RTelenovela

Warnblinkend links ausscheren?

Samstag, den 24. September 2022
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Das hätte so richtig schief gehen können. In Velten, kurz vor der Autobahnbrücke, bremst ein Krankenwagen. Das Blaulicht ist zwar aus, dafür schaltet wird das Warnblinklicht eingeschaltet.
Das Auto vor mir will gerade zum Überholen ansetzen, als der Krankenwagen plötzlich nach links ausschert. Das Auto vor mir muss relativ scharf bremsen.
Der Krankenwagen bleibt stehen und setzt dann hinten, um rückwärts in die Einfahrt zu rollen. Der Fahrer des Wagens scheint empört zu sein, denn er schüttelt ständig den Kopf.

Dabei ist er aus meiner Sicht nicht im Recht. Denn bremsen und Warnblicklicht bedeutet auch aus meiner Sicht nicht, dass man damit rechnen muss, dass der Krankenwagen plötzlich nach links ausschert. Vielleicht sollte der junge Mann da noch mal in der Fahrschule nachfragen.
Er hätte links blinken müssen. So machen es nämlich auch die schweren Lkw, wenn sie in der Lehnitzstraße in Oranienburg aufs Takeda-Gelände fahren müssen und dazu links ausscheren müssen. Dann wollen sie zwar eigentlich nach rechts, blinken aber links, weil sie erst mal die linke Fahrspur benötigen.

Deshalb die Frage: Muss man beim Warnblinken damit rechnen, dass der Wagen nach links ausschert?

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RTelenovela

Berlin-Zentrum (Alexanderplatz)

Donnerstag, den 4. August 2022
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Eigentlich sind „Ost“ und „West“ schlichte Himmelsrichtungen. In Berlin aber haben die Wörter noch eine weitere, geschichtliche Bedeutung. Deshalb ist es vermutlich verpönt, auf offiziellen Verkehrsschildern auf Berlin-Ost und Berlin-West hinzuweisen, weil das ja irgendwie falsch verstanden werden könnte.

Vielleicht ist dir das auf den Hinweistafeln vor dem Kreuz Oranienburg auf der Autobahn auch schon aufgefallen. Irgendwie muss man die ortsfremden Autofahrer ja auf die zwei Stadtzentren im Osten und Westen Berlins hinweisen. Und damit die eigentlich ja logischen Schreibweisen „Berlin-West“ und „Berlin-Ost“ (oder “Berlin-Zentrum-Ost” und “Berlin-Zentrum-West”) umgangen werden, steht auf den Schildern: „Berlin-Zentrum (Zoo)“ und „Berlin-Zentrum (Alexanderplatz)“.

Aber vielleicht gibt es ja mal Generationen nach uns, die, wenn sie „Berlin-Ost“ hören, wirklich nur an die Himmelsrichtung denken.
Mir geht das jedenfalls so, wenn ich sage: „Ich fahre über den Osten nach Berlin rein.“ Dann meine ich Pankow. Oder “Ich fahre über den Westen rein.” Dann ist Heiligensee gemeint.
Himmelsrichtungen eben.

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aRTikel

Veltenerin darf Caspers Album hören

Freitag, den 4. Februar 2022
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Der Musiker fährt mit seiner neuen CD zu seinen Fans in ganz Deutschland – Silvana Stramka bewirbt sich bei der Aktion, und plötzlich steht der Star vor ihrer Wohnungstür

MAZ Oberhavel, 4.2.2022

Velten.
Besondere Zeiten erfordern besondere Maßnahmen. Weil in den momentanen Pandemiezeiten größere Veranstaltungen schwierig sind, dreht der Musiker Casper den Spieß um: Er kommt zu seinen Fans und spielt ihnen sein neues Album vor. Es heißt „Alles war schön und nichts tat weh“ und erscheint am 25. Februar. Einige Songs daraus sind bereits als Single veröffentlicht worden. In diesen Tagen ist er mit einem Bus in ganz Deutschland unterwegs. Fans können sich bei ihm über die sozialen Netzwerke bewerben, dass er bei ihnen einen Zwischenstopp einlegt.

Am Montag war Casper im Norden Brandenburgs unterwegs. Das hat auch Silvana Stramka aus Velten mitbekommen. Sie ist schon lange Fan des Musikers. „Ich bin am Morgen auf Instagram gewesen“, erzählte sie. Dort hat sie dann gesehen, dass Casper unterwegs ist und dass man sich dafür bewerben kann, dass er in die eigene Stadt kommt. Sie hat ihren Standort angegeben – und dann begann das Warten.
„Eine halbe Stunde später hat mich die Firma angeschrieben, die das betreut, und nach der Adresse gefragt, haben aber nicht fest zugesagt. Da habe ich mir erst mal nichts bei gedacht.“ Inzwischen war Casper unter anderem in Neuruppin unterwegs.

„Und dann standen sie plötzlich vor meiner Tür.“ Casper war mit dem rosafarbenen Bus in Velten angekommen, er und sein Team stiefelten die Treppe hoch, klingelten – und Silvana Stramka öffnete die Tür. Sie hatte noch ein Handtuch über die Haare gebunden, und mehr als „Oh Gott! Oh Gott!“ brachte sie zunächst nicht heraus. „Alles gut?“, fragt Casper. Nach dem ersten Schock ging sie dann nach unten. Auf dem Parkplatz nahe des Veltener Bahnhofes hatte der Musiker mit seinem Team den Bus geparkt. Er führte sie dorthin und dann gemeinsam mit ihrem Freund in den Bus. „Casper ist ganz locker und strahlt eine extreme Ruhe aus“, erzählt die 25-jährige Veltenerin. Er habe sehr entspannt gewirkt, und nach einem kleinen Smalltalk wurde es dann „ernst“.
Schließlich ging es ja an diesem Nachmittag darum, dass sich Silvana Stramka mit ihrem Freund das komplette neue Casper-Album anhören durfte. Sie bekamen ein kleines Getränk, und dann ging es im Bus los. Die Musik wurde aufgedreht. „Der Bus war super schön dekoriert, die Musik richtig gut laut.“

Danach war sie begeistert. Über die Songs, die noch nicht veröffentlicht sind, darf sie noch nicht reden. Aber die Single, die wie das Album heißt, „Alles war schön und nichts tat weh“, mag sie beispielsweise sehr. „Der Text ist einfach super schön, man findet sich darin wieder, der lief bei uns schon rauf und runter.“ Was sie über die weiteren Songs verraten kann: „Es gab noch drei Songs, die mir auch richtig gut gefallen haben.“ Sie sagt, dass man sich auf das Album sehr freuen könne. Schon länger ist Silvana Stramka Fan von Casper, zuletzt sah sie ihn bei einem Konzert in Hamburg. „Seine Texte sind einfach nur so echt. Man kann sich sehr gut hineinversetzen. Auch wenn man eine schwere Zeit hat.“ Er spreche in seinen Liedern auch schwierige Themen an.
Gute anderthalb Stunden habe die ganze Aktion in Velten gedauert. „Am Ende gab es noch Fotos und Autogramme.“ Und Stunden später schien das alles für Silvana Stramka fast schon wie ein Traum.

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KeineWochenShow

#258 – Olli Scholz übernimmt

Montag, den 13. Dezember 2021
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Der Regierungswechsel ist vollzogen, Merkel ist weg, und Olli Scholz ist da. Aber wer ist Olli?
Wir warten unterdessen auf Omikron, es geht um den Booster und um die Veltener Stadtverordnetenversammlung, die wegen eines fehlendes Coronatests abgebrochen wurde.

Außerdem sprechen wir über zwei Tragödien, die sich in Oranienburg und Senzig ereignet haben, über Rosentolz und noch einiges mehr. Ach ja – hat Bild-Dauergast Hans-Ulrich Jörges echt vorhergesagt, dass Karl Lauterbach nicht Gesundheitsminister wird? Nun ja.
Das und mehr in KeineWochenShow #258 auf Youtube.

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RTelenovela

Impfparty in Zeiten des Coronavirus

Montag, den 9. August 2021
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Die Impfquote in Deutschland steigt momentan nur sehr langsam. Wir liegen jetzt bei rund 55 Prozent, aber es müssten mehr werden, damit nicht wieder eine Coronawelle losrollt.
Dazu beitragen könnten die Impfungen, die ja jetzt nicht mehr im Oranienburger Impfzentrum stattfinden, sondern hier und da.

Zum Beispiel am Freitag in der Villa Weigert in Birkenwerder. Wobei ich zugeben muss, dass ich beim Stichwort „Impfparty“, das dort verwendet worden ist, schon ein wenig zusammenzucke. Während eine Jazzkapelle spielte, konnte man sich impfen lassen.

Früher hat man sich unter Impfpartys was ganz anderes vorgestellt. Da ging es um ganz andere Substanzen.
Aber die große Frage lautet heutzutage offenbar, wie man die Menschen anlocken kann, damit sie sich die Spritze gegen Corona geben lassen. In Velten gibt es am 13. und 27. August den Piks mit Kuchen und Partybeats.

Vermutlich ziehen die Supermärkte bald nach: Für einen Piks bekommen wir dann Möhren im Sonderangebot. Oder Dosenfleisch. Oder Klopapier. Ich wäre dabei – wenn ich nicht schon geimpft wäre.

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RTelenovela

Mückenangriff

Samstag, den 12. Juni 2021
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Wenn ich dir einen guten Rat geben darf: Mache niemals eine Pinkelpause am Waldrand. Niemals!
Neulich war ich am Abend unterwegs, und ich muss einfach eine Pause einlegen. Wasser lassen, wie man so schön sagt. Und das will man ja eher nicht so in der Öffentlichkeit. Ein paar Bäume zum Verstecken sind da schon ganz hilfreich.
Und so nahm ich nahe Velten eine kleine Einfahrt in ein Waldstück – natürlich parkte ich ganz vorne. Ich lief ein Stück den Weg rein, und schon als ich stehen blieb, schaute ich an mir runter und erblickte an meinen Beinen lauter Mücken. Ich hatte eine kurze Hose an, und das machte das alles nicht besser. Ich war einem Mückenangriff ausgesetzt, alleine am linken Bein zählte ich sechs oder sieben Mücken.

Ich musste aber trotzdem mal. Nun ging es darum, das Wasser zu lassen, irgendwie die Mücken abzuschütteln und irgendwie auch in Bewegung zu bleiben. Alles andere als einfach.
Als ich fertig war, lief ich schnell zum Auto zurück. Die Mücken waren überall, ich schüttelte und streifte sie ab, stieg ins Auto und Tür zu.
Im unweit davon liegenden Gewerbegebiet musste ich noch mal stoppen. Um mir den Schaden an den Beinen anzusehen, die ordentlich juckten. Und auch die Rückfahrt war höchst unangenehm, denn kratzen macht es ja nun wirklich nicht besser.

Das Schlimme ist: Ich hätte es wissen müssen. Denn vor einigen Tagen war ich am Sonntagnachmittag unterwegs, um einen netten RTest-Drehort zu finden. Ich fand einen netten Waldweg bei Hohenbruch, der sich gut eignete. Dachte ich. Denn in dem Moment, wo ich das Stativ aufstellen wollte, griffen mich die Mücken schon an. Nichts ging, den Dreh dort konnte ich vergessen. Auch da flüchtete ich zum Auto.
Deshalb: In den Wald nur mit Mückenspray, total vermummt – oder es sein lassen.

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RTelenovela

Einmal zum Katersteig, bitte!

Freitag, den 7. Mai 2021
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Neulich an der Kirche in Velten. Ich will gerade in mein Auto einsteigen, als mich eine ältere Frau anspricht. Ob ich denn wisse, wo der Katersteig sei.
Dazu muss ich sagen, dass ich mich ganz grundsätzlich in Velten zwar auskenne, aber ich bin dann doch nicht so oft genug da, um mich hundertprozentig orientieren zu können. So kenne ich zwar den Katersteig, das ist die kleine Straße, in der sich die Ofenstadthalle befindet, aber wie man jetzt ganz konkret von der Kirche als Fußgänger dorthin kommt – da müsste ich erst überlegen.

Fast hätte ich die Frau ohne Antwort weggeschickt, da fiel mir ein, dass ich ja die moderne Technik in der Hosentasche habe. Ich bat sie zu warten, ich wolle mal bei Google Maps schauen. Und tatsächlich war der Katersteig gar nicht weit entfernt. Einmal rechts, einmal links. Die Frau war dankbar, und wir wünschten uns einen schönen Tag.

Ein paar Minuten später am Oranienburger Südcenter. Ein älterer Herr fragte mich, ob ich denn wisse, ob in der Nähe ein Hermes-Shop sei. Da musste ich dann wirklich passen, und – ehrlich gesagt – da jetzt extra nochmal im Netz zu suchen, war mir zu aufwendig.
Danach ging ich allerdings einmal um die Ecke, stand in der Mitte des Centers – um festzustellen, dass genau dort der Hermes-Shop ist. 20 Schritte vielleicht. Ich hoffe, dass der Herr denselben Weg gelaufen ist.

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