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Deutscher Radiopreis 2012

Freitag, den 7. September 2012
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DO 06.09.2012 | 20.05 Uhr | 104.6 RTL

Sagt, was ihr wollt: Ich finde, Radio hat immer noch eine besondere Magie. Einem Event im Radio zu lauschen hat immer noch etwas sehr Spannendes. Das bewies am Donnerstagabend die Verleihung des Deutschen Radiopreises.

Wenn der deutsche Fernsehpreis vergeben wird, dann ist das so: Ein Sender überträgt, die anderen setzen ihre teuersten Premiumprogramme dagegen.
Beim Radio ist das anders: Wenn der Radiopreis vergeben wird, dann übertragen dieses Event zig Radiosender, allein in Berlin waren sechs Sender live dabei – trotz aller Konkurrenz: Schließlich ist es ungewöhnlich, dass die Stimme von “Tagesschau”- und NDR2-Mann Marc Bator plötzlich bei 104.6 RTL zu hören ist. Dass Arno Müller von 104.6 RTL einen Preis für sein Lebenswerk (”Arno und die Morgencrew”) bekommt, und der direkte Konkurrent Energy Berlin das auch live überträgt.

Aber zurück zur Faszination: Ich habe große Teile der Show tatsächlich im Autoradio verfolgt – bei 104.6 RTL. Wer so ein Event nur hört, hat automatisch Bilder im Kopf. Wie sieht Barbara Schönebergers Kleid aus? Lächelt Richard von Weizsäcker, als er von seinen Radioerlebnissen vor mehr als 80 Jahren erzählt?
Gerade läuft dieselbe Show im Fernsehen – das NDR fernsehen strahlte die Show zeitversetzt aus, später viele weitere Dritte Programme der ARD -, und es ist etwas anderes. Im Fernsehen wirkt die Radiopreis-Gala gleich viel piefiger, man sieht das gelangweilte Publikum, die öde Kulisse. Aber so ist das eben – es ist nun mal eine Radioshow.

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WDR2 Westzeit / Der NDR2 Vormittag

Sonntag, den 6. Mai 2012
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FR 04.05.2012 | 9.05 Uhr | WDR2
FR 04.05.2012 | 10.05 Uhr | NDR2

Als Hörer von radioeins vom rbb ist man ziemlich verwöhnt, was die Qualität eines Radiosenders angeht. Ich möchte eine gute Mischung aus Wort und Musik haben. Ich möchte keinen Dudelfunk und keine Langeweile. Die verschiedenen Sender der ARD haben in der Hinsicht auch ein höchst unterschiedliches Niveau. Das merkt man bei einer Fahrt auf den deutschen Autobahnen sehr deutlich. Schon allein NDR2 und WDR2 trennen in Sachen journalistischem Niveau Welten.

Die “WDR2 Westzeit” bietet pro halbe Stunde neben den Nachrichten und dem Service in der Regel zwei Wortbeiträge. Da wird über einen Mann in den USA berichtet, der unschuldig im Knast saß, oder über anstehende Wahl in Nordrhein-Westfalen. Dazu gibt’s eine abwechslungsreiche Musikauswahl – vom Oldie bis zum aktuellen Pophit. Eine wirklich hörenswerte Mischung. Würde ich in NRW leben, wäre WDR2 wohl mein Haussender.
Nur der Werbespruch “WDR2 – Der Sender”, der ist mehr als schwach.

Und dann rollt man mit dem Auto in den Bereich des NDR. Schluss mit dem hohen Niveau. Im “NDR2 Vormittag” passiert journalistisch gar nichts mehr. NDR2 ist nur noch eine Dudelmaschine, in der zwischendurch ein Gewinnspiel zu hören ist. Braucht kein Mensch, dann legt man doch lieber eine CD ein. Es wäre schön, wenn sich der seichte NDR ein Beispiel am WDR oder am rbb nehmen würde.

Was bei NDR2 und WDR2 gleichermaßen seltsam ist: In beiden Sendern sind die Tageszeiten unterschiedlich. Im WDR2 dauert die Mittagssendung bis 15 Uhr, im NDR2 läuft die Vormittagssendung bis 14 Uhr.
Mahlzeit.

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Der Deutsche Radiopreis 2011

Freitag, den 9. September 2011
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DO 08.09.2011 | 22.00 Uhr | NDR fernsehen

Manchmal hilft Kritik eben doch. Der Deutsche Radiopreis 2010 war eine überwiegend öde Veranstaltung. Der Deutsche Radiopreis 2011 war dagegen sehr unterhaltsam. Die Macher haben sich scheinbar Gedanken gemacht, was sie verbessern können. Es hat sich gelohnt.

Viele Radiosender übertrugen live. Das NDR fernsehen versteckte die Gala diesmal nicht im Nachtprogramm. Diesmal erfuhren Hörer und Zuschauer auch, wer neben den Gewinnern in den Kategorien nominiert war. Es gab Musikeinlagen sowie eine interessante Mischung aus Radio und Fernsehen, da auch die Radiokommentatoren der Gala im Fernsehen hin und wieder zu Wort kamen.

Die im Norden kultige Comedy “Frühstück bei Stefanie” (NDR2) hat ebenso gewonnen wie “Jenni Zylka zu Gast bei Peter Wawerzinek” (beste Sendung, WDR3). Leider ging radioeins mit “Die schöne Woche” leer aus. Sabine Heinrich (1LIVE) ist beste Moderatorin, Volker Haidt (radioSAW) bester Moderator. Die beste Morningshow ist nach dem “schönen Morgen” von radioeins in diesem jahr die von SWR3.

Mit Barbara Fleisch…, äh, Schöneberger hatte “Der Deutsche Radiopreis 2011″ zudem eine Moderatorin, die ordentlich Pepp in die Gala brachte, die über Jochen Trus von Spreeradio 105.5 schwärmte und sich durch den Abend frotzelte.
Das Konzept ist diesmal aufgegangen.

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Wetter: Unwetterwarnung für Niedersachsen

Samstag, den 27. August 2011
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FR 26.08.2011 | 16.03 Uhr | NDR2

Nach den Nachrichten hören Sie eine Unwetterwarnung für Niedersachsen.
Oha, das klingt nicht gut. Als das am Beginn der NDR2-Nachrichten am Freitagnachmittag verkündet wird, werde ich hellhörig. Ich fahre gerade von Meitze nach Barsinghausen – in Niedersachsen.
Die Nachrichten sind vorbei, der Wetterbericht kommt.

Es soll kräftig regnen, dazu heftige Gewitter. Könnte schlimm werden. In Niedersachsen.
Dazu muss man wissen: Niedersachsen ist groß. Wer genau betroffen sein könnte, welche Landkreise von der Warnung betroffen sind, war der Unwetterwarnung nicht zu entnehmen. Genauso gut hätten sie verkünden können: Gucken Sie mal raus, eventuell passiert da was.

Liebe Wetterfrösche, ihr habt euch in den vergangenen Wochen mit euren Fehl-Vorhersagen sowieso nicht mit Ruhm bekleckert, und mit solchen sehr allgemeinen Warnungen wird das alles nicht besser. Oder hat da nur jemand bei NDR2 geschlampt?

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Ponik & Petersen – Der NDR2 Morgen

Freitag, den 26. August 2011
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DO 25.08.2011 | 5.05 Uhr | NDR2

“Wir sind am Leben!” Mit diesem Song meldet sich nach einer langen Pause das Duo Rosenstolz zurück. Auch NDR2 hat das Lied in seinem Programm. Beispielsweise in der totaal lustigen Morningshow “Ponik & Petersen – Der NDR 2 Morgen”. Blöderweise scheint der Titel dem Moderator Holger Ponik so gar nicht zu gefällen. “So ein Käse!”, meinte er, als “Wir sind am Leben!” am Donnerstagmorgen zu Ende war.

Da fragt man sich natürlich: Wenn ein Moderator die Lieder, die er spielt, blöd findet, warum spielt er sie dann? Und wenn er darauf keinen Einfluss hat und nur macht, was man ihm vorher vorbereitet, warum hält er dann nicht einfach den Mund. Oder wechselt den Arbeitgeber?
Okay, der Fairness halber: Das Rosenstolz-Lied musste gegen Lenny Kravitz beim Duell um den “Hit der Woche” antreten. Und vermutlich stand Ilka Petersen auf der Rosenstolz-Seite. Trotzdem ist so ein bekloppter Spruch für mich ein Umschaltgrund.

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Das war 2008!

Mittwoch, den 31. Dezember 2008
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Gespart wird an allen Ecken, auch im Fernsehen. An Finanzen und an Qualität und Intelligenz: Das war 2008.

Da will uns ProSieben weismachen, dass alle Außerirdischen des Universums auf der Erde vorbeischauen, wenn Uri Geller mal wieder eine dusslige TV-Show am Start hat. ProSieben hat das bestimmt gar nicht so ernst gemeint. Oder? Bitte, gebt es doch endlich zu! Wobei die lausigen Promidokus nicht viel besser sind: Eine gewisse Jana Ina und ihr Giovanni (Ex-Bro’Sis-Sänger, muss man nicht kennen) bekommen vor laufenden Kameras ihr Kind. Schauspieler Willi Herren lässt seinen Drogenentzug von RTL-Kameras begleiten. Brigitte Nielsen lässt sich runderneuern, und Sarah Connor macht auf glücklich, in dem sie so tut, als sei mit ihrem Marc noch alles okay. Nun warten wir 2009 auf „Sarah & Marc Full Of Hate“.

Die ARD ist leider immer öfter nicht besser als die Privaten: Quizshows, Schmalzfilmchen und – Flocke. Das Erste sendete live den ersten Ausgang der Nürnberger Eisbärin. Fast verwunderlich, dass am Abend nicht auch noch ein „Brennpunkt“ lief. Von der dummen Stylingshow mit Bruce Darnell wollen wir lieber erst gar nicht reden. Und wie war das noch mal mit der falschen Deutschland-Flagge bei den „Tagesthemen“? Da war Schwarz-Rot-Gold wohl gerade nicht im System enthalten, andere Farben mussten her. Kann ja mal passieren.

Gutes Stichwort: Bildausfall beim Fußball-EM-Halbfinale. Minutenlang musste Bela Rethy Radioreporter spielen. Findige ZDF-Techniker machten es möglich, das Bild vom Schweizer Fernsehen zu übernehmen, sonst hätten wir noch viel länger in die Röhre gesehen.
Sportlich war es auch während der Handball-EM. Deutschland schied im Halbfinale aus, die Zuschauer sahen wieder einmal hochspannende Spiele.
Bewegende Momente boten auch die Olympischen Spiele in China. Eine vor Freude heulende Britta Steffen, ein kraftstrotzender Michael Phelps und so mancher Dopingsünder. Die Eröffnungsshow war zwar atemberaubend, der miliärische Drill aber deutlich anzumerken. Plus Kinderplayback und aufgezeichnete Effekte.

Ekeltrend: Im Fernsehen wird gefressen bis die fette Schwarte kracht. Jumbo Schreiner sucht XXL-Gerichte und schert sich nicht darum, dass sich die Zuschauer beim Anblick der Megaburger, -schnitzel und sonstigem Gedöns übergeben könnten. Absolut überflüssig.

Die Kandidaten in Fernsehshows werden auch immer beknackter. In der Premiere-Big-Brother-Live-Übertragung blökt eine gewisse Rebecca “Sieg heil!”, findet es lustig und wundert sich über ihren sofortigen Rausschmiss. Dummheit muss bestraft werden. Dumm, aber auch sehr lustig wurde es bei “Wer wird Millionär?”, als sich eine Frau aus Versehen auf Günther Jauchs Sitz platzierte. Jauch spielte mit und erspielte für sie die ersten 500 Euro.

Ups! NDR2 gratuliert den Müttern im Norden zum Muttertag. Nur leider einen Sonntag zu früh.
Welch ein Zufall: Beim Telefongewinnspiel von „Deutschland sucht den Superstar“ gewinnt eine gewisse Edith Bohlen. Dieters Mama. Die Bohlens haben aber auch ein Glück!

Wann hat das endlich ein Ende? Paul Potts und seine Arien. Michael Hirte und sein ätzendes Mundharmonika-Getute. Ohren zu!!

Die Wirtschaftskrise erreicht auch die Medien. Der rbb setzt das Magazin “Polylux” ab und schließt zum Jahresende das Radio Multikulti. Comedy Central und Nick verschmelzen zu einem 24-Stunden-Kanal. Sat.1 zieht demnächst nach Unterföhring ins ProSieben-Sat.1-Mutterhaus um. Mehrere Zeitungsverlage kündigen die Streichung diverser Titel an, Redaktionen werden zusammengelegt.

Hoffnungsschimmer: Die Wahl des US-Präsidenten. Schon Monate vorher überschlagen sich nicht nur die US-Medien, sondern auch die in Deutschland. Unzählige Sondersendungen, die Rede in Berlin, und die Nacht der Nächte – zumindest politisch. Sternstunden morgens um 6 Uhr: Barack Obamas Siegesrede. Die Wende.

Das Jahr der Flops: Dirk Bachs Spielshowversuch “Power Of 10″ bei VOX wollte so gut wie niemand sehen. Ebenso das Comeback von Margarethe Schreinemakers. Ihr interaktives Konzept “Schreinemakers 01805-100232″ bei 9live hatte nicht mal messbare Quoten, also unter 10000 Zuschauer. Das Aus nach wenigen Wochen. RTL strich “Die Anwälte” nach nur einer Folge aus dem Programm. Sehr viel mehr Erfolg hatte die Krimireihe im Ersten jedoch auch nicht. Nicht mal zwei Millionen Zuschauer waren montags dabei.
Reihenweise Flops bei Sat.1: “Dr. Molly & Karl” mit nur miesen Quoten. Hugo-Egon Balder versuchte es mit Eventshows a la “Peng! Die Westernshow” – sah düster aus. Ganz bitter auch die Pleite von “Ich Tarzan, du Jane!”. Musicalcasting funktionierte so gar nicht.
Die ARD ging mit der Datingshow “Ich weiß, wer gut für dich ist” ganz tief baden. RTL versuchte es mal wieder mit einer Nachmittagstalkshow. “Natascha Zuraw” hielt nicht lange durch.
Flops waren auch die Neuauflagen der “Traumhochzeit” im ZDF und der “100000 € Show” bei RTL. Nicht nur schlechte Quoten, sondern auch ziemlich langweilig.
Ach ja, langweilig: Der Mann mit den drei Vornamen (nicht lustig!), Ernst Marcus Thomas, machte den “ZDF-Fernsehgarten” zu einer Langweilernummer. 2009 soll die gefeuerte Andrea Kiewel ihr Comeback feiern. Noch sind das jedoch Gerüchte.

Und noch ein Debakel – aber eines, das vorhersehbar war: Die No Angels gingen beim Eurovision Song Contest hoffnungslos unter. Langweiliges Gejaule funktioniert eben in Europa nicht. Die Deutschen waren trotzdem bockig. Mal wieder. Wie immer. Böser Osten! Böse Punkteverschieberei! Alles ganz böse!! Jetzt macht’s der NDR allein. Zumindest die Auswahl des Kandidaten, der 2009 zum ESC-Finale nach Moskau darf. Das hat ja in den 90ern schon verdammt gut funktioniert…
Subway To Sally gewinnt für Brandenburg den Bundesvision Song Contest. Somit findet die ProSieben-Show 2009 in Potsdam statt.

Oliver Pocher gewinnt in der Promiausgabe von “Wer wird Millionär?” die Million. Das Glück war perfekt. Zum Jahresende der Bruch: Pocher und Schmidt trennen sich. Die Late Night “Schmidt & Pocher” wird im April 2009 das letzte Mal laufen. Dann gehen beide wieder getrennte Wege. Der “Preis der beleidigten Zuschauer” für den Pocher bleibt da glücklicherweise nur eine Randnotiz, die den Stiftern hoffentlich irgendwann mal peinlich ist.
Übrigens: Auch Gottschalk wurde 2008 bei Jauch ebenfalls symbolischer Millionär.

Abschied für immer: Schauspieler Heath Ledger, „Golden Girl“ Estelle Getty, „Derrick“ Horst Tappert und der Drehbuch- und Romanautor Michael Crichton haben uns verlassen. Knuts Papa Thomas Dörflein, die Musiker Ivan Rebroff, Isaac Hayes und Hannelore Jacob, die Schauspieler Roy Scheider, Sydney Pollack, Charlton Heston, Herbert Bötticher, Günter Schubert, Horst Jüssen, Kurt Weinzierl, Erwin Geschonnek, Alexander Mey und Paul Newman, Schauspielerin Marianne Kiefert, Theatermann Peter Steiner, Ruhrpott-Urgestein Tana Schanzara und Moderatorin Sigi Harreis.

Lichtblicke 2008: die witzig-traurige Serie „Doctor’s Diary“. 2009 gibt’s neue Folgen. Die überaus unterhaltsame Ina Müller verzaubert in “Inas Nacht” im NDR Gäste und Zuschauer. Das ist echtes Hamburger Flair. Die Parodie des Jahres: “Switch reloaded”. Die ProSieben-Comedysendung zeigt sich auf immer höherem Level.

Denn Marcel Reich-Ranicki hat einfach mal nicht recht, wenn er alles pauschal verteufelt. Beim “Deutschen Fernsehpreis” lehnte er den Ehrenpreis ab. Rundumschlag. Alles ist mies, selbst das 3sat-Programm.
Na denn.

Also, auf ein Neues!

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NDR2 vs. Radio Nora / N-Joy vs. NDR Kultur

Montag, den 4. August 2008
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Erbitterter Kampf in meinem Autoradio. Man fährt gemütlich durch St. Peter-Ording in Nordfriesland, wir hören NDR2. Plötzlich wechselt abrupt die Musik, der Moderator ist auch ein anderer. Das radio zeigt noch immer NDR2 an. Aber es ist nicht NDR2. Sondern die Kollegen von Radio Nora.
Wir stellen zurück zu NDR2. Aber es dauert nicht lange und die Radio-Nora-Attacke wiederholt sich.
Liegt es am Radio? Die TP-Anzeige leuchtete (Traffic Programme), was bedeutet, dass, wenn ein Sender während der Reise auf einer anderen Frequenz stärker wird, schaltet das Gerät automatisch rüber. Hier aber leider von NDR 2 zu Radio Nora.
Mysteriös. Ein technischer Fehler?
Zwei Tage später das gleiche Spiel. Wir hörten N-Joy in Itzehoe und Umgebung. Plötzlich: Klassik von NDR Kultur. Ein musikalischer Schock. Zurück von N-Joy. Doch NDR Kultur gab nicht auf und wollte die Herrschaft über unser Autoradio. Bis wir N-Joy im Autoradio einspeicherten.
Kampf gewonnen.
Hat jemand eine Ahnung, was da schief gelaufen ist?