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Rügen 2015 (14): Gesalzen und verschlammt

(13) -> 30.11.2015

Das Wetter draußen am Selliner Ostseestrand ist nicht sehr gemütlich, da kann man sich doch mal was Gutes gönnen: “Das weiße Gold von Rügen” nennt sich das Spa-Anwendungsprogramm, und ich finde, einmal sollte man sich so etwas auf Rügen auch mal über sich ergehen lassen.

Zunächst wird man eingepökelt. Man legt sich auf eine Liege, dann kommt Öl auf diverse Körperstellen, anschließend der Salzstreuer. Ich hatte die Augen geschlossen, deshalb habe ich immer nur gehört und gespürt. Aber als ich auf dem Rücken liegend regelrecht eingesalzen wurde, musste ich mir doch ein Lachen verkneifen, weil mir diverse Witzchen dazu durch den Kopf gegangen sind.
Aber schön war’s doch mit dem Meersalz-Peeling! Irgendwie beginnt man da schon, ziemlich wegzudämmern.

Dann duschen – und weiter zur warmen Wasserliege. Dort wird man dann mit Rügener Heilkreide eingeschmiert. So weiß war ich noch nie. Ist man eingeschmiert, wird man samit Liege ins Wasser runtergelassen. Man wird aber icht nass, man schwebt gewissermaßen auf dem Wasser und wird mit einer Folie zugedeckt.
Sie würde in ca 25 Minuten wiederkommen, sagte die Frau zu mir.
Und dann liegt man da. Und man entspannt. Immer mehr. Und irgendwann – ohne es merken – schlummert man weg. Auf jeden Fall kamen mir die 25 Minuten nicht wie 25 Minuten vor. Denn plötzlich kam die Spa-Frau schon wieder.

Zum Schluss gab es noch eine Rückenmassage, und danach möchte man am liebsten da liegen bleiben, wo man ist und in drei Tagen erst wieder aufstehen
“Das weiße Gold von Rügen” – das ist wirklich pures Gold für Körper und Seele. Da darf man doch mal ins Schwärmen geraten, oder?

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Ein Kommentar zu “Rügen 2015 (14): Gesalzen und verschlammt”

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