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Oranienburg hat ein Dönerstadion

Er ist geschäftstüchtig, unser Dönermann in Oranienburgs Zentrum. Er begrüßt so ziemlich jeden Kunden per Handschlag, informiert Landesgartenschaugäste, die aus den Bussen steigen, über sein Angebot und spricht Autofahrer an, dass sie doch direkt vor seiner Tür parken könnten, obwohl das nicht so ersichtlich ist.
Sogar unser Friedrich-Ludwig-Jahn-Sportplatz trägt nun den Namen des Dönerladens, was durchaus ein wenig, nun ja, seltsam wirkt. Ein Dönerstadion also.

Die Sache mit dem Parken ist übrigens so eine Sache. Die Straße vor dem Laden hat eine befahrbare Mittelinsel. Anfangs parkten die Leute dort, was ihnen durch unsere leider sehr tüchtigen Politessen ein Knöllchen einbrachte. Die wenigsten wissen: Man darf auf der Straße (kurz)parken, und der Verkehr rollt über die Mittelinsel vorbei.
Im Dönerladen hängen entsprechende Zettel, die das erklären: parken, Döner kaufen, weiterfahren. Daneben hängen Fotos, die das ganze wohl erklären sollen. Auf einem Bild stehen ein Krankenwagen und ein Polizeiauto auf dem Mittelstreifen. Auf dem anderen steht der Krankenwagen am Straßenrand.
Warum das Parken aber ausgerechnet mit einem Krankenwagen illustriert wird, bleibt unklar. Mit den Dönern hat es jedoch nichts zu tun. Also, zumindest hoffe ich das…

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Ein Kommentar zu “Oranienburg hat ein Dönerstadion”

  1. Felix

    😀

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