RT im Kino

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Minions – Auf der Suche nach dem Mini-Boss

Montag, den 4. Juli 2022

(1) -> 14.7.2015

Nach erstaunlichen sieben Jahren kehren die gelben Minions mit einem zweiten Film zurück in die Kinos. Wegen der Pandemie kommt er allerdings offenbar auch zwei Jahre später als geplant. Aber leider zündet er nicht so wirklich.

Gru (Stimme: Oliver Rohrbeck) will ein richtiger Superschurke werden. Er will sich einer Gruppe von Superschurken anschließen, die gerade ihren ehemaligen Boss, die Kampfsportlegende Wilder Knöchelknacker (Thomas Gottschalk) rausgeschmissen hat. Gru bekommt tatsächlich ein Vorstellungsgespräch, das bringt aber nicht das Ergebnis, das er sich erhofft hat. Damit er ihnen beweisen kann, was in ihm steckt, klaut er mit Hilfe der Minions ein begehrtes Artefakt. Blöderweise sind ihm die Schurken nun selbst auf den Fersen, und die Minions müssen ihm helfen, da wieder raus zu kommen.

Am überraschendsten ist in der Inhaltsangabe über den Film übrigens, dass Gru erst 12 Jahre alt sein soll. So wirkt er weder zeichnerisch, stimmlich noch vom Typ her. Wenn er wirklich erst 12 sein soll, dann funktioniert das hinten und vorne nicht. Und auch sonst kann “Minins – Auf der Suche nach dem Mini-Boss” kaum überzeugen. Es gibt keine echten funktionierenden Gags, nur viele Schmunzler. Aber das ist einfach zu wenig. Die Story ist recht simpel, und die Superschurken nehmen viel zu viel Raum ein. Oft sind die Minions in ihrem eigenen Film nur die Nebendarsteller.

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Minions – Auf der Suche nach dem Mini-Boss
USA 2020, Regie: Kyle Balda, Brad Ableson, Jonathan Del Val
Universal, 88 Minuten, ab 6
5/10

Hits: 53

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Elvis

Samstag, den 25. Juni 2022

Freddie Mercury hatte sein überaus erfolgreiches Biopic, später auch Elton John. Jetzt gibt es auch einen Film über Elvis Presley, der bis heute kommerziell erfolgreichste Solokünstler der USA.

Wenn Elvis Presley (Austin Butler) auf der Bühne steht, dann rasten die Mädels aus. Aber so richtig. Er wird vom Colonel Tom Parker (Tom Hanks) entdeckt, er will ihm den Aufstieg in den Musikolymp ermöglichen.
Und es funktioniert. Tritt Elvis zunächst noch bei Rummelshows auf, wird er mehr und mehr zur Attraktion. Natürlich auch durch die Art seiner Shows. Seine Bewegungen machen vor allem die Frauen an, was die Sittenwächter auf den Plan ruft. Am Ende bekommt er so große Probleme, dass ihn der Colonel erst mal zum Wehrdienst nach Deutschland schickt.
Aber auch danach geht es weiter mit Elvis’ Karriere. Eigentlich würde er gern durch die Welt touren, doch der Colonel findet immer wieder Ausreden, warum Elvis in den USA bleiben muss.
Nach den Morden an Martin Luther King und den beiden Kennedys will sich Elvis aber auch politisch positionieren. Das aber geht dem Colonel ebenfalls gegen den Strich.

Es ist wirklich schade, aber leider funktioniert “Elvis” nicht so richtig. Das hat gleich mehrere Gründe. Regisseur Baz Luhrmann ist ein Meister seines Faches. Er ist für seine großartigen Musik-Inszenierungen bekannt – diese gelingen ihm auch bei “Elvis”. Wenn Austin Butler wie Presley auf der Bühne steht und seine Show macht, dann ist das sehr gut gelungen. Auch wenn man fast sagen kann, dass diese Konzertszenen fast ein bisschen zu kurz kommen.
Wenn es jedoch um die anderen Szenen geht, hat Luhrmann oft gepatzt. Grundsätzlich ist es ein Problem, dass die Geschichte aus Sicht des Colonel erzählt wird. Der hält überall seine Hand drauf, will Presley unter keinen Umständen gehen lassen, und überhaupt ist es eine merkwürdige Sichtweise der Geschichte. Das führt dazu, dass die Figur Elvis Presley auf eine seltsame Weise unnahbar wird. Es wirkt, als kratze Luhrmann nur sehr oberflächlich an Elvis herum. Auch sind einige Schwerpunkte schlecht gesetzt, einige pikante Begebenheiten aus Presleys Biografie konnte man auf die Weise auch weglassen.
Und leider ist Austin Butler auch auf eine seltsame Weise zu weich, manchmal wirkt er wie eine Karikatur, was auch auch wiederum der Regie zu Schulden kommt. Es gibt Szenen mit Großaufaufnahmen von Presley/Butler, in der wie in einer Foto-Love-Story schaut, was wirklich albern wirkt. Augenaufschläge, merkwürdige Hundeblicke. Das ist unangenehm schlecht. So wirken einige Momente unfreiwillig komisch.
Wie der Film überhaupt der Figur Presley nicht wirklich ein Denkmal setzt, neben dem Colonel wirkt er sehr schwach – aber so wird es wohl auch im wahren Leben gewesen sein. Wenn Presley am Ende beerdigt wird und richtig viele Menschen trauern, dann wundert man sich auch, denn der Film machte eigentlich den Eindruck, Presleys Karriere sei am Boden gewesen.
Nein, “Elvis” überzeugt leider nicht.

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Elvis
USA 2021, Regie: Baz Luhrmann
Warner, 159 Minuten, ab 6
5/10

Hits: 117

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Jurassic World: Ein neues Zeitalter

Freitag, den 24. Juni 2022

(5) -> 13.6.2018

Nummer 6 der Dino-Filmreihe, und es ist der düsterste Teil der Saga. Denn nun sind die Dinosaurier überall. Die Isla Nubar ist für sie keine Heimstatt mehr. Dinos und Menschen leben nebeneinander her – mehr oder weniger friedlich. Nun gut, es gibt immer wieder gefährliche und tödliche Zwischenfälle, aber der Mensch gewöhnt sich ja angeblich an alles.
In Wirklichkeit herrscht ziemlich Angst auf dem Planeten. Auch und gerade weil unter den Dinos auch sehr gefährliche sind. Und es gibt noch ein Problem: Riesige, genetisch veränderte Heuschrecken plündern die komplette Feldernte. Aber ausgerechnet das Saatgut einer bestimmten Firma rühren sie nicht an. Die Biologin Ellie Sattler (Laura Dern) sucht mit dem Paläontologen Alan Grant (Sam Neill) und dem Chaostheoretiker Ian Malcolm (Jeff Goldblum) nach einer Antwort.
Unterdessen entführen Auftragsgangster das Mädchen Maisie Lockwood (Isabella Sermon). Sie wurde nämlich einst in einem revolutionären Verfahren geklont. Der Raptoren-Bändiger Owen Grady (Chris Pratt) und die Dino-Aktivistin Claire Dearing (Bryce Dallas Howard) hatten sie zuvor versteckt – und nun machen sie sich auf den Weg, das Mädchen zu befreien.

“Jurassic World: Ein neues Zeitalter” heißt der sechste Film der Dino-Reihe und der dritte der “Jurassic World”-Trilogie. Er beginnt spannend und interessant: Da wird nämlich anhand von Nachrichtenausschnitten gezeigt, wie die Menschheit mit den Dinos umgeht, aber vor allem auch, welche Zwischenfälle es gibt. Es wird ein spannendes Szenario eröffnet.
Doch irgendwie entwickelt sich der Film dann in eine vollkommen andere Richtung. Man beschäftigt sich lieber mit einem Mädchen, das entführt wird – das, ja, sicher, über ihre Mutter irgendwas mit der Dino-Thematik zu tun hat, aber eigentlich auch nicht. Die Verfolgungsjagd erweist sich leider als ziemlich lahm – und vor allem lang. Und wenn die Akteure dann in Eiswasser schwimmen und danach nur mit einem Shirt bekleidet im winterlichen Schnee überhaupt nicht frieren, dann ist das… ähm, Hollywood.
Und selbst wenn die Mega-Heuschrecken für einen interessanten Plot sorgen, die eigentliche Story geht dann doch eher in Richtung Wirtschafts- und Ökoterrorist.
Mit zweieinhalb Stunden viel lang, ist dieser Film dann leider ein echt enttäuschender Abschluss der Trilogie. Andererseits war auch Teil 5 schon sehr mau – aber das hat man in den letzten vier Jahren ja leider irgendwie vergessen.

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Jurassic World: Ein neues Zeitalter
USA 2021, Regie: Colin Trevorrow
Universal, 146 Minuten, ab 12
5/10

Hits: 120

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Lightyear

Donnerstag, den 23. Juni 2022

Die Ideen-Schmiede Pixar, die mittlerweile komplett zu Disney gehört, scheint auf Nummer Sicher gehen zu wollen: Man nehme eine Figur, die seit weit mehr als 25 Jahren beim Publikum bekannt ist und gebe ihr einen eigenen Film. So dass die Kinder das Ganze sehen wollen – aber vielleicht auch die Älteren Interesse haben.
1995 tauchte die Spielzeugfigur Buzz Lightyear erstmals in der “Toy Story” auf. 2022 bekommt “Lightyear” einen filmischen Ableger. Wie wir aus dem Vorspann erfahren, ist es genau der Film, den Andy damals gesehen hat und unbedingt Buzz Lightyear als Spielzeugfigur haben wollte.

Buzz Lightyear (Stimme: Tom Wlaschiha) ist mit seiner Kommandantin Alisha Hawthorne (Giovanna Winterfeldt) und seiner Mannschaft auf einem unerforschten Planeten gelandet, der 4,2 Millionen Lichtjahre von der Erde entfernt ist. Sie erhoffen sich dort lebenswichtige Ressourcen. Doch der Planet erweist sich als gefährlich. Er ist morastig, und Schlingpflanzen und Käfer trachten ihnen nach dem Leben.
Es ist klar: Sie müssen dort so schnell wie möglich wieder weg. Doch ein Versuch scheitert. Die Mannschaft sitzt fest. Buzz Lightyear zieht die Schuld auf sich – nimmt aber den Kampf um die Zukunft wieder auf. Doch inzwischen, während er unterwegs ist, gehen Jahrzehnte vorüber.

Momentan gibt es um “Lightyear” vor allem in muslimischen Ländern eine Kontroverse wegen eines Kusses zwischen zwei Frauen. In einigen Ländern wird der Film deshalb nicht gezeigt. Disney wird das verschmerzen können, und zusätzlich PR gab es auch.
Die hat der Film auch nötig, denn besonders viel Spaß macht er leider nicht. Das liegt weniger an den Figuren. Buzz Lightyear ist durchaus witzig und kampfstark, und wir lernen ihn nun auch ohne seine Schutzhaube kennen. Auch einige der Randfiguren sorgen für den einen oder anderen guten Gag.
Doch die Story zieht sich. Im Laufe der Zeit zieht sie sich sogar sehr. Das liegt vor allem daran, dass die Story nicht sehr vielschichtig ist. Die Truppe kämpft ums Überleben, fliegt von hier nach dort, scheitert, hat Erfolge. Dennoch wird das auf Dauer leider ein bisschen lahm.

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Lightyear
USA 2022, Regie: Angus MacLane
Disney, 109 Minuten, ab 6
5/10

Hits: 111

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Die Geschichte der Menschheit – leicht gekürzt

Mittwoch, den 22. Juni 2022

Bis 2019 lief im ZDF die Comedyreihe “Sketch History”. Dort sind historische Begebenheiten aufs Korn genommen worden. Immerhin 30 Folgen lang. Die Reihe gibt es nicht mehr, dafür jetzt aber als gut anderthalbstündigen Kinofilm.

Wir schreiben das Jahr 1977. Am 20. August startet die Raumsonde Voyager der NASA ins All. Und falls außerirdisches Leben entdeckt wird, für diesen Fall ist eine Golden Record an Bord. Auf dem Datenträger ist das gesammelte Wissen der Menschheit gespeichert. Nicht nur das: Dr. Gerhard Friedle (Christoph Maria Herbst) hat eine ausführliche Botschaft parat: Er erzählt einige Eckpunkte der Menschheitsgeschichte.
Es geht um Fake News und Verschwörungstheoretiker in der Steinzeit. Um Jesus, der sich aufregt, dass er nicht ans Kreuz genagelt werden darf. Um die griechischen Philosophen, die in ihrer Zeit wahre Popstars waren. Um die Titanic, die aus Gründen gegen den Eisberg stieß, die bislang vollkommen unbekannt waren. Um bislang völlig unbekannte Ereignisse im Ersten Weltkrieg. Und so weiter.

Es ist “Die Geschichte der Menschheit – leicht gekürzt”. Unter der Regie von Erik Haffner entstand eine filmische Fortsetzung der Serie, die aber genauso episodisch dahierkommt wie auch die bekannte Serie. Für den Film war auch so ziemlich das Team mit an Bord, das auch für die “Sketch History” dabei war.
Es ist viele deutsche Promis mit dabei. Neben dem Erzähler Christoph-Maria Herbst auch Max Giermann, Mattjias Matschke, Alexander Schubert, Bela B., Heino Ferch, Hannes Jaenicke, Uwe Ochsenknecht, Carolin Kebekus, Tom Schilling, Axel Prahl, Bastian Pastewka und viele andere.
Das Ergebnis ist dennoch nur so lala. Manche Gags wirken sehr plump, kein Gag ist so richtig zum herzhaft lachen. An vielen Stellen kann geschmunzelt werden.
Manchmal erinnern die Episoden an Monty Python, der das alles aber damals sehr viel besser machte.

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Die Geschichte der Menschheit – leicht gekürzt
D 2021, Regie: Erik Haffner
Warner, 96 Minuten, ab 12
5/10

Hits: 124

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Glück auf einer Skala von 1 bis 10

Samstag, den 11. Juni 2022

Sie könnten kaum unterschiedlicher nicht sein.
Louis (Bernard Campan) leitet ein großes Bestattungsinstitut. Der Tod ist sein Geschäft. Er hat ungalublich viel Arbeit. Igor (Alexandre Jollien) ist körperlich behindert, seine Mutter will immer ein Auge auf ihn haben. Er ist Fahrradkurier, er fährt Gemüse aus.
Es kommt zum Zusammenstoß: Louis fährt Igor fast über den Haufen. Aber nur fast: In der Klinik ist klar, dass Igor nichts Schlimmes passiert ist. Aber die beiden kommen ins Gespräch – und weil Igor von seiner Mutter abhauen will, versteckt er sich in Louis’ Leichenwagen, als der eine längere Tour vor hat.

Es geht um das “Glück auf einer Skala von 1 bis 10”. Denn das loten sowohl Igor als auch Louis immer wieder in diesem französisch-schweizerischen Film von Bernard Campan und Alexandre Jollien aus.
Auf ihrer gemeinsamen Tour lernen beide Männer viel voneinander. Aufrichtigkeit, Herzlichkeit, Fürsorge. All das müssen sie beide für sich lernen. Denn sie haben beide eine Mission.
Toll ist, dass Igor in diesem Film zwar behindert, aber alles andere als mitleiderregend dargestellt wird. Denn eigentlich ist Igor nicht schwach – er will sein Leben leben, und eigentlich packt er es auch ganz gut. Was ihm fehlt: ein guter Freund, der ihn nicht bemuttert. Louis dagegen scheint gefühlsbehindert zu sein – auch wenn der Tod sein tägliches Geschäft ist. Aber auch er scheint keine Freunde zu haben, und in seinem Familienleben liegt auch einiges brach.
Sie dabei zu begleiten, das alles zu reparieren, macht Spaß und geht ans Herz.

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Glück auf einer Skala von 1 bis 10
Frankreich/Schweiz 2021, Regie: Bernard Campan, Alexandre Jollien
X-Verleih, 92 Minuten, ab 6
7/10

Hits: 132

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Top Gun: Maverick

Dienstag, den 7. Juni 2022

1986 lief “Top Gun” mit Tom Cruise in den westdeutschen Kinos – mit einem riesigen Erfolg. 36 Jahre später kommt nun die Fortsetzung, und da fragte man sich ja schon, ob das wirklich nötig war.
Aber, das kann man schon mal vorweg schicken: Der 2. Teil lohnt sich sehr, ist großartiges Unterhaltungskino.

Mach 10. Das sollte doch drin sein. Das Projekt bei der US-Navy steht vor dem Abbruch, wenn es Pete “Maverick” Mitchell (Tom Cruise) nicht gelingen sollte, das Hyperschallflugzeug bis auf Mach 10 zu beschleunigen.
Es gelingt ihm – beschert ihm aber auch eine Strafversetzung, weil er diesen Test auf nicht ganz legale Weise absolvierte.
Mavericks Auftrag: Er soll eine Gruppe von Top-Gun-Absolventinnen und Absolventen ausbilden. Sie haben eine Mission: Ein (nicht näher benannter) Schurkenstaat hat eine unterirdische Atomanlage gebaut, und die Top Guns sollen sie gezielt zerstören. Doch dieser Angriff ist in vielerlei Hinsicht hochgefährlich. Sowohl der Anflug auf das Ziel ist kompliziert, und es geht darum, den Gegner so lange wie möglich nicht aufmerksam zu machen.
Für Maverick kommt erschwerend hinzu, dass einer der Auszubildenden Bradley „Rooster“ Bradshaw (Miles Teller) ist. Er ist der Sohn seines verstorbenen Freundes Nick „Goose“ Bradshaw. Weil ihn seine Mutter darum gebeten hatte, verweigerte Maverick Rooster die Aufnahme an der Marineakademie.
Es ist also einiges zu klären…

Man muss Teil 1 nicht kennen, um diesen Film zu sehen. Dennoch merkt man: “Top Gun: Maverick” ist viel Nostalgie. Er verwendet das ruhige, bekannte “Top Gun”-Thema, das dem Film ein Gewicht gibt.
Sicherlich ist der Film ein Stück Verherrlichung der Flieger und der Bomben – das passiert aber keineswegs auf einem Level, das besonders auffallend ist.
Vielmehr überzeugt “Top Gun: Maverick” durch eine sehr spannende Geschichte. Es gibt die schon angesprochene Nostalgie, immer wieder wird Bezug genommen auf das, was 1986 war. Es gibt Humor, auch ein wenig Romantik – im Vordergrund steht aber die Ausbildung der Soldaten auf den Flugzeugen und schließlich die nervenzerreißende Operation.
Interessant ist, dass es in diesem Film keinen konkreten Feind ist. Es gibt eine Situation, ein Ziel. Einen Schurkenstaat. Die “guten” Amis gegen die Bösen. Klare Rolle, ohne dass die “Bösen” klar definiert werden oder die Geschichte in einen größeren Zusammenhang gerückt werden.
Diese eventuelle Zusammenhang ist in der Tat auch gar nicht nötig, der Film funktioniert auch so.
Die hervorragende Mischung aus verschiedensten Emotionen macht “Top Gun: Maverick” zu einem packenden Kino-Erlebnis.

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Top Gun: Maverick
USA 2021, Regie: Joseph Kosinski
Paramount, 130 Minuten, ab 12
9/10

Hits: 133