RTelenovela

Ein Hoch auf die Technik (68): Gut, dass ich nicht aufs Navi gehört habe

Samstag, den 23. April 2022
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(67) -> 20.2.2022

Rückfahrt aus dem Urlaub von Dagebüll nach Hause. Bis zur B5 und weiter zur Autobahn A7 brauche ich technische Hilfe, der Rest sollte noch von der Hinfahrt klar sein.
Auf dem Parkplatz nahe des Hafens schmeiße ich das Navi an und stutze. Die Rückfahrt soll fast sieben Stunden dauern. Das ist, nun ja, etwas viel. Denn die Hinfahrt hat abzüglich aller Pausen gerade mal vier Stunden und 20 Minuten gedauert.
Ich sehe mir die Strecke also mal näher an – wo soll ich denn hin? Oder wo sind die Staus?

Das Navi sagt, dass es auf meiner eigentlichen Strecke eine Sperrung gibt. Ich soll stattdessen irgendwann auf die A20 biegen. Das wäre noch nicht das ganz große Problem. Bei Rostock aber soll ich nicht Richtung Süden abbiegen – stattdessen sagt das Navi, soll ich bis Prenzlau ganz im Osten fahren, um dann über die A11 Richtung Heimat zu düsen. Kein Wunder, dass ich sieben Stunden fahren soll.
Ich bin skeptisch, fahre aber erst mal los – und fahre auch erst mal weiter auf der A7, obwohl das Navi was anderes sagte.

Auf dem Autohof Bordesholm halte ich an, es ist Mittagessenzeit, und das große M lockt auch ein wenig. Noch mal schaue ich, was das Navi so sagt. Ich starte es einfach noch mal neu. Und, taadaaa: Es weist mir eine neue Strecke aus, die allerdings nur eine gute halbe Stunde kürzer ist als die vorherige. Und immer noch über Prenzlau.
Immer noch eine Sperrung, und zusätzlich ein größerer Stau auf der A24 bei Neustadt/Glewe. Gleichzeitig sehe ich aber, dass der Rest der Reisegruppe auf der Strecke unterwegs ist, auf der wir auch angereist waren. Und sie kamen zügig voran.

Nach der Mittagspause zurück auf die A7. Spätestens am Dreieck Neumünster-Süd musste ich mich entscheiden: Höre ich aufs Navi und bleibe auf der A7? Oder fahre ich die Strecke, die ich auch auf der Hintour genutzt habe?
Die Entscheidung wurde mir abgenommen: Unweit des Dreieks machte das Navi pling, und es kam die freudige Nachricht: Die Sperrung ist aufgehoben! Und schon wollte mein Navi, dass ich die Strecke fahre, die ich schon kannte…

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ORA aktuell

Tiefgarage in Oranienburger Mittelstraße gesperrt

Mittwoch, den 20. April 2022
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Das Parkplatzproblem in der Oranienburger Innenstadt könnte sich verschärfen. Noch bis Ende Mai ist die komplette Tiefgarage an der Mittelstraße voll gesperrt. Wie die Eigentümerin, die ML Real AG, mitteilte, werden Sanierungsarbeiten durchgeführt. Die Mieter der Flächen müssen sich in dieser Zeit Stellplätze im Straßenbereich suchen.

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ORA aktuell

Oranienburger Willy-Brandt-Straße erneut gesperrt

Samstag, den 9. April 2022
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Die Oranienburger Willy-Brandt-Straße muss erneut gesperrt werden. Konkret geht es wieder um das Teilstück zwischen Runge-Gymnasium und Bahnhofsplatz. Die neue Verkehrsinsel habe schon wieder Schaden genommen und müsse ausgebessert werden, so die Stadtverwaltung.
Die Sperrung tritt am Montag in Kraft und soll bis 19. April dauern. Die Einbahnstraßenregelung ist in dieser Zeit aufgehoben. Umfahren kann man die Baustelle über die Lindenstraße.

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ORA aktuell

Oranienburger Wirtschaftslobby setzt sich bei Parkplätzen durch

Donnerstag, den 24. März 2022
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Im Oranienburger Zentrum kommt es zu Änderungen in der Parkraumzone Ost zwischen Bahnhof und Havel. In der Bernauer, Stralsunder, Lehnitz- und Schulstraße gelten demnächst die Anwohnerparkausweise nicht mehr.
Damit hat sich die Wirtschaftslobby in Oranienburg gegen die dortigen Anwohner durchsetzt. In der Stadtverordnetenversammlung hatte ein entsprechender Entwurf für die Änderungen in der Parkzone eine Mehrheit. Mit der neuen Regelung will die Stadtpolitik die Läden stärken. Händler hatten sich über sogenannte Dauerparker in den Parkzonen beschwert, was dazu geführt habe, dass Kunden nicht zu ihnen gelangen würden.

Betroffene Anwohner müssen sich nun Alternativen suchen oder tägliche Parkgebühren zahlen. Ob es mit dem an der Rungestraße geplanten Parkplatz eine Entlastung geben könnte, ist unklar.
Die Parksituation wird sich nach Ostern drastisch verschärfen, weil dann das Parkhaus unter der Mittelstraße wochenlang gesperrt sein wird.

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Diesel-Stinker

Donnerstag, den 17. März 2022
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Den Fußweg in der Oranienburger Schulstraße erkennt man vor allem daran, dass sich darauf ein riiiiiiesiges X befindet. Es bedeutet nicht, dass Fußgänger dort nicht langlaufen dürfen (wobei genaugenommen ja ein X für alle gilt), sondern vor allem, dass dort niemand parken darf.

Neulich parkte dort trotzdem ein Auto. Wobei: Genau genommen parkte es dort nicht, es hatte gehalten. Ein Mann saß im Auto, er ließ den Motor laufen. Das war nicht nur laut, sondern es stank auch ganz ordentlich. Der Typ im Auto daddelte unterdessen auf seinem Handy, vermutlich war die Person vom Beifahrersitz gerade im Dönerladen, und in dieser Zeit möchte man es ja im Auto auch warum und kuschelig haben. Vielleicht springt die Karre auch schlecht an, weshalb man sie einfach weiterlaufen lässt.

Am Imbiss standen mehrere Frauen, die das Geschehen ebenfalls beobachteten. Ihr Kommentar war so einfach wie treffend: “Der Liter Diesel scheint immer noch zu billig zu sein, dass der seinen Stinker weiterlaufen lässt!” 2,28 Euro sind offenbar noch zu wenig.

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Im Verkehr viel zu lahm – findet der andere

Samstag, den 12. März 2022
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Ich muss an dieser Stelle mal wieder ganz herzlich um Entschuldigung bitten. Ich habe wirklich etwas Unverzeihliches getan, und ich bin damit anderen Menschen unfassbar auf den Wecker gegangen. Und wenn du dich fragst, was vorgefallen ist, dann möchte ich das hier und jetzt auch offenlegen. Ich bin auf der B96 in einer Tempo-60-Zone mit Tempo 69 unterwegs gewesen. Es tut mir wirklich sehr Leid. Der Fahrer des Autos hinter mir war darüber wirklich sehr ungehalten.

Ort des Geschehens: Die langgezogene Linkskurve zwischen Nassenheide und Teschendorf. Unfallschwerpunkt. Wir waren noch gar nicht aus der Kurve raus, da setzte der Typ hinter mir schon zum Überholen an. Ich war ihm viel zu langsam. Wer weiß, vielleicht wartete daheim das Abendbrot.

Aber auch die anderen: zu lahm. Am Teschendorfer Ortseingang – inzwischen hatte ich ihn wieder eingeholt – scherte er links aus, fuhr links an der Mittelinsel vorbei und überholte gleich drei Autos.
An mehreren Gründen ist es an dieser Stelle leider nicht möglich, wiederzugeben, welche Worte ich an dieser Stelle am Steuer verwendet habe, aber ich hoffe für ihn, dass er am Ende heil und fünf Sekunden früher als geplant zu Hause angekommen ist.

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Daneben die Polizei

Freitag, den 4. März 2022
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Wer öfter auf der A111 in Berlin stadtauswärts unterwegs ist, weiß, dass lange vor der Holzhauser Straße Tempo 60 gilt – bis zur Stadtgrenze.
Und, nun ja, da halten sich natürlich alle dran. Also wirklich alle. Fast alle.

Neulich fuhr ich am Abend diese Strecke, ich hatte vielleicht 75 bis 78 km/h drauf. Das ist, nun ja, ein bisschen schnell.
Was aber sollte man tun, wenn plötzlich die Polizei neben einem fährt? Am besten: ignorieren.
Aus dem Augenwinkel sah ich, dass links, auf der Überholspur, ein Polizeiwagen fuhr. Ich allerdings reagierte gar nicht, schaute weiter geradeaus oder kurz mal aufs Radio. Und: Gaaaaanz langsam ging ich vom Gas, um ganz unauffällig 75, 73, 71, 70 km/h zu fahren.
Die Polizei blieb zunächst links neben mir. Aber ich ließ mir weiter nichts anmerken. Außer, dass ich jetzt einigermaßen im blitzerfreien Bereich fuhr. Irgendwann war die Polizei dann schneller als ich und überholte.

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