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Mein Tipp: Zum Frühstück und Mittagessen ins „Bistro 96“

Mittwoch, den 14. September 2022
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Vom Brötchen bis zur Rinderroulade: Cornelia Franz bietet ihre Speisen seit fast fünf Jahren in der Sachsenhausener Chausseestraße 43 an

MAZ Oberhavel, 14.9.2022

Sachsenhausen.
Rinderroulade, Rotkohl, Kartoffeln, Soße, dazu als Beilage ein paar Gurken- und Tomatenscheiben. Was am Dienstagmittag im Sachsenhausener „Bistro 96“ auf den Teller kam, das konnte sich sehen lassen – und es schmeckte.

Cornelia Franz (52) leitet das Bistro in der Chausseestraße 43, direkt neben der Bäckerei, im fünften Jahr. Dort gibt es ab 7 Uhr Frühstück. „Wer um 6 Uhr schon seinen Kaffee braucht, das ist aber auch kein Problem“, sagt sie. Aber um 7 Uhr geht es dann so richtig los mit belegten Brötchen, dazu ein Rührei, Bockwürste, Buletten und sehr beliebt sei auch der „Stramme Max“.

Später gibt es im „Bistro 96“ auch Mittagsessen. Einmal in der Woche veröffentlicht Cornelia Franz die Speisekarte. Dazu gehört immer ein bestimmtes Gericht – am Mittwoch gibt es Gulasch mit Nudeln oder Kartoffeln und am Donnerstag Blutwurst oder Bratwurst mit Sauerkraut und Kartoffeln. Darüber hinaus bietet sie aber auch immer eine Soljanka an, Leberkäse, Kassler oder Jägerschnitzel mit Spiegelei und einiges mehr. „Die deutschen Gerichte funktionieren am besten“, sagt Cornelia Franz, die auch in Sachsenhausen wohnt. Experimente, die sie manchmal wagt, kommen nicht immer so gut an. „Ich habe mal Nudeln mit Kassler in Brokkolisoße gemacht. Beim ersten Mal wurde mir das auch den Händen gerissen, beim zweiten Mal hieß es: Wie kannst du so was machen?“ Grundsätzlich kocht sie das, was sie selbst auch gern mag. 90 Prozent ihrer Kunden kommen öfter ins Bistro. „Stammkunden frage ich dann auch mal nach den Wünschen.“

Vorher hat sie in der Orafol-Kantine gearbeitet, sie wollte aber immer mal ein kleines, ruhiges Café haben. „Klein passt jetzt, ruhig ist es nicht“, sagt Cornelia Franz mit einem Lächeln. Ihr Tag ist lang. Ab 5 Uhr ist sie im Laden, und erst nach 15 Uhr kommt sie wieder raus – um einkaufen zu fahren.

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McMüllmassen

Dienstag, den 21. Juni 2022
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Was geht da vor, bei McDonald’s? Ein paar Kunden stehen in Sachsenhausen an der Eingangstür. Sie ist geschlossen, man sieht aber, dass drinnen Betrieb herrscht.
Auch auf der Terrasse sitzen Leute, und jemand deutet zum Hintereingang, der sei geöffnet. Also laufen wir dort rein, und, nun ja, blicken auf ein Schlachtfeld.
Auf so ziemlich jedem Schild stehen Müllhaufen. Tüten, Tabletts, Verpackungen, Essensreste. Neben dem Eingang stehen die beiden großen Tablettständer, und beide sind voll. Alle Fächer sind belegt, und auf dem Ständer liegt bergeweise Müll. Auf dem Tisch dahinter stapeln sich die Reste ebenfalls.
Echte McMüllmassen.

Leute, die ihr Essen bekommen haben, stöhnen, sie hätten eine halbe Ewigkeit warten müssen. Zwei der vier Bestellautomaten sind außer Betrieb. Will man etwas bestellen, gehe das nur Außer-Haus, obwohl das Restaurant geöffnet ist. Als ich mit Karte bezahlt habe, bekomme ich keinen Beleg – das ist Papier ist alle.
Es scheint ein kleiner Notstand bei McDonald’s zu herrschen.

Die Frage ist: Woraus besteht der Notstand? Es wuseln ziemlich viele Menschen in der Küche rum. Alle haben sie sehr gut zu tun. Aber es scheint eindeutig ein Personalnotstand zu sein. Ob wegen Krankheit oder weil sich niemand für die Stellen findet – vermutlich trifft beides zu. Es ist aus Gesprächen zu hören, dass einige der Küchen- oder Bedienungsleute schon dabei sind, eine Überstunde zu machen. Aber angesichts des Ansturms von Leuten – nein, eigentlich ist es gar kein Ansturm, es herrscht eigentlich relativ normaler Betrieb – kommen sie nicht klar.

Immerhin ist die Stimmung unter den Leuten gut. Alle helfen sich, eine junge Frau versucht, die Situation zu ordnen, was ihr auch irgendwann gelingt. Die Mitarbeitenden scheinen sich der Lage bewusst zu sein, aber dass sie sich dabei nicht ankeifen – zumindest nicht in diesem Moment – ist ja schon mal gut.

Aber grundsätzlich: Die Fast-Food-Ketten scheinen auf einem absteigenden Ast zu sein. Nicht nur, dass das Personal knapp und das Essen immer teurer wird (wie momentan überall).
Oft sind die Burger kalt oder das Fleisch selbst nicht mehr heiß. Die Pommes sind oft labbrig und auch schon kalt. Bestellungen werden gern mal falsch ausgeführt. Dazu die oft nicht sehr sauberen Läden an sich. Dass da immer weniger Leute dorthin kommen, verwundert nicht. Und ich sage das als ausgesprochener Fan von McDonald’s – immer öfter wird man bitter von der schlechten Qualität enttäuscht. Man muss aber auch sagen: Bei Burger King ist das alles noch viel schlimmer.

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Benzinpreise: Noch mal ordentlich zulangen!

Dienstag, den 17. Mai 2022
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Am Montagabend hat der Liter Super E10 im Oranienburger Ortsteil Sachsenhausen 2,119 Euro gekostet. Damit sind wir fast wieder auf dem Level kurz nach Beginn des Ukraine-Krieges. Zwischendurch waren wir schon wieder bei 1,9559 Euro.

Unterdessen hört von 40-Milliarden-Dollar-Gewinnen bei Ölscheichen in Saudi-Arabien. Und es macht ein bisschen den Eindruck, dass hier die Mineralölfirmen noch mal ordentlich Kasse machen wollen.
Ab Juni gibt es wohl den 30-Cent-Rabatt für Super-Benzin. Angenommen wir bleiben auf dem jetzigen Level, wären es dann immer noch 1,819 Euro pro Liter, was immer noch mehr ist als vor dem Ukraine-Krieg. Und hinzu kommt ja, dass der Rabatt zwar uns zugute kommt, die fehlenden 30 Cent aber trotzdem aus Steuermitteln an die Konzerne geht.

Dass offenbar solche Mega-Unternehmen aus dem Krieg ordentlich Kapital schlagen und noch mal kräftig die Preise erhöhen, sorgt für echten Brechreiz.

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Ein geschmiertes Brot tut’s auch!

Samstag, den 9. April 2022
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Nach dem Termin schnell noch was zum Mittagessen. Ich habe vorher auf den Essensplan des Bistros bei Facebook geschaut. Lecker: Entweder süßsaure Eier oder Blutwurst. Auf Letzteres wird es wohl hinauslaufen. Mit Vorfreude komme ich ins Bistro, ich werde begrüßt – und beim Blick auf die Essenbehälter stutze ich. Keine süßsauren Eier. Keine Blutwurst. Mir schwant: Ich habe mich in der Woche geirrt. Und tatsächlich war es so. Meine Laune sank, zumal das, was ich stattdessen sah nicht gerade meine Favoriten waren. Auch die Bouletten, die es sonst immer gibt, waren aus. Tortellini? Hmnein. Auf Schnitzel hatte ich keine Lust.
Ich ging also, ohne was zu essen.

Draußen schaute ich auf Facebook, was es in dem anderen Bistro gibt. Schnitzeltag. Entfällt ebenfalls.
Ich fahre nach Hause, aber in meiner Straße gibt es auch noch ein Bistro. Ich schaue auf die Tageskarte – und freue mich: Käse-Lauch-Suppe mit Hackfleisch. Na, wenn das nichts ist. Die Ernüchterung kommt schnell: Die Suppe ist aus. Ich frage nach der Kartoffelcremesuppe, die darunter steht. Kopfschütteln, ich müsste eine Weile drauf warten.
Nun gibt es dort ein paar Standards, die ich auch essen könnte – aber nach dieser doppelten Enttäuschung neigte ich dann doch dazu, auch dort unverrichtete Dinge zu gehen.

Genau genommen waren das gleich fünf Mittagesse-Tiefschläge. Und das Fazit: Ein geschmiertes Brot zu Hause tut’s auch!

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Fußball: Unentschieden im Oranienburger Stadtderby

Montag, den 21. März 2022
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Das Oranienburger Stadtderby in der Fußball-Brandenburgliga zwischen dem Oranienburger FC und TuS Sachsenhausen endete am Sonntagnachmittag mit einem Unentschieden. Die Mannschaften trennten sich mit einem 1:1. 900 Menschen sahen sich das Spiel in Sachsenhausen an.

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(Der) Asi bei McDonalds

Montag, den 14. März 2022
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Neulich bei McDonald’s in Sachsenhausen. An einem der Tische sitzt ein Typ mit seiner Begleitung. Irgendwann steht er auf und schlurft in Richtung Toiletten. An die Maske hat er da wahrscheinlich nicht gedacht. Als er zurück kommt, weist ihn seine Begleitung auf die fehlende Maske hin, aber er sieht das nicht als einen Fehler an.

Die beiden wollen gehen. Er nimmt das Tablett, und beide schlurfen zum Tablettwagen.
Der Typ blickt sich um und sagt laut zu seiner Begleitung: “Ist ja voll asi hier.” Ich weiß nicht, wie er darauf kommt, aber vielleicht kennt er sich ja in Sachen “asi” aus. In einer leicht ranzigen Trainingshose latscht er da Richtung Eingang, dazu eine leicht prollige Jacke.
Er stellt das Tablett auf den Wagen – es in den Wagen zu schieben, war ihm wohl auch zu asi.
Die beiden gehen durch den Eingang, der momentan kein Ausgang ist, raus. Alles wurscht, alles asi.

Eine Familie am Nachbartisch lacht. Eine Frau sagt: “Schön, dass er das Tablett oben rauf steht, da sieht es ja auch gleich nicht mehr so asi aus.”

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Die Sache mit dem Fast Food

Mittwoch, den 2. Februar 2022
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Die Sache mit dem Getränkebecher beim Fast-Food-König am Autohof in Vehlefanz. Neulich habe ich hier darüber berichtet, und der Beitrag löste an verschiedenen Stellen ein großes Echo aus. Beim Fast Food können viele Menschen mitreden.

Da war dann die Rede von einer Großbestellung zum Mitnehmen im selben Laden, wo man beim Auspacken gemerkt habe, dass diverse Dinge fehlten oder falsch zusammengestellt waren. Oder dass das Essen schlicht kalt war, selbst wenn vor Ort isst.
Neulich war ich beim großen M in Sachsenhausen, bestellte einen Burger mit Extra-Fleisch, um zu Hause festzustellen, dass ich dafür zwar gute 2 Euro extra bezahlt hatte, das Extra-Fleisch dann aber trotzdem fehlte.

Die Fast-Food-Ketten haben schon lange ihren Ruf verspielt – mit Fleisch, das ewig in der Schublade wartet, bis es kalt ist, mit kalten Burgerbrötchen, mit labbrigen, lauwarmen Pommes.
Trotzdem gehen wir wieder hin. Und man fragt sich, warum man sich die oft schlechte Qualität gefallen lässt.

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