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In Bötzow wird fleißig gebaut – Familie Lexow darf es nicht

Mittwoch, den 6. Oktober 2021
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An der Veltener Straße im Oberkrämer-Ortsteil sollten eigentlich acht Häuser entstehen – doch seit kurzem gibt es einen neuen Flächennutzungsplan – mit einer Grünfläche auf dem Grundstück

MAZ Oberhavel, 6.10.2021

Bötzow.
Überall wird in Oberkrämer gebaut. Auch in Bötzow entstehen immer neue Häuser oder ganze Wohngebiete. Familie Lexow hingegen darf nicht bauen. Ihr Grundstück an der Veltener Straße in Bötzow, auf dem eigentlich acht Häuser entstehen sollten, ist kein Bauland – neuerdings erst. Bei der Gemeindevertretersitzung am 23. September ist der Bauantrag der Lexows abgelehnt worden. „Damit sind wir nicht einverstanden“, hatte Sigrid Lexow vor dem Gremium gesagt.

Lexows betreiben in Bötzow eine Firma für Gartentechnik, 2003 wurde das Firmengebäude an der Veltener Straße gebaut. „Im Sommer wohnen wir hinten in einer kleinen Hütte, im Winter in Berlin“, erzählt Sigrid Lexow. Die letzte Rate für das Firmengebäude haben sie erst vor kurzem bezahlt. Nun war eigentlich geplant, dass sie fest nach Bötzow ziehen. Dazu wollten sie hinten auf dem großen Grundstück ein Haus bauen, plus eines für den Nachbarn und sechs weitere, die das Ganze für die Familie finanzieren sollten.

„Wir waren im August 2019 bei der Gemeinde“, so Sigrid Lexow im Gespräch mit der MAZ. „Da hat man uns gesagt, dass es einen geänderten Flächennutzungsplan gibt.“ Zu diesem Zeitpunkt war das komplette Grundstück noch als Bauland ausgewiesen – allerdings gab es bereits einen positiv abgestimmten Entwurf für den neuen Flächennutzungsplan – auf dem ist das Bauland nur noch als Grünfläche ausgewiesen. „Wir haben uns das angeguckt, und tatsächlich, es wurde in eine Grünfläche umgewandelt“, erzählt Sigrid Lexow.
Dirk Eger, der Chef des Bauamtes in Oberkrämer, kennt den Vorgang. Zu dem Zeitpunkt des Gesprächs sei der Entwurf für den neuen Flächennutzungsplan schon gebilligt gewesen, sagt er. Das Verfahren sei schon zu weit fortgeschritten gewesen. „Die Dramatik ist ja, sie hatten seit 2008 Zeit, dort was zu machen, es war ja mal die Planungsabsicht da, dort was zu entwickeln“, so Dirk Eger. Sigrid Lexow sagt dazu, dass vorher einfach kein Geld dazu da gewesen sei.
Hintergrund für die Änderung war der Landesentwicklungsplan. Für Bötzow gibt es darin nur die Option, pro 1000 Einwohner nur einen Hektar weiteres Bauland zuzulassen. „Aber wir hatten viele Wohnbauflächen.“ Es seien zu viele gewesen, die dem Landesentwicklungsplan zuwider standen. Es sei geschaut worden, wo es rechtsgültige Bebauungspläne gebe und wo nichts passiere. Man wollte grüne Lungen in den Innenbereichen schaffen – so traf es auch den hinteren Teil des Grundstücks an der Veltener Straße.

Dennoch hielten Lexows 2019 an ihren Plänen fest, ein Planungsbüro erstellte die konkreten Ausführungen dazu. Doch der Bauantrag wurde im Oktober 2020 zum ersten Mal von den Gemeindevertretern abgelehnt – mit der Begründung, es handele sich nicht (mehr) um Bauland. Der zweite Antrag im September 2021 wurde aus den selben Gründen abgelehnt.
Was Sigrid Lexow und ihr Mann Horst nicht verstehen können, ist, warum ihr privates Grundstück plötzlich von einem Bauland in eine Grünfläche umgewandelt werden konnte. „Haben wir was Schlechtes getan?“, fragt Sigrid Lexow. Immerhin wird die Fläche, der private Grund, auf diese Weise abgewertet. „Ich weiß nicht, ob der Staat einfach darin rumfummeln kann, willkürlich so eine Fläche zu ändern. Wir sind der Meinung, dass hier gegen Grundrechte verstoßen worden ist.“ Lexows haben sich an den Petitionsausschuss des Landtages gewandt. Außerdem überlegen sie, sich einen Anwalt zu nehmen.

„Der Flächennutzungsplan ist nicht in Stein gemeißelt“, sagt Dirk Eger. Es dauere aber, da eine Veränderung vorzunehmen. Zudem warnte er davor einen Präzidenzfall zu schaffen. Familie Lexow sei auch nicht die einzige, die von Ablehnungen eines Bebauungsplanes betroffen sei. Erst kürzlich traf es Bauwillige in Bärenklau, die auf dem hinteren Teil des Grundstücks auch nicht bauen dürfen. Auch in der Bötzower Bahnstraße sei ein Plan abgelehnt worden, ebenso „vor Jahren in der Fennstraße“, wie Dirk Eger erklärt.

„Wir haben jetzt das Problem, das wir erwartet haben“, sagte der Bötzower Gemeindevertreter Wolfgang Geppert (FWO) am Dienstag. Im Ortsbeirat in Bötzow sei der Bauantrag knapp befürwortet worden. „Der Flächennutzungsplan wurde uns aufoktroiert.“ Der Gestaltungsspielraum sei klein. Die Entscheidung, Bau- in Grünflächen zu verwandeln, habe ihm „damals schon nicht geschmeckt“, man sei aber dem Vorschlag der Gemeinde gefolgt. „Es kann böses Blut geben“, habe er schon bei der Entscheidung vermutet. Er habe das Gefühl gehabt, dass das Problem der Lexows „vom Tisch gefegt worden“ sei. Aus seiner Sicht könnten aber nur Argumente überzeugen, man könne nun nur noch wenig machen. Er sei am Ende mit seinem Latein.
Lexows werden nun erst mal abwarten, was die Beschwerde beim Petitionsausschuss bringt.

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Feuerwehr ist gegen Sirenen-Abschaltung

Mittwoch, den 6. Oktober 2021
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In Oberkrämer gibt es derzeit zwischen 22 und 6 Uhr keine lauten Alarmierungen mehr – das sorgt für Diskussionen

MAZ Oranienburg, 6.10.2021

Oberkrämer.
Als in der vergangenen Woche in Bötzow ein Müllcontainer gebrannt hat, da heulten im Ort die Sirenen – Einsatzbeginn war 21.57 Uhr. Nur ein paar Minuten später, und die Sirenen wären still geblieben. In der Gemeinde Oberkrämer läuft derzeit ein Test, wonach die Sirenen in den Dörfern zwischen 22 und 6 Uhr ausgeschaltet bleiben.
Ausgeschaltete Sirenen bedeuten natürlich nicht, dass die Feuerwehrleute nicht zu den Einsätzen gerufen werden können. Das passiere über den Pieper und über das Handy, sagte Oberkrämers Bürgermeister Peter Leys (BfO). Auch wies er darauf hin, dass andere Kommunen in Oberhavel gar nicht mehr die Sirenen nutzen oder keine mehr haben.
„Die neue Technik ist hervorragend“, sagt Karsten Peter Schröder (SPD). Der Bärenklauer ist Mitglied der Feuerwehr. Es gebe neben dem Pieper die Blaulicht-SMS. Jeder könne gleich mitteilen, ob er zum Einsatz kommen könne oder nicht.

Die Abschaltung sei diskutiert worden, sagte Dirk Eger, der Leiter des Ordnungsamtes, der auch für die Feuerwehr zuständig ist. Es habe Beschwerden von Anwohnern gegeben. Es sei nicht zu erklären, warum die Sirenen noch benötigt werden, wenn es doch die neue Technik gebe, die auch in Oberkrämer genutzt werde. „Wir haben genügend Alarmierungswege, wir wollten es mal ausprobieren“, so Dirk Eher weiter. Hintergrund sei, dass zum Beispiel Einsätze durch Unfälle oder Wetterschäden inflationär seien. „Und dann werden alle davon geweckt.“

Das sehen längst nicht alle so. „Es ist ja nicht der Fall, dass die Sirenen dreimal pro Nacht heulen“, sagt der Vehlefanzer Gemeindevertreter Carsten Schneider (Linke). Er wohne auch nahe einer Sirene, und ihn störe sie nicht. „Ich frage mich, wo solche Beschwerden herkommen.“
Karsten Peter Schröder sagt: „Wir sollten froh sein, dass wir noch funktionstüchtige Sirenen haben.“ Nicht nur das, sie wurden kürzlich erst gewartet, wie Dirk Eger anmerkt. Die Sirenen seien für den Katastrophenschutz präpariert worden. „Wir haben unsere Hausaufgaben gemacht.“

Es habe keinen Aufschrei wegen der nachts abgeschalteten Sirenen gegeben, so Feuerwehrmann Karsten Peter Schröder. Es sei von Seiten der Kameraden durchaus okay, nachts die Sirenen abzuschalten. Doch das scheint eine auch bei der Feuerwehr umstrittene Ansicht zu sein. Grundsätzlich haben sich die Ortswehrführungen in Oberkrämer gegen die Abschaltung ausgesprochen, erklärte der Gemeindebrandmeister David Ostwald am Montag. „Die Sirene hat ja auch die Aufgabe, dass sie die Bevölkerung warnen soll.“ So könne es ja sein, dass ein Auto vor einem Haus brennt. Auf diesen Aspekt hat auch der Schwantener Gemeindevertreter Bernd Ostwald (CDU) hingewiesen. Der Aspekt des Warnens sei nicht zu vernachlässigen.

„Ich sehe das auch als Anerkennung der Kameraden an“, sagt Thomas Nocke (BfO), der Marwitzer Ortsvorsteher. „Die Sirene ertönt, und man weiß, die tun was, sie retten Leute.“ In Marwitz habe man es nicht fassen können, dass die Sirenen nachts ausbleiben. „Es ist für jeden, der in Not ist, ein großes Gefühl, wenn dann die Sirene ertönt und man weiß: Sie sind unterwegs.“
Demnächst soll das Thema in den Ausschüssen in Oberkrämer beraten und entschieden werden. Gemeindebrandmeister David Ostwald sagt zur Abschaltung: „Wir empfehlen das nicht.“

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KeineWochenShow

#227 – Kino: Du fehlst!

Sonntag, den 9. Mai 2021
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Das Kino! Es fehlt mir! In dieser Ausgabe von KeineWochenShow gibt meine kleine Kino-Huldigung. Ich bin zu sechs Kinos in Oranienburg und Berlin gefahren, die mir besonders wichtig sind, weil ich da recht oft bin. Ich zeige sie euch (leider ja nur von außen) und erzähle, was ich dort zuletzt gesehen habe oder was daran besonders ist.
Mehr als ein halbes Jahr sind die Kinos nun dicht.

Außerdem sprechen wir über Jens Lehmann, der mit einer rassistischen Äußerung aufgefallen ist. Es geht um einen Oranienburger AfD-Mann, der nach einer Holocaust-Leugnung/Verharmlosung verurteilt worden ist, um einen Hennigsdorfer Lehrer, der nicht so richtig weiß, was rechts und verboten ist. Und im Gegensatz dazu stellen wir euch eine Aktion auf Instagram vor, die mit Sophie Scholl zu tun hat, die am Sonntag 100 Jahre alt geworden wäre.

Wir feiern zudem das Pandemie-Aus in Bötzow (zumindest im Ortsbeirat) und nehmen Abschied von Jan Hahn, der viel zu früh gestorben ist. Das und mehr in KeineWochenShow #227 auf Youtube.

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RTelenovela

Ortsbeirat in Zeiten des Coronavirus

Samstag, den 8. Mai 2021
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Hurra, die Pandemie ist vorbei! Endlich müssen wir keine Abstände mehr halten! Oder habe ich da was falsch verstanden oder nicht mitbekommen?
Zumindest bot sich am Donnerstagabend im Bötzower Ortsbeirat im Gemeindezentrum ein in heutigen Zeiten ungewohntes Bild. Die Mitglieder saßen ganz normal an ihren Tischen, dicht an dicht – wie vor der Pandemie. Nur zwei von ihnen trugen Masken. Auch in den Zuschauerreihen wurden keine Abstände gehalten, was auch nicht möglich war, weil die Stühle nicht entsprechend standen. Und das, obwohl ein entsprechender Hinweis groß an der Tür klebt.
Gesagt hat dazu niemand etwas – erst im nichtöffentlichen Teil, wie Bürgermeister Peter Leys, der bei der Sitzung dabei war, am Freitag sagte.

Wir haben die Pandemie hoffentlich bald überstanden, aber bis dahin müssen wir uns noch zusammenreißen. Und auch Lokalpolitiker sollten ein Vorbild sein – wenn sie denn Vorbilder sein möchten. Aber dass man das 14 Monate nach Beginn der Coronakrise immer noch anmahnen muss, ist bemerkenswert.

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KeineWochenShow

#212 – Coronakuchen

Sonntag, den 24. Januar 2021
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Wir feiern Jubiläum, aber leider kein Gutes. In der Sendung vor einem Jahr haben wir zum ersten Mal über das Coronavirus gesprochen, damals ist Wuhan in China abgeriegelt worden. Und damals konnten wir nicht ahnen, dass daraus das Thema des Jahres und darüber hinaus wird. Trotzdem: Es gibt Kuchen!
Ein Jahr danach haben wir schon einen Impfstoff, auch wenn es immer noch schleppend anläuft. Im Interview ist dazu passend Merlin Struck. Der 21-jährige Bötzower ist Notfallsanitäter und erzählt, wie seine Impfung abgelaufen ist.

Außerdem sprechen wir über Joe Bidens Amtseinführung – und über Bernie Sanders, der einen “großen” Auftritt hatte. Auch Friedrich Merz ist Thema, der ja nun doch nicht CDU-Chef geworden ist – und irgendwie merkwürdig über Frauen redet.
Das und mehr in KeineWochenShow #212 auf Youtube!

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Abgeschlagen, Kopfschmerz – am nächsten Tag ist alles gut

Mittwoch, den 20. Januar 2021
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Merlin Struck (21) aus Bötzow ist Notfallsanitäter und konnte sich bereits einmal gegen Corona impfen lassen – er berichtet über den Piks und den Tag danach

MAZ Oberhavel, 20.1.2021

Bötzow.
Momentan gehört er noch zu einem relativ kleinen Kreis von Menschen. Merlin Struck aus Bötzow konnte sich bereits einmal gegen das Coronavirus impfen lassen. Der 21-Jährige arbeitet in Oberhavel als Notfallsanitäter. Mit diesem Beruf gehört er zur ersten Gruppe derer, die geimpft werden, wenn sie das wollen.

Seine Impfung fand im Hennigsdorfer Krankenhaus statt, wie er erzählt. Zuvor habe es für ihn und seine Kollegen eine Art Gruppenveranstaltung gegeben, wo die Impfung erklärt worden ist. Am Ende konnten auch Fragen gestellt werden. „Im Anschluss der Veranstaltung gab es für mich zwei Tage später die Impfung, das wurde alles zentral gesteuert. Das fand alles ganz geordnet statt, finde ich.“
Der Impfvorgang selbst sei nach zehn Minuten erledigt gewesen, plus weitere 15 Minuten Aufenthalt zum Abwarten. „Erstaunlicherweise war das die erste Impfung, die ich gar nicht gespürt habe“, so Merlin Struck weiter. Weder den Einstich, noch die Injizierung habe er gespürt. Danach sei es ihm relativ gut gegangen. Der Arm sei nach der morgendlichen Impfung den Tag über unauffällig geblieben, bis auf einen kleinen blauen Fleck.
Ganz ohne kleine Nebenwirkungen ging die Impfung dann aber doch nicht ab. „Was ich ein bisschen unangenehm fand war die Tatsache, dass ich über den Tag hinweg ziemlich schlapp war, Kopfschmerzen hatte und mich so fühlte, als brütet man gerade was aus. Das war unangenehm. Er ging dann ins Bett. „Nach einer relativ langen und erholsamen Nacht ging es mir am Morgen wieder normal.“

Es sei nicht ungewöhnlich, dass junge Menschen eine etwas stärkere Reaktion haben. „Die hatte ich, und dann ist das so.“ Wenn er es sich aussuchen könnte, hätte er am Tag selbst nicht arbeiten wollen, das halte er durchaus für sinnvoll. „Andere Kollegen haben allerdings fast gar nichts gespürt.“ Er habe dagegen einen Tag durchgehangen. „Ich denke, dass die meisten Leute das relativ entspannt wegstecken.“ Es sei aber auf die Nebenwirkungen deutlich hingewiesen worden. Allerdings ei ihm nicht bewusst gewesen, dass die Abgeschlagenheit und Kopfschmerzen bei vielen Leuten deutlich stärker ausgeprägt seien. Aber man sei darüber informiert, deshalb sei das letztlich kein Problem gewesen. Seine zweite Impfung soll demnächst stattfinden, er bekomme dann eine Information darüber. Sie soll auf jeden Fall innerhalb des dreiwöchigem Rahmens stattfinden.

Ein Streitthema ist, ob Geimpfte wieder mehr Rechte bekommen. „Wichtig ist, dass sich Leute impfen lassen, die mit vulnerablen Gruppen zu tun haben und selbst dazu gehören.“ Er befürchtet, dass es die Gesellschaft spalten könnte, wenn nur Geimpfte mehr Rechte bekämen. „Das ist schwierig, so lange nicht jeder die Möglichkeit hat, sich impfen zu lassen“.

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Chronik Oberkrämer 2020

Montag, den 21. Dezember 2020
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MAZonline Oberhavel, 21.12.2020

Oberkrämer.
Das sind die wichtigsten Ereignisse aus dem Jahr 2020 in Oberkrämer.

Januar:
Tonnenweise illegaler Sondermüll wird am Flugplatzsee bei Vehlefanz gefunden. Immer wieder wird Müll abgeladen. +++ Im Bereich Oberkrämer wird ein Abschnitt der sanierten A10 freigegeben. +++ Der Neujahrsempfang des Heimatvereins Vehlefanz findet bei Schwanteland statt.

Februar:
Die Initiative „Wir für euch“ für das Hospiz in Oranienburg veranstaltet ein Fußballturnier in der Eichstädter Oberkrämerhalle. Ergebnis: 4100 Euro. +++ In Vehlefanz soll eine christliche Kita eröffnet werden. +++ Der Kreistag lehnt einen Prüfungsauftrag für eine Oberschule in Oberkrämer ab. +++ Sieglinde Heymann wird neue Chefin der Sicherheitspartner in Bärenklau. +++ In der Marwitzer Turnhalle wird an mehreren Abenden wieder der Karneval gefeiert. +++ Auf dem Dorfanger in Schwante wird die alte Eiche gefällt. +++ Der Schäferweg in Vehlefanz wird ausgebaut. Das Besondere: Für den Ausbau ist nicht die Gemeinde zuständig, sondern es sind die Mitglieder der Flurneuordnungsverfahrens. +++Peter Matschke verlässtnach 27 Jahren die Gemeindeverwaltung in Oberkrämer. Er war stellvertretender Bürgermeister und der Justiziar der Gemeinde. Neue Justiziarin ist Carolin Schmiel, Nachfolger im Amt des stellvertretenden Bürgermeisters ist Ronny Rücker.

März:
Beim Jahresempfang in Marwitz stehen erstmals Handdesinfektionsspender bereit. +++ Die AfD gründet in Oberkrämer einen Ortsverband. +++ Schulen, Kitas und Gemeindehäuser schließen wegen Corona. +++ An der Bushaltestelle in Bärenklau öffnet eine Ostereierstation. +++ Der ehemalige Vehlefanzer Pfarrer Harry Sallowski verstirbt. +++ Zu Beginn der Coronakrise gibt es in Oberkrämer gleich sechs Fälle. +++ Der Regionalmarkt in Schwante fällt aus. Zuvor gab es darum Wirbel, weil selbst eine geplante abgespeckte Veranstaltung bei einigen für Empörung sorgte.

April:
Bei einem Unfall auf der L 17 bei Marwitz stirbt ein 68-Jähriger. +++ Das Bärenklauer Erntefest wird abgesagt – Corona. +++Die Gemeindevertreter tagen erstmals in der Marwitzer Turnhalle – da ist mehr Platz. +++ Seniorinnen in Bärenklau nähen 1628 Stoffmasken. +++ Die Leute vom Orient-Imbiss in Vehlefanz spenden Speisen für das Krankenhaus in Hennigsdorf. +++ Die alte Feuerwehr in Bärenklau bekommt frische Farbe. +++ In Marwitz beginnt die Sanierung der Kirchenfassade. +++ In der Bötzower Kita müssen die Erwachsenen Masken tragen.

Mai:
An der Gemeindeverwaltung in Eichstädt wird illegal eine Regenbogenflagge gehisst. +++ In Schwante bricht eine Wasserbüffel-Herde aus und muss wieder eingefangen werden. +++ Die Beat-Fabrik in Marwitz wird zur „Food-Fabrik“.

Juni:
Der Pavillon am Bötzower Gemeindezentrum wird beschmiert. +++ Der 1. FC Oberkrämer darf in die Fußball-Landesklasse aufsteigen. +++ Die neue Schlossfamilie Würtenberger/Tümpel hat den alten Schlosspark neu gestaltet. Nun wird der Skulpturenpark eröffnet – mit Stücken internationaler Künstler. +++ Am Mühlensee in Vehlefanz gibt es Ärger um Müll und Falschparker. +++ An der Bahnstraße in Bötzow sollen neue Häuser entstehen.

Juli:
Die Schwantener Band Maxi nimmt in Berlin ihr erstes Album auf. +++ Mit 3,35 Promille fährt ein Mann in Bötzow mit seinem Auto mehrere Schilder um. +++ In Karlsruh wird ein illegales Wohnwagengelände geräumt. +++ Das Bistro „Mahlzeit in Bötzow“ schließt. +++ Auf der A10 wird ein saniertes Teilstück freigegeben. +++ Die Freizeit-Buslinie 823 rollt wieder. +++ Die Bötzower Firma Citylean sponsert eine Löschlanze für die Feuerwehr.

August:
An der Vehlefanzer Grundschule laufen die Arbeiten für den Anbau. +++ Dir Bärenklauer Sicherheitspartner helfen bei der Schulwegsicherung. +++ Am Forsthaus Sommerswalde wird für die ZDF-Serie „Blutige Anfänger“ gedreht. +++ Jugendliche in Bötzow kommen zum Arbeitseinsatz am Pavillon zusammen. +++ Im Mühlenweg in Schwante beginnen die Bauarbeiten. +++ In Klein-Ziethen schließt das Lokal „Zu Reckin’s Eiche“. +++ Mit vielen Regeln und Corona-Auflagen wird in Schwante das Dorffest gefeiert.

September:
Warntag – die Sirenen in Vehlefanz und Eichstädt bleiben stumm. +++ Die Marwitzer Firma Dulitz feiert 30. Jubiläum. +++ Eine Picknickpause ist seit dem Sommer in Bärenklau möglich. Das Ehepaar Manuela und Karsten Peter Schröder aus Bärenklau hat auf einem öffentlich zugänglichen Teil ihres Grundstückes eine Sitzmöglichkeit für Spaziergänger geschaffen. +++ An der Lindenallee in Vehlefanz sollen 24 neue Wohnungen entstehen.

Oktober:
Nach einer Veranstaltung beim später positiv auf Corona getesteten Landrat muss sich auch Bürgermeister Leys testen lassen – negativ. +++ Das Atelier von Maler Uwe Müller-Fabian in Vehlefanz wird 25 Jahre alt.

November:
Bötzow wird zum kleinen Corona-Hotspot. Nach Fällen an der Kita muss die Einrichtung vorübergehend schließen. Bis Mitte des Monats gibt es allein in diesem Zusammenhang 44 Fälle. +++ Bürgermeister Leys stellt für 2021 einen Haushalt mit der Rekord-Investitionssumme von 6,42 Millionen Euro vor. +++ Die Brücke im Wendemarker Weg in Bärenklau wird wieder freigegeben. +++ Der Vehlefanzer Ortshistoriker Helmut Schönberg verstirbt. +++ Der Kurzfilm „Hilfe!“ von der Grundschule Bötzow feiert auf Youtube Premiere.

Dezember:
Der Schäferweg in Vehlefanz entwickelt sich mit dem neuen Asphalt zur Rennstrecke. +++ In Bötzow sorgen viele Schmierereien an Wänden und Schildern für Frust.

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