Kategorie: RTelenovela

  • Quietschende Türen und ein Dauerkläffer

    Es ist Nacht. Es ist neblig. Es ist ganz still in Oranienburgs Innenstadt. Also, fast. In der Ferne bellt ein Hund. Schon seit Stunden kläfft er herum, und es nimmt kein Ende. Ich entschließe mich zu einem kleinen Nachtspaziergang. Es ist kurz nach 2 in der Nacht zu Donnerstag. Im Imbiss in der Schulstraße wird…

  • Tierischer Klinikhof

    Wer auf dem Gelände der Sommerfelder Rehaklinik spazieren geht, erlebt mitunter spannende Überraschungen. Als ich das letzte Mal dort war, platzte ich mitten in eine Vogeldemo – lauter zwitschernde Piepmätze. Heute traf ich ein größeres Kaliber an. Die Dunkelheit brach bereits über das Gelände der Klinik herein. Auf dem Weg zur Schranke verläuft ein langer,…

  • Mobbing – Wie alles begann

    Dumm gelaufen: Ein Junge, vielleicht 11 oder 12, stellt im Imbiss in der Oranienburger Schulstraße eine Cola und eine Sprite auf den Tresen. Verkäufer: „3 Euro.“ Junge: „Wieso 3 Euro? Da steht 1,50 Euro.“ – „Ja, und 1,50 Euro und 1,50 Euro sind 3 Euro.“ Der Junge überlegt kurz und stellt schließlich die Cola wieder…

  • Vor 20 Jahren (73): Wie wir fast die Glücksrad-Aufzeichnung ruinierten

    (72) -> 23.10.2011 Mittwoch, 23. Oktober 1991. Das „Glücksrad“ auf Sat.1 war im Fernsehen damals die ganz große Nummer. Da die Show in Berlin aufgezeichnet wurde, bot es sich an, dort mal hinzufahren. Von Oranienburg aus wurden ab und zu Busfahrten eines Reisebüros angeboten: einmal „Glücksrad“ und zurück. Irgendwann am Vormittag – halb Oranienburg war…

  • Vor 20 Jahren (72): Evakuiert

    (71) -> 20.10.2011 Mittwoch, 23. Oktober 1991. Um 7 Uhr durften wir unser Haus nicht mehr betreten. Wir durften uns nicht mal mehr in unserer Straße aufhalten. Evakuiert! Oranienburg und die Bomben. Das ist ein Kapitel für sich. Im Jahre 1991 war es noch eine Sensation, dass da irgendwo eine Bombe lag, die entschärft werden…

  • Frühaufsteher? Langschläfer?

    Neulich habe ich mich mit jemandem unterhalten, der mir erzählt, dass er jeden Tag schon um kurz vor 6 Uhr aufstehen muss. Das Tolle, sagte er, sei, dass er dafür schon um 17 Uhr zu hause sei und Feierabend habe. Und ich so: Na und? Ich erzählte ihm, dass ich jede Nacht lange auf bin…

  • Bahnbekanntschaften (55): Musik! Und Kohle her!

    (54) -> 16.10.2011 Seit einiger Zeit zieht eine Truppe durch die S-Bahn, die relativ aufwändig Musik macht. Sie haben diverse Instrumente dabei: eine Gitarre, eine Trompete, manchmal ein Akkordeon und immer ein viereckiges Gerät, das sie hinter sich herziehen, aus dem ein zusätzlicher Beat ertönt. Damit sind sie regelmäßig auf der Berliner Stadtbahn unterwegs. Ich…

  • Vor 20 Jahren (71): De, de, de, det

    (70) -> 4.10.2011 Sonntag, 20. Oktober 1991. Unfassbar, was ich vor 20 Jahren für Musik gehört habe. Beim Kramen habe ich eine Kassette gefunden, die ich 1991 mit Musik aus dem Radio bespielt habe. Wie man das vor 20 Jahren eben noch gemacht hat. 1991 habe ich die Kassetten, die auch immer mehr wurden, rauf…

  • Die Feuerwehr arbeitet bei McDonald’s

    Die Feuerwehr Bergfelde arbeitet bei McDonald’s. Glaubst du nicht? Ist aber so. Also, zumindest steht das bei Facebook. Dort steht auch dass besagte Feuerwehr Bergfelde aus Oranienburg kommt. Und dass sie in einer Beziehung ist. Außerdem steht die Feuerwehr Bergfelde voll auf „Gute Zeiten, schlechte Zeiten“ und hört Energy Berlin. Überraschenderweise ist sie weiblich. Bergfelde…

  • DSL ja, Handy nein

    Liebenthal ist der wohl endlegendste Ortsteil von Liebenwalde. Dahinter kommt eigentlich gar nichts mehr. Von Liebenwalde aus fährt auf der B167 bis zum Abzweig nach Hammer. Von Hammer aus geht es dann noch mal eine schmale Allee entlang bis Liebenthal. Danach kommen nur noch Felder – die Schorfheide. Neulich hatte ich abends einen Termin in…

  • Bahnbekanntschaften (54): Zurückbleiben … bitte!

    (53) -> 14.7.2011 So richtig gut ist die Lautsprecherakustik auf dem Berliner Hauptbahnhof nicht. Der Mann, der neulich auf dem S-Bahnsteig für die Ansagen zuständig war, schien sich dieser Tatsache bewusst gewesen zu sein. Denn seine Ansagen waren außergewöhnlich deutlich. Sie waren so deutlich, dass es fast angsteinflößend war. „Nach Aaaaahrensfeeeldeee… Zurückbleiben… bit – te.“…

  • Radtour (12): Venedig und die fleischfressenden Pflanzen

    (11) -> 3.10.2011 Rewe ist in Oranienburg neuerdings allgegenwärtig. Das große Regionallager von Rewe ist neuerdings am Rande der Stadt. Deshalb gibt es im Gewerbegebiet nun auch eine Rewestraße. Und einen Bus, der zur Rewestraße fährt und auf dem Weg zum Rewe-Lager an zwei Rewe-Märkten vorbeifährt. Rewe haben wir es auch zu verdanken, dass Oranienburg…

  • Twix, Kondome oder Schwangerschaftstests

    In den Automaten auf den S-Bahnhöfen wird ja so einiges angeboten. Getränke, Süßigkeiten, manchmal sogar Bücher. Auf dem S-Bahnhof Berlin-Pankow gibt es im Automaten zwei ganz besondere Angebote. Zum einen: Kondome. Kosten 3 Euro. Und wer die vergessen haben sollte, sich aber trotzdem nicht zurückhalten konnte: Gleich daneben liegen die Packungen mit dem Schwangerschaftstest. Kostet…

  • Die Nettoisierung schreitet voran

    Als ich heute durch den noch ziemlich neuen Netto-Markt in Nassenheide geschlendert bin und neben einem DVD-Regal stand, wurde ich nachdenklich: Erst gestern stand ich neben einem solchen DVD-Regal. Das war auch bei Netto, aber nicht in Nassenheide, sondern in Liebenwalde. Die Region erlebt momentan eine Nettoisierung. Die Discountermärkte schießen wie Pilze aus dem Boden.…

  • Gelber Mond am Horizont

    Das mit der Sonne, die ich neulich fotografieren wollte, hatte eher nicht geklappt. Heute brachte sich der Mond ins Spiel. Es war am frühen Abend, ich fuhr gerade auf den Bahnübergang in Sachsenhausen zu, da sah ich ihn: den Vollmond, riesig und gelb, der gerade über dem Horizont aufging. Und wieder der Gedanke: Den muss…