Schlagwort: Politik

  • Oranienburger Baptisten bitten jüdische Gemeinde um Vergebung

    Die evangelisch-freikirchliche Gemeinde in Oranienburg feierte am Wochenende ihren 75. Geburtstag. Für die Baptisten begann ihre Zeit damals allerdings unrühmlich, und dafür bitten sie um Vergebung. 1939 ist die Freikirche als selbstständige Gemeinde gegründet worden, sie mietete vom NS-Staat einen Raum in der ehemaligen Oranienburger Synagoge, die ein Jahr zuvor in der Reichskristallnacht geschändet worden…

  • heute: WM vs. Krieg

    DI 08.07.2014 | 1.00 Uhr (Mi.) | ZDF Deutschland ist im WM-Fieber, und fünf Stunden lang hat sich das ZDF vollkommen zurecht damit beschäftigt. Aber nach dem unfassbaren 1:7-Sieg war um kurz vor eins so ziemlich alles gesagt. Da geht dann auch schon mal unter, dass in Israel Städte wie Jerusalem und Tel Aviv bombardiert…

  • Der neue Ortsvorsteher wünscht sich mehr Farbe für Eichstädt

    Dirk Ostendorf (BfO) lebt seit 1998 im Dorf. Er engagiert sich beim SV Oberkrämer. MAZ Oranienburg, 1.7.2014 EICHSTÄDT Dirk Ostendorf ist ein Durchstarter. Gerade erst ist er in den Ortsbeirat von Eichstädt gewählt worden – und schon ist er auch Chef des Gremiums. Der 48-Jährige ist der neue Ortsvorsteher des Dorfes. „Ich bin angetreten, weil…

  • Holger Mücke ist neuer Chef im Oranienburger Stadtparlament

    Holger Mücke (SPD) ist neuer Stadtverordnetenvorsteher in Oranienburg. Er beerbt Hildegard Busse (Die Linke), die nicht mehr dem Parlament angehört. Die Wahl fan am Montagabend in der Orangerie statt. Mückes Stellvertreter sind Michael Fehlow (Die Linke) und Carsten Lecke (CDU).

  • Staffelde erlebt einen Generationswechsel

    Sebastian Busse (34) ist der Jüngste aller Kremmener Ortsvorsteher. Er wünscht sich Bürgernähe. MAZ Oranienburg, 25.6.2014 STAFFELDE Es fehlte nur eine Handvoll Stimmen, sonst hätte Sebastian Busse den Sprung ins Kremmener Stadtparlament geschafft. „Ja, ein bisschen enttäuscht war ich schon“, sagt er. Trotzdem wird der Parteilose in den kommenden Jahren einiges zu tun haben. Der…

  • Sorry, Wahlvolk und auf Wiedersehen!

    Wo fängt eigentlich Wählertäuschung an? Eberhardt Schmidt war lange Ortsvorsteher von Wensickendorf. Dass er den Job abgeben wird, war klar. Zur Kommunalwahl trat er trotzdem an, die Wensickendorfer konnten ihn in den Ortsbeirat wählen. Er bekam die zweitmeisten Stimmen, ist also gewählt worden. Nun aber ist ihm ganz plötzlich eingefallen, dass er gerne eine Verjüngung…

  • Roger Willemsen: Das Hohe Haus – Ein Jahr im Parlament

    Während der SPD-Mann vorn redet, plaudern die Damen und Herren von der CDU/CSU miteinander, sie machen Witze oder ordnen Akten, oder sie gehen einfach mal raus. Zuhören? Och, jetzt gerade nicht. Interessiert uns ja eh nicht. Auch wenn wir angesprochen werden. Muss man ignorieren. Im Deutschen Bundestag herrschen mitunter raue Sitten. Redner werden ignoriert, nur…

  • Wenn Wahlverlierer bockig sind

    Als Wahlverlierer durch die Stadt zu ziehen und die Plakate der Gegner zu klauen, ist schon zweifelhaft. Sich dabei von der Polizei erwischen zu lassen, ist bescheuert. Und dass die Presse davon Wind bekommt, das ist dann wohl Pech. In Velten ist das so passiert. Dort hat bei der Wahl zum neuen Stadtparlament die Wählergruppe…

  • Wahlzettelwirtschaft

    An diesem Sonntag hatte ich gleich sieben Stimmen zu vergeben – es war mal wieder Wahltag. Sieben war allerdings noch wenig im Vergleich zu anderen Orten. Auf den Dörfern hatten sie zehn Stimmen – und aus Bundesländern wir Baden-Württemberg habe ich gehört, dass es um die 20 Kreuze im Spiel waren. Europaparlament, Kreistag, Stadtparlament –…

  • Kommunalwahl 2014: Oranienburg hat neues Stadtparlament

    Die Oranienburger haben bei der Kommunalwahl 2014 ein neues Stadtparlament gewählt. Gegen 2 Uhr stand am Montagmorgen das Ergebnis fest. Die SPD ist stärkste Kraft in der Stadt. SPD 28,0% | Die Linke 25,1% | CDU 23,1% | Grüne 8,2% | FWO 5,4% | NPD 5,3% | FDP 3,5% Die SPD bekommt 10 Sitze, CDU…

  • Plakatieren, um nicht zu plakatieren

    Die Städte und Dörfer sind mal wieder mit Werbeplakaten zugedonnert. In wenigen Tagen sind Europa- und Kommunalwahlen. Sehr seltsame Wahlplakate hängen in Oranienburg. Darauf verkünden die Grünen: „Wir plakatieren nicht.“ Damit man den Oranienburgern das aber mitteilen kann, plakatieren die Grünen genau dies. Aha. Darauf muss man ja auch erst mal kommen. Die Grünen plakatieren,…

  • Kommunalwahl: Oranienburger Kandidat auf Stimmzettel vergessen

    Panne vor der Kommunalwahl in Oranienburg. Die Stimmzettel im Wahlkreis 1 müssen ausgetauscht werden. Wahlleiterin Sylvia Holm hatte am Mittzwoch festgestellt, dass ein Kandidat auf der Liste fehlte: Jürgen Kurt Sablotny von den Linken. Betroffen sind auch 402 Briefwähler, die bereits ihre Unterlagen bekommen hatten. Sylvia Holm bedauert den Vorfall sehr, wie die Stadtverwaltung mitteilte.

  • Wahl 2014: Eurovision-Debatte

    DO 15.05.2014 | 21.00 Uhr | phoenix Eurovision? Schon wieder Song Contest? Nein, nicht ganz. Diesmal ging es im Zusammenschluss der europäischen Fernsehsender ein bisschen (oder ein sehr viel) trockener zu als noch vergangene Woche beim Musikwettbewerb. Bei der „Eurovision-Debatte“ ging es um die anstehende Europawahl, und erstmals gab es eine, ähm, Diskussion der Spitzenkandidaten…

  • Hildegard Busse tritt als Stadtverordnetenvorsteherin zurück

    Hildegard Busse gibt das Amt der Oranienburger Stadtverordnetenvorsteherin ab. Am Montag leitete sie in der Orangerie die letzte Sitzung vor der Kommunalwahl. Mit Geschick, Strenge, Aufmerksamkeit, Witz und Charme habe sie die Sitzungen geleitet und die Abgeordneten trotz Differenzen zusammengehalten, so würdigte sie Linke-Fraktionschef Ralph Bujok. Zustimmung kam auch von den anderen Fraktionen. Bis zur…

  • Oranienburger demonstrieren gegen Nazis

    Nachdem die NPD angekündigt hatte, auf ihrer Wahlkampftour durch Oberhavel am Freitagmittag auch in Oranienburg Station zu machen, bildete sich sogleich eine Gegenwehr. Auf der Facebook-Seite „Oberhavel nazifrei“ heißt es: „Hören konnte die sinnlosen und hasserfüllten Texte dort niemand, und auch der Anblick des Häuflein Nazis war oft nur belustigend.“ Die Gegendemonstranten waren deutlich in…