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Ein Hoch auf die Technik (39): Hätte, hätte, Fahrradkette

(38) -> 30.3.2017

Operation gelungen, Patient tot. So könnte man die Fahrradreparatur-Aktion zusammenfassen.
Mein Fahrrad ist sicherlich schon 30 Jahre alt. Es stammt aus Niedersachsen, mein Vater hat es irgendwann von meinem Onkel geschenkt bekommen. Ich habe es dann später übernommen.
Seit einiger Zeit wackelte das Hinterrad, und die Gangschaltung funktionierte auch nur in den leichten Gängen. Am Gepäckträger fehlten zwei Schrauben.
Ein Kollege war freundlicherweise dazu bereit, sich des Rades anzunehmen. Ich bin leider kein Tüftler, ich würde so was nie hinbekommen und das Ding schlicht in eine Werkstatt bringen. Außerdem bewundere ich Leute, die in aller Seelenruhe Puzzlearbeit leisten. Schrauben lockern, Dichtungen langsam ablösen und so weiter. Ich könnte das nicht – schon rein aus geduldstechnischen Gründen.

Tatsächlich stellte sich raus, dass das Hinterrad nicht locker ist, sondern dass das Radlager im Eimer ist. Lange haben mein Kollege, ein Kumpel von ihm und ich (okay, ich schaute meistens zu) daran gefummelt, und irgendwie haben wir da auch irgendwas hinbekommen. Hat aber leider nichts gebracht, das Hinterrad blockierte danach ganz
Die Gangschaltung war leider nicht zu reparieren – jedenfalls nicht so spontan ohne vorherige Einkäufe. Immerhin der Gepäckträger sitzt wieder fest.

Vermutlich wäre zu teuer, die neuen Teile zu kaufen und die Reparatur selbst wäre auch nicht billig.
So werde ich wohl Abschied nehmen müssen von der alten Karre.

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Ein Kommentar zu “Ein Hoch auf die Technik (39): Hätte, hätte, Fahrradkette”

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