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Planloses McDonald’s in Zeiten des Coronavirus

Donnerstag, den 26. August 2021
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Schnell mal zu McDonald’s. Gemütlich im Restaurant was essen. Nach meiner Reise-Rückkehr am Sonnabendnachmittag wollte ich in Sachsenhausen einkehren.
Doch, Überraschung: Alles wieder gesperrt. Wie schon im Herbst, Winter und Frühjahr kann man im Schnellimbiss seinen Kram nur noch mitnehmen oder man kann sich draußen hinsetzen, aber auch dort bekommt man das Essen nicht aufs Tablett.

Kopfschüttelnd und leise fluchend stand ich im Laden. Ein Mitarbeiter sah meine Ratlosigkeit und kam auf mich zu. Ich fragte, warum denn der Laden nun wieder zu sei.
Der Mitarbeiter antwortete, dass ja wegen des höheren Inzidenzwertes die Regierung neue Regeln aufgestellt habe. Die Regierung sei also schuld, dass McDonald’s in Sachsenhausen wieder alle Plätze gesperrt hat.
Das ist natürlich nicht zutreffend. Man könnte sagen: eine Lüge.
Und so sagte ich mit Mitarbeiter, dass die Regierung eben nicht verfügt habe, dass man drinnen nichts mehr essen dürfe, sondern man muss seinen Test- oder Impfstatus vorweisen.
Daraufhin war dann plötzlich doch nicht mehr die Regierung schuld. Der Mitarbeiter meinte, dann es gebe zu wenig Personal.

Aber auch das ist eine eher schwierige Aussage. Zutreffend ist eher: Sie haben kein Konzept, keine Idee, vielleicht haben sie auch keine Lust.
Denn normalerweise lassen sich die aktuellen Corona-Regeln auch bei McDonald’s umsetzen.
Jeder Kunde muss sowieso am Automaten bestellen, was übrigens in Sachen Corona und Anfassen des Automaten anderswo abgeschafft worden ist. Aber wenn man am Automaten bestellt, muss man ja sowieso auf das Bestellte warten. Will man also im Laden essen, holt man das Essen am Tresen ab und zeigt dort den Status. Was also soll da das Problem sein?

Der Mitarbeiter fragte mich dann noch, ob ich denn getestet oder geimpft sei. Ich bejahte die Impfung, und ob ich denn nun bleiben könne. Da lächelte der Mitarbeiter: nein.
Aufs Mitnehmen hatte ich aber auch keinen Bock, und so ging ich, ohne was zu kaufen. Die Burger am Imbiss am Oranienburger Südcenter sind eh viel besser.

PS: Am Oranienburger Bahnhof überprüft das Personal den Status – und wenn alles passt, kann man vor Ort im Laden essen. Geht doch.

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Wahlplakate: Zu früh? Nicht schlimm!

Sonntag, den 1. August 2021
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Mit Regeln nehmen wir es in Deutschland eigentlich genau. Und auf den ersten Blick erscheint es eine Lappalie zu sein, wenn Parteien ihre Plakate vor dem eigentlichen Starttermin aufhängen.
Seit Montag dürfen in Oranienburg die Wahlplakate aufgehangen werden – AfD und CDU platzierten einige Plakate in Sachsenhausen und Oranienburg aber schon am Sonntag. Geahndet wird das nicht, wie der Oranienburger Sprecher der Stadtverwaltung sagte. Das sei nicht verhältnismäßig und es gebe keinen Schaden.

Ist das so? Eine Kleinigkeit ist es nicht, finde ich. Immerhin geht es eventuell um die besten Werbeplätze, um die erste Aufmerksamkeit. Es ist schlicht unfair.
Dass das nicht geahndet wird, ist überraschend. Immerhin könnte das Ordnungsamt die Partei-Ortsvereine in die Pflicht nehmen, denn die können sich nur schlecht rausreden, dass sie von nichts wussten. Denn wer sonst hängen die Plakate auf? Sie initiieren das, wenn sie auch nicht von jedem Mitglied wissen, wann sie was machen.

Aber in Zukunft wende ich mich auch ans Ordnungsamt, wenn ich meine Parkzeit um nur 15 Minuten überschritten und ich dennoch ein Knöllchen bekommen habe. „Die paar Minuten“, wäre dann auch mein Argument. Alles nicht verhältnismäßig…

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Selbstbedienungsautomaten in Zeiten des Coronavirus

Donnerstag, den 22. Juli 2021
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Der Besuch bei McDonald’s ist schon wieder zur Normalität geworden. Nur dass weiterhin noch nicht alle Tische und Plätze freigegeben sind.
Aber noch etwas ist in der Zeit des Coronavirus normal geworden: Bei McDonald’s, zumindest in Sachsenhausen, kann man offenbar nicht mehr am Tresen bestellen. Zumindest scheint das nicht mehr gewollt zu sein. Jeder, der dort was bestellt, muss an den Selbstbedienungsautomaten. Das war auch schon während des Lockdowns so, dass man nur dort bestellen konnte.

Dabei ist das eigentlich eine merkwürdige Regelung. Denn gerade auf solchen Dingen können sich die Viren schön breitmachen. Alle fahren sie mit ihren Fingern über die Scheibe. Überall wird getippt, gedrückt, gewischt, angefasst. Und danach nicht gesäubert. Und die wenigsten – eigentlich niemand – desinfizieren sich danach die Hände. Sind also nicht eigentlich eher diese Automaten Orte der Virenübertragung? Müsste nicht der Tresen sicherer sein, wenn eine Trennscheibe dazwischen wäre?

Im Kino, im Berliner Cinemaxx, ist das genau andersrum. Da sind die Automaten aus oben genannten Gründen abgebaut worden. Dort kann man nur nur persönlich die Tickets kaufen, wenn man sie nicht schon online bestellt hat. Die werden sich dabei schon was gedacht haben.

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ORA aktuell

Fußball: Oranienburg verliert Stadtderby

Sonntag, den 4. Oktober 2020
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Der Oranienburger FC Eintracht hat das Stadtderby in der Brandenburgliga gegen TuS Sachsenhausen verloren. Vor 650 Zuschauern endete das Fußballspiel in Sachsenhausen mit 2:0.
Die Tore schossen Christopher Groll (43.) und Andor Müller (50.).

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Regeln im Bistro in Zeiten des Coronavirus

Donnerstag, den 1. Oktober 2020
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Ich finde es immer wieder erstaunlich, wie unterschiedlich die Regeln rund um das Coronavirus in den Lokalen und Bistros in der Region umgesetzt werden – oder nicht.

Wer zum Beispiel McDonalds in Sachsenhausen besucht, wird meist gleich am Anfang gefragt, ob man im Haus isst – um dann gleich auf den Zettel mit den Daten hingewiesen zu werden. Auch darf man nur an jedem zweiten Tisch sitzen, die anderen sind gesperrt. Nicht immer, aber meist wird auch darauf geachtet, dass die Leute Masken tragen, so lange sie nicht am Tisch sitzen.
Bei Subway in Oranienburg müssen die Kunden vom Eingang aus bestellen.

In vielen anderen Lokalen in Oranienburg habe ich dagegen noch nie eine Liste ausfüllen müssen. An der Eingangstür eines Bistros in der Kreisstadt wird zwar auf die Maskenpflicht hingewiesen, es trägt aber niemand eine. Listen liegen dort schon gar nicht aus, und Abstände zwischen den Tischen gibt es auch nicht. Einheitlichkeit und Kontrollen wären da schon ganz schön. Denn die Frage ist, warum die, die die Regeln akribisch umsetzen fast schon dafür gestraft werden, in dem man die machen lässt, die sich um die Regeln überhaupt nicht kümmern.

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Masken-Schlendriane in Zeiten des Coronavirus

Montag, den 7. September 2020
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Im Osten Deutschlands sind die Fallzeiten für das Coronavirus wesentlich niedriger als zum Beispiel in Bayern oder Nordrhein-Westfalen. Damit das auch so bleibt, gibt es die Maskenpflicht innerhalb von öffentlichen Einrichtungen, in Geschäften, in der der Bahn.

Aber es scheint, dass die niedrigen Fallzahlen auch dafür sorgen, dass die Pandemie nicht mehr ernst genommen wird. Oder dass manche Leute nicht mehr so ganz in Erinnerung haben, wie man denn die Masken zu tragen.
Wie neulich im Edeka-Markt in Oranienburg. Ein älterer Herr kommt mir entgegen. Er hat zwar eine Maske, sie bedeckt aber nur den Mund. Die Nase ist frei. Vielleicht bekommt er Mann Atemnot, vielleicht hat er auch einfach keine Lust, vielleicht ist er auch ein bisschen doof. Einen Mindestabstand hält er jedenfalls auch nicht.
Ein etwas jüngerer Mann hat seine Maske auch nur über den Mund gezogen, eine Frau hat gar keine Maske im Gesicht.

Es besteht zwar eine Maskenpflicht im Laden, aber es scheint sich dort keiner drum zu scheren, mal jemanden darauf hinzuweisen, dass da gerade was nicht stimmt.

Bei McDonalds in Sachsenhausen kommen auch immer mal wieder Leute rein, die ihre Maske, nun ja, vergessen haben. Trotz entsprechender Hinweisschilder stehen sie maskenfrei am Terminal. Merkwürdigerweise wuselt zwar jemand vom Personal herum, um Tische abzuwischen und ein anderer, um die Namensliste ausfüllen zu lassen, aber dass da jemand die Maske nicht trägt, das wird dann doch ignoriert.

Ganz klar, ich bin auch kein Fan der Mund- und Nasenschutzmasken. Aber damit wir trotz Coronavirus unsere Freiheiten genießen wollen, müssen wir sie wohl noch eine Weile ertragen. Und es gibt auch Schlimmeres.
McD
Edeka

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Essen gehen in Zeiten des Coronavirus

Dienstag, den 2. Juni 2020
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Man kann wieder essen gehen, sich in Restaurants setzen. Aber das Coronavirus sorgt immer noch für Sicherheitsmaßnahmen. Allerdings ist zu beobachten, dass sich die verschiedenen Lokale unterschiedlich darauf einrichten.

Bei McDonald’s in Sachsenhausen müssen neuerdings sogar Zettel ausgefüllt werden. Name, Adresse, Telefonnumer und Aufenthaltszeit. So, wie vorgeschrieben. Das Personal muss Mund- und Nasenmaske tragen, das Essen muss auf dem Tablett kommen, der Kunde muss sich alles runternehmen.
Aber man hört schon von diversen Leuten, die diverse Lokale besuchen, dass die Regeln, nun ja, unterschiedlich ausgelegt werden. Da gibt es das Lokal in Oranienburg, wo man diese Zettel nicht ausfüllen muss.

Wir waren nun auch wieder mal essen – erstmals nach fast drei Monaten. Das Lokal im Oranienburger Ortsteil ist zumindest auf der Außenterrasse ziemlich voll. Die Abstände zwischen den Tischen werden aber eingehalten.
Irgendeine Datenaufnahme spielt keine Rolle, es interessiert keinen, wer wir sind. Die Kellner tragen eine Maske, wenn auch einige nur über den Mund. Die einen stellen das Getränketablett auf den Tisch, damit sich alles alles nehmen können, die anderen machen es wie vorher, stellen alles selbst hin. Eine Linie scheint es nicht mal im Lokal zu geben. Und auch der Salat vorab fällt weg – wobei wir uns nicht sicher sind, ob es an den Coronaregeln liegt, oder ob er vergessen worden ist. Auf der Karte ist er nicht durchgestrichen. Die Karten sind übrigens dieselben wie immer, ob sie nach Benutzung gesäubert werden, bezweifele ich. Die Tischdecke wird, wenn die Leute gegangen sind, einmal gewendet. Wie es nach den weiteren Besuchern ist – keine Ahnung.

Es gibt also irgendwie Regeln. Aber eigentlich nimmt das keiner so richtig ernst – mal abgesehen von der einen oder anderen Maske und den Abständen. Hoffentlich geht das gut.

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