RTelenovela

25! Glückwunsch, Louise!

Freitag, den 4. Oktober 2019
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Am 22. August 1994 war unser erster Tag am Neuen Gymnasium in Oranienburg. Mit der Klasse 10 wechselten wir vom Runge-Gymnasium in die neu eröffnete Schule. Im Jahr danach bekam sie den Namen Louise-Henriette-Gymnasium. 1998 machten wir dort unser Abitur.
Jetzt, 2019, feiert das LHG den 25. Geburtstag.

Zu so einem Geburtstag gehört natürlich auch ein anständiger Ehemaligenball, eine Jubiläumsgala. Beides haben wir am Mittwochabend gefeiert, und es war eine gute Sause.
Als wir mit der Planung begonnen haben, war noch vollkommen unklar, ob wir überhaupt genug Stoff beisammen haben, um eine Stunde Programm zu bieten. Am Ende hatten wir mehrere sehr schöne Musikacts – auch von Ehemaligen der Schule.

Die eigentliche Idee kam mir aber beim Schreiben und Zusammenstellen des Ablaufs der Gala. Eine Zeitreise. Wir gingen im Laufe des Abends einfach sämtliche Abijahrgänge durch. Die entsprechenden Fotos wurden an die Wand geworfen. Und immer fragten wir: Wer aus dem Jahrgang ist da? Und erstaunlicherweise gab es nur einen oder zwei Jahrgänge, die gar nicht vertreten waren. Wir gingen spontan zu den Leuten, die sich meldeten und pickten uns jemanden raus, der uns kurz erzählte, was aus ihm/ihr geworden ist.
Das Schöne ist: Es hat funktioniert, weil niemand ein kurzes Gespräch ins Mikro abgelehnt hat. Viele Lehrer sind dabei, Biochemiker, PR-Fachleute und vieles mehr. Spannende Lebensläufe.

So war der Abend für alle interessant, auch für uns, die die Gala gestaltet haben. Da wir nichts geprobt hatten, kannten wir die Musikstücke nicht, und was bei der Zeitreise rauskommen würde, war sowieso unklar.
Und das alles ohne technische Pannen. Das muss man erst mal hinkriegen.
Danke allen, die an diesem Abend mitgearbeitet haben, dass es schön wurde.

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ORA aktuell

LHG in Oranienburg feiert 25. Jubiläum

Dienstag, den 1. Oktober 2019
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Das Oranienburger Louise-Henriette-Gymnasium feiert das 25-jährige Bestehen mit einer Festwoche. Am 22. August 1994 ist die Schule eröffnet worden, die offizielle Einweihung fand am 30. September 1994 statt.

Am Montag gab es zur Feier des Tages von Lehrern gebackenen Kuchen für die Schüler. Schulleiterin Gabriele Schiebe sagte, dass in der Schule nicht immer alles gut laufe, aber man bemühe sich um ein gutes Lernumfeld.
Daniel Langhoff, der Vorsitzende des Fördervereins, ehrte zudem alle Lehrerinnen und Lehrer, die seit 1994 an der Schule sind.

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RTelenovela

Einschulung: 33 Jahre danach

Montag, den 20. August 2018
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Meine Einschulung ist schon 33 Jahre her. Anfang September 1985 stand ich mit meiner Schultüte auf der Treppe der Oranienburger Pablo-Neruda-Oberschule. Das Foto ist mir neulich mal wieder in die Hände gefallen.

Am Sonnabend erlebte ich die Atmosphäre einer Einschulung wieder – diesmal in der Grundschule Niederheide in Hohen Neuendorf.
Ganz klar: Für die Kinder war das ein wahnsinnig wichtiger Tag. Endlich Schule! Endlich zu den Großen – oder, na ja, zu den Größeren gehören!

Viel wichtiger als der Unterricht war aber natürlich der Inhalt der Schultüte. Und die scheint bei einigen der Kinder verdammt schwer gewesen zu sein. Immerhin mussten sie das Teil aus der Turnhalle zum Fototermin mit mir und weiter in den Unterrichtsraum schleppen. Ein Junge schien zwischenzeitlich ganz froh gewesen zu sein, sie mal ablegen zu können. Hoffentlich war das Auspacken nach dem ersten Schultag auch so ein schöner Moment.

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aRTikel

Goethes Chefin genießt nach 42 Jahren im Beruf die Freizeit

Dienstag, den 24. Juli 2018
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Elke Schwabe aus Staffelde, ehemalige Leiterin der Kremmener Oberschule, erzählt von ihrer Zeit als Lehrerin – und was sie nun vor hat

MAZ Oberhavel, 24.7.2018

Kremmen.
Gestern war es endgültig. „Ich habe gerade die Schule übergeben“, erzählte Elke Schwabe gestern Nachmittag. Sie hat ihren Posten als Leiterin der Kremmener Goethe-Oberschule abgegeben – nach 30 Jahren. Insgesamt war sie 42 Jahre lang Lehrerin in Kremmen. Ihrer Nachfolgerin Beatrix Scheeren hat sie die Räume gezeigt und die Schlüssel in die Hand gedrückt. „Nach 42 Jahren an der Schule ist das schon ein bisschen eigenartig“, sagte Elke Schwabe. „Ein bisschen Wehmut ist dabei.“
Den Antrag, in Rente zu gehen, hat die 63-jährige Staffelderin schon 2017 gestellt. „Mein Mann ist auch zu Hause, und wir haben uns überlegt, dass wir jetzt die neue Freizeit nutzen wollen.“

Elke Schwabe ist in Kremmen geboren und eine waschechte Staffelderin. Dort ist sie eingeschult worden, später ging sie auch in Groß-Ziethen und Flatow zur Schule. „Ich bin immer gern zur Schule gegangen“, sagte sie. „Und schon in der 1. Klasse wollte ich Lehrerin werden, das war schon immer mein Traumberuf. Ich war immer gern mit Menschen zusammen und habe Schüler unterstützt, wenn sie Hilfe brauchten.“ Ihr Abitur machte sie später in Potsdam. Sie hat studiert und kam im Februar 1975 an die Kremmener Goetheschule zum Praktikum. 1976 fing sie dort regulär als Lehrerin an. „Ich hatte gute Mentoren“, erinnerte sie sich. Es fallen die Namen Henninger, Sommer, Suchanka und Zipliys. Sie unterrichtete Mathematik und Physik. „Mathe hatte ich immer gerne, das war mein Lieblingsfach. Mathe und Kunst wäre meine Lieblingskombi gewesen, aber zu der Zeit brauchte man Physiklehrer.“
1984 stieg sie zur stellvertretenden Schulleiterin für den Bereich Planung auf. Sie stellte die Stundenpläne zusammen. 1988 übernahm sie die Leitung der Schule. „Damals herrschte schon Aufbruchstimmung“, erinnerte sich Elke Schwabe. Das war ein Jahr vor dem Mauerfall. „Auf Fortbildungen haben wir viel diskutiert, was man ändern müsste. Das war eine spannende Zeit.“ Auch nach dem Ende der DDR gab es Probleme. „Einige dachten, wir haben jetzt keine Gesetze mehr und meinten, sie könnten nun selbst entscheiden, ob und wann sie zum Unterricht kommen.“

1991 wurden der Grundschul- und der Gesamtschulbereich getrennt. „Das war ein Fehler“, findet Elke Schwabe. Schon damals war sie der Meinung, dass eine Gesamtschule mit integrierter Grundschule für Kremmen besser gewesen wäre. „Inzwischen arbeiten wir sehr gut zusammen, aber es war erst mal nicht so einfach.“
2006 stand die Schule ernsthaft auf der Kippe. Es fehlten Schüler, einmal konnte keine neue 7. Klasse eröffnet werden. „Da haben uns Bürgermeister Sasse und die Stadtverordneten ganz doll unterstützt“, so Elke Schwabe. Damals gab es eine Kooperation mit Fehrbellin. Die Situation entspannte sich in den Folgejahren wieder. Allerdings haftet den Kremmenern ein wenig der Ruf einer Schule, die aufgefüllt werde, an. Das weist Elke Schwabe zurück. „Uns wurden Schüler zugewiesen, ja, aber das sind nicht immer nur leistungsschwache.“ Viele seien geblieben, weil sie sich wohlgefühlt hätten. Sie erinnert sich an einen Schüler aus Nieder Neuendorf. „Er hatte lange Wege, aber er ist bis zum Ende geblieben, weil er nicht weg wollte.“

Elke Schwabe erlebte in 42 Jahren viele schöne Momente. „Auf Klassenfahrten – oder wenn Eltern gekommen sind und sich bedankt haben, weil es ihr Kind doch noch geschafft hat. Es ist nach wie vor ein toller Beruf.“ Aber anstrengender sei er geworden. Stichwort: Bürokratie. Die Arbeit mit den Kindern habe sie immer geliebt, auch wenn sie sich verändert haben: „Man merkt, dass sie andere Prioritäten setzen. Früher haben sie in der Pause Ball oder Gummihopse gespielt, jetzt spielen sie auf ihren Handys – auch miteinander. Aber sie reden oft nicht mehr miteinander.“ Auch Mobbing in sozialen Netzwerken sei immer mal wieder ein Problem, das jedoch bislang jedes Mal in der Schule gelöst werden konnte.

Jetzt hat Elke Schwabe Zeit für den Garten und die sieben Enkelkinder. Reisen stehen auch auf dem Programm. Der Schule bleibt sie erhalten – im Förderverein. Und wenn mal Hilfe bei Veranstaltungen gebraucht wird – da sagt sie auch nicht Nein.

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RTZapper

Brust oder Keule

Freitag, den 13. Juli 2018
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DI 10.07.2018 | 20.15 Uhr | Nitro

“Tel Aviv, so ist das Leben!”
Das ist ein Spruch, der mich schon ziemlich lange begleitet. Allerdings bin ich bislang von völlig falschen Voraussetzungen ausgegangen.

Diesen Spruch benutzte Mitte der 90er mal unser damaliger Schuldirektor in der Politik-Stunde. Das hat uns damals so amüsiert, dass es dieser Spruch bis in die Schülerzeitungsrubrik der Lehrersprüche und auch in die Abiturzeitung geschafft hat.
Der Spruch war so prägend, dass er es nicht nur in meinen Sprachschatz geschafft hat.

Am Dienstagabend zeigte Nitro den Film “Brust oder Keule” mit Louis de Funes. Da spielt er einen Restaurantkritiker. Und an irgendeiner Stelle sagt er plötzlich: “Tel Aviv, so ist das Leben!”
Nein, da ist keine Welt zusammengebrochen – ein bisschen schmunzeln musste ich aber schon. Hat sich unser Schuldirektor diesen Spruch damals also auch nicht selbst ausgedacht – sondern der Autor der deutschen Synchronisation von “Brust oder Keule”. Manchmal bringen solche alten Filme doch auch noch ein Stück neue Erkenntnis.

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ORA aktuell

Oranienburger Abitur 2018: sechsmal 1,0

Freitag, den 13. Juli 2018
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An den Oranienburger Gymnasien ist beim diesjährigen Abitur insgesamt sechsmal der Durchschnitt 1,0 erreicht worden. Das geht aus einer Pressemitteilung der Kreisverwaltung hervor.
Dreimal die Note 1,0 erreichten Abiturienten am Runge-Gymnasium, ebenfalls dreimal am Louise-Henriette-Gymnasium.

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RTelenovela

Abi98 – Das Wiedersehen 2018

Montag, den 2. Juli 2018
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2008 -> 29.6.2008

20 Jahre. So lange ist es nun schon her, dass wir am Oranienburger Louise-Henriette-Gymnasium unser Abitur gemacht, die Schule verlassen haben.
Vor zehn Jahren haben wir unser erstes großes Jahrgangstreffen in der Hohen Neuendorfer Havelbaude gefeiert, nun sind weitere zehn Jahre vergangen. Das 20. Jubiläum fand auf dem Spargelhof in Kremmen statt.

Die Location hat sich angeboten. Schon allein, weil ich mich ja berufstechnisch in Kremmen gut auskenne. Aber das Positive war, dass die Planung relativ einfach war. Wir brauchten kein Büfett bestellen, sondern uns schlicht nur anmelden. Zwei Wochen vorher haben wir Näheres besprochen, als auch die Personenzahl einigermaßen fest stand.

Immerhin gut die Hälfte unseres Jahrgangs war dabei, auch unser damaliger Schulleiter, die heutige Schulleiterin und drei Lehrer kamen. Einige weitere haben immerhin abgesagt. Von vielen haben wir gar nichts gehört. Aber so ist das nun mal: Wer keinen Bock hat, kommt nicht. Man kann keinen zwingen.
Dabei war das Treffen sehr entspannt. Wie ich später in Gesprächen gehört habe, war es sogar entspannter als vor zehn Jahren. Wir sind alle inzwischen um die 40, haben Berufe, viele schon Familie. Das erdet in der Regel, das macht ruhiger, man muss meistens niemandem mehr etwas beweisen.
So saßen wir fast neun Stunden zusammen, haben geplaudert, was denn er oder sie inzwischen machen – und natürlich sind wieder viele Erinnerungen ausgetauscht worden.

Zum 25. Jubiläum, also im Sommer 2023, werden wir wohl wieder so ein Treffen machen. Schon allein, weil wir ja alle nicht jünger werden. Und schon jetzt mussten wir zwischendurch an eine Mitschülerin denken, die leider nicht mehr unter uns weilt.

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