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Berliner Buffet über den Dächern von Berlin

In Berlin gibt es den Fernsehturm und den Funkturm, und Letzterer führt ein bisschen ein Schattendasein. Auch weil er in Westend ziemlich außerhalb steht, während der Fernsehturm in Mitte genau aus dem Hotspot hervorragt.

Der Funkturm ist 1926 eröffnet worden, er ist 150 Meter hoch, und in 55 Metern Höhe befindet sich ein Restaurant. Das war das Ziel unseres sonntäglichen Familienausflugs.
Denn immer am Abend gibt es dort ein Buffet, schon im Dezember erfolgte die Vorbestellung. Vermutlich wird man dort oft spontan auch gar nicht hochkommen.

Mit dem Fahrstuhl fuhren wir aber erst mal ganz nach oben. Während die Fernsehturm-Kugel relativ breit ist, hat man beim Funkturm oben nur einen schmalen Rundum-Gang. Aber man hat einen spannenden Blick auf das Dreieck Funkturm, an dem die Avus beginnt und die Stadtautobahn durchführt. Zig Rampen führen in verschiedene Richtungen, und überall waren viele Autos zu sehen – auf der Avus allerdings fast nur stadteinwärts.
Auch auf das wunderschöne (hüstel) ICC kann man schauen, auf der anderen Seite das Messegelände.

Sitzt man im Restaurant, kann man auf Westend blicken. Und das Buffet ist voll. Noch bis Ende Februar gibt es dort das Berliner Buffet.
Mit Vorspeisen wie Eisbein-Sülze, Kartoffelsalat mit kleinen Buletten, Currywurst, Matjeshäckerle, Brathering und Shrimps-Cocktailsalat, Lachs und Müritz-Forelle. Außerdem Kartoffelsuppe mit Schinkenknacker.
Als Hauptgang: Spanferkeleisbein, Zwiebelrostbraten, Königsberger Klopse, Lachsforelle oder vegetarisches Hoppel Poppel.
Als Dessert Berliner Luft (Zitronencreme), Mini-Pfannkuchen, Obstsalat, Rote und grüne Grütze, Apfelkuchen und Käse.

Meine Tops: die Currywurst in einem kleinen Glas, der Shrimps-Cocktailsalat (zum Reinlegen), die Kartoffelsuppe, die Klopse, die Lachsforelle.

Und wir haben dazugelernt: Hoppel Poppel. Ich habe den Begriff schon mal gehört, aber dass sich dahinter ein schlichtes Bauernfrühstück verbirgt, hätte ich so nicht gedacht.
Am Ende waren wir seeeehr satt. Nach drei Stunden ging es mit dem Fahrstuhl wieder nach unten. Vielleicht kehren wir im November oder Dezember noch mal zurück – zum Advents- und Weihnachtsbuffet.

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