aRTikel

Die ultimative Sommertour: Auf Longboards bis an die Ostsee

Donnerstag, den 8. Juli 2021
Tags: ,

Fünf Jungs aus Oberhavel starten von Schmachtenhagen aus und sind elf Tage lang nach Dierhagen unterwegs – auf dem Weg erwartet sie viel Hilfsbereitschaft

MAZ Oranienburg, 8.7.2020

Schmachtenhagen.
Urlaub mal anders. Fünf Jungs aus Oberhavel sind in elf Tagen auf ihren Longboards von Schmachtenhagen bis Dierhagen an die Ostsee gefahren: zehn Etappen, etwa 280 Kilometer.
Auf Instagram führen sie ein Tourtagebuch unter dem Namen „Longboardjunkies“. Tobias Schulz (15) aus Schildow, Felix Welker (16) aus Germendorf, Julius Warneke (16) aus Bergfelde, Aaron Franke (16) aus Schmachtenhagen und Thomas Koll Hibbert (15) aus Borgsdorf besuchten alle die 10. Klasse des Oranienburger Runge-Gymnasiums. Und weil Julius ab August auf eine andere Schule geht, wollten sie noch mal eine Art Abschlussreise unternehmen.

Die ersten Ideen zu dieser Tour gab es schon im Sommer 2020. Das sei dann aber zu kurzfristig gewesen, die Umsetzung wurde um ein Jahr verschoben. Nach Weihnachten begannen die ersten Planungen. „Wir haben überlegt: Wo wollen wir hinfahren? Was haben wir? Was brauchen wir? Wer kommt mit?“, erzählte Tobias Schulz am Mittwoch. „Anfangs waren wir zu zweit.“ Letztlich sind sie dann zu fünft hochgefahren. Am Mittwoch war Tag zwölf ihrer Tour.
Meistens waren sie auf dem Radfernweg Berlin-Kopenhagen unterwegs. Die Tour führte von Schmachtenhagen über Mildenberg, Fürstenberg, Wesenberg, Kratzeburg nach Waren an der Müritz. Dort blieben sie zwei Nächte. Weiter ging es nach Krakow am See, Güstrow, Schwaan, Warnemünde bis zum Ziel nach Dierhagen. Übernachtet wurde auf Zeltplätzen.
Unterwegs sind die Jungs mit ihren fünf Longboards und mit einem Fahrrad mit Anhänger. „Da sind zwei Zelte drin, Isomatten, Schlaf- und Rucksäcke und unsere Klamotten“, erzählt der Schildower. Jeden Tag waren sie zwischen 20 und 40 Kilometer unterwegs. In der Vorbereitung hatten sie sich Orte gesucht, an denen sie übernachten können. „Wir haben uns aber auch mal verfahren“, erzählt Tobias. Und laufen mussten sie teilweise auch. „Mit dem Rad kann man ja überall fahren, aber für die Longboards brauchen wir schon Asphalt. Waldwege können wir damit nicht befahren.“ An einem Tag musste sie zwei Stunden laufen.

Die Eltern mussten die Jungs zu dieser Tour durchaus erst überreden. Julius hat „ziemlich lange“ mit seinen Eltern verhandelt, wie er sagt. „Das zog sich dann immer weiter nach hinten.“ Ähnlich erzählt das Tobias. „Am Anfang kamen erst mal entsetzte Blicke. Was denkt ihr euch eigentlich?, haben sie gesagt. Aber wir haben ihnen Beispiele aus dem Internet gezeigt, wo die Leute wesentlich weiter weg gefahren sind.“

Immer wieder sind sie auf ihrer Tour auch auf hilfsbereite Menschen gestoßen. „An einem Tag war auf der Hälfte der Strecke Regen und Gewitter“, erzählt Felix Welker. Da waren sie auf dem Weg nach Waren an der Müritz. „An dem Tag hatte ich auch einen kleinen Sturz. Es war dann Gewitter, und wir hatten einen Feldweg vor uns.“ Das sei zu gefährlich gewesen. Sie haben ein Haus gesehen und seien auf das Grundstück gelaufen. „Wir haben den Mann dort gefragt, ob wir kurz bleiben dürfen.“ Sie durften – und sie wurden auch noch bis nach Waren gefahren. „Vor allem in den Dörfern haben wir immer wieder Leute getroffen“, sagt Tobias Schulz. „Das sind wir gar nicht so gewöhnt, dass die Leute so hilfsbereit sind.“ Als sie mal komplett nass auf einem Campingplatz eingetroffen sind, seien viele Leute gekommen und hätten geholfen, die Sachen zu trocknen.
Ein Abbruch der Tour habe aber nie zur Debatte gestanden. „Wir haben uns gegenseitig motiviert, manchmal gab es da schon ein Motivationstief, wenn es den ganzen Tag geregnet hat“, sagt Tobias. In Dierhagen wollen sie nun entspannen, am Donnerstag geht es eventuell auf den Darß. Und im kommenden Jahr könnte dann die nächste Tour der „Longboardjunkies“ in den Süden Deutschlands führen.

Hits: 406

RTelenovela

Rumpel-Netto

Freitag, den 21. Mai 2021
Tags:

Wenn man mal staunen will, wie unaufgeräumt, wie unordentlich, wie schlimm ein Supermarkt aussehen kann, der sollte mal in den Netto-Markt nach Schmachtenhagen fahren. Zumindest ich habe am Donnerstagmittag sehr gestaunt.

Discounter sind ja normalerweise nicht ganz so blitzblank-sauber wie die “guten Supermärkte”. Wobei ja andererseits die modernen Aldi-Läden längst nicht mehr so dreckig aussehen wie früher mal. Aber als Filialleiter hätte ich zumindest den Ehrgeiz, dass sich meine Kunden im Laden irgendwie wohlfühlen.

Aber beim Schmachtenhagener Netto muss entweder ein morgentlicher Massenandrang stattgefunden haben oder ein großer Angriff. In so ziemlich jedem Gang standen irgendwelche Räumwagen im Weg, viele der Regale waren halbleer (was ja nicht schlimm ist) und völlig chaotisch eingeräumt, manchmal wirkten die Produkte wie schnell reingeschmissen.
Auf dem Boden lag hier und da Müll.
Und in erstaunlich vielen Gängen standen in der Mitte irgendwelche Paletten mit weiteren Produkten. Nicht punktuell, sondern die gesamte Ganglänge. Die dort aufgestapelten Produkte wirkten wahllos dorthin gedonnert. Packungen waren aufgerissen, lagen kreuz und quer rum.

Vielleicht ist der Laden ja auch einfach nur unterbesetzt. Und zu klein. Oder vielleicht auch einfach nur ein neues Konzept. Rumpel-Chic. Aber ich glaube kaum, dass ich mir das dort noch mal ansehe…

Hits: 161

KeineWochenShow

#209 – 2020? Kann weg!

Mittwoch, den 30. Dezember 2020
Tags: , , ,

Die letzte KeineWochenShow des Jahres! Für den Jahresrückblick 2020 rücken wir schon auf den Donnerstag, auf Silvester vor.
Wir haben wieder unsere Listen: Unsere Lieblingsmusik, Lieblingsbücher, Lieblingsfilme (plus Filmflops) und die Tops und Flops aus dem Fernsehen und Stream. Dazu die Hitlisten mit den beliebtesten RTests und KeineWochenShows 2020!

Außerdem geht es um die Heiligabend-Gottesdienste 2020 in Schmachtenhagen, Oranienburg und Kremmen – und auch online gab es eine Predigt. Und wir trauern um McDonalds in Teschenhagen auf Rügen.
Das und mehr in KeineWochenShow #209 auf Youtube!

Hits: 231

RTelenovela

Die aktuelle Christvesperkritik 2020: In Zeiten des Coronavirus

Donnerstag, den 24. Dezember 2020
Tags: , ,

2019 -> 25.12.2019

Alles anders. Wir sitzen in der Kirche, und es ist auffallend leer. Die Orgel spielt nicht, wir dürfen auch nicht singen. Und wir haben Masken auf.

Viele Gottesdienste am Heiligabend sind auch in unserer Region abgesagt worden. Zu eng, zu gefährlich, man wolle kein Risiko eingehen, hieß es.
In Oranienburg und Schmachtenhagen – und anderen Orten – sind Open-Air-Gottesdienste angekündigt worden. Und wir haben uns auch entschlossen, nach Schmachtenhagen zu fahren. Dort sollte er ursprünglich auf dem Dorfplatz stattfinden, später hieß es, man feiere im Kirchhof.
Am Ende kamen allerdings auch nur etwa 25 Menschen. Sonst kommen immer um die 150, und die Kirche ist voll. Im Kirchhof hätte sich das sicherlich gut verteilt. Nun aber waren es so wenig, dass der Pfarrer spontan entschied, doch in die Kirche zu gehen – mit der Anzahl an Leuten sei genug Platz, sich zu verteilen.

Und so war es dann auch. Alle saßen mit Abstand und Masken in der Kirche, und Pfarrer Friedemann Humburg stand vorn. Er las aus der Bibel vor, auch die Weihnachtsgeschichte. Wir durften nicht singen, aber die wichtigsten Lieder sang der Pfarrer selbst.
So war so rührend wie traurig. Da saßen also die wenigen Leute, die Stimmung war natürlich auch nicht ganz so festlich. Es ist schon was anderes, wenn alle eng an eng sitzen, wenn die Orgel spielt, wenn wir alle singen.
Als der Pfarrer dann am Ende “Stille Nacht” sang, wurden meine Augen ein wenig feucht.

Zuvor erzählte er in seiner Predigt davon, dass ein Politiker kürzlich davon gesprochen hatte, wir würden jetzt das härtesten Weihnachten der Nachkriegszeit erleben. “Das ist nicht das Ende”, sagte der Pfarrer dazu, und er machte Mut, dass die Hoffnung da sei, dass wieder bessere Zeiten kommen – und dass wir es trotz allem immer noch gut haben würden. Dass sie meisten eine warme Wohnung haben, zu essen – und es die meisten sehr gut gehe, trotz aller Einschränkungen. Dass sich Leute mit Anne Frank vergleichen würden, weil sie ihren Geburtstage nicht wie sonst feiern könnten, sei da ein falscher Vergleich.
Es war eine tolle, Mut machende Predigt – danke dafür!

Die Glocken zum Ende des Gottesdienstes läuteten schon eine halbe Stunde früher als sonst. Ich hoffe, 2021 wird es wieder normal sein.

-> Die Predigt in der Online-Version auf Youtube.

Hits: 198

KeineWochenShow

#207 – Ta ta ta taaa!

Sonntag, den 20. Dezember 2020
Tags: , , , , ,

Nun steht Weihnachten vor der Tür. Und es wird ein Weihnachtsfest, wie wir es noch nicht hatten. Kontaktbeschränkungen, Virusangst, und immer wieder die Frage: Was darf man, was kann man, was geht nicht?
Darüber sprechen wir in KeineWochenShow.
Und im Interview erzählt Oranienburgs evangelischer Pfarrer Friedemann Humburg, ob, wo und wie in Oranienburg, Germendorf und Schmachtenhagen die Heiligabend-Gottesdienste stattfinden. Es geht auch darum, warum er findet, dass Gottesdienste trotz allem durchgeführt werden sollten und ob er mehr Seelsorge leisten muss als sonst.

Wir sprechen aber auch über den 250. Geburtstag von Beethoven, über Joe Biden, der nun auch von den US-Wahlmännern gewählt worden ist und über einen schrecklichen und tödlichen Unfall in dieser Woche bei Germendorf.
Und den Weihnachtsmann haben wir auch schon gesehen – das und mehr in KeineWochenShow #207 auf Youtube.

Hits: 227

aRTikel

Von der Arztserie zur Seebadvilla

Dienstag, den 28. April 2020
Tags: , , ,

Kathleen Freitag aus Schmachtenhagen macht 2002 am Runge-Gymnasium ihr Abitur, schreibt mehrere Jahre für „In aller Freundschaft“ und veröffentlicht nun ihren ersten eigenen Roman

MAZ Oberhavel, 28.4.2020

Schmachtenhagen.
Eines war ihr klar: Wenn sie einen Roman schreibt, dann soll es einer sein, der ein Stück DDR-Geschichte erzählt. In diesem Monat ist „Die Seebadvilla“ im Verlag Harper Collins erschienen, der Debütroman von Kathleen Freitag. In dem Buch erzählt sie die Geschichte einer Familie, die Anfang der 50er-Jahre in Ahlbeck auf Usedom eine Pension betreibt. Allerdings ist die Privatwirtschaft den DDR-Oberen ein Dorn im Auge, es kommt zu immer mehr Schwierigkeiten.

Kathleen Freitag lebt bei Hamburg, ihre Jugend verbrachte die 37-Jährige in Schmachtenhagen – die Eltern leben dort noch immer. Geboren worden ist sie im damaligen Ost-Berlin, 1995 zog die Familie nach Schmachtenhagen. 2002 machte Kathleen Stephan, so ihr Mädchenname, ihr Abitur am Oranienburger Runge-Gymnasium.
Die Arbeit an Texten mochte sie damals schon, wie sie erzählt. Sie war Mitglied in der Theater-AG des Gymnasiums, stand unter anderen bei „Sartre – Das Spiel ist aus“ auf der Bühne der Aula. „Schon beim Theater fand ich die Proben, die Arbeit am Text das Spannendere“, erzählt sie. „Ich war vor den Auftritten immer sehr nervös und habe mich gefragt, warum ich das mache.“ In Potsdam studierte sie danach Geschichte und Germanistik.
Nebenher war sie Werkstudentin in einer Filmproduktionsfirma und wurde später auch übernommen. „Als Juniordramaturgin habe ich den Produzenten über die Schultern geschaut und auch an Drehbüchern mitgearbeitet.“ Sie ging dann nach Leipzig. Für die MDR-Serie „In aller Freundschaft“ arbeitete sie als Dramaturgin und gehörte zum Team, das die verschiedenen Erzählstränge entwickelte. „Das war die gute Schule des Geschichtenerzählens.“ Dazu gehörten immer wieder neue Spannungsmomente und Wendepunkte. Später arbeitete sie dann drei Jahre als Autorin für die Ärzteserie.
Sie bekam ihr erstes Kind, und nach der Elternzeit war eine Rückkehr zur Serie nicht möglich. „Das ist das Los der Selbstständigkeit.“ Ihr Wunsch: Raus aus der Fernsehbranche. „Ich wollte gerne wieder zu den Ursprüngen und mehr mit Büchern zu tun haben.“ Sie begann als Lektorin beim Jumbo-Verlag, die sich auf Hörbücher für Kinder spezialisiert hat.

Durch ihre Tätigkeiten ist sie in der Branche somit nicht unbekannt, und so kam ein Verlag auf sie zu und fragte, „ob ich nicht Lust habe, einen Roman zu schreiben“, erzählt Kathleen Freitag. Als Geschichtsstudentin hatte sie viel mit der DDR zu tun. „Und ich wollte ein Thema, das an der Ostsee spielt.“ Sie stieß auf die „Aktion Rose“, bei der in den 50er-Jahren durch die DDR-Regierung Hotels, Pensionen, Erholungsheime und Gaststätten zwangsverstaatlicht worden sind. „Das ist ein Thema, das nicht groß aufarbeitet ist, im Gegensatz zur damaligen Bodenreform.“ Gerade im 30. Jahr der deutschen Einheit wolle sie daran erinnern. Sie war für ihre Recherchen vor Ort in Ahlbeck, sie hat Zeitzeugen befragt. Ihr Mann kommt aus Mecklenburg-Vorpommern, auf Usedom hat sie auch Verwandte. Deshalb war sie früher schon oft dort. Die im Roman beschriebe Seebadvilla ist jedoch rein fiktiv.

Eigentlich waren in diesen Wochen auch Lesungen geplant. Mit der Oranienburger Stadtbibliothek gab es auch schon Gespräche, in der alten Heimat hätte das Buch auch vorgestellt werden sollen. Wegen der Coronakrise verschiebt sich das alles. „Ich hoffe, dass das im Herbst klappt“, sagt die Autorin. Ohne Corona würde sie auch jetzt noch alle paar Wochen zu den Eltern nach Schmachtenhagen kommen.
Für 2021 plant sie unterdessen die Veröffentlichung eines Kinderbuches.

-> Kritik zum Buch

Hits: 303

RTelenovela

Die aktuelle Christvesperkritik 2019

Mittwoch, den 25. Dezember 2019
Tags: , ,

2018 -> 24.12.2018

Fangen wir mit dem wichtigsten an. Die Predigt, die Pfarrer Friedemann Humburg Heiligabend in der Schmachtenhagener Kirche gehalten hat, war großartig.
Sie drehte sich darum, wie gut es uns doch im Großen und Ganzen doch gehe. Die Kirchengemeinde hat Kontakt nach Simbabwe, und dort herrscht die pure Armut. Es gibt kaum noch Wasser, die Menschen müssen tagelang warten oder suchen, um Wasser zu bekommen. Es herrschen Unruhen, da Land geht vor die Hunde.
Und dann erlebt er im Oranienburger Kaufland, wie sich Leute über irgendwas aufregen, weil es ein bestimmtes Getränk gerade nicht gibt, und darüber, dass gerade nur fünf Kassen geöffnet seien, und dass sie dort nie wieder einkaufen würden. Auch würden sich die Menschen auch bei ihm als Pfarrer ständig über was beschweren. Die Leute seien ungeduldig, und sie würden nicht wertschätzen, dass es Deutschland immer noch gut gehe. Und das kotze ihn an. Und er entschuldige sich schon davor für die Wortwahl, aber so sei es nun mal.
Zudem machte er anhand der Weihnachtsgeschichte, die ja immer so heimelig daherkomme, klar, welche Armut damals geherrscht habe, und dass es alles andere als romantisch gewesen sein muss, im Stall bei den Tieren ein Kind zu bekommen.
Es ging ihm darum, dass wir uns auf das besinnen, was wir haben, auf den Luxus. Und selbst wir nicht im Luxus leben, sei es immer noch einer – verglichen mit den Menschen in Simbabwe.
Das war eine Predigt, die alles andere als oberflächlich war und wirklich eine Botschaft hatte. Großen Dank dafür.

Auch gehört zu dieser Christvesper, dass der Männerchor diesmal ziemlich gut war. Ich bin zwar kein Fan des vielstimmigen Gesangs, der sich sehr schnell “falsch gesungen” anhört, diesmal war das alles aber ganz passabel.
Nur eines: Bei den Mitsingliedern sollte vielleicht “Fröhlich soll mein Herze springen” aus dem Programm genommen werden. Da habe ich den Eindruck, dass das fast niemand kennt und dementsprechend kaum mitgesungen wird. Ich kenne es beim besten Willen auch nicht…

Hits: 206