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Das Wohnmobil (3): Das Mobbing geht weiter

(2) -> 3.9.2010

Das Wohnmobil-Mobbing in Oranienburg geht weiter – und hat eine neue, schockierende Qualität angenommen.
Wieder hatte das Teil aus Ostprignitz-Ruppin ein Knöllchen am Scheibenwischer. Wie fies! Dabei hat doch der/die Besitzer(in) extra einen Zettel aufs Armaturenbrett gelegt. Darauf steht in Krakelschrift, dass der Halter hier wohnt und arbeitet. Auf den Anwohnerparkplatz passe das Wohnmobil nicht rauf, und deshalb müsse das Auto irgendwo im Wohngebiet stehen. Das Auto sei nun mal so groß, und er/sie könne es ja nicht in eine Tasche packen.

Was für ein Schicksal. Da wird also jemand gezwungen, ein Wohnmobil zu fahren. Und wenn’s dann nirgendwo hinpasst, dann stellt man es einfach blockierend in die Gegend, da müsse man schon Verständnis haben.

Doch die Mobbingattacke der Stadt ging noch weiter. Das Wohnmobil stand heute nämlich mitten auf der Schulstraße, direkt vor der Baustelle an der Kreuzung zur Stralsunder Straße.
Blöderweise wurde aber genau diese Baustelle heute geräumt, die Einbahnstraßenregelung wieder hergestellt – und das Wohnmobil stand im Weg, versperrte die komplette Zufahrt zur Schulstraße.

Ob jemand anrufen und der/die Besitzer(in) hat das leicht marode Mobil weggefahren – oder jemand abschleppend nachgeholfen hat – die Frage bleibt leider offen.
Aber wie ich Oranienburg kenne – in der Verwaltung denken sie sicherlich schon drüber nach, welche Mobbingstufe als nächstes kommt.

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Ein Kommentar zu “Das Wohnmobil (3): Das Mobbing geht weiter”

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