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Traumtagebuch (76): Nur ein Stunt

(75) -> 14.4.2011

Das Auto steht halb auf den Schienen am Bahnübergang. Der Zug nähert sich im Eiltempo, donnert gegen das Auto, das ein Stück weitergeschleudert wird. Es gibt einen Knall.

Thommi saß am Steuer und sitzt nun neben mir im Auto. Er ist begeistert, fast euphorisch. “Hast du gesehen, wie ich nach oben gesprungen bin, wie das ganze Auto geflogen ist?” Das sei ein cooler Stunt gewesen.

Szenenwechsel. Wir betreten eine Holzhütte, die mitten im Wald steht. “Wir müssen uns eine Geschichte überlegen, die wir der Polizei erzählen”, sage ich und beginne schon. Ich hätte ihn irgendwo abgeholt und ihn dann mit in die Hütte gefahren. Ich frage ihn, wo denn das Auto jetzt ist. Er antwortet, dass es immer noch an den Bahnschienen steht. Ich: Mit Nummernschild? Er: ja. Ich: Bist du doof? Na toll, dann ist ja die Polizei bald hier.
Tatsächlich hören wir ein paar Minuten später Polizeisirenen. Kurz danach stehen zwei Beamte vor uns. Erst eiere ich rum, dann geben wir alles zu. Thommi wird von der Polizei abgeführt.

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Ein Kommentar zu “Traumtagebuch (76): Nur ein Stunt”

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