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Der einfache Weg zum Knöllchen

Oranienburg, die Politessen und die Knöllchen – das ist immer wieder eine spannende Geschichte.
In Sachsenhausen verteilte die Frau vom Ordnungsamt Knöllchen an Autos, die auf Privatgelände standen.
Schon mehrere Male bekamen Autos auf Behindertenparkplätzen Knöllchen, obwohl ihre Ausweise an der Scheibe klebten – an der Seitenscheibe. Das Ordnungsamt beharrte darauf, keinen Ausweis gesehen zu haben, Fotos wurden auch nur vorn und hinten gemacht. Die Lokalpresse berichtete bereits darüber.

Seit den Bauarbeiten in der Stralsunder Straße ist die Schulstraße keine Einbahnstraße mehr, sondern eine Sackgasse.
Parkplätze gibt’s auch, bis zur Baustellenzeit mit Parkautomaten. Der wurde erstaunlicherweise irgendwann abgeschafft, dafür galten zwei Stunden mit Parkuhr. Als die Straße zur Sackgasse wurde, stand das entsprechende Verkehrsschild falschrum – wurde also ungültig. Vier Monate lang war das so, niemand bekam ein Knöllchen.

Am Mittwoch war das plötzlich anders. Viele Autos hatten ein Knöllchen, den roten Zettel am Scheibenwischer. Und ich sah das Schild: Jemand hatte es umgedreht. Somit steht es nun richtigrum und ist gültig – allerdings auch schwer zu sehen, ein Baum und Sträucher verdecken es.
Die Frage ist nun: Wann wurde das Schild umgedreht? Am selben Tag? Am Dienstag stand es, so meine ich, noch andersrum. Und dürfen dann gleich Knöllchen verteilt werden? Oranienburg und seinem Ordnungsamt ist ja alles zuzutrauen.
Ich habe mal eine entsprechende Anfrage ans Ordnungsamt geschickt.

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Ein Kommentar zu “Der einfache Weg zum Knöllchen”

  1. RTiesler.de » Blog Archive » Der einfache Weg zum Knöllchen (2): ZAHLEN SIE, VERDAMMT NOCH MAL!!

    […] (1) -> 26.8.2010 […]

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