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Wenn’s knallt, sind’s die Schützen

In den Mittagsstunden knallte es ordentlich in Oranienburg. Mehrere Böllerschläge hintereinander. Immer mal wieder, und das eine gute Viertelstunde lang. Nein, keine Explosionen. Keine Feuerwerksböller. Die Schützen hatten mal wieder Ausgang und durften in ihren lustigen Uniformen auf die Straße.

Ich mag die Schützen nicht. Ich finde es dämlich, mit Kanonen in die Luft zu schießen. Es ist laut, vielen macht es vielleicht auch Angst. Und: Es ist unglaublich überflüssig. Dazu noch diese unsinnigen Uniformen, die vielen Orden, die sich die Herren gern anheften und das Gehabe, in der Stadt eine wichtige kulturelle Stütze zu sein.
Ich brauche die Schützen nicht. Schießen und Orden und Uniformen sind ein für mich suspektes Hobby. Dementsprechend fand das Schützenfest heute in Oranienburg ohne mich statt.
Von den beknackten Böllern, die ich mit anhören durfte, mal abgesehen.

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5 Kommentare zu “Wenn’s knallt, sind’s die Schützen”

  1. Carlos

    um kurz nach 22 Uhr wurde dann nochmal geballert. wer hat denen das denn erlaubt? nicht nur unsympatisch, sondern auc nervtötend!

  2. Felix

    Ich hab nix gehört 🙂

  3. RT

    Das um 22 Uhr war ein Feuerwerk.

  4. Carlos

    aber bestimmt kein gewöhnliches feuerwerk. da war richtig wums hinter, als wenn kanonen feuern.

    @felix: hörschaden? 😀

  5. RT

    Das kann ich leider nicht sagen. Ich habe immer nur die Raketen gesehen. Aber stimmt, ein paar Mal hats richtig gedonnert.
    Andererseits: Als im Juli in Tempelhof die Feuerwerkssause war, hats auch mächtig gerummst.

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