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Dänemark (3): Führerlose Metro

Das war’s schon wieder mit Kopenhagen. Unsere Reise war entschieden zu kurz, denn viele von den echten Sehenswürdigkeiten haben wir gar nicht gesehen. Keine Schiffstour zur kleinen Meerjungfrau. Kein Spaziergang durch die Freistadt Christiania.

Es blieb an Tag 3 nicht mehr als der Fußweg vom Hotel zur Metrostation. Die sind momentan mit einem Großereignis zugepflastert. Auf großen Plakaten wird für die Show “The Voice of Denmark”. In unserem Nachbarland beginnt die Castingshow zwei Tage, nachdem sie auch in Deutschland auf Sendung ging.
Die Metro kommt übrigens ohne Fahrer aus. Sie fährt führerlos durch Kopenhagen. Dementsprechend sind die besten Plätze von und hinten, denn da kann man durch die großen Scheibe auf die Gleise und Bahnsteige sehen. Zumindest in den Untergrundstationen kann man auch nicht einfach so in die Bahn steigen. Der Zug fährt hinter Glas ein. Die Bahn- und die Glastüren öffnen sich erst, wenn der Zug steht. So kann niemand auf den Bahnsteig fallen.

Den Flug von Kopenhagen nach Berlin absolvierten wir scheinbar auf einem Rekordkurs. Nicht 60 Minuten, wie geplant, ging unser Flug, sondern gerade mal 38. Inklusive auf einen tollen Blick auf die Großbaustelle am Autobahndreieck Schwanebeck (das künftige Dreieck Barnim).
Und weil auch die Koffer in Tegel extrem fix ankamen, musste ich dann erst mal warten, bis ich abgeholt wurde. Und wer weiß, vielleicht war es schon mein letzter Flug nach Berlin-Tegel, bevor er dichtmacht.

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