Monatsarchiv für Februar 2011

RTelenovela

Mein BMW und ich (15): Super! Premiere für E10

Samstag, den 26. Februar 2011
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(14) -> 19.12.2010

Freitagabend. Ort der Premiere: eine Tankstelle in Treskow, einem Vorort von Neuruppin. Publikum war leider nicht vorhanden, entsprechend gab es auch keinen Applaus. Und das, obwohl die Premiere eine brisante war. Mein erstes Mal mit E10.
Mein Tank war fast leer, und das alte Super-Benzin mit 1,619 Euro extrem teuer. Also griff ich erstmals zum E10 und zahlte “nur” 1,569 Euro pro Liter. Rekord. So viel habe ich noch nie für Benzin gezahlt. Vorsichtshalber tankte ich nur für 20 Euro – in der Hoffnung, dass es zum Wochenanfang wieder billiger wird.
Und, nun ja, mein Auto fährt noch. Auch mit E10.

In Berlin ist übrigens wieder alles anders. Auf der Tankmeile án der Prenzlauer Promenade herrscht Preiskampf. Da kostet an der einen Tankstelle der Liter Super 1,609 Euro – und E10 dafür 1,529 Euro. Also sagenhafte acht Cent weniger. Üblich ist ein Unterschied von fünf Cent.
Ein paar hundert Meter weiter gibt’s noch kein E10, und der Liter Super kostet “nur” 1,519 Euro. Herrliche Marktwirtschaft.
Genau dort tankte ich meinen Tank voll. Mit Super.

RT im Kino

Black Swan

Samstag, den 26. Februar 2011

Mal was ganz Neues gefällig? Dann bittesehr: Psychoerotik. Sex, so richtiger Sex mit jemanden, der dann doch nicht so richtig da ist. Oder vielleicht doch da ist? Wer weiß das schon so genau, aber das ist ja das Wesen der Psychoerotik.

Nina (Natalie Portman) erlebt diese Psychoerotik. Man könnte auch sagen: Sie ist durch und durch Psycho. Gehemmt. Verschlossen. Ja, fast verstockt. Aber sie hat einen Traum. Die Primaballerina die Hauptrolle im “Schwanensee”. Den weißen und den schwarzen Schwan.
Doch der Chef der Produktion ist hart, wirft ihr vor, komplett unsexy zu sein. Die Kolleginnen scheinen ihr auch in die Parade zu fahren wollen. Und die Mutter hätte sowieso lieber, dass sie zu Hause bleibt.
Vielleicht hat sie da gar nicht so unrecht: Nina kratzt sich. So sehr, dass das an ihrem Körper Spuren hinterlässt. Körperliche – oder doch eher psychische? Nina scheint ein ernstes Problem zu haben. Aber vielleicht hilft ihr ja eben jene Psychoerotik.

“Black Swan” ist ein Trip. Darren Aronofsky mutet seinen Zuschauern durchaus einiges zu. Er bietet eine faszinierende Mischung aus Drama, Thriller und Mystery. Noch dazu eine Reise in ein Kulturgenre, das nur seltzen im Kino vorkommt – das Ballett. Großartig, wie diese Kunst in Szene gesetzt ist, die Kamera ist den Tänzerinnen und Tänzern im wahrsten Sinne des Wortes auf den Fersen. Die Schauspieler, allen voran Natalie Portman, laufen zu Höchstform auf.
Zwischendurch ist “Black Swan” allerdings ein wenig zu symbollastig, die Streicher zu aufdringlich und die Minischockmomente aufgesetzt. Die größte Faszination erreicht der Film in de letzten halben Stunde.
Und ganz nebenbei: Man könnte sich so was wie den “Schwanensee” ja eigentlich mal live ansehen…

7/10

ORA aktuell

Kahlschlag: 22 Bäume in Willy-Brandt-Straße gefällt

Samstag, den 26. Februar 2011
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Kahlschlag in der Oranienburger Willy-Brandt-Straße. Zum Zuge der anstehenden Baumaßnahmen sollten eigentlich nur ein bis zwei Bäume gefällt werden. So wurde es auf einer Informationsveranstaltung verkündet. Nun sind es jedoch 22, wie Tiefbauamtsleiter Stephan Bernard auf “Die Mark online” mitteilt.
Elf ältere Linden seien krank gewesen, aber auch elf junge Bäume mussten weichen – sie hätten die Baumaßnahmen angeblich nicht überlebt.
Bernard kündigte an, dass Bäume mit einem Stammdurchmesser von 20 bis 25 Zentimetern nachgepflanzt werden sollen.

RTZapper

Harald Schmidt: Pocher

Samstag, den 26. Februar 2011
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DO 24.02.2011 | 23.00 Uhr | Das Erste

Das ist kein Geheimnis: Ich bin Harald-Schmidt-Fan. Und ich bin Oliver-Pocher-Fan. Beide hatten mal eine gemeinsame Show – die nicht funktionierte. Jetzt machen sie auf beleidigtes Ex-Paar.

In seiner Sendung vom Donnerstag konnte sich Harald Schmidt den gefühlten 239. Seitenhieb auf Pochers Misserfolg bei Sat.1 nicht verkneifen. Dass Schmidt gemeinsam mit Pocher moderierte bezeichnet der inzwischen als geistige Umnachtung. Später zeigte Schmidt einen Outtake von Pocher, in dem er unglücklich mit einem Kind zusammenstieß und sich danach nicht besonders fein darüber lustig machte.

Da frage ich mich dann schon: Was soll das? Was soll das ständige, peinliche Nachgetrete? Klar hat Schmidt das Aus für die Pocher-Show angesichts des Freitagabend-Sendeplatzes vorhergesagt, und klar scheint es Meinungsverschiedenheiten gegeben zu haben. Jetzt aber den Beleidigten zu spielen und ständig großkotzig auf den Ex einzutreten, ist ganz schön peinlich. Schade, dass Schmidt das offenbar nötig hat.

aRTikel

1991: Streit um Ortsumfahrung

Freitag, den 25. Februar 2011
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Januar 1991 II -> 1.2.2011

Rückblick: Im Februar 1991 erstmals Variante außerhalb Oranienburgs

MAZ Oranienburg, 25.2.2011

Was passierte vor 20 Jahren im Altkreis Oranienburg – und was stand in der MAZ? Diesmal: die erste Hälfte im Februar 1991.

OBERHAVEL
Der Februar 1991 beginnt in Nassenheide mit schlechten Nachrichten. Das Trinkwasser hat eine zu hohe Nitratbelastung. Schuld ist die intensive Düngung mit Gülle und Jauche. Probleme gibt es aber auch in Neu-Vehlefanz, Liebenthal, Freienhagen, Wensickendorf, Schmachtenhagen, Bötzow und Hammer.

Viele Kaufhallen im Kreis Oranienburg bekommen ein neues Etikett. Die Häuser der ehemaligen DDR-Handelsorganisation (HO) gehören nun zu Spar. Hinzu kommen weitere 26 Verkaufsstellen im Landkreis. Der Vorwurf, dass ein großes Monopol entsteht, wird laut.

Die Polizei feiert am 1. Februar 1991 einen Erfolg. Beamte nehmen fünf Jugendliche aus Hennigsdorf und Velten fest. Sie sollen 24 Straftaten in zehn Tagen verübt haben. Dazu gehören vier Raubüberfälle, 17 Bungaloweinbrüche, eine Autobeschädigung und zwei weitere Einbrüche. Schockierend ist die besondere Brutalität, mit der die kurzgeschorenen Männer vorgegangen sind. So schlugen sie auch einen 15-Jährigen im Zug zusammen.

Doch es geht auch anders: In Oranienburg renovieren Jugendliche den ehemaligen Jugendklub 3 am „Gesellschaftshaus“ in der Straße des Friedens (Bernauer Straße). Das Christliche Jugendzentrum Oranienburg (CJO) plant, dort einzuziehen. Der Leiter des Vereins in Gründung, Herbert Weimer, will das Haus dreimal pro Woche öffnen.

Schließen muss dagegen der Jugendklub „Freundschaft“ in der Augustin-Sandtner-Straße. Der Kreis und die Stadt Oranienburg konnten ihn nicht mehr finanzieren.

In der Kreisstadt ist mal wieder die Diskussion um eine Ortsumgehung für die B 96 entbrannt. Bislang gilt eine Streckenführung von der Leninallee (Berliner Straße) über die Saarlandstraße und André-Pican-Straße als sicher. Nun wird eine außerörtliche Umgehung ins Auge gefasst. Sie beginnt an der Autobahn bei Hohenschöpping, führt zwischen Leegebruch und Oranienburg entlang, östlich von Germendorf zum Ortseingang von Sachsenhausen. Doch Oranienburgs Abgeordnete sind skeptisch.

Die Situation am Arbeitsmarkt verschärft sich im Winter 1991. Im Arbeitsamtsbezirk Neuruppin hat der Kreis Oranienburg die meisten Erwerbslosen. Jeder Zehnte hat keinen Job.

In der Region gibt es unterdessen Streit um eine Kreisgebietsreform. Oranienburgs Landrat Karl-Heinz Schröter plädiert für eine wohlüberlegte Form zum Ende der Legislaturperiode 1994. Er wünscht sich einen „organischen Kreis“ mit Nauen und Gransee. Ein Großkreis mit Neuruppin stehe dagegen nicht zur Debatte.

Borgsdorf nimmt am 11. Februar 1991 Abschied vom „Weißen Hirsch“. Nur zwei Tage vor dem Aus flatterte der Bescheid der Märkha-GmbH (dem HO-Nachfolger) ins Haus. Das Haus schreibt rote Zahlen, im Januar fuhr es einen Verlust in Höhe von 10.000 Mark ein. Gaststättenleiter Klaus Schwarze ist dennoch enttäuscht.

Der Winter hat die Region fest im Griff. Die Lage auf den Straßen ist angespannt. Allein am Wochenende 9./10. Februar 1991 passierten 43 Unfälle. Im Vergleich zum Vorjahr passierten bis zum 11. Februar 600 Prozent mehr Unfälle. In den ersten 42 Tagen des Jahres 1991 starben sechs Menschen auf den Straßen.

RTelenovela

Jugend? Wo ist denn die Jugend?

Freitag, den 25. Februar 2011
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Diesmal konnte mir auch Google-Maps nicht helfen. Das Internet spukte einfach keine Daten aus, wo sich der Jugendklub in dem kleinen Dorf Walchow befindet. Sorgen machte ich mir trotzdem nicht, als ich losfuhr. Die Dörfer rund um Fehrbellin bestehen meistens sowieso nur aus einer Hauptstraße und ein paar Ausfransungen.

Gut gelaunt kam ich in Walchow an und begann intensiv nach dem Jugendklub Ausschau zu halten. Markenzeichen sind ja meist besonders bunte Häuser, ein auffälliger Eingang oder zumindest ein Schild. In Walchow Fehlanzeige.
Wenigstens fand ich das Haus, in dem der Ortsvorsteher seine Sprechstunde abhält, also das Gemeindezentrum. Doch die Tür war verschlossen.

Und nun? Ich setzte mich wieder ins Auto und fuhr die Hauptstraße auf und ab. Hin und her. Kein Mensch zu sehen. Von Jugendlichen ganz zu schweigen.
Und wieder hin. Und wieder her.
Da! Ein Mensch! Ich musste handeln! Ich hielt an und fragte nach: Wo ist denn hier der Jugendklub?
Der Mann nannte mir den Platz, einmal rechts und einmal links.

Ich lief eine schmale Straße entlang. Vor einem Tor standen diverse Fahrräder. ein gutes Zeichen für einen Jugendklub. Ich öffnete die schwere Tür und trat auf einen Hof. Von Jugendlichen immer noch keine Spur. Nur ein Bauer in seiner Scheune.
Und wieder die Nachfrage: Wo ist denn hier der Jugendklub?
Des Rätsels Lösung: da, wo ich schon mal davor stand. Im Gemeindezentrum. Aber über den Hof, da steht auch die Tür offen.
Und so war es.
Aber es scheint, als ob Fremde lieber nicht drauf aufmerksam gemacht werden sollen, dass es so etwas im Ort gibt.

ORA aktuell

Benzin: Rekordpreis für Super in Oranienburg

Freitag, den 25. Februar 2011
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So viel hat der Liter Super-Benzin in Oranienburg noch nie gekostet. Am Donnerstagabend kletterte der Preis auf 1,609 Euro. Der Liter Super E10 kostete 1,559 Euro.