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Dönerladen in Zeiten des Coronavirus

Auch in Oranienburg müssen seit Mittwoch die Gaststätten und Bistros um 18 Uhr schließen. Zumindest für den Publikumsverkehr im Geschäft. Stattdessen können sie einen Außerhaus-Verkauf anbieten.
Inwiefern das sinnvoll ist, müssen andere entscheiden.

Im Dönerladen in der Schulstraße schließen sie jedenfalls um 18 Uhr den Eingang. Stattdessen steht in der Eingangstür ein Stehtisch, und dort werden die Bestellungen angenommen. Die Leute müssen draußen warten, und wenn sie clever sind, dann haben sie nicht vergessen, dass man ja anderthalb Meter Abstand halten soll.

Am Donnerstagabend hat es erstaunlich gut funktioniert. Ein Mann mit zwei Kindern bestellte, und um ihn herum standen ich, ein weiterer Herr und ein Polizist (nicht im Einsatz, sondern hungrig) in weitem Abstand. Wer bestellt hat, wurde gebeten, sich mit Abstand irgendwo hinzustellen, um andere an den Bestelltisch treten zu lassen.

Einer der Jungs merkte dennoch an, dass das Coronavirus ziemlich scheiße sei. Und während ich das eingepackte Hähnchenschnitzel im Brot entgegennahm, konnte ich dem jungen Mann nur zustimmen.

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