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Benzinpreise: Noch mal ordentlich zulangen!

Dienstag, den 17. Mai 2022
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Am Montagabend hat der Liter Super E10 im Oranienburger Ortsteil Sachsenhausen 2,119 Euro gekostet. Damit sind wir fast wieder auf dem Level kurz nach Beginn des Ukraine-Krieges. Zwischendurch waren wir schon wieder bei 1,9559 Euro.

Unterdessen hört von 40-Milliarden-Dollar-Gewinnen bei Ölscheichen in Saudi-Arabien. Und es macht ein bisschen den Eindruck, dass hier die Mineralölfirmen noch mal ordentlich Kasse machen wollen.
Ab Juni gibt es wohl den 30-Cent-Rabatt für Super-Benzin. Angenommen wir bleiben auf dem jetzigen Level, wären es dann immer noch 1,819 Euro pro Liter, was immer noch mehr ist als vor dem Ukraine-Krieg. Und hinzu kommt ja, dass der Rabatt zwar uns zugute kommt, die fehlenden 30 Cent aber trotzdem aus Steuermitteln an die Konzerne geht.

Dass offenbar solche Mega-Unternehmen aus dem Krieg ordentlich Kapital schlagen und noch mal kräftig die Preise erhöhen, sorgt für echten Brechreiz.

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Ein geschmiertes Brot tut’s auch!

Samstag, den 9. April 2022
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Nach dem Termin schnell noch was zum Mittagessen. Ich habe vorher auf den Essensplan des Bistros bei Facebook geschaut. Lecker: Entweder süßsaure Eier oder Blutwurst. Auf Letzteres wird es wohl hinauslaufen. Mit Vorfreude komme ich ins Bistro, ich werde begrüßt – und beim Blick auf die Essenbehälter stutze ich. Keine süßsauren Eier. Keine Blutwurst. Mir schwant: Ich habe mich in der Woche geirrt. Und tatsächlich war es so. Meine Laune sank, zumal das, was ich stattdessen sah nicht gerade meine Favoriten waren. Auch die Bouletten, die es sonst immer gibt, waren aus. Tortellini? Hmnein. Auf Schnitzel hatte ich keine Lust.
Ich ging also, ohne was zu essen.

Draußen schaute ich auf Facebook, was es in dem anderen Bistro gibt. Schnitzeltag. Entfällt ebenfalls.
Ich fahre nach Hause, aber in meiner Straße gibt es auch noch ein Bistro. Ich schaue auf die Tageskarte – und freue mich: Käse-Lauch-Suppe mit Hackfleisch. Na, wenn das nichts ist. Die Ernüchterung kommt schnell: Die Suppe ist aus. Ich frage nach der Kartoffelcremesuppe, die darunter steht. Kopfschütteln, ich müsste eine Weile drauf warten.
Nun gibt es dort ein paar Standards, die ich auch essen könnte – aber nach dieser doppelten Enttäuschung neigte ich dann doch dazu, auch dort unverrichtete Dinge zu gehen.

Genau genommen waren das gleich fünf Mittagesse-Tiefschläge. Und das Fazit: Ein geschmiertes Brot zu Hause tut’s auch!

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ORA aktuell

Fußball: Unentschieden im Oranienburger Stadtderby

Montag, den 21. März 2022
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Das Oranienburger Stadtderby in der Fußball-Brandenburgliga zwischen dem Oranienburger FC und TuS Sachsenhausen endete am Sonntagnachmittag mit einem Unentschieden. Die Mannschaften trennten sich mit einem 1:1. 900 Menschen sahen sich das Spiel in Sachsenhausen an.

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(Der) Asi bei McDonalds

Montag, den 14. März 2022
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Neulich bei McDonald’s in Sachsenhausen. An einem der Tische sitzt ein Typ mit seiner Begleitung. Irgendwann steht er auf und schlurft in Richtung Toiletten. An die Maske hat er da wahrscheinlich nicht gedacht. Als er zurück kommt, weist ihn seine Begleitung auf die fehlende Maske hin, aber er sieht das nicht als einen Fehler an.

Die beiden wollen gehen. Er nimmt das Tablett, und beide schlurfen zum Tablettwagen.
Der Typ blickt sich um und sagt laut zu seiner Begleitung: “Ist ja voll asi hier.” Ich weiß nicht, wie er darauf kommt, aber vielleicht kennt er sich ja in Sachen “asi” aus. In einer leicht ranzigen Trainingshose latscht er da Richtung Eingang, dazu eine leicht prollige Jacke.
Er stellt das Tablett auf den Wagen – es in den Wagen zu schieben, war ihm wohl auch zu asi.
Die beiden gehen durch den Eingang, der momentan kein Ausgang ist, raus. Alles wurscht, alles asi.

Eine Familie am Nachbartisch lacht. Eine Frau sagt: “Schön, dass er das Tablett oben rauf steht, da sieht es ja auch gleich nicht mehr so asi aus.”

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Die Sache mit dem Fast Food

Mittwoch, den 2. Februar 2022
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Die Sache mit dem Getränkebecher beim Fast-Food-König am Autohof in Vehlefanz. Neulich habe ich hier darüber berichtet, und der Beitrag löste an verschiedenen Stellen ein großes Echo aus. Beim Fast Food können viele Menschen mitreden.

Da war dann die Rede von einer Großbestellung zum Mitnehmen im selben Laden, wo man beim Auspacken gemerkt habe, dass diverse Dinge fehlten oder falsch zusammengestellt waren. Oder dass das Essen schlicht kalt war, selbst wenn vor Ort isst.
Neulich war ich beim großen M in Sachsenhausen, bestellte einen Burger mit Extra-Fleisch, um zu Hause festzustellen, dass ich dafür zwar gute 2 Euro extra bezahlt hatte, das Extra-Fleisch dann aber trotzdem fehlte.

Die Fast-Food-Ketten haben schon lange ihren Ruf verspielt – mit Fleisch, das ewig in der Schublade wartet, bis es kalt ist, mit kalten Burgerbrötchen, mit labbrigen, lauwarmen Pommes.
Trotzdem gehen wir wieder hin. Und man fragt sich, warum man sich die oft schlechte Qualität gefallen lässt.

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Planloses McDonald’s in Zeiten des Coronavirus

Donnerstag, den 26. August 2021
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Schnell mal zu McDonald’s. Gemütlich im Restaurant was essen. Nach meiner Reise-Rückkehr am Sonnabendnachmittag wollte ich in Sachsenhausen einkehren.
Doch, Überraschung: Alles wieder gesperrt. Wie schon im Herbst, Winter und Frühjahr kann man im Schnellimbiss seinen Kram nur noch mitnehmen oder man kann sich draußen hinsetzen, aber auch dort bekommt man das Essen nicht aufs Tablett.

Kopfschüttelnd und leise fluchend stand ich im Laden. Ein Mitarbeiter sah meine Ratlosigkeit und kam auf mich zu. Ich fragte, warum denn der Laden nun wieder zu sei.
Der Mitarbeiter antwortete, dass ja wegen des höheren Inzidenzwertes die Regierung neue Regeln aufgestellt habe. Die Regierung sei also schuld, dass McDonald’s in Sachsenhausen wieder alle Plätze gesperrt hat.
Das ist natürlich nicht zutreffend. Man könnte sagen: eine Lüge.
Und so sagte ich mit Mitarbeiter, dass die Regierung eben nicht verfügt habe, dass man drinnen nichts mehr essen dürfe, sondern man muss seinen Test- oder Impfstatus vorweisen.
Daraufhin war dann plötzlich doch nicht mehr die Regierung schuld. Der Mitarbeiter meinte, dann es gebe zu wenig Personal.

Aber auch das ist eine eher schwierige Aussage. Zutreffend ist eher: Sie haben kein Konzept, keine Idee, vielleicht haben sie auch keine Lust.
Denn normalerweise lassen sich die aktuellen Corona-Regeln auch bei McDonald’s umsetzen.
Jeder Kunde muss sowieso am Automaten bestellen, was übrigens in Sachen Corona und Anfassen des Automaten anderswo abgeschafft worden ist. Aber wenn man am Automaten bestellt, muss man ja sowieso auf das Bestellte warten. Will man also im Laden essen, holt man das Essen am Tresen ab und zeigt dort den Status. Was also soll da das Problem sein?

Der Mitarbeiter fragte mich dann noch, ob ich denn getestet oder geimpft sei. Ich bejahte die Impfung, und ob ich denn nun bleiben könne. Da lächelte der Mitarbeiter: nein.
Aufs Mitnehmen hatte ich aber auch keinen Bock, und so ging ich, ohne was zu kaufen. Die Burger am Imbiss am Oranienburger Südcenter sind eh viel besser.

PS: Am Oranienburger Bahnhof überprüft das Personal den Status – und wenn alles passt, kann man vor Ort im Laden essen. Geht doch.

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Wahlplakate: Zu früh? Nicht schlimm!

Sonntag, den 1. August 2021
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Mit Regeln nehmen wir es in Deutschland eigentlich genau. Und auf den ersten Blick erscheint es eine Lappalie zu sein, wenn Parteien ihre Plakate vor dem eigentlichen Starttermin aufhängen.
Seit Montag dürfen in Oranienburg die Wahlplakate aufgehangen werden – AfD und CDU platzierten einige Plakate in Sachsenhausen und Oranienburg aber schon am Sonntag. Geahndet wird das nicht, wie der Oranienburger Sprecher der Stadtverwaltung sagte. Das sei nicht verhältnismäßig und es gebe keinen Schaden.

Ist das so? Eine Kleinigkeit ist es nicht, finde ich. Immerhin geht es eventuell um die besten Werbeplätze, um die erste Aufmerksamkeit. Es ist schlicht unfair.
Dass das nicht geahndet wird, ist überraschend. Immerhin könnte das Ordnungsamt die Partei-Ortsvereine in die Pflicht nehmen, denn die können sich nur schlecht rausreden, dass sie von nichts wussten. Denn wer sonst hängen die Plakate auf? Sie initiieren das, wenn sie auch nicht von jedem Mitglied wissen, wann sie was machen.

Aber in Zukunft wende ich mich auch ans Ordnungsamt, wenn ich meine Parkzeit um nur 15 Minuten überschritten und ich dennoch ein Knöllchen bekommen habe. „Die paar Minuten“, wäre dann auch mein Argument. Alles nicht verhältnismäßig…

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