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Traumtagebuch (136): Langeweile auf der 112

(135) -> 19.12.2016

Ich laufe einen Waldweg entlang, als ich in der Ferne Rauch sehe. Als ich mich der qualmenden Stelle nähere, sehe ich Flammen auf einem Picknickplatz. Auch auf den Flächen dahinter lodern schon Feuer.
Ich renne los, denn das Feuer breitet sich rasant im Wald aus. Rechts und links vom Weg sind schon lauter Brandnester.
Während ich so renne, denke ich: Hoffentlich denkt jetzt keiner, dass ich der Brandstifter bin, nur weil ich hier renne.

Als ich den Wald hinter mir gelassen habe, überlege ich, welche Telefonnummer ich denn nun anrufen muss: 110? 112? 115?
Ich rufe die 112 an, und eine Frau ist am anderen Ende der Leitung. Sie weiß nicht, was ich von ihr will, sie wirkt ein wenig gelangweilt. Schließlich verbindet sie mich weiter, und ich lande in der Warteschleife. Plötzlich meldet sich wieder die gelangweilte Frau und ruft: “Sie müssen die 112 anrufen!” Und ich so: “Ich habe die 112 angerufen!”

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Ein Kommentar zu “Traumtagebuch (136): Langeweile auf der 112”

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