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Portugal (19): Belém

(18) -> 9.5.2018

Fast wären wir gar nicht in den Lissaboner Stadtteil Belém gekommen. Eine große Parade auf der Hauptverkehrsstraße sorgte dafür, dass alles drumherum zusammenbrach. Wir steckten mit dem Bus im Stau fest. Nichts ging mehr – bis wir irgendwann doch eine Haltestelle erreichten, und wir dann einfach zu Fuß weitergingen. Als wir in Belém ankamen, war aber von der Parade schon gar nichts mehr zu sehen.
Außer vielleicht: Himmel und Menschen.

Vor zehn Jahren, im Januar 2008, waren wir schon mal in Belém. Das “Pasteis de Belém” ist ein berühmtes Café, in dem es die noch berühmteren Pasteis gibt. Man könnte sagen: eine Arte Blätterteig mit Pudding.
Ich gebe ja an dieser Stelle zu: Ich bin kein großer Fan der portugiesischen Küche und auch keiner der Backwaren. Alles sieht irgendwie fettig und/oder ölig aus. Und auch die Pasteis sehen irgendwie nicht so richtig lecker aus. Wenn man aber mal abbeißt, wird man merken: Die Dinger sind extrem lecker, und in Belém soll es die besten geben. Das ist sicher nicht nur ein Gerücht.
Dafür stehen die Leute auch sehr gern an, es ist unglaublich voll rund um das Café. Im Café selbst sieht es eher aus wie eine Bahnhofshalle – aber die Gebäckteilchen entschädigen dafür.

Ein Kommentar zu “Portugal (19): Belém”

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