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Radtour (20): Umleitung über den Fußweg made in GDR

(19) -> 2.8.2012

Ich habe gehört, dass Oranienburg demnächst in Baustellenhausen umbenannt werden soll. Entlang der Bernauer Straße staut sich der Verkehr in beiden Richtungen, die Schlossbrücke entwickelt sich mehr und mehr zum Parkplatz. Am Montagvormittag reichte der Stau ins Zentrum bis zur Walther-Bothe-Straße zurück. Alles wegen der vielen Baustellen, die Umfahrungen fast unmöglich machen.

Auch meine kurze Radtour durch die Stadt führte an mehreren Großbaustellen vorbei.
Die Bewohner des Neubaugebietes zwischen Haller Straße und Villacher Straße haben momentan ihre wahre Freude an aufgerissenen Straßen. Denn nicht eine, sondern alle Straßen in dem Viertel sind aufgerissen.
Ich radele über den Fußweg, der in der Villacher Straße an der Baustelle vorbei führt. Der Fußweg – made in GDR – ist völlig im Eimer, weil nun ständig Autos drüberholpern, die ebenfalls an der Baustelle vorbei zum Altenheim tuckern. Überall an der Villacher, der Innsbrucker und der Kitzbüheler Straße stehen mobile Absperrungen, die kleine Gassen bilden, dass der Oranienburger Fußgänger oder Radler überhaupt weiß, wo er denn noch lang darf.

Auch große Teile der Lehnitzstraße sind aufgerissen. Bauzäune versperren dort den Radweg. Vielleicht sollte Oranienburg mal drüber nachdenken, auch für Fußgänger und Radler Umleitungsschilder einzuführen.

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Ein Kommentar zu “Radtour (20): Umleitung über den Fußweg made in GDR”

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