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Fernsehturm: Vorbestellt und hochgesaust

Vor 31 Jahren, am 20. Oktober 1985, war ich das erste Mal überhaupt auf dem Berliner Fernsehturm. 55 Minuten Wartezeit, aber immerhin konnten wir danach dort oben frühstücken. Ich war danach schätzungsweise zwei- oder dreimal noch oben.
Ostermontag 2015 sollte es dann wieder so weit sein. Damals hätten wir aber 140 Minuten warten müssen, deshalb hatten wir darauf verzichtet und beschlossen: Wir holen das nach und bestellen die Tickets einfach schon im Internet vor.
Ostermontag 2016: gesagt, getan.

Das geht ganz schön ins Geld! Wer vorbestellt, zahlt pro Ticket 20,50 Euro, das ist erheblich mehr, als wenn man vor Ort kauft und gegebenenfalls wartet. Aber immerhin darf man überall vordängeln, weil man ja ein Premiumticket hat.

Wer an den Fernsehturm denkt und schon mal oben war, dem fällt wohl zuerst ein: Das Drücken in den Ohren beim Fahrstuhlfahren.
Aber da muss eine neue Technik im Spiel sein. Die Fahrt dauert 40 Sekunden, ist aber viel erträglicher als früher. Man kann oben rausgucken und in den Schacht schauen, den wir entlangsausen. Seltsamerweise merkt man weder, wie der Fahrstuhl losfährt, noch wie er stoppt – plötzlich öffnet sich die Tür wieder.
In dieser Hinsicht braucht also niemand Angst haben. Die Fahrt nach oben oder unten ist völlig stressfrei.

Und dann natürlich dieser Blick über Berlin! Wir hatten Glück, die Sonne schien, der Himmel war frei.
Wir hatten tolle Blicke auf die Stadtschloss-Baustelle, auf Kirchen, das Rote Rathaus, den Tiergarten, das Tempelhofer Flugfeld, nach Treptow, zu den Hochhäusern von Marzahn und dem Märkischen Viertel – und so weiter.

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