RTelenovela

Uschi vs. Marion

Was Marion für das “La Villa” ist, ist Uschi für die “Sonnenburg” in Oranienburg. Mit dem Unterschied, dass der Name Uschi von mir ausgedacht ist. Ich weiß nicht, wie die reizende Bedienung in der “Sonnenburg” tatsächlich heißt.
Uschi geht prima als Relikt aus DDR-Zeiten durch. Ihre lockige Frisur scheint Ende der 80er-Jahre entstanden zu sein und erinnert mich ein wenig an (vielleicht kennt die ja jemand) Victoria Herrmann in “Elf 99”, 1989 im DDR-Fernsehen. Vielleicht ist das ja Uschis großes Idol.
Jedenfalls wirkt Uschi immer ein wenig unbeholfen. Und überfordert, sobald mehr als ein Tisch besetzt ist.
Da fragt sie nach Getränken, obwohl sie die Karte noch gar nicht gebracht hat.
Auf die Frage, ob man zur Suppe Brot bekommen könnte, meint sie: Zu den dicken Suppen (Tomatensuppe) gäbe es kein Brot. – Aber die anderen haben doch Salat, da gibt’s auch keins? – Ach ja, stimmt. Toll, Uschi.
Später fragt sie nochmal, ob ich denn zum Nackensteak Soßen haben will? Dabei hab ich doch Putensteak bestellt, wie mein Bruder auch.
Minuten später kommt sie schon wieder und meint: Sie sei verwirrt. Richtig, dass sie Nackensteak verstanden habe? – Hm, ja, aber das habe sie ja gesagt, nicht ich. Also PUTENSTEAK.
Später bekommen dann alle, vielleicht als Entschädigung, ein Schnäppschen. Auch die 14-jährigen Mädels an unserem Tisch. Man kann das ruhig ein wenig lockerer sehen…
Die Uschi ist noch ein Zacken schärfer als Marion – nur: Marion ist lustiger!

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4 Kommentare zu “Uschi vs. Marion”

  1. Sabi

    haha. marion ist einfach lustig. da kann sie gar nicht für. ist eben ihre merkwürdige art. aber uschi scheint mir einfach nur etwas unfähig und doof zu sein.
    hat’s wenigstens geschmeckt?

  2. RT

    Ja! **SCHLEICHWERBUNG** Denn da kann man in der Sonnenburg eigentlich nix falsch machen! **SCHLEICHWERBUNG ENDE**

  3. Sabi

    gut. ich finde, wir könnten mal wieder was zusammen essen gehen!

  4. RT

    Machen wa, Schatz!

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