ORA aktuell

Fußball: Oranienburg verliert Stadtderby

Sonntag, den 4. Oktober 2020
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Der Oranienburger FC Eintracht hat das Stadtderby in der Brandenburgliga gegen TuS Sachsenhausen verloren. Vor 650 Zuschauern endete das Fußballspiel in Sachsenhausen mit 2:0.
Die Tore schossen Christopher Groll (43.) und Andor Müller (50.).

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Regeln im Bistro in Zeiten des Coronavirus

Donnerstag, den 1. Oktober 2020
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Ich finde es immer wieder erstaunlich, wie unterschiedlich die Regeln rund um das Coronavirus in den Lokalen und Bistros in der Region umgesetzt werden – oder nicht.

Wer zum Beispiel McDonalds in Sachsenhausen besucht, wird meist gleich am Anfang gefragt, ob man im Haus isst – um dann gleich auf den Zettel mit den Daten hingewiesen zu werden. Auch darf man nur an jedem zweiten Tisch sitzen, die anderen sind gesperrt. Nicht immer, aber meist wird auch darauf geachtet, dass die Leute Masken tragen, so lange sie nicht am Tisch sitzen.
Bei Subway in Oranienburg müssen die Kunden vom Eingang aus bestellen.

In vielen anderen Lokalen in Oranienburg habe ich dagegen noch nie eine Liste ausfüllen müssen. An der Eingangstür eines Bistros in der Kreisstadt wird zwar auf die Maskenpflicht hingewiesen, es trägt aber niemand eine. Listen liegen dort schon gar nicht aus, und Abstände zwischen den Tischen gibt es auch nicht. Einheitlichkeit und Kontrollen wären da schon ganz schön. Denn die Frage ist, warum die, die die Regeln akribisch umsetzen fast schon dafür gestraft werden, in dem man die machen lässt, die sich um die Regeln überhaupt nicht kümmern.

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Masken-Schlendriane in Zeiten des Coronavirus

Montag, den 7. September 2020
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Im Osten Deutschlands sind die Fallzeiten für das Coronavirus wesentlich niedriger als zum Beispiel in Bayern oder Nordrhein-Westfalen. Damit das auch so bleibt, gibt es die Maskenpflicht innerhalb von öffentlichen Einrichtungen, in Geschäften, in der der Bahn.

Aber es scheint, dass die niedrigen Fallzahlen auch dafür sorgen, dass die Pandemie nicht mehr ernst genommen wird. Oder dass manche Leute nicht mehr so ganz in Erinnerung haben, wie man denn die Masken zu tragen.
Wie neulich im Edeka-Markt in Oranienburg. Ein älterer Herr kommt mir entgegen. Er hat zwar eine Maske, sie bedeckt aber nur den Mund. Die Nase ist frei. Vielleicht bekommt er Mann Atemnot, vielleicht hat er auch einfach keine Lust, vielleicht ist er auch ein bisschen doof. Einen Mindestabstand hält er jedenfalls auch nicht.
Ein etwas jüngerer Mann hat seine Maske auch nur über den Mund gezogen, eine Frau hat gar keine Maske im Gesicht.

Es besteht zwar eine Maskenpflicht im Laden, aber es scheint sich dort keiner drum zu scheren, mal jemanden darauf hinzuweisen, dass da gerade was nicht stimmt.

Bei McDonalds in Sachsenhausen kommen auch immer mal wieder Leute rein, die ihre Maske, nun ja, vergessen haben. Trotz entsprechender Hinweisschilder stehen sie maskenfrei am Terminal. Merkwürdigerweise wuselt zwar jemand vom Personal herum, um Tische abzuwischen und ein anderer, um die Namensliste ausfüllen zu lassen, aber dass da jemand die Maske nicht trägt, das wird dann doch ignoriert.

Ganz klar, ich bin auch kein Fan der Mund- und Nasenschutzmasken. Aber damit wir trotz Coronavirus unsere Freiheiten genießen wollen, müssen wir sie wohl noch eine Weile ertragen. Und es gibt auch Schlimmeres.
McD
Edeka

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Essen gehen in Zeiten des Coronavirus

Dienstag, den 2. Juni 2020
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Man kann wieder essen gehen, sich in Restaurants setzen. Aber das Coronavirus sorgt immer noch für Sicherheitsmaßnahmen. Allerdings ist zu beobachten, dass sich die verschiedenen Lokale unterschiedlich darauf einrichten.

Bei McDonald’s in Sachsenhausen müssen neuerdings sogar Zettel ausgefüllt werden. Name, Adresse, Telefonnumer und Aufenthaltszeit. So, wie vorgeschrieben. Das Personal muss Mund- und Nasenmaske tragen, das Essen muss auf dem Tablett kommen, der Kunde muss sich alles runternehmen.
Aber man hört schon von diversen Leuten, die diverse Lokale besuchen, dass die Regeln, nun ja, unterschiedlich ausgelegt werden. Da gibt es das Lokal in Oranienburg, wo man diese Zettel nicht ausfüllen muss.

Wir waren nun auch wieder mal essen – erstmals nach fast drei Monaten. Das Lokal im Oranienburger Ortsteil ist zumindest auf der Außenterrasse ziemlich voll. Die Abstände zwischen den Tischen werden aber eingehalten.
Irgendeine Datenaufnahme spielt keine Rolle, es interessiert keinen, wer wir sind. Die Kellner tragen eine Maske, wenn auch einige nur über den Mund. Die einen stellen das Getränketablett auf den Tisch, damit sich alles alles nehmen können, die anderen machen es wie vorher, stellen alles selbst hin. Eine Linie scheint es nicht mal im Lokal zu geben. Und auch der Salat vorab fällt weg – wobei wir uns nicht sicher sind, ob es an den Coronaregeln liegt, oder ob er vergessen worden ist. Auf der Karte ist er nicht durchgestrichen. Die Karten sind übrigens dieselben wie immer, ob sie nach Benutzung gesäubert werden, bezweifele ich. Die Tischdecke wird, wenn die Leute gegangen sind, einmal gewendet. Wie es nach den weiteren Besuchern ist – keine Ahnung.

Es gibt also irgendwie Regeln. Aber eigentlich nimmt das keiner so richtig ernst – mal abgesehen von der einen oder anderen Maske und den Abständen. Hoffentlich geht das gut.

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McDonald’s in Zeiten des Coronavirus

Samstag, den 23. Mai 2020
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Inzwischen sind auch in Brandenburg seit einigen Tagen wieder die Restaurants geöffnet. Die Frage ist allerdings: Hat man darauf eigentlich Lust? Und ist das alles wirklich sicher?
Ganz aktuell gibt es eine Meldung aus Niedersachsen, wo sich gleich sieben Leute nach einem Restaurantbesuch mit dem Coronavirus angesteckt haben. So kann ganz schnell wieder ein neuer Brennpunkt entstehen und die Zahl der Betroffenen schnell nach oben steigen.
Und lohnt sich das überhaupt für die Restaurants? Immerhin dürfen sie nur gut die Hälfte der Tische (wenn überhaupt) besetzen, und alles muss ziemlich steril gehalten werden.

In dieser Woche war ich auch das erste Mal wieder bei McDonald’s in Sachsenhausen. Geöffnet ist allerdings nur bis 21 Uhr. Als ich den Laden betrete, ist es etwa 20.45 Uhr, und der Mann, der auf mich zukommt, sagt nicht “Guten Tag”, sondern teilt mir grußlos mit, dass man nur zum Mitnehmen bestellen könne.
Aber nicht nur der Fastfood-Mann ist eher so semi-höflich, auch die Atmosphäre im Laden ist mindestens gewöhnungsbedürftig.
Überall sind Markierungen auf dem Boden. Die Hälfte der Bestellterminals ist gesperrt. Ebenso ein Großteil der Tische – rot-weiße Flatterbänder oder Markerungen zeigen, was geht und was nicht.
Die hintere Tür ist der Ausgang, man darf nicht raus, wo man reingekommen ist. Überall Regeln, Verbote. Wenig einladend.
Dafür kann McDonald’s nichts. Und sicherlich ist das eine richtige Umsetzung der momentanen Regeln im Umgang mit dem Coronavirus, und vermutlich wird man sich an alles gewöhnen. Aber dennoch fehlt es da gerade an Leichtigkeit, an einem guten Lebensgefühl. Da werden die meisten doch lieber sicherlich zu Hause essen – oder den Drive-In nutzen, der auch länger als bis 21 Uhr geöffnet ist.

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Polizeistaat in Zeiten des Coronavirus

Mittwoch, den 15. April 2020
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So billig habe ich schon lange nicht mehr getankt. Gerade mal 1,169 Euro kostete der Liter bei SB-Tank in Sachsenhausen am frühen Abend.

Gegenüber, bei McDonald’s war der offenbar übliche abendliche Stau am McDrive. Das Restaurant ist dicht, nur am Drive-in bekommt man was.
Es scheint tatsächlich Leute zu geben, die das immer noch nicht mitbekommen zu haben. Ein Lieferwagen fuhr an der Schlange vorbei, auf den Parkplatz. Ein Herr stieg aus und lief in Richtung Eingang, um dort festzustellen, dass der Laden dicht ist und die Autos nicht umsonst am McDrive anstehen und die Leute darin warten. Der Mann düste im Auto wieder ab – und stellte sich mit seinem Wagen auch nicht in die Schlange.
Ich war seit Februar das erste Mal bei McDonald’s. Der Verbot gehörte zu meiner Fastenzeit, und das habe ich auch durchgezogen. Sicherlich wäre es schöner gewesen, ins Restaurant zu gehen, sich am Automaten was zu bestellen und bei einem guten Buch gemütlich drinnen zu essen.

So nahm ich das Bestellte mit und fuhr auf den Parkplatz am Oranienburger Schlosshafen. Im Radio lief der “Fest und flauschig”-Podcast, und ich futterte, was ich vorher gekauft hatte.
In Sichtweite zu mir standen drei Männer und unterhielten. Einer hatte einen Hund dabei, und er warf den Ball, damit der Hund ihn holen konnte.
Aber in der heutigen Zeit ist es nicht gestattet, zu dritt irgendwo rumzustehen und zu plaudern. Es dauerte keine zehn Minuten, da standen plötzlich drei Polizisten vor der Gruppe – die drei Polizisten hielten übrigens auch nicht wirklich einen Sicherheitsabstand ein.
Sie schienen den Männern jedenfalls klarzumachen, dass es verboten sei, dort rumzustehen, denn die Gruppe trennte sich. Ob sie eine Strafe zahlen müssen, war nicht zu sehen – aber ich glaube nicht.

So richtig die Sicherheitsmaßnahmen zur Eindämmung des Coronavirus auch sind – es ist auch erschreckend, wie schnell wir plötzlich in einem Polizeistaat leben. Da steht man so rum, und plötzlich ist die Polizei da. Und selbst ich in meinem Auto war mir nicht mehr sicher, ob sich eigentlich da in meinem Auto stehen darf und im Auto sitzend das Fastfood verdrücken darf. Ich hatte mich schon drauf vorbereitet, dass die Polizei auch mich gleich verhaftet. Aber sie sahen mich aus der Entfernung eventuell nicht.
Eine der Polizistinnen telefonierte aber länger, und ich sah schon einen Mannschaftswagen anrauschen, damit die Beamten mein Auto auseinander nehmen könnten.
Tatsächlich kam dann auch ein Mannschaftswagen und stoppte neben einem zweiten. Ob es einen größeren Polizeieinsatz gab, weil auf der anderen Seite der Havel drei Jugendliche auf terroristische Weise miteinander plauderten, habe ich nicht mehr mitbekommen. Ich hatte aufgegessen und fuhr los. In der Hoffnung, einer Festnahme zu entgehen.

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Fußball-Oberhavel-Masters 2020: Sachsenhausen gewinnt

Sonntag, den 12. Januar 2020
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Die Fußballer vom TuS Sachsenhausen haben am Sonnabend das Oberhavel-Masters in der MBS-Arena gewonnen. Im Finale setzte sich die Mannschaft gegen Altlüdersdorf mit 4:2 durch. Sachsenhausen hat damit den Titel verteidigt. Die Mannschaft aus Glienicke landete auf Platz 3.
Die Halle war seit ein paar Tagen schon ausverkauft.

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