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Die aktuelle Christvesperkritik 2017 – unplugged

Sonntag, den 24. Dezember 2017
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2016 -> 25.12.2016

Ohne Strom kein Licht.
Ohne Strom keine Orgel.
Ohne Strom keine Glocken.
Irgendwer hat der Schmachtenhagener Kirche heute den Saft abgedreht. So ging die Christvesper ohne Strom und sehr individuell über die Bühne – als Impro-Version.

Der geplante Ablauf war hinfällig, weil offenbar auch der Männerchor, der ja immer da ist, nicht so spontan ein paar Lieder vom zettel singen kann. Deshalb fielen alle orgelbegleitete Lieder einfach weg. Bis auf “O du Fröhliche”, das die Besucher der Kirche aber so gut schmetterten, dass Pfarrer Humburg im Anschluss meinte, dass man ja gar keine Orgel brauchte.
Er musste sich ein bisschen beeilen, denn draußen wurde es langsam dunkel, und somit versank auch das Kircheninnere im Schummerlicht.

Passenderweise ging es in der Predigt um Veränderungen und eventuelle Enttäuschungen. Man solle nicht gleich alles infrage stellen, nur weil eine geplante Sache nicht so funktioniert wie geplant.
Die “Stille Nacht” sangen wir dann doch noch gemeinsam mit dem Chor, der Pfarrer verabschiedete uns, und genau in dem Augenblick, als seine letzten Worte verklungen waren, ging das Licht in der Kirche an.

Mit einem großen Lacher und Applaus endete die (mal wieder) sehr denkwürdige Christvesper am Heiligabend 2017 in Schmachtenhagen. Frohes Fest!

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Heul!

Donnerstag, den 31. August 2017
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Wer den Abend auf einer Terrasse in Schmachtenhagen verbringt, erlebt eine Idylle. Ja, okay, und Mücken, aber die lassen wir mal beiseite, an die haben wir uns ja fast schon gewöhnt.
Aber da war noch was anderes: eine Art Sirene. Immer und immer wieder. Aber so lange heult natürlich keine Sirene. Sie stellte sich dann als ein Hund heraus, der ein paar Grundstücke weiter für die herzzerreißenden Töne sorgte. Das Geheule war erbarmungswürdig, und es wurde erzählt, dass er das wohl öfter macht.
Sehr ausdauernd klagte der Hund der ganzen Wohngegend sein Leid.

An einer läufigen Hündin irgendwo in der Nähe kann es nicht liegen. Vielleicht wird das arme Tier ja ewig allein gelassen – aber normalerweise heulen die Hunde dann auch nicht permanent. Und angeblich sei ja auch jemand zu Hause, munkelte man. Wie das so ist in der Nachbarschaft. Man redet. Und vielleicht kümmert man sich ja auch mal.

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Die aktuelle Christvesperkritik 2016

Sonntag, den 25. Dezember 2016
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2015 -> 25.12.2015

Comeback! Im vergangenen Jahr ging es – nach 17 Malen in der Schmachtenhagener Kirche – zum ersten Mal zur Christvesper in die Oranienburger Nicolaikirche. Das war eigentlich ganz ganz schön und eine echte Abwechslung.
Aber die Umstände und meine beiden diesjährigen Kirchenbegleiter wollten es so, dass es 2016 wieder zurück in die Dorfkirche ging.
Diesmal waren wir sogar 25 Minuten zu früh dort, was uns noch gute Plätze sicherte. In Oranienburg hätten wir zu diesem Zeitpunkt schon auf den billigen Plätzen gesessen.

Um das vorweg zu nehmen: Da ich mich vorher informiert habe, welcher Pfarrer den Gottesdienst leitet, hatte ich auch kein Problem mit diesem Comeback. Denn von Pfarrer Humburg weiß ich, dass er eine interessante Predigt halten wird. Und ich wurde nicht enttäuscht.
Er erzählte uns, dass er uns Heiligabend was ganz anderes erzählen wollte, aber am Montagabend – nach den Geschehnissen am Breitscheidplatz in Berlin – setzt er sich noch mal hin und erarbeitete ein völlig neues Konzept. Er erzählte davon, dass sich die Menschen nun unwohl fühlen, dass das Weihnachtsfest diesmal unter anderen Vorzeichen stattfinde. Auch davon, dass Angst herrsche. Er erzählte in dem Zusammenhang aber auch von Maria und Josef, und wie sie mit Ängsten fertig geworden sind. Und zwar, weil sie auf Menschen getroffen sind, die ihnen halfen. Die da waren waren. Ein Zusammenhalt. Das wünscht er sich auch von uns. Gegen die Angst – Fürchtet euch nicht!
Eine sehr gute Predigt!

Das Drumherum ging so. Der Männerchor ist leider mehr und mehr… ähm, schwierig. Wenn er mehrstimmig “Alle Jahre wieder” singt, dann tut das leider weh. Es klingt, als ob die Hälfte der Männer schlicht falsch singt, die Melodie haut nicht hin. Seltsam, so was muss man doch hören!
Auch das Gesangsprogramm im Allgemeinen war schwierig, weil ich erstaunlicherweise drei der acht Lieder überhaupt nicht kannte, nicht mal im Ansatz. Das ist dann ein wenig schade, und immerhin bin ich ja nicht das erste Mal bei einem Heiligabend-Gottesdienst und konnte da die meisten Lieder immer mitträllern.
Auch schade: Am Ende des Gottesdienstes läuten die Glocken nicht mehr.

Aber wie gesagt: Die hervorragende Predigt macht das wett.
Frohe, besinnliche und friedliche Weihnachten!

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Vor 20 Jahren (115): Fast unfallfrei

Sonntag, den 18. September 2016
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(114) -> 27.8.2015

Montag, 16. September 1996.
Ein früher Montagmorgen war es, an dem ich Fahrprüfung hatte. Sechs Wochen dauerte es von der ersten Fahrstunde bis zur Prüfung.
Wie das immer so ist: Ich musste erst sanft zur Fahrschule gezwungen werden. Aus heute nicht mehr so ganz nachvollziehbaren Gründen hatte ich es mit der Fahrschule nicht einig. Aber meine Eltern sahen das anders.
Irgendwann im Mai 1996 begann die Theorie in der Fahrschule in Oranienburg-Süd, die theoretische Prüfung war dann ein paar Wochen danach, die ich auch bestand.
In meiner allerersten Fahrstunde scheuchte mich mein Fahrlehrer gleich durch’s Oranienburger Zentrum. Wenn schon, denn schon, war wohl seine Devise.
Ich merkte schnell: Autofahren macht mir Spaß, und ich hatte auch wenige Probleme. Wir fuhren auf der Autobahn bis Fahrbellin, wir machten eine Berlin-Fahrt und gondelten viel in der Umgebung rum.
27 Fahrstunden waren es wohl, wenn ich mich richtig erinnere.

Dann also die Prüfung. Der Prüfer saß neben mir, mein Fahrlehrer hinten. Es ging nach Lehnitz. Später, in den Oranienburger Neubauten, muss ich mir eine Parklücke suchen.
Alles verlief reibungslos, und ich bekam den Lappen.

Ganz unfallfrei bin ich in den vergangenen 20 Jahren nicht geblieben. Eine Begegnung mit einem Verkehrsschild in Schmachtenhagen hätte ich mit 1998 gern erspart. Ein paar Jahre später wurde mir Glatteis auf Kopfsteinpflaster zum Vergängnis. Aber weil das Glatteis ersichtlich war, fuhr ich eh extrem langsam, konnte aber trotzdem nichts tun und riss eine Holzbegrenzung um – also nicht allzu tragisch.
Eines ist jedenfalls geblieben: Autofahren ist eine Leidenschaft.

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Schi!

Sonntag, den 10. April 2016
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Als Kind fand ich die Sache mit dem Schi ja noch ganz spannend. Ich hatte sogar mal Schier.
Und wenn du jetzt gerade blöd guckst und denkst: Wovon spricht er denn da?, dann kann ich das voll verstehen.
Ein Bekannter erzählte neulich, dass er den Aufsatz seines Sohnes durchgelesen habe, und da sei ihm das Wort “Schi” aufgefallen. Er hielt es für einen Flüchtigkeitsfehler, aber der Junge wies das zurück.

Gemeint ist: Ski.
Aber Grundschüler – auf jeden Fall die in Schmachtenhagen – schreiben “Schi”. Auch wenn es unfassbar bekloppt aussieht und in den Augen sehr weh tut. Aber die deutsche Rechtschreibung lässt das seit einiger Zeit zu. Der Duden empfiehlt jedoch “Ski”.
Ich habe auch noch nie irgendwo gesehen, dass jemand das Wort “Schianzug” oder “Schilauf” genau so schreibt. Warum müssen das dann Grundschüler machen?

Aber scheinbar geht es immer öfter darum, die Sprache zu vereinfachen und Wörter, die anders geschrieben werden, als man sie ausspricht, zu ex-en.
Ich sage nur: Portmonee. Majonäse. Auch übel.
Bis zum nächsten Winter übe ich noch mal: Vielleicht kaufe ich mir ja ein paar Schier. Oder Schija?

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Feuer vs. Fußball

Sonntag, den 27. März 2016
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Rund um das große Osterfeuer in Schmachtenhagen standen dichte Menschentrauben. Kein Wunder: Während am Tage fantastisches Wetter mit Sonnenschein herrschte, wurde es mit der Dunkelheit wieder empfindlich kühl.
Aber gegen halb neun wurde es plötzlich leer, die Reihen lichteten sich. Das lag nicht zwingend an der schlagerlastigen Musikbeschallung von Helene Fischer bis Christina Bach. Sondern an einem Ereignis in Berlin.

Deutschland – England. Der Fußball-Länderspiel-Klassiker ausgerechnet am Ostersonnabend. Es ist um 20.45 Uhr im Olympiastadion angepfiffen worden, und zu diesem Zeitpunkt saßen die meisten Menschen wohl schon vor dem Fernseher und standen nicht mehr am Osterfeuer.
Wir hatten plötzlich viel Platz am Osterfeuer. Die Feuerwehrmänner mussten ebenfalls ausharren, schließlich war die Veranstaltung bis 22 Uhr angesetzt. So blieb ihnen nur der Blick auf die Kicker-App auf dem Smartphone.

Das Duell Feuer vs. Fußball hat der Fußball jedenfalls eindeutig gewonnen. Vermutlich war es bei allen Osterfeuer-Events nach halb neun so leer. Wenn doch wenigstens die deutschen Fußballer gewonenn hätten…

ORA aktuell

B273 in Oranienburg gesperrt

Freitag, den 25. März 2016
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Die B273 wird zwischen Oranienburg und Schmachtenhagen voll gesperrt. Von Dienstag, 29. März, bis Freitag, 1. April, sollen in dem Abschnitt Fahrbahnarbeiten durchgeführt werden – sie waren im vergangenen Herbst verschoben worden.
Der Verkehr wird über Lehnitz, Zühlslake und Wensickendorf umgeleitet.