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Laubeneinbrüche: 20-Jähriger verurteilt

Zehnmal brach Till P. (20) im Jahr 2008 in einen Bungalow in der Oranienburger Ladestraße ein und wurde dafür zu einem jahr Jugendstrafe verurteilt.
Nach seiner Entlassung brach er 2009 erneut zweimal in die Laube ein. Die hatte inzwischen neue Besitzer, die alte Frau, die vorher darin wohnte, war gestorben. Als Till P. das dritte Mal – oder besser das 13. Mal – einbrechen wollte, schnappte ihn sich die Polizei.
Till P. wurde nun zu acht weiteren Monaten Jugendgefängnis verurteilt. Fünf Monate saß er davon bereits in U-Haft.

Das Motiv für Till P.: Er habe keine Bleibe, sagte er vor Gericht. Und die 900 Euro, die er bei einem seiner Einbrüche mitgehen ließ, seien innerhalb einer Woche in einem Berliner Hotel draufgegangen. Angebotene Unterkünfte lehnte er ab.
Reue zeigte Till P. nie. Bei der Vernehmung im Dezember 2008 sagte er, dass er zum Arbeiten nicht geboren sei. Er wolle so lange wie möglich von Hartz IV leben.

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