RTelenovela

Mein Tag mit mir

RTelenovela

Weihnachtsmärkte: Geht hin!

Freitag, den 14. Dezember 2018
Tags: ,

Müssen wir uns jetzt wirklich die Frage stellen, ob wir denn ohne Angst auf den Oranienburger Weihnachtsmarkt gehen können?
Nach dem schlimmen Zwischenfall in Straßburg wird erneut über die Sicherheit solcher Veranstaltungen geredet.
Aber, nein! Wir sollten uns jetzt nicht und niemals verrückt machen lassen. Geht hin! Habt Spaß!

Schon nach dem Anschlag auf den Weihnachtsmarkt auf dem Berliner Breitscheidplatz, den ich um nur wenige Minuten „verpasst“ habe, schrieb ich an dieser Stelle, dass Angst und Panikmache jetzt das völlig Falsche seien.
Und das gilt, auch zwei Jahre danach, immer noch.
Nie und nirgendwo können wir Dinge wirklich verhindern. Im Straßenverkehr nicht, in der Bahn nicht, im Flugzeug nicht. Bleiben wir aber deshalb voller Angst zu Hause? Bleibt besonnen, besucht am Wochenende die Weihnachtsmärkte in Oranienburg, Schwante, Berlin, Dresden oder wo du willst. Lasst euch nichts einreden!

RTelenovela

Mannheim ist für Autos gebaut

Donnerstag, den 13. Dezember 2018
Tags: ,

Mannheim. Eine wirklich schöne Stadt. Das wissen wir ja alle, dass Mannheim zu den Perlen in Deutschland gehört. Und da reden wir noch nicht mal von den verwirrenden Quadraten, die ein völlig irres Straßen- und Hausnummernsystem zur Folge hat, bei dem keiner durchsieht. Wenn die Straße namens M4 da vorne rechts weitergeht, da vorne links aber schon wieder eine ganz andere Straße beginnt … na ja, die Mannheimer kommen damit sicher gut klar.

Besonders malerisch an Mannheim sind die großen Fahrbahntrassen, die sich ins Stadtbild einschmiegen. Da führen Schnellstraßen über gewaltige Brücken über die Stadt hinweg, und wer die schmalen Ausfahrten verpasst, die zu den unteren Fahrbahntrassen führen, muss halt irgendwo umdrehen.
An Mannheim sieht man sehr gut, dass in den 50ern und 60ern der Autoverkehr so wichtig genommen wurde, dass dem alles untergeordnet worden ist. Selbst, wenn man mit einem Navi unterwegs ist, ist es schwer, die richtigen Ausfahrten zu finden, weil es stellenweise gleich mehrere Abzweigungen gibt, die schnell aufeinander folgen. Überall Straßen, eine breiter als die andere.
Schön ist was anderes.

RTelenovela

In der Pommesbude wird gesungen

Mittwoch, den 12. Dezember 2018
Tags:

O du Fröhliche! Ein lieblicher Chor erschallt durch das ganze Hotel. Ich kann es bis auf mein Zimmer hören. Es ist offenbar ein sehr großer Chor. Er klingt nicht besonders gut, aber er klingt.
Das Hotel in Altlußheim mit seiner Gaststätte ist an den Dezember-Wochenenden scheinbar immer ausgebucht. An diesem Tag war Senioren-Weihnachtsfeier, und der Raum war voller Menschen, als ich am frühen Nachmittag runter ging.
Immer wieder sind Lieder angestimmt worden, und kurz habe ich überlegt, ob ich oben, in meinem Zimmer, mitsingen soll. Ich tat es dann doch nicht und schaltete den Musiksender ein.

Es war der Duft von Kaffee und Keksen, der an diesem Nachmittag durch das Hotel waberte. Das ist sehr viel besser gewesen als bei meiner Ankunft, bei der ich ein wenig skeptisch war. Das Einchecken verlief ohne Probleme, aber als ich von der Hotelmitarbeiterin in mein Zimmer gebracht worden bin, wurde ich zur Treppe geführt, die links neben der Küche liegt.
Der Hotelflur lag in einem Nebel aus Pommesgeruch. Man könnte sagen, es stank wie in einer Pommesbude. Glücklicherweise lag mein Zimmer in einem hinteren Winkel des Hotels, so dass der Imbissgeruch dort nicht mehr ganz so stark war – und im Zimmer selbst glücklicherweise nicht vorhanden.
Aber da waren der Kaffee-Duft und der Chorgesang am Tag danach schon sehr viel angenehmer.

RTelenovela

Bei Aral ist alles super. Aber vor allem teuer.

Montag, den 10. Dezember 2018
Tags: , , , ,

Neulich waberte in einigen Facebook-Foren mal wieder der Aufruf eines Tankstreiks herum. Das bedeutete, dass man an einem bestimmten Tag nicht tanken soll. Was natürlich Unsinn ist, weil es den Tankstellen wurscht ist, ob man heute, gestern oder morgen tankt. Irgendwann muss man ja tanken.
Hinzu kam: Zumindest in Brandenburg und Berlin hat sich der Benzinpreis seit vielen Monaten gar nicht besonders verändert. Er pendelt immer zwischen 1,25 Euro und 1,55 Euro. Wobei der höhere Wert eher eine Seltenheit ist oder eine Tagesspitze.

Nun war ich aber wieder mal unterwegs, und auf der A5 in Hessen war es dann so weit, dass ich eine Tankstelle ansteuern musste. Ja, schön blöd, ich fuhr an eine Raststätte – Reinhardshein in Grünberg.
Bei Aral achtete ich erst nicht auf die Preise. Ich stoppte an der Tanksäule, schob den Tankrüssel in den Tank, und das leuchtete der Literpreis auf: 1,769 Euro.
Ich habe in meinem ganzen Leben noch nie für 1,77 Euro getankt. Noch. Nie. Selbst in Spitzenzeiten 2009 kletterte der Preis nie über 1,75 Euro.
Zumal in Oranienburg der Benzinpreis zur gleichen Zeit bei 1,30 Euro lag. Das sind 47 Cent pro Liter. 47 Cent!!
Eine 50-Liter-Tankfüllung ist also in Grünberg 23,50 Euro teurer gewesen als in Oranienburg.
Wahnsinn. Und, ja: Das ist Abzocke.

Dementsprechend mies war die Stimmung im Verkaufsraum. Denn den Leuten hinter der Kasse schlug der blanke Hass der Kunden entgegen. Eine Frau wetterte, dass sie gerade von der Küste käme, und dass es da 40 Cent billiger sei. Und das könne doch nicht sein. Ein anderer Mann blaffte die Leute ebenfalls voll, und, ja, auch ich konnte mir einen bissigen Kommentar nicht verkneifen. Ich habe wohl Gold getankt, meinte ich.

Der wahnsinnige hohe Benzinpreis war an dem Wochenende aber entweder eine hessische Spezialität, eine Raststättenspezialität oder eine von Aral.
Denn an der Tankestelle im badischen Neulußheim liegen die Benzinpreise von dem in Ostdeutschland gar nicht so weit entfernt. Da kostet er um die 1,40 Euro.
In Grünberg habe ich natürlich nicht voll getankt. In Neulußheim dann natürlich schon.

RTelenovela

Gesucht: der Autoschlüssel

Mittwoch, den 5. Dezember 2018
Tags:

Manchmal ist es wie verhext.
Dann sucht man die versteckte Kamera.
Oder man ruft Mulder und Scully.
Aber eigentlich ist man nur ziemlich verwirrt und verzweifelt.

Neulich am Auto. Im Kofferraum hatte ich noch die Autoreifen zu liegen. Ich öffnete die Klappe, legte noch eine Tüte rein, Klappe zu.
Ich setzte mich ans Steuer und stutzte. Wo ist der Schlüssel?

In der Hose war er nicht.
In der Jacke war er nicht.
Auf dem Sitz lag er nicht.
In der Ablage, wo er sonst liegt, lag er nicht.
Zwischen dem Sitz lag er nicht.
Unterm Sitz lag er nicht.

Ich stieg wieder aus. Ratlos.

Vor dem Rücksitz lag er nicht.
In der Seitentasche lag er nicht.

Ich lief wieder nach hinten, öffnete wieder die Kofferklappe. Irgendwo hier muss dieser doofe Schlüssel doch sein!

Unter den Reifen lag er nicht.
In der Tüte, die ich reingelegt habe, lag er nicht.
Auf den Reifen lag er nicht.
In der Tüte lag er immer noch nicht.
Unterm Auto lag er nicht.
Neben dem Auto lag er nicht.
Auf der Straße lag er nicht.

Ich laufe wieder zur Fahrertür.

In der Hose war er immer noch nicht.
In der Jacke war er immer noch nicht.
Auf dem Sitz lag er immer noch nicht.
In der Ablage, wo er sonst liegt, lag er immer noch nicht.
Zwischen dem Sitz lag er immer noch nicht.
Unterm Sitz lag er immer noch nicht.

Und nun? Ich schaute mich um. Beobachtete mich jemand? Hat vielleicht jemand den Schlüssel geklaut? Aber wo? Und wann? Kann eigentlich nicht sein.
Ich wusste aber, dass ich einen Ersatzschlüssel habe. Den holte ich.
Als ich wieder da war, stand das Auto auch noch da.
Ich guckte noch mal. Jacke. Tasche. Und so weiter.
Weg.

Mein Termin hatte sich schon erledigt, ich hatte schon Bescheid gesagt, dass ich sehr viel später komme. Ich entschloss mich, nun loszufahren.
Was aber, wenn der Schlüssel irgendwo rumliegt? Wenn ihn wirklich jemand geklaut hat? Dann könnte es ja sein, dass der Jemand das Auto mitnimmt, wenn ich wieder da parke.

Zwei Stunden später lade ich die Reifen aus dem Kofferraum. Und schon beim ersten Reifen klackert es. Der Schlüssel. Er lag dann doch irgendwo auf oder zwischen den Reifen.
Puh.

RTelenovela

Zu Weihnachten spart Oranienburg Strom

Dienstag, den 4. Dezember 2018
Tags:

Ich liebe die Zeit um Weihnachten schon deshalb, weil die Innenstadt von Oranienburg dann immer voller Lichter ist. In der Bernauer, Berliner und Breite Straße hängen Lichterketten, und auf dem Schlossplatz steht ein wunderschöner Weihnachtsbaum, der ebenfalls prachtvoll beleuchtet ist. Wenn man abends auf der Berliner Straße fährt und den Baum schon von weitem sieht, dann wird einem regelrecht warm ums Herz.

Neuerdings darf man sich am Abend allerdings nicht mehr verspäten, denn die Weihnachtsbeleuchtung wird irgendwann ausgeschaltet.
Ich bin öfter mal nach 23 Uhr noch mit dem Auto in der Innenstadt unterwegs, und in den vergangenen Tagen war ich immer wieder enttäuscht. Dann liegt die Innenstadt nämlich im Dunkeln. Nix mehr mit Adventsfreude. Auch der Baum am Schloss ist duster. Oranienburg scheint Strom sparen zu müssen.

Finde ich ja einerseits löblich, dass man aufs Geld achtet. Andererseits ist es aber auch schade, dass sich die Stadt das durchgängige Licht in der Dunkelheit nicht mehr leistet. Zumindest bis Mitternacht sollte das doch drin sein, und zu Weihnachten, gerade Heiligabend, werden wir nach 22 Uhr hoffentlich in Sachen Weihnachten in Oranienburg nicht auch schon im Dunkeln sitzen.

RTelenovela

Wahl zum Top-Überraschungsevent 2018

Montag, den 3. Dezember 2018
Tags: , ,

2017 -> 17.12.2017
(25) -> 1.12.2018

Die Überraschungsevent-Szene aus Berlin und Brandenburg traf sich am Sonntagnachmittag zur großen Wahl des Top-Überraschungsevents 2018. Die Abstimmung fand im Lokal “Dicke Wirtin” im Stadtbezirk Charlottenburg statt und stand unter dem Eindruck von deutscher Feiertagsküche.

Im März 2016 ist die Idee der Überraschungsevents geboren worden. Sie funktioniert so: Bei zwei Teilnehmern ist jeder abwechselnd dran, ein Event zu planen. Der andere bekommt nur den Termin und den Treffpunkt mitgeteilt. Bedingung: Es muss etwas Kulturelles sein. Was genau, ist egal. Bis zu 30 Euro darf es ungefragt kosten.
In der 2018er-Stafel fanden neun Überraschungsevents statt, der Dezember ist der Monat des Fazits und der Preisverleihung.
Jede Wertung von 1 bis 9 Punkte musste einmal vergeben werden.

Und das Top-Überraschungsevent 2018 iiiiiiiiiist: die Taschenlampenführung im Naturkundemuseum in Mitte!
Es lag allerdings nicht in beiden Einzelbewertungen vorn – aber es kam einmal auf Platz 1 und einmal auf Platz 2. Es ist also immerhin eine ungefähre Einigkeit. Auf den Plätzen lagen die Führung durch das vietnamesische Dong-Xuan-Center in Lichtenberg und das Stück “Das Missverständnis” am Deutschen Theater.

Für 2019 ist eine 4. Staffel der Überraschungsevents vorgesehen – mit bis zu elf weiteren Veranstaltungen. Los geht es voraussichtlich am 12. Januar 2019. Womit ist natürlich noch geheim!