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Rügen 2017 (10): Piercings auf dem Hafenfest

(9) -> 16.7.2017

Stadtfeste sind irgendwie auch nicht mehr das, was sie mal waren. Wer neulich über das Gelände des Rügener Hafenfestes in Sassnitz spaziert ist, wird sich vielleicht gewundert haben. Natürlich kann man immer noch Karussell fahren. Und Cocktails schlürfen. Und Bratwürste essen.
Aber man kann sich auch mal fix piercen lassen. Da gibt es ein kleines Zelt, in dem man verschwindet, und – schwupps – kommt man mit einem Nippelpiercing wieder raus. Herrlich.
Ein paar Meter weiter gab es Tattoos. Auch wieder eine Möglichkeit, seinen Körper zu schmücken und auf dem Hafenfest neue Tatsachen zu schaffen.
Nicht ganz so hart ist der Stand, an dem man sich Dreadlocks an den Kopf bammeln lassen kann.
Wer also in Sassnitz feiert, kann sich äußerlich auch gern mal ein bisschen verändert. Für ganz Spontane.

Aber noch eine Frage trieb die Hafenfest-Besucher um: Wo steigt das Feuerwerk in die Luft? Leider war das nicht klar, und so stand ich Minuten vor dem Beginn am Hafenkai. Ich hatte einen guten Blick auf den Hafen, nur rechts von mir stand ein Boot, das die Sicht versperrte. Aber wir alle, die da standen, waren uns einig, dass ausgerechnet auf der rechten Seite das Feuerwerk nicht stattfinden würde.
Es fand auf der rechten Seite statt. Also begann mit Beginn des Feuerwerks das große Rennen zur rechten Seite des Hafenbeckens.

Eine wichtige Frage an der Küste ist auch: Wo gibt es die besten Fischbrötchen? In Binz vermutlich an der Schmachterseestraße, dort gibt es einen Imbiss. Das Bismarck-Fischbrötchen kostet dort (wenn ich mich richtig erinnere) 2,70 Euro, und es ist auch ein bisschen Salat neben den Zwiebeln mit drin.
Bei Gosch direkt an der Seebrücke kostet es dann schon 3 Euro, und auf den Salat wird verzichtet. Direkt gegenüber steht manchmal auch am Ceres-Hotel ein Stand – dort kostet die Brötchen, die ich aber nicht probiert habe – 3,50 Euro. Sie sehen muschelförmig aus, was vermutlich die 50 Cent rechtfertigen soll.
Sehr versteckt liegt ein Fischgeschäft an der Hauptstraße – in zweiter Reihe. Man muss schon auf den Aufsteller achten, um nicht daran vorbeizulaufen. Mir ist es dieses Jahr zum ersten Mal aufgefallen.
Nicht zu vergessen der Hinweis, dass es wirklich tolle Fischbrötchen weiterhin in Baabe gibt, kurz vor dem Strand in der Fressmeile: warme Brötchen, frischer Fisch, Salat, Zwiebeln. Mmmh, lecker!

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Ein Kommentar zu “Rügen 2017 (10): Piercings auf dem Hafenfest”

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