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Fitness

Ja, ja, die Reaktionen waren ungläubig bis bestürzt. Es würde mir bald wieder besser gehen, hieß es. Und das nur, weil ich im Fitnessstudio war.
Es ist ja auch nicht so, dass ich mir das von heute auf morgen überlegt habe. Eigentlich habe ich das schon ganz lange vor. Mein Problem war und ist nur: Ich will das nicht unbedingt alleine machen. Ich brauche jemanden, der mich (hin und wieder) dahin mitschleift. Bisher hatte ich niemanden gefunden.
Dann war auch noch die Frage, wo man das macht. Im Turm, in Oranienburg? Da könnte man zu viele Leute treffen. Nun also in Birkenwerder. Heute war das erste Probetraining. Nach einem Gespräch über meine Gebrechen und Ziele begann das große Abenteuer.
Erwärmung auf so einem seltsamen Laufgerät, dass mich irgendwie an Nordic Walking erinnerte. Auf dem Fernseher vor uns liefen die letzten Minuten von “Sam”, dazu 104.6 RTL im Hintergund.
Im Folgenden waren alle Problemzonen durchgeackert. Ein Gerät für den Bizeps, den Oberschenkel, Arme, Rücken und und und. Ich sah mich schon in den nächsten Stunden, am Abend und morgen tot in der Ecke liegen, so einen Muskelkater werde ich sicher haben. Auch wenn ich momentan noch wenig spüre. Aber vielleicht kommt das ja noch.
Die Geräte an sich sind dabei gar nicht mal das Problem. Die Hauptsache ist immer: Atme richtig! Wann muss ich ein- und wann muss ich ausatmen? Das muss man immer beachten. Und nebenher auch noch die Bewegungen zählen. Ehrlich gesagt, hat mich diese Mehrfachbelastung des Gehirns überfordert. Fürs Mitzählen hat es meistens nicht mehr gereicht. So blieb es bei Schätzungen.
Zu guter Letzt noch fast eine Stunde aufs Fahrrad. Inzwischen lief “Das Geständnis” (damit ist ja glücklicherweise bald Schluss), während ich meine 30 Kilometer abradelte…
Mal sehen, wie das Ganze nun läuft. Im Idealfall geht man dreimal pro Woche dorthin. Erstmal für einen Monat kostenlos – und dann: abwarten…

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