RT im Kino

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Miss Sloane

Montag, den 24. Juli 2017
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Man hat ja schon von ihnen gehört: von Lobbyisten. Dahinter stecken Leute, die für oder gegen bestimmte politische Positionen kämpfen. Leute oder Unternehmen, die im Auftrag bestimmter Unternehmenszweige versuchen, Einfluss auf Politiker und ihre Entscheidungen zu nehmen.
Zum Beispiel beim Thema Waffen. Sollte das Waffengesetz in den USA entschärft werden? Oder wäre eine Verschärfung ein Eingriff in irgendein Menschenrecht?
Um den Kampf um ein solches Gesetz geht es im Film von John Madden: “Miss Sloane”.

Elizabeth Sloane (Jessica Chastain) ist der Star ihrer Branche. Sie arbeitet für Firmen, die Einfluss in die Politik nehmen wollen. Der aktuelle Streit: Waffen in den USA – dafür oder dagegen?
Miss Sloane geht in ihren Aktionen skrupellos vor. Rücksichten kennt sie nicht, wenn es darum geht, ihr Ziel durchzusetzen.
Nach einem Streit aber wechselt sie die Fronten. Sie geht weg von der Firma, die gegen die schärfere Waffengesetz kämpft, auf die andere Seite.
Nun hat sie ein neues, völlig entgegengesetztes Ziel, und das versetzt die Waffenlobby in Angst und Schrecken. Beide Seiten nun arbeiten mit jedem dreckigen Mittel, um zu manipulieren.
Aber macht Elizabeth damit eventuell ihr eigenes Leben kaputt?

“Miss Sloane” ist ein hochspannender Film, der sehr interessante Einblicke in eine Branche zulässt, die sich bekanntermaßen sehr zugeknöpft gibt. Der Film – in Deutschland unter dem Namen “Die Erfindung der Wahrheit” promotet, der Titel kommt im Film aber gar nicht vor – zeigt, wie Privatunternehmen sich bestimmten wirtschaftlichen Strömungen annehmen und für oder gegen politische Ziele kämpft. Dabei geht es selten um eigene Meinungen der Leute, die dort sprechen, die da im Fernsehen auftreten, sondern um die der Auftraggeber.
Jessica Chastain spielt die gerissene, kühle Frau bedrückend gut. Auch die vielen kleineren und großen Nebenrollen sind toll besetzt.
Glücklicherweise unterlässt der Film es, mit irgendwelchen Zeigefingern zu fuchteln. Denn letztlich kommt niemand wirklich gut in diesem Film weg. Es ist durchaus atemberaubend, wie skrupellos da gearbeitet wird, wie quasi über Leichen gegangen wird.
Klitzekleine Längen mittendrin sind verschmerzbar – vor allem, wenn man das atemberaubende Finale hinter sich gebracht hat.
Ein wichtiger Film!

Miss Sloane
USA 2016, Regie: John Madden
Universum, 133 Minuten, ab 12
8/10

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Spider-Man: Homecoming

Sonntag, den 23. Juli 2017

2014 -> 18.4.2014

Erst vor drei Jahren kam der zweite Spider-Man-Film mit Andrew Garfield in die Kinos. Und erst vor 15 Jahren lief der erste von drei Spider-Man-Filmen mit Tobey Maguire. Jetzt also schon wieder ein neuer Darsteller, und man kann sagen: So jung war Spider-Man noch nie.
Glücklicherweise wird die ganze Geschichte nicht noch mal von vorn erzählt. Peter Parkers Entdeckung, dass er mehr kann als andere, fällt also weg. Und überhaupt ist diesmal alles sehr anders, sehr modern – aber nicht unbedingt besser.

Peter (Tom Holland) lebt bei seiner (diesmal sehr jungen) Tante May (Marisa Tomei) und absolviert ein Praktikum bei Peter Stark alias Iron Man (Robert Downey jr.). Er muss üben, ein Supergeld zu sein, und irgendwie läuft es aber nicht so gut. Entweder macht Peter alias Spider-Man mehr kaputt als heil oder er unterliegt Irrtümern, die böse enden. Er muss sein Spider-Man-Kostüm schließlich abgeben.
Dabei liegt Gefahr in der Luft. Denn Adrian Toomes (Michael Keaton) hat einst außerirdische Technik gestohlen und hat in den vergangenen Jahren damit experimentiert. Nun macht er damit die Stadt unsicher, und Peter will das verhindern. Blöd nur, dass Adrian ausgerechnet der Vater seiner Angebeteten ist.

“Spider-Man: Homecoming” ist also der sechste Film in 15 Jahren – und mit dem dritten Darsteller. Der Film ist unterhaltsam, das kann man ihm nicht absprechen. Die Handlung ist rasant, langweilig wird es nicht.
Aber der Film hat ein anderes Problem: Er wirkt wie eine Teeniekomödie mit ein bisschen Science-Fiction. Tom Holland spielt einen 15-Jährigen. Er ist überdreht, er ist pubertär, seine Stimme überschlägt sich immer wieder.
Das soll vermutlich mehr jugendliche Zuschauer anziehen, wirkt aber leider die ganze Zeit ziemlich oberflächlich. Spider-Man wirkt wie auf Koks, und es gibt leider so einige Stellen, wo das ein wenig nervt. An die Coolness von Andrew Garfield reicht Tom Holland bei weitem nicht heran.
So bleibt am Ende ein seltsamer Zwiespalt: irgendwie unterhaltsam, irgendwie nett. Aber eben dann doch nur nett. Das ist ein bisschen wenig, leider.

Spider-Man: Homecoming
USA 2017, Regie: Jon Watts
Sony, 134 Minuten, ab 12
6/10

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Dream Boat

Dienstag, den 18. Juli 2017
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Eine Kreuzfahrt entlang des Mittelmeers. Auf dem Schiff sind aber nur Männer. 3000 Kerle, die feiern wollen. Die andere Männer kennenlernen möchten. Die von der großen Liebe träumen. Von Sex. Und von der Freiheit, mal so zu sein, wie sie es gern sein möchten. Denn sie sind ja unter sich.

Die Doku “Dream Boat” von Tristan Ferland Milewski begleitet dieses besondere Kreuzfahrt. „So ein Kreuzfahrtschiff ist ja ein Mikrokosmos. Knapp 3000 Männer aus unterschiedlichen Nationen waren dabei“, sagt der Filmemacher. Schon zwei Jahre zuvor begannen dafür die Recherchen.
Einige der Mitreisenden kommen in diesem Film zu Wort, der Zuschauer kann sie begleiten. Wir erfahren, wo sie herkommen, was sie antreibt, wie sie die Reise erleben.
Viele kommen aus Verhältnissen, in denen sie nicht offen schwul leben können. Wo sie isoliert sind. Umso mehr leben sie sich auf dem Schiff aus, wollen was erleben, wollen Spaß.
Wir sehen, dass das gelingen kann. Aber auch schwer sein kann. Denn die Welt auf dem Schiff hat viel mit Show zu tun. Mit Verkleidungen. Mit Körpern, für dessen Schönheit man viel tun muss. Und wo Schönheit aber auch viel zählt. Einige der Mitreisenden müssen feststellen, dass sie auf dem vollen Schiff dennoch sehr einsam sind. Das sind berührende Momente, und das ist fast schon traurig, weil da ganze Fassaden einfallen.
„So eine Reise ist der Ort, wo viele das ausleben können, was ihnen sonst nicht möglich ist“, erzählt Tristan Ferland Milewski. „Klar, es ist eine kleine treibende schwule Insel, ein kleines Dorf mit allen Vor- und Nachteilen.“ Körperkultur spiele eine Rolle, Männlichkeit, Jugendideale. „Es gibt da Leute, die Spaß haben wollen, also Sex. Aber auch die, die Liebe suchen.“

Spannend. Denn die Doku lässt Einblicke in eine Welt zu, die den meisten Leuten vermutlich verschlossen sind. Und bei der sicherlich nicht wenige (auch schwule) Leute sagen werden, dass sie so etwas auch nicht zwingend erleben müssen.
Die Auswahl der Leute, die von ihrer Reise berichten, die wir als Zuschauer näher begleiten, ist gelungen. Da sind die Partypeople, die Traurigen und die, die regelrecht aufblühen.
Ansonsten sorgen tolle Kameraeinstellungen und die Bilder von den wilden Partys für gute Momente. Witzig sind die Szenen, wenn aus den Schiffsfahrstühlen lauter seltsam verkleidete Menschen kommen – fast schon Slapstick.
Die Musik kommt von “My Name ist Claude”, und sie hat in der Doku eine ganz tragende Rolle. Manchmal wirkt sie ein wenig zu sehr wie ein Musikteppich, und auffallend ist, dass es im Grunde genommen keine Originaltöne vom Partyschiff gibt. Alle Tanzszenen sind mit Musik bestückt, man hört leider nicht, wie sich das im Original anhört, wie laut es auf so einem Schiff zugeht. Das ist dann wohl der Punkt, den man sich dann doch nur versuchen kann, vorzustellen.

Dream Boat
D 2016, Regie: Tristan Ferland Milewski
Real Fiction, 95 Minuten, ab 16
7/10

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Ich – Einfach unverbesserlich 3

Montag, den 17. Juli 2017

Gru und die Minions sind zurück. Jetzt, wo die Minions aber die eigentlichen Stars sind, die ja bereits ihren eigenen Film hatten, war die Gefahr hoch, dass die gelben Männchen einen noch größeren Teil der Geschichte einnehmen. Doch dem konnte Regisseur Pierre Coffin widerstehen, so dass auch “Ich – Einfach unverbesserlich 3″ wieder ein eigenständiger Film ist und die Minions als Nebendarsteller eine sehr wichtige, aber nicht die einnehmende Rolle haben.

Gru (Stimme: Oliver Rohrbeck) und seine Freundin Lucy (Martina Hill) sind gefeuert worden. Nun ist guter Rat teuer, denn irgendwie müssen sie ja ihre Familie versorgen.
Aber nicht nur das treibt Gru um. Er erfährt, dass er einen Zwillingsbruder hat: Dru (Oliver Rohrbeck). Er sieht nicht nur besser aus, sondern ist auch überaus erfolgreicher als Gru. Der beschließt, Dru kennenlernen zu wollen.
Dru ist ein bisschen gelangweilt, aber er weiß, dass Gru ja immer der große Bösewicht ist. Er ist enttäuscht, dass Gru nun lieb sein will – schafft es aber, ihn wieder auf die andere Seite zu ziehen…
Unterdessen irren die Minions (Pierre Coffin) in der Weltgeschichte herum, nachdem Gru sie rausgeschmissen hat…

Die kurzweilige Geschichte hat wieder viel Witz und Charme. Dass Gru nun auch noch einen Zwillingsbruder hat, ist zwar keine besonders innovative Idee, aber die Umsetzung ist immerhin ganz lustig. Turbulent geht es zu, aber an einigen Stellen auch liebevoll. Die Minions sorgen zwischendurch immer wieder für Slapstickeinlagen und unterbrechen die Geschichte an einigen Stellen. Das aber macht es dann auch wirklich kurzweilig und an keiner Stelle langweilig.
Ein Minuspunkt ist übrigens Joko Winterscheidt. Er spricht im Film einen Bösewicht, man merkt allerdings, dass er kein Profisprecher ist. Man sollte weiterhin nicht auf große Namen setzen, sondern auf Sprecher, die das wirklich können.
In dem Zusammenhang aber erwähnenswert: Bei der Einblendung der Credits am Anfang stehen die deutschen Synchronsprecher. Sehr löblich!

Ich – Einfach unverbesserlich 3
USA 2017, Regie: Pierre Coffin
Universal, 90 Minuten, ab 0
7/10

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Monsieur Pierre geht online

Samstag, den 1. Juli 2017

Die junge und mittlere Generation hat sich mit dem Internet längst angefreundet. Was aber ist mit den Senioren?
Pierre (Pierre Richard) ist 79, und er schaut eher nach hinten als nach vorn. Raus geht er schon lange nicht mehr. Seine Tochter Sylvie (Stéphane Bissot) ist genervt – hat aber eine Idee. Sie schickt Alex (Yaniss Lespert) zu Pierre. Er soll ihn mit dem Internet vertraut machen. Das klappt am Anfang alles andere als gut, auch weil Pierre Begriffe wie “Fenster öffnen” falsch versteht und für Frischluft sorgt anstatt für neue Internetseiten.
Aber nach und nach wird’s besser, und so entdeckt Pierre auch Datingseiten. Er verabredet sich mit einer jungen Frau, traut sich aber nicht, sich dann aber wirklich mit ihr zu treffen. Stattdessen soll Alex ran. Und weil der Geld braucht, willigt er ein. Blöd nur: Alex verliebt sich, obwohl er ja eine Partnerin hat. Und Pierre? Der wird eifersüchtig…

“Monsieur Pierre geht online” ist eine weitere Komödie aus Frankreich und ein neues Alterswerk des Komödianten Pierre Richard. Er gibt den Griesgram, der sich der modernen Technik stellt und damit einiges auf den Kopf stellt.
Das ist nett, an einigen Stellen auch schmunzelig, hin und wieder plump klamaukig. Wirklich interessant wird es erst, wenn die verwirrende Frauengeschichte beginnt.
Stéphane Robelin hat einen Film geschaffen, der kein großes Werk ist, eher etwas für einen netten Herbst- oder Winterabend vor dem Fernseher. Dennoch ist es immer wieder schön, Pierre Richard noch mal im Kino sehen zu dürfen.

Monsieur Pierre geht online
Frankreich 2016, Regie: Stéphane Robelin
Neue Visionen, 101 Minuten, ab 0
5/10

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Berlin Syndrome

Montag, den 26. Juni 2017
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Es ist Liebe auf den ersten Blick. Könnte man meinen. An einer Ampel in Berlin spricht Andi (Max Riemelt) die australische Fotografin Clare (Teresa Palmer) an. Sie kommen ins Gespräch, und sie sind sich sympathisch. Aber am Ende wirkt es, als ob Andi sie wieder los werden will – nicht den ersten Schritt machen will. Aber schon am nächsten Tag treffen sie sich in einer Bücherei. Und es knallt. Er nimmt sie mit in seine Wohnung.
Aber schon nach der ersten Nacht – Andi ist in der Schule, er ist Lehrer – ist etwas seltsam. Er hat vergessen, Schlüssel für sie dazulassen. Sie ist eingesperrt in der Wohnung, die sich in einem Haus befindet, das ansonsten total leer ist.
Aber war es wirklich ein Versehen? Denn auch am nächsten Tag ist Clare eingesperrt. Und am übernächsten. Wer ist dieser Andi wirklich, und was hat er vor?

“Berlin Symdrome” beginnt nett und harmlos. Mann lernt Frau kennen, am Anfang sind sie beide schüchtern, dann funkt’s. Aber relativ zügig wird klar, dass dieser Film alles andere als harmlos ist.
Als Zuschauer ist es extrem spannend und fesselnd zu beobachten, wie aus dem netten jungen Lehrer ein Psychopath wird. Wir erleben eine Frau in Angst, die mit allen Mitteln versucht, aus ihrer Lage rauszukommen.
Beide Hauptdarsteller sind großartig. Max Riemelt spielt einen Mann, der nach außen hin die Fassade aufrecht erhält, der aber mehr und mehr furchteinflößende Macken offenbart – ein toller Spagat. Teresa Palmer ist es gelungen, die große Angst der Frau zu zeigen, die immer wieder Anläufe unternimmt, ihren Peiniger zu überlisten.
Zudem überzeugt “Berlin Syndrome” mit einem spannenden Setting und mit guten Musikeffekten. Ansehnlich, bis zum Ende spannend – sehr sehenswert!

Berlin Syndrome
Australien / D 2016, Regie: Cate Shortland
MFA+, 112 Minuten, ab 16
9/10

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Berlin Rebel High School

Dienstag, den 20. Juni 2017
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Sie waren schon auf normalen öffentlichen Schulen. Sie sind dort aber nicht so richtig klar gekommen. Sie wurden dort gemobbt, sie waren überfordert oder, ja, sie waren manchmal auch einfach nur faul.
Hanil zum Beispiel. Schule war für ihn lästig. Er brach ab. Alex kam mit dem Zwang zur Disziplin nie klar. Lena konnte mit Regeln auch nie etwas anfangen.
Nun aber ist ihnen klar: Sie wollen es noch mal versuchen. An einer öffentlichen Schule ist das aber kaum möglich, denn da würde ja alles von vorn losgehen, und für Gymnasien gibt es Altersbegrenzungen.
Sie besuchen stattdessen die Schule für Erwachsenenbildung (SFE) in Berlin. Es ist eine besondere Schule: Sie wird nicht gefördert, sie muss sich allein tragen. Alle – Lehrer und Schüler – sind Mitglied im Verein. Heißt auch: Die Lehrer werden von den Schülern bezahlt, über alle Fragen wird abgestimmt. Es gibt keinen Zwang, keine Noten. Und das seit 1973.

“Berlin Rebel High School” begleitet so eine Klasse drei Jahre lang. Wir erfahren, warum die Leute dort sind, was sie für eine Geschichte haben, welche Ziele sie verfolgen. Wir sehen die Euphorie, den Frust. Denn natürlich läuft es – trotz der Nicht-Zwänge – nicht immer optimal. Wir lernen aber auch die Lehrer kennen, die gelassen, aber dennoch extrem engagiert sind.
Alexander Kleider ist es gelungen, eine sehr spannende Doku zusammenzustellen. Allerdings hatte er auch großes Glück mit seinen Protagonisten, die den Zuschauer mitfiebern lassen. Fortschritte und Rückschläge.
Nicht ganz haltbar ist allerdings die These, die Kleider, der selbst auf der SFE war, aufstellt. Dass diese Schule ein Vorbild für andere, für das öffentliche Schulsystem sein könnte. Denn es lässt sich schwer übertragen – denn normalerweise gehen die Schüler ja nicht freiwillig dorthin. Die jungen Leute im Film haben bereits eine längere Geschichte hinter sich und sind keine pubertären Pennäler.
Was der Film ebenfalls versäumt: Er verschweigt, wie viele Schüler dieser Klasse es denn letztendlich geschafft haben, ihr Abi zu bekommen. Denn am Ende konzentriert er sich auf einen kleinen Kern der Gruppe. Was mit den anderen passiert, bleibt offen. Wie überhaupt offen bleibt, wie hoch die Abi-Quote an der SFE ist. Das wäre eine wichtige, einordnende Info gewesen.
Aber dennoch: Eine erhellende, packende, spannende, traurige und lustige Doku.

Berlin Rebel High School
D 2016, Regie: Alexander Kleider
Neue Visionen, 91 Minuten, ab 0
8/10