbereisiger Wind durch das ZDF-Programm, als Andrea Berg auftrat. Und Nino De Angelo. Und Und Nik P. Und Chris Cronauer. Und Kerstin Ott. Und und und.
Es ist ein bisschen schade, dass sich das ZDF da nicht mehr traut. Dass auch hier wieder nur ein Segment bedient wird, das im deutschen Fernsehen eigentlich schon eine breite Bühne hat. Warum gibt es stattdessen in Deutschland keine richtige Show, die sich mit dem Pop beschäftigt? Warum müssen es immer nur Schlager sein? Deutschland hat so viele junge und etablierte Popkünstler, die in solchen Primetimeshows quasi nicht vorkommen, weil da immer nur Maite Kelly und Co. singen dürfen.

Giovanni Zarrella selbst war seine Nervosität stark anzumerken. Er brauchte eine gute Stunde, um warm zu werden. Seine Moderationen waren zunächst extrem hölzern und beschränkten sich auf das Ansagen und Absagen der Musikacts, wenn er nicht gerade selbst mitsang. Dass er ständig ein Teil der Show war, ist Konzept der Sendung – das muss man mögen, wenn man diese Show einschaltet.
Scheinbar kam der Applaus nicht nur aus dem Saal, manchmal schien auch aus der Konserve nachgeholfen worden zu sein, und apropos Saal: Warum sehen die Bühnenbilder der ZDF-Shows eigentlich immer so gleich aus? Also, gleich langweilig, so geleckt und bieder.

Und, wie war sie denn nun, die Show-Premiere? Es könnte für ein “Na ja” reichen. Zarrella hat noch viel Moderationsluft nach oben, die Musikauswahl könnte ein bisschen breiter sein, das Bühnenbild etwas frischer und cooler. Vor allem sollte sich das ZDF darauf besinnen, keine schlechte Silbereisen-Show-Kopie abzuliefern.

-> Die Sendung in der ZDF-Mediathek (bis 10. Oktober 2021)

Hits: 90

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Deutschland 9/11

Montag, den 13. September 2021
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FR 10.09.2021 | 22.15 Uhr | Das Erste

Auch 20 Jahre danach erzeugen diese Bilder Gänsehaut. Auch 20 Jahre wissen wir noch relativ genau, was war, wo wir waren und wie wir das erlebt haben.
Am Freitagabend zeigte Das Erste die Doku “Deutschland 9/11” und beleuchtete diesen 11. September 2001 aus deutscher Sicht. Den Schock, die Angst und die Folgen.

Allerdings scheinen ausgerechnet bei den Fernsehmachern in der Doku die Erinnerungen zu verblassen, dabei müssten sie eigentlich nur ins Archiv schauen.
So berichtete Ulrich Wickert davon, dass er an diesem frühen Nachmittag gerade Essen war, als ihn der Anruf erreichte, dass in New York passiert sei. Der damalige Chef vom Dienst der Tagesthemen erzählt in der Doku, dass in der Tagesschau um 15 Uhr ganz am Ende kurz berichtet worden sei – und von einem Sportflugzeug die Rede gewesen sei.
Dabei war das noch viel dramatischer: Nicht am Ende, sondern mittendrin schoben Claus-Erich Boetzkes die erste Meldung aus New York – und in den gezeigten Live-Bildern sah man das zweite Flugzeug einschlagen, was aber vom Moderator unbemerkt blieb. Ganz am Ende ging man ein zweites Mal darauf ein.
Es muss dann bei ARD-aktuell hoch hergegangen sein, denn im Ersten lief dann zunächst das normale Programm, ehe sich die Nachrichtenleute dann wieder ins Programm schalteten.

Immer wieder sorgen die Erzählungen der unmittelbaren Auswirkungen der Anschläge für Gänsehaut. Der Flugverkehr über den USA ist eingestellt worden. Ein Flugkapitän erzählte davon, dass er stattdessen in Kanada landen musste, wo viele Flieger auf dem Rollfeld standen und die Bewohner im Umkreis des Airports dann für die Verpflegung sorgten – zuvor habe Angst im Flieger geherrscht, weil ja keiner wusste, ob vielleicht auch bei ihnen Attentäter in der Kabine saßen.

In Berlin wurde die US-Botschaft gesichert, ebenso in Hamburg – die Angst und Beklommenheit an diesem 11. September 2001 waren allerorts groß.
Und sie ist es immer noch, wenn man diese Doku sieht, 20 Jahre danach.

-> Die Sendung in der ARD-Mediathek (bis 10. September 2022)

Hits: 98

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Junior Eurovision Song Contest 2021 – Wer fährt nach Paris?

Sonntag, den 12. September 2021
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FR 10.09.2021 | 19.35 Uhr | KiKA

Die deutsche Premiere Ende November 2020 ging ordentlich in die Hose. Letzter Platz beim Junior Eurovision Song Contest. Was wir ja beim großen ESC schon irgendwie gewöhnt sind, das setzte sich bei der Junior-Version fort.

Am Freitagabend ist beim KiKA die Kandidatin für den diesjährigen Wettbewerb gesucht worden, der diesmal am 4. Advent in Paris stattfinden wird. Denn die Franzosen haben im vergangenen Jahr mit einer wunderbar verspielten Partynummer gewonnen.

Wer diesmal für uns dabei ist, wurde nun – auch wieder eine Premiere – in einer Live-Show ermittelt, und vielleicht ist so ein deutscher Vorentscheid uns ja 2022 in Deutschland beim großen ESC auch wieder vergönnt.
Drei junge Mädchen traten an. Zunächst sangen Emilie, Marta und Pauline denselben Song: “Imagine us”, eine gefällige Popnummer, die tatsächlich jede von ihnen anders gesungen hat.
Das Problem bei solchen Kindermusikshows ist ja immer, dass man nicht wirklich offen sagen kann, wenn sie nicht gut gesungen haben. Tatsächlich war ein Mädchen dabei, das schrecklich schief gesungen und quasi keinen Ton richtig getroffen hat – trotzdem waren natürlich alle schwer begeistert.
Danach sangen die Mädchen noch eigene Songs.

Pauline siegte am Ende, nun musste noch gewählt werden, ob sie mit “Imagine us” antritt oder mit “Hausboot”, einer schönen, lockeren Nummer, die eher beschwingt war. Im Voting entschieden sich die (vermutlich sehr jungen) Zuschauer für “Imagine us”.
Der Song könnte zwar ein Ohrwurm sein, aber es bleibt abzuwarten, was die Verantwortlichen am 19. Dezember in Paris für eine Show darum stricken. Wenn die wieder so einfallslos ist wie 2020, dann ist mit dem Song wohl wieder nur wenig zu holen – immerhin gibt es diesmal Konkurrenz aus 18 Ländern.

In Deutschland muss noch viel getan werden, um die Popularität des JESC zu steigern, gerade mal 200.000 Menschen sahen die Show beim KiKA. Offenbar hat sie aber zumindest Europa wieder erreicht. 2020 waren nur 12 Länder dabei, nun sind es wieder 19.

-> Die Show auf Eurovision.de

Hits: 99