Monatsarchiv für Oktober 2020

ORA aktuell

Coronavirus: Grünlers Backstube vorübergehend geschlossen

Freitag, den 30. Oktober 2020
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Grünlers Backstube in Oranienburg-Süd ist bis 4. November geschlossen. “Wir sind in Quarantäne”, teilt das Unternehmen auf seine Facebook-Seite mit. Erst am 5. November um 6 Uhr wird der Laden wieder geöffnet, die Filiale bei Pflanzen-Kölle in Borgsdorf ist nicht betroffen.

Wie Inhaberin Katja Grünler-Erchinger der Märkischen Onlinezeitung sagte, sei eine Mitarbeiterin aus der Oranienburger Filiale positiv auf das Coronavirus getestet worden. Daraufhin mussten die anderen Mitarbeiterinnen sowie die Inhaberin selbst in Quarantäne.

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RT im Kino

Die Wütenden – Les Misérables

Freitag, den 30. Oktober 2020

Dieser Film heißt nicht ohne Grund “Les Misérables”. Die Geschichte spielt nämlich dort, wo auch der Roman von Victor Hugo aus dem Jahr 1862 spielte.

Stephane (Damien Bonnard) gehört in Monfermeil zur Verbrechensbekämpfungseinheit. Er ist unterwegs mit Chris (Alexis Manenti) und Gwada (Djibril Zonga). Sie müssen mit den Clans umgehen und mit den Spannungen zwischen diesen Gruppen und der Polizei im Ort.
Als ein Löwenbaby, das Maskottchen eines Clanchefs, geklaut wird, gerät die Lage allerdings außer Kontrolle. Als Stephane, Chris und Gwada eine Verhaftung vornehmen wollen, kommt es zur Wendung. Denn sie werden dabei von einer Drohne gefilmt. Ihre Taten sorgen nun widerum für Empörung. Und bald ist unklar, wer in diesem Viertel eigentlich gejagt wird.

“Die Wütenden – Les Misérables” hat mit Victor Hugos Roman nur noch wenig zu tun. Aber der Film zeigt, wie sich Unruhen entwickeln können. Wie kleine Ereignisse zu immer größeren Dimensionen führen können.
Manchmal ist nicht klar, ob es sich bei dem Film um eine Doku oder um eine Fiktion handelt. Beides wäre ohne Weiteres möglich.
So wichtig das Thema ist und so interessant eigentlich auch die gesellschaftliche Tragweite ist, die da gezeigt wird, leider überträgt sich die Spannung nicht. Oft ist der Film langatmig und dass er über weite Strecken wie eine Real-Life-Doku wirkt, macht es da auch nicht besser. Am Ende ist dann nur noch Rennen und Gewalt.
Der Film war nominiert für den besten internationalen Film beim Oscar 2020 – aber da gab es unter den Monierten seit bessere Werke.

-> Trailer auf Youtube

Die Wütenden – Les Misérables
Frankreich 2019, Regie: Ladj Ly
Wild Bunch, 105 Minuten, ab 16
3/10

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RTelenovela

Aus einer vagen Idee wurden 200 Ausgaben von KeineWochenShow

Freitag, den 30. Oktober 2020
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Und, was war das hier? Schon wieder KeineWochenShow!
Und das inzwischen 199-mal. Am Freitag zeichnen wir in der Marwitzer Beat-Fabrik die 200. Ausgabe auf. Eigentlich war das – wie auch bei Ausgabe #100 – mit Publikum geplant, aber die steigenden Coronazahlen machen uns da einen Strich durch die Rechnung. So wird es eher ein ruhiges Jubiläum, das sich auch viel mit der Krise der Kulturschaffenden beschäftigen wird.
Die Sendung geht am Sonntag um 11.30 Uhr auf Youtube online.

Für das Jubiläum habe ich einen achtminütigen Film zusammengeschnitten, der auf die vergangenen fast vier Jahre zurückblickt.
Als wir Anfang Januar 2017 begonnen haben, war das eigentlich nur eine vage Idee. Wir hatten noch nicht mal einen Namen, der kam erst, als wir Sendung #1 schon aufgezeichnet hatten.
Seitdem sprechen wir Woche für Woche über das, was so geschehen ist, was wir erlebt haben, was uns bewegt hat, was uns wichtig ist. Und immer gibt es ein Bier und Tipps – oft Metal.
In den 199 Sendungen hatten wir auch den einen anderen Gast. Während der Coronakrise kümmerten wir uns um Leute, die darüber redeteten, wie sie in der Krise klarkommen oder nicht klarkommen.
Wir sangen, wir blödelten.
All das kann man sich hier ansehen.

Eigentlich sollte nach 13 Folgen, zwar nicht Schluss sein, aber eine Staffel enden. Aus den 13 Folgen 199 geworden, und am Sonntag kommt eine 200. dazu.
Und wenn ich mir das Werk so ansehe, dann macht mich das stolz, und ich freue mich, was wir das so alles geschaffen haben, wie gut wir harmonieren. Wenn wir unsere kleinen Hitparaden machen oder kurze Clips, dann machen wir das einfach. Geprobt wird nichts. Gar nichts.
Ich habe noch Lust drauf, und Themen gibt es ja immer, die zu besprechen sind.

Ich danke allen, die jede Woche zuschauen, die auch mal sagen, was gut ist und was nicht. Die kommentieren und Hinweise geben. Die uns von irgendwoher ein Bier spenden. Die helfen beim Filmen, die bei uns Gast sind oder die für ein Interview zur Verfügung stehen. Ohne Sie und euch alle, wäre KeineWochenShow auch nichts.

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RTZapper

Servicezeit

Donnerstag, den 29. Oktober 2020
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MI 28.10.2020 | 18.15 Uhr | WDR

Woran erkennt man eigentlich die Qualität von Espressobohnen? Wie gut sind die Bohnen im Supermarkt und im Discounter? Darf es billig sein oder doch eher teurer?
In der “Servicezeit” des WDR hat man sich am frühen Mittwochabend mit den ganz wichtigen Themen unserer Zeit befasst. Schöne Espressobohnen. Die sahen wirklich schön aus, und die Stimme, die alles so schön erklärte, die war auch so schön beruhigend.

Gleichzeitig sprach übrigens Armin Laschet, der Ministerpräsident von Nordrhein-Westfalen über die Maßnahmen zur Eindämmung des Coronavirus. Stichwort: Lockdown light ab 2. November.
Vielleicht sehe ich da irgendwas falsch. Aber könnte es sein, dass die aktuellen Entwicklungen, eine solche Pressekonferenz, wichtiger ist als die Frage, welche Espressobohne die beste ist?
Während das hr fernsehen sein Programm änderte und die entsprechende Veranstaltung von Ministerpräsident Volker Bouffier übertrug, hielt der WDR an seinem Wohlfühlprogramm fest. Immerhin zeigte phoenix die Pressekonferenz, aber warum soll es nicht möglich sein, dass das Dritte Programm des Bundeslandes bei außergewöhnlichen Lagen vom gewohnten Einerlei abweicht?

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RTelenovela

Lockdown II in Zeiten des Coronavirus

Donnerstag, den 29. Oktober 2020
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Rolle rückwärts. Weil die Zahl der Neuinfektionen am Coronavirus mehr und mehr steigt, werden nun wieder härtere Maßnahmen ergriffen, um das Virus einzudämmen.
Ab Montag. Restaurants geschlossen, nur Außer-Haus-Verkauf. Kinos geschlossen. Theater geschlossen. Konzerte fallen aus. Lesungen fallen aus. Schwimmbäder, Saunen und Fitnessstudios geschlossen. Hotels dürfen keine touristischen Übernachtungen mehr anbieten. Draußen dürfen nur noch zehn Leute aus zwei Haushalten zusammenkommen. Größere Feiern verboten. Bis Ende November.

Es nervt. Es nervt sogar gewaltig. Wieder müssen wir uns einschränken. Zum dritten Mal in diesem Jahr fällt eine geplante Reise flach. Und wieder muss die Gastronomie leiden, obwohl gerade die Branche (also die meisten) in den vergangenen Monaten viel dafür getan haben, die Hygieneregeln umzusetzen. Ebenso die Kinos und Theater. Ich war jetzt wieder oft im Kino, und ich gehe davon aus, dass ich mich dort nicht anstecken kann.
Da erscheint es einfach nur unfair und unlogisch, dass ausgerechnet diese Branchen wieder ausgebremst werden. Und unfair ist es auf jeden Fall.

Aber zumindest kann ich die Begründung einigermaßen nachvollziehen. Es geht darum, dass die Menschen insbesondere in der Freizeit ihre Kontakte beschränken, am besten zu Hause bleiben. Keine Treffen, keine Partys. Einfach mal aushalten. Selbst wenn es diese Schließungen nicht gäbe, könnte man davon ausgehen, dass sowieso nur noch wenige in die Gaststätten gekommen wären.
Mein Gefühl sagt mir, dass es richtig ist, noch mal solche Maßnahmen zu ergreifen. Gleichzeitig sagt mir aber mein Gefühl auch, dass ich beispielsweise im Kino bisher immer sehr sicher war. Und dass ich, wenn ich an die Ostsee fahren würde, da auch sehr sicher wäre, weil ich mich dort nicht in Menschenmassen bewegt hätte.

Dass Pendler gerade am Morgen und zum Feierabend in vollen Bussen und Bahnen sitzen, ist nicht optimal. Und dennoch hinkt der Vergleich ein wenig, dass man, wenn man denn da schon es mit Massen zu tun hat, das doch auch in der Kneipe oder sonstwo haben kann.
Aber, und so habe ich das verstanden, es geht es ja darum, zu schauen, wo man die Kontakte minimieren kann. Beruflich geht es nicht immer, auf dem Weg zur Arbeit auch nicht zwingend. Aber eben privat, wenn man nicht in die City fährt. In der Pressekonferenz mit der Verkündung der Maßnahmen hieß es, 75 Prozent der Infizierungen lassen sich nicht zurückverfolgen – das heißt, bei einem Dreiviertel aller Fälle weiß man gar nicht, wo sie sich angesteckt haben.

Wen macht man nun verantwortlich? Die Politiker, die nicht wollen, dass die Zahl der Infizierungen weiter steigt? Die nicht wollen, dass in den Kliniken doch noch kritische Verhältnisse herrschen? Die Menschen, die sich nicht an die Maßnahmen halten? Die gegen die Maßnahmen wettern und andere in der Bahn anschreien: “Masken ab!”?

Stichtag: 30. November. Hoffentlich können wir dann aufatmen.

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ORA aktuell

Oranienburger Stadtverordnetenversammlung erstmals online

Mittwoch, den 28. Oktober 2020
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Die Oranienburger Stadtverordnetenversammlung ist am Montagabend erstmals im Internet live gestreamt worden. Insgesamt 283 Zuschauer schalteten während der fünfstündigen Sitzung ein. In der Spitze waren es 109 Menschen, im Durchschnitt zwischen 50 und 70.

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ORA aktuell

Coronavirus: Auch Oranienburger Weihnachtsmarkt-Ersatz abgesagt

Dienstag, den 27. Oktober 2020
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Nach der Absage des Oranienburger Weihnachtsgans-Auguste-Markt findet auch die Ersatzveranstaltung nicht statt. Wie Bürgermeister Alexander Laesicke (parteilos) am Montagabend den Stadtverordneten mitteilte, fallen auch die “Winterträume” im Schlosspark aus.

Hintergrund seien die strengeren Regeln rund um das Coronavirus. Die steigenden Fallzahlen machen nach derzeitigem Stand nur 250 Veranstaltungsbesucher möglich. Vorher waren es 1000. Nun sei die Veranstaltung nicht mehr rentabel, heißt es. Durch durch den Planungsvorlauf, der kaum möglich sei, wenn sich die Lage weiter verschärfe. „Wir wollten die Veranstaltung gern durchführen, angesichts der aktuellen Entwicklung halten wir das aber für nicht machbar.“

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