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Radtour (24): Spontan rechts abgebogen und genauso spontan darüber geärgert

(23) -> 17.10.2012

Für Spielstraßen scheint mehr Geld da zu sein als für Straßen in Tempo-30-Zonen. Wer durch die Ruhrstraße in Oranienburg radelt, stellt das schnell fest. Im Bereich der Spielstraße ist die Strecke wunderbar glatt. Mit dem Asphalt ist es zu Ende, als auch die Spielstraße zu Ende ist. Der folgende Teil der Ruhrstraße ist nicht wirklich mies, der der Belag ist sehr viel schlechter.

Ich finde es nach wie vor schade, dass der ausgebaute Fuß- und Radweg entlang der Havel in Höhe Walther-Bothe-Straße endet. Ich wünsche mir, dass er weiterführt, am Oder-Haval-Kanal entlang bis mindestens nach Havelhausen oder weiter nach Borgsdorf und Pinnow. So wäre es doch nett die Dürerpromenade dazu auszubauen. Jetzt ist die eine Sandpiste, die am Weißen Strand vorbeiführt.

Wenn ich mich auf eine Radtour begebe, weiß ich nie, wohin sie mich führt. Ich mache mir darüber erst während der Fahrt Gedanken und lasse mich treiben.
Während ich auf die Borgsdorfer Kreuzung zuradele, überlege ich also: Fahre ich bis Birkenwerder und dann über Briese zurück? Oder biege ich links ab und dann gleich nach Briese. Oder nach rechts, über Pinnow zum Bernsteinsee?
Letztes kommt nicht in Frage. Da bin ich schon mal langgefahren. Andererseits habe ich irgendwo mal ein Schild gelesen: Radfahrerkirche. Ob das die in Pinnow ist?
Ich biege am Ende tatsächlich nach rechts ab, und ärgere mich auch sofort darüber, denn eigentlich ist es eine langweilige Strecke. Und es gibt zwischen Pinnow und Velten keinen Radweg.

Die Kirche in Pinnow ist geschlossen. Scheint wohl doch eine andere Kirche sein, die für Radfahrer offen ist. In einer kleinen Kneipe ist Flohmarkt, aber der sieht nicht so spannend aus. Also radele ich Richtung See, immer am Straßenrand entlang.
Meine Überlegung: weiter bis Velten, dann rechts Richtung Leegebruch. Ziemlich weit. Und irgendwie nicht schön.
Nach einer kleinen Pause an einem Imbiss am Bernsteinsee, ist die Idee auch schon wieder verworfen.
Über Feldwege radele ich den Weg Richtung Wilhelmsthal entlang, den wir früher immer genommen haben, wenn wir mit dem Rad von Oranienburg zum (damals nannten wir ihn noch) Autobahnsee fuhren.

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Ein Kommentar zu “Radtour (24): Spontan rechts abgebogen und genauso spontan darüber geärgert”

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