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Traumtagebuch (78): Reisen wie 1945

(77) -> 30.5.2011

Ich stehe auf einem S-Bahnsteig in Berlin, es könnte der in der Schönhauser Allee sein. Der Zug fährt ein, und ich steige ein.
Drinnen dann die große Überraschung. Der Waggon entspricht nicht ganz dem heutigen Standard. Die Aufteilung ist wie beim Intercity mit den kleinen Sechser-Abteilen. Nur dass die Abteile allesamt unbenutzbar sind, mehr noch: Sie sind entkernt, wie bei einem Rohbau. Die Fenster sind mit Holz zugenagelt.

Als der Zug ruckartig losfährt, fällt eine ältere Frau fast auf den Boden. Sie kann gerade noch gehalten werden.
Ein paar Leute schieben eines der Bretter zur Seite. Dadurch ist eine der Türen freigelegt. Nur, dass da keine Tür ist. Ein falscher Schritt, und man fällt raus.

Das alles wirkt wie im Krieg, als ob wir uns im Jahre 1945 befinden.
Plötzlich rufen ein paar junge Frauen: Das müssen wir fotografieren! Und: Gruppenfotooo!!
Ich soll das Foto machen, aber irgendwie klappt es nicht. Mein Fotoapparat streikt, da muss irgendwas falsch eingestellt sein.

Die vier Frauen stellen sich nebeneinander – Romy, Nancy, Maren und eine vierte Frau. Sie rufen: “Cheeeeese!” Und Klick!
Die Gesichter sehen aus wie von der Facebook-Pinnwand geklaut.

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Ein Kommentar zu “Traumtagebuch (78): Reisen wie 1945”

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