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Der Hund bleibt draußen

Ein Streitgespräch am Kaufland-Infostand in Oranienburg. Die Frage lautet: Was eigentlich ist genau das Kaufland? Wo fängt es an, wo hört es auf? Und bis wo darf Frauchen mit ihrem Hund?
Ein Schild irgendwo am Eingang weist wohl darauf hin, dass Hunde im Kaufland nicht gestattet seien, was Frauchen zur Frage führte: Ob denn das ganze Gebäude zum Kaufland gehöre, was die Dame am Infostand bejahte. Frauchen war das neu, angeblich sei es doch bekannt, dass das Kaufland nur der Supermarkt sei, und überhaupt sei das dann ja alles total hundeunfreundlich!
Nein, das ganze Haus sei Kaufland, und die Läden seien vermietet.
Die Frau zog beledigt wieder ab. Mit dem Chef des Hauses wollte sie erst gar nicht sprechen, der hätte er erklärt – so erklärte mir dann die Infostandfrau – dass es ja vor allem um die Imbissbereiche ginge, wo die Tiere nicht hindürften.

Das Thema scheint ein sensibles zu sein: Hunde in Gaststätten und Imbissen. Ich bin auch überhaupt kein Fan davon. In früheren Zeiten waren Hunde in Lokalen verboten, da gab es keine Diskussion. Heutzutage kann man wohl auf keinen Kunden verzichten, da ist das erlaubt. Und Herrchen und Frauchen können ihren kleinen oder großen Liebling auch nicht mal zu Hause oder im Garten lassen, wenn sie Essen gehen möchten.
Wenn dann der große Hund unterm Tisch hechelt und mit dem Schwanz wedelt – nein, schön finde ich das nicht.

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