RTelenovela

Mein BMW und ich (2): So richtig seriös ist das nicht

(1) -> 4.6.2009

Sagen wir mal so: Im Großen und Ganzen wäre es wahrscheinlich besser gewesen, ich hätte die Finger von dem Kauf gelassen.
Heute Morgen brachte ich mein Auto zum Händler. Die verkauften es im Auftrag eines Dritten, für den Herrn D. Ich habe heute mit ihm erstmals telefoniert. Ein ganz sympathischer Mann. Zwar nicht heute, aber vielleicht gibt es ja wirklich Leute, die ihn mal sympathisch finden.
Der fuhr mit meinem Auto zum BMW-Service. Wahrscheinlich. Ob er es wirklich getan hat, erschloss sich weder mir noch der Autoverkäuferin.

Am Nachmittag konnte ich ihn wieder abholen. Und tatsächlich – das Lampenspektakel ist zu Ende. Ich rief den guten Mann an, fragte, was er machen ließ. Und ich glaube: Er ließ nichts machen. Er teilte mir nur mit, dass er in das Auto nichts mehr investieren würde. Es sei am Diagnosegerät gewesen – vielleicht seien nur irgendwelche Anschlüsse, Drähte kaputt. Das Problem hat er also nicht gelöst – nur die Lämpchen löschen lassen. Und falls wieder was sei, könne ich das Auto zurückgeben und mein ales zurücknehmen.
Wie freundlich. Und er zahlt mir dann auch sicherlich alle Ausgaben, die rund um den Autokauf zu tätigen war. Sicher nicht. Was für ein windiger Zeitgenosse. Dass sich mein Autohändler mit solchen Menschen umgibt, macht ihn nicht gerade seriös. Ich kann jedenfalls nicht empfehlen, sich auf so einen Kuhhandel einzulassen.

Die Sache mit der Scheibenwaschanlage ist übrigens auch nicht behoben. Das Wasser tropft immer noch raus. Die Pumpe ist wasserdurchlässig, muss ausgetauscht werden.
Darum kümmern wir uns selbst, denn ich möchte mit diesen (Schimpfwort bitte hier einfügen) nichts mehr zu tun haben.

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Ein Kommentar zu “Mein BMW und ich (2): So richtig seriös ist das nicht”

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