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In der ganzen Welt unterwegs

Donnerstag, den 27. September 2018
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Der Sonnenklar-TV-Moderator Ulf-Dieter Kunstmann lebt seit 18 Jahren in Amalienfelde

MAZ Oranienburg, 27.9.2018

Amalienfelde.
Eigentlich sollte Amalienfelde nur eine Zwischenstation sein. Doch nun lebt Ulf-Dieter Kunstmann mit seiner Frau schon 18 Jahre lang dort. „Wir haben damals in Frohnau gewohnt, wir wollten ein Stückchen weiter raus“, erzählt der Moderator des Reiseshoppingsenders Sonnenklar TV. Sie sind auf das Haus gestoßen – damals ein Rohbau, der versteigert werden sollte. „Es war Liebe auf den ersten Blick.“ Drei Tage später gehörte das Haus ihnen „Wir haben noch mal viel Geld und Arbeit reingesteckt.“

Mitunter mehr als vier Stunden steht Ulf-Dieter Kunstmann – oder UDK, wie ihn Freunde und Kollegen nennen – live vor der Kamera. Er bietet Reisen an in viele Länder Europas und der Welt, und er weiß, wovon er spricht. Ist er in einem Land oder in einem Gebiet im Urlaub, in dem sich in der Nähe auch ein Hotel befindet, das von Sonnenklar TV als Ziel angeboten wird, schnappt er sich Kamera und Mikro und schaut sich dort um.

Ursprünglich stammt Ulf-Dieter Kunstmann aus Münster. Er hat zunächst Hotelkaufmann gelernt. „Ich wollte aber immer was mit Unterhaltung machen, und da war mir Münster zu eng.“ Schon während der Ausbildung nahm er Jobs an, zum Beispiel als DJ in einer Tanzschule. Er ging dann nach Berlin, arbeitete im Kempinski-Hotel und hat dort viele Leute kennengelernt. Kurzzeitig verkaufte er Versicherungen. „Da habe ich gut verdient und dachte mir: Jetzt machst du was mit Künstlern.“ Er gründete eine Künstleragentur, organisierte Konzerte, schwenkte später zu Galas und Festen um. Zwischendurch gehören ihm mehrere Discos, Café und Bistros. „Aber ich habe gemerkt: Mir fehlt was. Ich wollte moderieren.“

Er heuerte beim ersten deutschen Reisesender Via 1 an, wurde dort Chefmoderator. „Es war ein tolles Team. Aber keiner wusste, wie das geht, es war Neuland.“ Im Oktober 2001 meldete Via 1 Insolvenz an. Er erfuhr im Mallorca-Urlaub davon. Zwei Tage später kam der nächste Anruf, ob er bei „Sonnenklar“ moderieren will. Das Casting war live on Air – und der Beginn seiner Karriere bei dem Sender, dessen bekanntestes Gesicht er bis heute ist. Dazu reist er nach München.
Dort ist er in der Regel sieben Tage pro Monat auf Sendung – eine Woche lang täglich in verschiedenen Schichten mehr als vier Stunden live. Und das ohne Teleprompter. Seine Informationen hat er auf einem Tablet, das vor ihm liegt, natürlich muss er sich auch auf seine Fernsehauftritte vorbereiten. „Das ist unterschiedlich. Es gibt Länder, die jeden Tag vorkommen, da muss ich nicht groß recherchieren, da schaue ich mir die Fakten zu den Hotels an. Aber wenn wir zum Beispiel eine neue Nepal-Rundreise im Programm haben, da dauert die Vorbereitung schon mal zwei Stunden, weil man ja nicht jede Ecke kennt.“ Die unruhigen Zeiten mit Anschlägen und Terror schlagen sich auf den Reisemarkt kaum nieder, sagt er. „Die Leute vergessen schneller, und sie wissen, es kann überall was passieren.“ Er selbst würde gern mal auf die Komoren. „Das schwirrt mir seit vielen Jahren im Kopf herum.“ Ansonsten liebt er Florida oder auch mal den Ausflug an die Ostsee.

Neben den Reiseshopping-Sendungen steht er aber auch hin und wieder an den Roten Teppichen, um Promis über Reisethemen zu befragen. Dort traf er unter anderem Abba-Star Benny Andersson oder auch Dieter Hallervorden. Diese Interviews laufen immer mal wieder zwischen den Live-Sendungen von Sonnenklar TV.

Zu Hause, in Amalienfelde, kommt aber auch der Hotelkaufmann in ihm noch mal durch. Ulf-Dieter Kunstmann vermietet dort eine Ferienwohnung mit Wohnzimmer, Schlafzimmer, Bad und Küche. Im Sommer ist sie meistens ausgebucht – und nicht nur von Berlin-Touristen. Auch Hochzeitsgäste buchen sich dort ein – oder Leute, die wissen wollen, wo denn UDK so wohnt. Mit ihnen kommt er dann auch gern mal ins Gespräch.

„Kremmen ist inzwischen mein Zuhause geworden“, sagt er. „Wir kommen hier zur Ruhe.“ Auch beim Erntefest neulich war er, er besucht hin und wieder den Spargelhof und schätzt die Genüsse im Coldehörn im Scheunenviertel. „Und Amalienfelde ist noch mal eine kleine Welt für sich.“

Bei Sonnenklar TV ist Ulf-Dieter Kunstmann voraussichtlich am Sonntag, 7. Oktober, ab 19 Uhr wieder live auf Sendung.

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Der Plan für die nächste Zeit: ausruhen

Dienstag, den 17. Juli 2018
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Lehrerin Dorit Malinowski beendet nach vier Jahrzehnten den Dienst an der Goetheschule

MAZ Oberhavel, 17.7.2018

Kremmen.
Sie geht mit einem lachenden und einem weinenden Auge. „Die Kinder werden mir auf jeden Fall fehlen“, sagt Dorit Malinowski. Insgesamt 40 Jahre unterrichtete sie an der Kremmener Goetheschule. Zunächst drei Jahrzehnte lang im Oberschulbereich, danach bei den Jüngeren in der Grundschule. Mit dem letzten Schultag am 4. Juli endete ihre lange Lehrerkarriere.

„Die Grundschule hat mir gut gelegen, weil ich ja selbst schon Enkel habe.“ Auch die Älteren zu unterrichten, sei immer schön gewesen, aber die Veränderung habe ihr dennoch gut getan. „Man merkt ja auch das eigene Alter“, sagt sie. Die Geduld sei nicht mehr so groß. Die neuen Medien hatte sie zwar gut im Griff, aber immer hinterher zu kommen, sei nicht immer einfach gewesen.
In der Hauptsache war Dorit Malinowski Sportlehrerin – unterrichtete aber auch in weiteren Fächern. In Geschichte zum Beispiel, in Politischer Bildung oder Lebensgestaltung-Ethik-Religion (LER). „Sport war mein Hauptfach, da hatte ich das größte Herzblut. Geschichte war auch immer toll, da hatten wir viele gute Themen.“

Sie selbst war immer Kremmenerin. Zunächst lebte sie in Amalienfelde, eingeschult wurde sie damals im Klubhaus, später besuchte sie die Erweiterte Oberschule (EOS) in Hennigsdorf. Für ihr Studium zog sie nach Zwickau. „Ich hatte mich eigentlich nach Jena fürs Sportstudium beworben, aber da war alles voll.“ Lehrerin wollte sie schon immer werden. „Das habe ich als Kind schon gespielt, und ich bin auch immer gern zur Schule gegangen.“ Zwischendurch hatte sie überlegt, Floristin zu werden – wie ihre Eltern, die eine Gärtnerei hatten. Die waren nicht begeistert – und so wurde sie tatsächlich Lehrerin.
Mit ihrem Mann zog sie nach Kremmen, dort bauten sie ein Haus. „Da kam der damalige Schulleiter und meinte, dass sie einen Sportlehrer gebrauchen können.“ So begann ihre Berufslaufbahn an der Goetheschule.

„Am Anfang hat man natürlich nicht gleich alles aus den Ärmeln geschüttelt“, erinnert sie sich. Auch, weil sie mit ihren 22 Jahren nur wenige Jahre älter war als ihre Schüler. „Aber man wächst ja an den Aufgaben.“ Das Leben an der Schule in der Kleinstadt sei im Gegensatz zu Berlin ziemlich ruhig. „Man kennt sich gegenseitig, Berlin ist da viel anonymer.“ Hier könne man noch sagen: „Mutti rufe ich heute gleich noch an.“

Jetzt heißt es erst mal: ausruhen. Runter kommen. Das ist der Plan für die nächste Zeit. „Ich habe einen großen Garten und eine Familie“, sagt sie. „Ich habe noch keine fixen Pläne, was ich jetzt so mache. Ein bisschen Ruhe wünsche ich mir, einen Tag ohne Termine.“ Immerhin leitet sie auch noch eine Sportgruppe, das wolle sie auch weiterhin. Und wenn in der Schule mal ganz große Not herrscht – Dorit Malinowski lächelt. Vermutlich würde sie nicht Nein sagen.
Jetzt aber herrscht bei der Kremmenerin erst mal eine große Dankbarkeit – gegenüber den Kollegen an der Schule, den Kindern und Eltern.

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Der Herbst ist da!

Donnerstag, den 29. September 2016
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Ich fahre mit dem Auto auf der Strecke zwischen Amalienfelde und Kremmen. Es ist windig. Laub fällt von den Bäumen und wird aufgewirbelt. An den Bäumen selbst verfärben sich die Blätter.
Da fällt es mir auf: Es ist Herbst.

Es ist, als ob in der Nacht der Schalter betätigt worden ist. Denn wir bewegen uns zwar auf das September-Ende zu, der kalendarische Herbst hat längst begonnen – zu sehen war das aber bisher noch nicht. Kein Wunder, bisher war es immer noch recht warm und sonnig.
An diesem Mittwoch aber, da blieb die Sonne ein paar Stunden weg, und schon war der Jahreszeitenumschwung zu merken.

Und ehrlich gesagt: Wir sind nun auch an dem Punkt, an dem ich mich auf den Winter freue. Auf die dunkle, kuschelige Gemütlichkeit. Auf die Kälte draußen und die Wärme drinnen. Und natürlich auf die Advents- und Weihnachtszeit. Der Countdown läuft.

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Die Straße ratzekahl leer, der Fußball im Autoradio

Samstag, den 18. Juni 2016
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Pünktlich um 21 Uhr, direkt nach der Kremmener Stadtverordnetenversammlung, schaltete ich noch auf dem Marktplatz stehend das Autoradio ein. Fußball! Deutschland gegen Polen!
So ein Ereignis im Radio zu verfolgen, ist ja auch mal ganz schön. Noch dazu, wenn die Straßen während eines solchen Events ratzekahl leer sind. Zumindest als ich auf der L 170 Amalienfelde erreichte, war ich allein.

Erst in Schwante vor der Bahnübergangsampel trafen sich ein paar Autos. Immer wieder sind Fahrer irritiert, dass die Ampel am Lindenweg Rot zeigt, obwohl die Bahn die Landesstraße gar nicht kreuzt. Dabei geht es ja darum, den Verkehr im Lindenweg den Bahnübergang gefahrlos räumen zu lassen. Trotzdem gibt es immer wieder mal Autofahrer, die das Schwantener Rotlicht einfach ignorieren – oder sogar an den Haltenden vorbeidüsen. Mir war es egal – mit dem Fußball im Radio wurde es nicht langweilig.

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RTelenovela

Geradeaus oder links? Ach, probieren Sie’s selbst!

Dienstag, den 14. Oktober 2014
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Der Baustellen- und Schilderirrsinn in der Gegend zwischen Schwante und Kremmen geht weiter. Offenbar sieht inzwischen auch der Landesbetrieb Straßenwesen nicht mehr durch.
Auf der Strecke Zwischen Schwante und Groß-Ziethen weist ein Schild darauf hin, dass man rechts in eine Sackgasse abbiege, ab Amalienfelde alles dicht sei und der Weg nach Nauen geradeaus weiterführe.
Ein Schild weiter wird der Autofahrer darauf hingewiesen, dass man geradeaus in eine Sackgasse fährt, in Staffelde Schluss sei und der Weg nach Nauen doch eher linksherum führt.
Vermutlich ist es ein Test für Autofahrer, welchem Hinweis sie mehr vertrauen.
Oder hat irgendwer noch einen Plan?

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Lara-Marie und Marc kommen groß raus

Donnerstag, den 23. Januar 2014
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Zwei Kremmener Schüler üben schon für ihre Auftritte beim Karneval

MAZ Oranienburg, 23.1.2014

KREMMEN
Die Hebefigur sitzt schon ganz gut. Wenn Lara-Marie auf Marcs Schultern sitzt, dann fühlt sie sich sicher. Ein bisschen Zeit zum Üben haben sie aber noch, denn ihren nächsten großen Auftritt als Tanzpaar haben die beiden erst am 8. Februar.
Die 13-jährige Lara-Marie Volgnandt aus dem Ortsteil Amalienfelde und der ein Jahr ältere Marc Meißner aus Kremmen sind bei den großen Shows des Karneval-Clubs Kremmen (KCK) dabei und zeigen dort, was sie tänzerisch drauf haben. Es wird wohl ein volkstümlich-bayerisches Musikmedley werden, zu dem sie sich bewegen. „Ich werde wohl eine kurze Bayern-Lederhose tragen“, erzählt Marc. „Aber ich habe sie bisher noch nicht anprobiert“, ergänzt er und lächelt ein bisschen. Sonst trägt er so was nicht. „Aber für den Abend ist das okay.“

Seit dem vergangenen Jahr tanzen sie zusammen. „Wir haben für das 50. Jubiläum unseres Vereins ein Tanzpaar gesucht“, erzählt der KCK-Vorsitzende Reiko Meißner. Die Wahl fiel auf seinen Sohn sowie auf Lara-Marie. „Die beiden passen gut zusammen.“ Die beiden nicken zustimmend.
Marc hat schon mit fünf Jahren getanzt. „Das war auch hier, beim Karneval“, erinnert er sich. „Der Biene-Maja-Tanz.“ Das Faschings-Gen liegt offenbar in der Familie. „Ich mag vor allem, dass man ausgelassenen Spaß haben kann“, sagt Marc auf die Frage, was ihm am Karneval gefällt. „Man kann mal die Sau rauslassen. In der Schule ist immer alles recht streng, da wollen wir dann mal Spaß haben. Außerdem finde ich das Gefühl, auf der Bühne zu stehen, toll.“ Allerdings tanzt er ausschließlich beim Karneval. Er besucht momentan die 9. Klasse des Veltener Hedwig-Bollhagen-Gymnasiums. „Ansonsten habe ich nicht die Zeit dazu.“ Jeden Sonnabend kommt er für zwei Stunden zum Training in die Schulsporthalle – vor allem, um mit Lara-Marie zu üben.
Die 13-Jährige, die in die 8. Klasse der Kremmener Goethe-Oberschule geht, tanzt schon seit fünf Jahren. „Meine Freundin hat mich damals dazu gebracht“, erzählt sie. „Sie meinte, das sei ganz cool.“ Und das war es dann tatsächlich, denn Lara-Marie blieb am Ball. „Paartanz mache ich am liebsten“, erklärt sie.

Vertrauen ist dabei besonders wichtig. „Man ist ja recht nah beieinander“, sagt Marc. „Man hat viel Körperkontakt.“ Das sei am Anfang noch eine Überwindungsfrage gewesen. „Ich muss ja auch ab und zu fest zupacken“, sagt er lächelnd. „Nach drei oder vier Proben war das aber kein Problem mehr.“ Das Vertrauen untereinander sei sehr stark. „Das muss einfach da sein“, so Marc. Ein paar Stürze bei den Hebefiguren gab es aber schon mal. „Ich saß bei ihm auf der Schulter, und wir haben uns irgendwie verhakelt, da bin ich runtergeflogen“, erinnert sich Lara-Marie. „Das tat mir sehr leid, denn das wollte ich nicht“, ergänzt ihr Tanzpartner. „Ich muss sie festhalten.“ Vor dem Auftritt am 8. Februar sind sie sehr aufgeregt. „Wir sind schon ein wenig nervös“, gesteht Marc. Bis Aschermittwoch sind sie tanzend unterwegs, dann ist erst mal Schluss. „Erst im Herbst geht es weiter“, sagt Marc.
Dann bleibt auch Zeit für andere Hobbys. Marc näht zu Hause gern Klamotten, möchte später gern Designer werden. Lara-Marie kümmert sich in Beetz um ihr Pflegepferd.

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Prinz Tino und Prinzessin Jennifer regieren Kremmen

Freitag, den 8. Februar 2013
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Das Prinzenpaar lässt sich am Wochenende beim Karneval feiern

MAZ Oranienburg, 8.2.2013

Noch bis zum Aschermittwoch sind der 31-jährige Vehle- fanzer und die 25-jäh- rige Kremmenerin in Amt und Würden.

KREMMEN
Wer wissen möchte, wo sich eigentlich der Schlüssel zum Kremmener Rathaus befindet, der kann ja mal bei Jennifer Prahl und Tino Zimmermann nachfragen. Die 25-Jährige aus Kremmen und der 31-jährige Vehlefanzer sind in diesem Jahr das Prinzenpaar des Karneval Club Kremmen „Rot-Weiß“ (KCK), und als solche sind sie bis Aschermittwoch im Besitz des Rathausschlüssels, der ihnen am 11. 11. des vergangenen Jahres beim Sessionauftakt übergeben wurde – natürlich nur symbolisch.

„Es ist immer sehr schwierig, ein Paar zu finden, das mitmacht“, erzählt Vereinspräsident Reiko Meißner. „Jennifer hat schon mal ausgeholfen, da haben wir sie noch mal gefragt.“ Tino Zimmermann sagte im vergangenen November in letzter Minute zu. Er arbeitet in der Gärtnerei der Prahls in Amalienfelde. Er und Jennifer kennen sich deshalb auch schon länger. Die beiden repräsentieren nun den Verein, sie sind die Oberhäupter im Kremmener Karneval.
Jennifer Prahl war bereits Erntekönigin und sitzt im Komitee des Erntefestes. „Es ist schön, wenn man was für seine Stadt tun kann“, sagt sie. In Bergfelde leitet sie die öffentliche Schulbibliothek, außerdem spielt sie Handball beim SV Eichstädt. Nach einem Kreuzbandriss war die Saison dort allerdings schnell erledigt. Sie lacht: „Deshalb lasse ich mich jetzt als Prinzessin durch die Gegend tragen.“

Tino Zimmermann nimmt das gelassen hin. Er ist Verkäufer und Gärtner in Amalienfelde. „Der Job macht mir Spaß“, sagt er. Er musste ein bisschen überlegen, ob er den Prinzenjob wirklich machen möchte. Immerhin ist er – und eigentlich darf man das an dieser Stelle ja nicht wirklich sagen – vergeben und hat eine Tochter.
Morgen wird das Prinzenpaar die beiden Karnevalsveranstaltungen in der Kremmener Stadtparkhalle begleiten, am Sonntag sind sie in Schmachtenhagen auf dem Bauernmarkt. „Das Schönste bisher war die Autofahrt am 11. 11.“, erzählt Jennifer Prahl. „Die Leute winken, und alle gucken.“ Tino Zimmermann wurde danach oft in der Gärtnerei angesprochen. Die beiden amtieren bis zum Aschermittwoch. Zur 50. Session gibt es bereits Nachfolger. Genaueres will Präsident Reiko Meißner aber noch nicht verraten.

www.karneval-kremmen.de

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