Monatsarchiv für August 2007

RTelenovela

China-Countdown (6): Aufgeregt?

Montag, den 27. August 2007
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-> 20.8.2007

Na, schon aufgeregt wegen der China-Reise?
Nö, noch nicht. Morgen Abend werde ich meinen Koffer packen. Und Mittwoch gehts ja morgens nochmal zum Badminton, dann noch ein paar Stunden ins Büro. Dann werde ich sicherlich schon nervöser sein.
Und Mittwochnachmittag gehts dann los. DANN werde ich aufgeregt sein.

RTZapper

Herr Schmidt wird 50, will aber nicht feiern

Montag, den 27. August 2007
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SO 26.08.2007, 20.15 Uhr, EinsFestival

Herr Schmidt wird 50, will aber nicht feiern – und der WDR auch nicht. Ursprünglich sollte die Wiederholung der ARD-Sendung vom Freitag am Sonnabend um 22.40 Uhr im WDR laufen. Doch wer darauf wartete, wartete umsonst.
Völlig ohne Ankündigung startete stattdessen ein “Tatort”. Erst Minuten später bequemte sich der Sender zu einer Einblendung: “‘Herr Schmidt wird 50, will aber nicht feiern’ entfällt”. Ganz toll, WDR.
Die Begründung gab es erst heute: Die Quoten der ARD-Erstausstrahlung seien schlecht gewesen. Und weil der WDR auch offenbar schlechte Quoten erwartete, strahlte man die Wiederholung erst gar nicht aus.
Ah ja.
Wenn’s danach ginge, müsste der WDR so einige Sendungen erst gar nicht ausstrahlen. Aus Angst vor schlechten Quoten würde so manche Sendung dem Rotstift zum Opfer fallen. Aber warum muss man beim WDR eigenmtlich auf die Quote schielen? Der WDR ist immer noch ein Drittes Programm, und wenn mal nicht so viele Zuschauer dabei sind, ist das erstmal kein Beinbruch. Oder fallen demnächst beim WDR alle Kulturmagazine und Bildungssendungen weg? Was für eine dämliche Begründung!
EinsFestival strahlte das Geburtstagsspecial für Harald Schmidt am Sonntag planmäßig aus. Und wenn man das WDR-Beispiel sieht, sollte man dafür auch noch dankbar sein.

RTZapper

Sportschau live: Leichtathletik-WM 2007

Sonntag, den 26. August 2007
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SA 25.08.2007, 0.40 Uhr (So.), Das Erste

Der blanke Wahnsinn, was da in Osaka bei der Leichtathleti-WM abgeht. Schon in der Nacht zum Sonnabend rannten die Männer den Marathon bei gut 40 Grad. Wo es bei den Normalleuten immer heißt, man solle sich bloß nicht anstrengen, der Sportunterricht in den Schulen definitiv ausfällt, müssen sich die Leichtathleten abrackern.
Neuer Tiefpunkt in der vergangenen Nacht. Beim 20-Kilometer-Gehen der Männer brach der Deutsche André Höhne ganz kurz vor dem Ziel zusammen. Erst musste er einen Umweg laufem, nachdem ein Verantwortlicher ihm den falschen Weg zeigte – dann kam heraus, dass das Wasser ausgegangen gewesen ist.
Was ist denn das für eine Organisation? Brütende Hitze und kein Wasser mehr da? Vielleicht sollte man den ganzen Mist lieber absagen – zum Schutze der Sportler…

RTelenovela

Pizzaservice (3): Das zweite Mal

Sonntag, den 26. August 2007
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-> 28.1.2006

Anderthalb Jahre nach unserem ersten Pizzatest in Oranienburg, waren diesmal die Hennigsdorfer und Veltener dran.
Und doll ist es nicht: Wir haben nur drei Läden in den beiden städten gefunden, die Pizza nach Hause bringen. Bei allen anderen kann man sie zwar mitnehmen, aber es wird nicht geliefert.
So trafen sich heute, am späten Nachmittag, bei Sabi in Hennigsdorf neun Leute um drei Pizzaservices zu testen: “Meister Bernado”, “Ti Amo” und “Toskana”. Mal abgesehen davon, dass es den 1er-Kandidaten leider nicht gab, sbestimmten wir am Ende einen Testsieger – der an dieser Stelle natürlich noch nicht verraten wird.
Wieder gab es einen Pizzaservice, der uns mit seiner Geschwindigkeit beeindruckte. Und einen, der uns mit seiner Verwirrtheit belustigte. Der gute Mann von “Meister Bernados” telefonierte minutenlang mit Bär, weil er den Weg nicht fand. “Ich glaube, ich muss morgen mal zum Arzt”, meinte er, als er mir dann endlich die Pizzen aushändigte.
Alle Ergebnisse dieses zweiten Pizzaservicetests gibt es am Mittwoch in der MAZ.

RTZapper

Love Parade 2007

Sonntag, den 26. August 2007
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SA 25.08.2007, 15.00 Uhr, RTL II

Ruhrgebiet? Wie jetzt? Was soll das sein?
Oh je, Bildungsfernsehen auf RTL II. Ob das gut gehen kann? Wollen die doch tatsächlich ihren Zuschauern erklären, wo das – oder besser: was eigentlich das Ruhegebiet ist. Aber es soll ja auch nicht allzu schwer sein. Also zeigt Moderatorin Charlotte Karlinder einfach auf eine Karte. Mit dem Ruhrgebiet drauf. Nebst der nächsten Love-Parade-Termine und Orte. Ah ja, das ist also das Ruhrgebiet.
Und weil die doofen Berliner ja eben jene Love Parade nicht mehr wollten, findet sie nun in der Metropole Ruhr statt. Also genauer gesagt in Essen. Aber vielleicht ist Essen zu klein für das Wort “Metropole”. Das klingt “Metropole Ruhr” eben besser.
Aber der Umzug der Technoparade scheint funktioniert zu haben. Die Love Parade in Essen wurde wieder gut besucht.
Wurde eigentlich schon erwähnt, dass Berlin ganz schön dämlich ist, die Love Parade nicht mehr ausrichten zu wollen? Ja? Okay, das hindert die RTL-II-Moderationspraktikanten nicht daran, es noch ein paar Mal zu erwähnen. Und natürlich auch, wie super die Metropole Ruhe ist. Ob RTL II Geld für die Promo bekommt? Es scheint ja zu funktionieren: Metropole Ruhr. Muss total geil da sein.

RTelenovela

Kalte Schnauze (2): Ganz in Weiß

Sonntag, den 26. August 2007
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-> 18.8.2007

Herzlich Willkommen im Küchenstudio Wensickendorf! Zu Gast sind heute Robert, der wissen möchte, wie man eine Kalte Schnauze selber macht, Nico, der weiß, wie es geht, und Mandy, die Fotos von der spannenden Aktion macht. Außerdem zwei weitere Gäste, die Sandra und der Klaus – mehr oder weniger stille Beobachter.
Unser Thema, wie gesagt: Kalte Schnauze. Der Versuch mit der Kalten Schnauze, oder, wie man im Westen Deutschlands sagt: Kalter Hund, aus dem Glas, hat ja schon ganz gut funktioniert. Aber selbst gemacht ist eben selbst gemacht.
Man nehme: 200 Gramm Zucker, einen Würfel Kokosfett, zwei Eier, drei Esslöffel Kakao- und einen Esslöffel Kaffeepulver sowie eine Packung Butterkekse. Je nach Geschmack auch ein Schlückchen Rum.
Den Rum lassen wir heute weg.
Mit einem Küchentuch ans T-Shirt gestopft, macht sich Robert an die Arbeit – unter Beobachtung aller vier im Küchenstudio anwesenden Personen.
Zunächst kommt eine Lage Papier und die Kuchenform.
Währenddessen kommt der Würfel Kokosfett in einen Topf auf den Herd. Das fett soll zerlaufen, nicht kochen.
200 Gramm Zucker kommen in einen Becher, hier rein werden zwei Eier geschlagen.
Ja, das funktioniert doch schon mal ganz gut. Wie Robert anmerkt, hat er das mit den Eiern, die man aufschlägt, schon mal gemacht. Das ist erfreulich.
Zucker und Eier werden cremig verrührt.
Danach werden Kakao- und Kaffeepulver hinzugefügt und wieder verrührt.
Wenn das Kokosfett zerlaufen ist, wird auch dies zur Masse hinzugefügt – und erneut verrührt.
In der Zwischenzeit wird in die Kuchenform eine Lage Kekse gelegt.
Wenn die Masse im Becher cremig ist, wird eine Lage auf die Kekse geträufelt. Am besten mit einer Kelle.
Oh, ich sehe, es scheint Probleme zu geben. Die Masse scheint ein wenig zu flüssig geraten zu sein, das Fett sieht geronnen aus.
Aber wir machen vorerst weiter. Wieder eine Schicht Kekse und wieder die dunkle Masse. Und so weiter.
Tja, liebe Küchenfans. So ganz kann uns das Ergebnis nicht erfreuen. Die Masse sieht auch weiterhin eher flüssig aus. Ob das etwas wird? Doch was ist da schief gelaufen. Kalte-Schnauze-Experte Nico macht einen ratlosen Eindruck. Das sei ihm noch nie passiert, murmelt er immer wieder. Beobachterin Mandy zeigt sich amüsiert – auch wenn sie auch keinen Blassen hat, wie es zur Panne kommen konnte. Ein Rat wie “Man darf nur rechts herum rühren!”, erscheint da eher kontraproduktiv.
Und tatsächlich: Das Zwischenergebnis nach zwei Stunden ist schockierend. Das Fett hat sich abgesetzt und so erscheint der obere Teil der Kalten Schnauze in fettigem Weiß.
Dieses Experiment muss als missglückt gewertet werden.
Unser Kandidat Robert kündigte jedoch an, im September einen zweiten Versuch starten zu wollen.
Das war es für heute aus dem Küchenstudio Wensickendorf. Ich wünsche Ihnen einen angenehmen Sonntag!

RTelenovela

Platz machen!!

Samstag, den 25. August 2007
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Die Hennigsdorfer können einem so richtig ans Herz wachsen. Zwei ganz besondere Spezies lernten wir heute auf der Festmeile kennen.
Der eine trug über einer Armeehose ein T-Shirt mit der Aufschrift “Ein V… ein R… ein F…”. Okay, das könnte alles heißen. Aber so, wie der junge Mann aussah, hat das sicherlich etwas mit den Wörtern “Volk”, “Reich” und “Führer” zu tun. Beweisen würde man es ihm jedoch nie können.
Der andere, ein vielleicht 12-jähriger Junge stand plötzlich neben mir, glotzte mich doof durch seine Brille an und rief mir zu: “Platz machen! Platz machen!!!” Goldiger Junge. Und so gute Umgangsformen. Aber wenigstens kann er artikulieren, was er denn konkret möchte. Und das ist doch schon mal was.
Und dann war da noch die Discobühne auf dem Postplatz. Auf der Leinwand sah man während der Disco diverse Animationen. Unter anderem: “9. Festmeile”. Dumm nur, dass es sich schon um die 11. Festmeile handelt. Nun ja, einmal programmiert…