ORA aktuell

Henry Krüger ist neuer Schulleiter am Oranienburger Runge-Gymnasium

Donnerstag, den 28. September 2017
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Henry Krüger ist nun offiziell neuer Schulleiter des Oranienburger Runge-Gymnasiums. Er ist der Nachfolger von Uwe Seidler, der die Schule schon vor drei Jahren verlassen hatte.

Um den Posten hatte es eine längere juristische Auseinandersetzung gegeben. 2015 hatte Martin Erdmann gegen Thomas Meinecke geklagt, dem er unterlegen war – wegen Mängel bei Bewerungsrichtlinien.
Nun gab insgesamt sechs Bewerbungen. Martin Hoffmann unterlag Krüger haushoch in der Schulkonferenz.
Bald soll der Stellvertreterposten ausgeschrieben werden, den Henry Krüger bislang inne hatte.

KeineWochenShow

#35 – Perlenhochzeit!

Montag, den 4. September 2017
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Wer 30 Jahre verheiratet ist, feiert die Perlenhochzeit. Und so etwas Ähnliches feiern wir gewissermaßen in unserer “KeineWochenShow”! Denn Thommi und ich kennen uns am 1. September 30 Jahre – und das feiern wir in Ausgabe 35!

Es war der 1. September 1987. Wir kamen in die 3. Klasse der Oranienburger Pablo-Neruda-Oberschule. Wir gingen vorher in zwei verschiedene Klassen, aber meine Lehrerin musste uns wegen Krankheit abgeben, und so ging ich nach der 2c in die 3b – und da trafen wir beide aufeinander. 1991 wechselten wir zusammen auf das Runge-Gymnasium, 1994 auf das Louise-Henriette-Gymnasium, 1998 machten wir Abitur. Wir verloren uns nie aus den Augen.
In der Sendung erzählen wir über vergangene Zeiten, schauen in das Gruppenbuch, das wir in den 80ern für die Klasse geführt haben, wir schauen in ein Poesiealbum von damals und zeigen einen Ausschnitt aus einer Videoreportage von 2008 – die bislang unveröffentlicht ist. Schon in den 90ern haben wir Sendungen auf Video aufgezeichnet – aber nur für uns. Mal sehen, vielleicht laden wir ja ein bisschen was von dem alten Scheiß auf Youtube hoch.

Dazu gibt es Sekt, Kuchen – aber natürlich auch ein Probierbier. Folge 35 könnt ihr euch auf Youtube reinziehen.

aRTikel

Oberschule für Oberkrämer: Eltern wollen kämpfen

Samstag, den 26. August 2017
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Bürgermeister Peter Leys bringt Vehlefanz als möglichen Standort ins Spiel – Landkreis sieht jedoch keinen Bedarf und verweist auf die vorhandenen Daten

MAZ Oranienburg, 26.8.2017

Oberkrämer.
In der Gemeinde Oberkrämer gibt es immer mehr Kinder. Eltern an den beiden Grundschulen im Ort machen sich nun große Sorgen, dass für den Nachwuchs in einigen Jahren nicht mehr genügend Plätze an den Oberschulen in Hennigsdorf und Velten zur Verfügung stehen. Sie fordern eine eigene Oberschule für Oberkrämer. Eine erste Infoveranstaltung dazu fand am Donnerstagabend im Gemeindezentrum in Bötzow statt. „Ob in Bötzow oder Marwitz, der Zuwachs ist groß“, sagte Mandy Krenz, Mitglied des Elternrates an der Grundschule Bötzow. Sie hatte zu der offenen Runde eingeladen. Sie wies auf die neuen Wohngebiete hin, die derzeit und demnächst in Marwitz, Bötzow und Schwante entstehen. Es sei nicht hinnehmbar, dass Kinder vor allem aus Bötzow und Marwitz bis nach Mühlenbeck, Löwenberg oder Kremmen fahren müssten, um eine Oberschule besuchen zu können. In der vergangenen Woche wandten sich die Eltern in der Angelegenheit an das staatliche Schulamt in Neuruppin.

„Der Brief war keine schlechte Aktion, um die Leute wachzurütteln“, sagte Oberkrämers Bürgermeister Peter Leys (BfO). Nach seinen Angaben könne die Gemeinde ein Grundstück nahe der Nashorn-Grundschule im Ortsteil Vehlefanz zur Verfügung stellen – allerdings entscheide nicht die Gemeinde über eine Eröffnung einer neuen Oberschule, sondern der Landkreis. „Wir müssen aber deutlich auf die Situation aufmerksam machen“, so Leys weiter. Das Problem sei, dass der Landkreis von Entwicklungszahlen ausgehe, die nicht realistisch seien. „Das Berliner Umland entwickelt sich anders als vorhergesagt.“ Das sei auch am Kitabedarfsplan in Oberkrämer zu sehen – auch dort hätten sich die realen Zahlen ganz anders entwickelt als prognostiziert. „Es wird Gespräche mit dem Landkreis geben müssen.“

Nicht nur der Elternrat in Bötzow setzt sich für eine neue Oberschule ein. Unterstützung gibt es von der Vehlefanzer Nashorn-Grundschule. „Wir haben die Notwendigkeit auch erkannt“, sagte Sven Geitmann bei dem Treffen am Donnerstagabend. Er ist Mitglied im dortigen Elternbeirat und Sprecher des Schulfördervereins. „Wir müssen Druck aufbauen und uns lautstark zu Wort melden.“ Danilo Fischbach aus Schwante, Sprecher der Bundeselternvertretung, regte an, die Kreistagsabgeordneten aus Oberkrämer mit ins Boot zu holen. Auch der Hennigsdorfer SPD-Landtagsabgeordnete Thomas Günther, der im dortigen Bildungsausschuss sitzt, müsse angesprochen werden.

Ronny Wappler, der Sprecher der Kreisverwaltung, verweist auf den Schulentwicklungsplan vom Dezember 2016. „Dem lässt sich entnehmen, dass die teilweise steigenden Bedarfe an weiterführenden allgemein bildenden Schulen in den nächsten Jahren im Rahmen von Kapazitätserweiterung an bestehenden Schulen gedeckt werden können“, teilte er gestern mit. Kinder aus den Grundschulen in Bötzow und Vehlefanz würden „ab der Jahrgangsstufe 7 die weiterführenden Schulen in Hennigsdorf, Velten, Kremmen, Oranienburg, Birkenwerder und Mühlenbeck“ besuchen. Die dem Schulentwicklungsplan zugrunde liegenden Zahlen lassen aus Sicht der Kreisverwaltung nicht die Schlussfolgerung zu, die eine Eröffnung einer Oberschule begründen würde. „Denn bei der Errichtung von Schulen muss die Mindestzügigkeit für wenigstens fünf Jahre ab der Eröffnung gesichert sein.“ Oberschulen müssten mindestens zweizügig sein, der Richtwert liege bei 25 Schülerinnen und Schüler je Klasse.

Die Elternräte in Bötzow und Vehlefanz wollen nun gemeinsam beraten, wie es weitergehen soll. Sven Geitmann schlug vor, in drei Monaten wieder eine offene Gesprächsrunde für alle zu veranstalten. „Dann sollten wir überlegen, eine Bürgerinitiative zu gründen.“ Rückhalt in der Gemeindevertretung scheint es auch zu geben. „Wir ziehen an einem Strang“, sagte Dietmar Schünemann (SPD).

ORA aktuell

Oranienburger OSZ bekommt neue Schulleiterin

Samstag, den 19. November 2016
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Ulrike Neumann wird im Februar 2017 neue Leiterin des Georg-Mendheim-Oberstufenzentrums. Das berichtet der Oranienburger Generalanzeiger. Neumann ist bereits am OSZ tätig.
Ihr Vorgänger Dieter Starke ist seit einem Jahr Bildungsdezernent in Oberhavel.

ORA aktuell

Fünfter Zug fürs Oranienburger Louise-Henriette-Gymnasium

Donnerstag, den 14. April 2016
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Am Oranienburger Runge-Gymnasium gibt es für die künftigen Siebtklässler – nach Auswertung der Erstwünsche – weniger Plätze als Anmeldungen. Dennoch wird es im Schuljahr 2016/17 bei drei Zügen bleiben.
Am Louise-Henriette-Gymnasium wird es dagegen einen fünften Siebtklässler-Zug geben. Das geht es aus Übersicht des Bildungsdezernates Oberhavel hervor.
Am privaten Mosaik-Gymnasium gebe es fünf freie Plätze für das kommende Schuljahr.

RTelenovela

Schi!

Sonntag, den 10. April 2016
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Als Kind fand ich die Sache mit dem Schi ja noch ganz spannend. Ich hatte sogar mal Schier.
Und wenn du jetzt gerade blöd guckst und denkst: Wovon spricht er denn da?, dann kann ich das voll verstehen.
Ein Bekannter erzählte neulich, dass er den Aufsatz seines Sohnes durchgelesen habe, und da sei ihm das Wort “Schi” aufgefallen. Er hielt es für einen Flüchtigkeitsfehler, aber der Junge wies das zurück.

Gemeint ist: Ski.
Aber Grundschüler – auf jeden Fall die in Schmachtenhagen – schreiben “Schi”. Auch wenn es unfassbar bekloppt aussieht und in den Augen sehr weh tut. Aber die deutsche Rechtschreibung lässt das seit einiger Zeit zu. Der Duden empfiehlt jedoch “Ski”.
Ich habe auch noch nie irgendwo gesehen, dass jemand das Wort “Schianzug” oder “Schilauf” genau so schreibt. Warum müssen das dann Grundschüler machen?

Aber scheinbar geht es immer öfter darum, die Sprache zu vereinfachen und Wörter, die anders geschrieben werden, als man sie ausspricht, zu ex-en.
Ich sage nur: Portmonee. Majonäse. Auch übel.
Bis zum nächsten Winter übe ich noch mal: Vielleicht kaufe ich mir ja ein paar Schier. Oder Schija?

ORA aktuell

“iWahn 2.0″ aus Oranienburg auf Platz 3

Donnerstag, den 24. März 2016
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Schülerzeitungswettbewerb in Brandenburg: Der “iWahn 2.0″ aus Oranienburg hat in der Kategorie der Gymnasien den 3. Platz gewonnen. Die Schülerzeitung am Louise-Henriette-Gymnasium entsteht als Seminarkurs in Klasse 12.
Landtagspräsidentin Britta Stark (SPD) lobte am Montag bei der Preisverleihung in Potsdam den tollen Gesamteindruck, mahnte aber die schlechte zu lesende Schrift an. Die Geschichten seien kurz, nett, vielfältig.