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Was man mit einem Behindertenausweis so alles (nicht) darf

Die Oranienburger Schulstraße ist dafür bekannt, dass die Leute dort parken, wie sie wollen. Oder ignorieren, wo sie nicht parken dürfen. Wir haben da schon einiges erlebt: Leute, die auf dem Gehweg parken und denken, sie dürften das. und sogar noch diskutieren, wenn sie darauf hinweist.

Aber es geht immer noch einen Zacken schärfer: Neulich meinte eine Autofahrerin, nicht ganz auf dem Gehweg, dafür aber mitten auf der Straße parken zu müssen. Wäre ein Lkw oder ein Krankenwagen gekommen – die wären nicht vorbeigekommen. Autos konnten auf dem Gehweg zwischen Spielplatz und Auto durchschlüpfen.
Für die Autofahrerin war das ganz normal. Und natürlich erlaubt. Sie begründete dies damit, dass sie ja einen Behindertenausweis habe und deshalb genauso parken dürfe.
Ist natürlich Quatsch. Aber wenn man ihr das so sagt, dass kommt sie mit einem Totschlag-Argument: Seien Sie mal an meiner Stelle.
Tja. Auch ich würde dann nicht so falsch parken wie sie – und den Verkehr behindern. Aber es muss eben solche Besserwisser geben.

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Ein Kommentar zu “Was man mit einem Behindertenausweis so alles (nicht) darf”

  1. ThomasS

    Ich stimme dir zu.
    Auch als Behinderter darfst du den Rest der Welt nicht behindern!
    Das gilt allerdings auch umgekehrt.

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