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Thementag Landlust

Das Landleben ist in. Zumindest wenn man sich mal in der Zeitschriftenlandschaft umsieht. Da gibt es die unfassbar erfolgreiche Zeitschrift “Landlust”, die von Monat zu Monat eine höhere Auflage hat. Inzwischen liefern die Verlage diverse Abklatschblätter.

Ich hatte heute auch meinen landwirtschaftlichen Tag, es fühlte sich fast wie der Thementag Landlust an.
Wobei Termin 1 sich eher um Landfrust drehte. Denn den Landwirten saufen momentan die Felder ab. Nach den unendlichen Regenfällen, stehen die Äcker unter Wasser.
Unsere Reise führte nach Tietzow, einem Ortsteil von Nauen. Dort hat ein Kremmener Landwirt ein Weizenfeld. Schon vorher hieß es: Am besten sind Gummistiefel. Nur leider besitze ich keine Gummistiefel. So stand ich also am Morgen vor meinen Schuhen und hatte die Wahl: Entweder die wasserdurchlässigen Sommerschuhe oder die wasserundurchlässigeren Sommerschuhe. Ich entschied mich für Letzteres.

In Tietzow hatte ich ein Déjà-vu. Denn das Feld, das wir uns ansahen, lag genau an der Straße an der vor gut einem halben Jahr meine Irrfahrt durchs Luch begann.
Wir sahen es schon von weitem: das Wasser auf dem Feld. Es steht in den Furchen und in tieferen Flächen. Ganz Miniseen sind auf dem Feld zu sehen. Wir wateten durch den Schlamm, es machte pfffflllllettt, und versuche, den Weizen plattzudrücken, damit ich nicht sofort einsinke.
Die schlimmsten Wasserstellen waren übrigens 15 Zentimeter hoch, klar, dass da kein Mähdrescher lang kann.

Meine Schuhe hielten durch, mussten aber nur eine halbe Stunde später den zweiten Härtetest überstehen: feuchte Wiesen. Termin 2 hatte ich im Schaugarten in Schwante. Dort gibt es junge Schweine, Ziegen und Schafe. Und Teiche, Blumen und Sträucher. Die pure Landlust.

Zu guter Letzt durfte ich dann noch selbst aktiv werden: Rasen mähen im heimischen Garten. Die Landlust war zu diesem Zeitpunkt auf einem absoluten Höhepunkt.

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