Monatsarchiv für Juni 2007

ORA aktuell

Fahrschule war zu schnell

Samstag, den 30. Juni 2007
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Noch in der Fahrschule und schon ein Raser: Bei einer großen Verkehrskontrolle am Autobahnkreuz Oranienburg wurde am Donnerstag auch ein Fahrschüler von der Polizei “rausgewunken”. In der 100-Zone fuhr er 117. Der Fahrlehrer zahlte die Strafe.

RT im Kino

Shrek der Dritte

Samstag, den 30. Juni 2007

-> 8.6.2007

König von Weit Weit Weg? Das ist etwas, dass sich Shrek (Stimme: Sascha Hehn) nicht wirklich vorstellen kann. Doch als sein Schwiegervater, der Froschkönig, stirbt, steht ihm genau das bevor. Obwohl: Es gibt noch jemanden in der Thronfolge: Cousin Arthus. Shrek macht sich mit dem Esel (Dennis Schmidt-Voß) und dem gestiefelten Kater (Benno Fürmann) auf die Suche. Unterdessen muss sich Fiona (Esther Schweins) zu Hause mit einem bösen Eindringling beschäftigen, der die Herrschaft in Weit Weit Weg an sich reißt.
Der dritte Streich. “Shrek der Dritte” zieht wieder diverse Märchen gekonnt durch den Kakao. Der Zuschauer kann sich auf einige Gags gefasst machen. Auf einige. Denn insgesamt hat die Gag-Dichte ziemlich nachgelassen. Auch die Geschichte selbst ist so innovativ leider auch nicht. Es scheinen einige Ermüdungserscheinungen einzusetzen. Nichtsdestotrotz ist der dritte “Shrek”-Aufguss eine wirklich schöne Märchenpersiflage. Aber der richtige Biss ist eben doch verloren gegangen.

PS: Ein wenig seltsam kommt übrigens der Abspann daher. Dass die deutschen Sprecher so groß erwähnt werden, ist schön. Aber warum nur vier? Der Abspann macht an der Stelle einen extrem unfertigen Eindruck. nach den vier Namen kommt eine ganze Weile nichts und plötzlich der von Justin Timberlake. Wirkte leider sehr lieblos.

-> 4/5

RTelenovela

Bahnbekanntschaften (21): Um 22 Uhr ist Feierabend

Samstag, den 30. Juni 2007
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Bahnhof Oranienburg, 21.50 Uhr: Die freundliche Stimme aus dem Lautsprecher sagt an, dass der RE 5 in Richtung Berlin zehn Minuten später komme. Auch auf der Anzeigetafel wird dies vermerkt.
Fünf Minuten später eine weitere Ansage: Der Zug komme um 22.04 Uhr. Also inzwischen 13 Minuten später.
Und dann: Feierabend. Punkt 22 Uhr verabschiede sich die Anzeigetafel. Die zeigte nur noch weiße Flächen. Als Wartender irgendwie irritierend: War’s das jetzt? Kommt da noch was? Oder hat die Bahn für heute Feierabend?
Auch die gute Frau hatte um zehn Feierabend. Als der Zug kam, hörten wir jedenfalls nichts mehr von ihr. Während wir nach Berlin reinzuckelten, fuhr die Frau bestimmt schon nach Hause…

PS: Und dann waren da auf dem Bahnsteig noch die Leute, die mit dem Zug nach Lichtenberg mit wollten. Sie plauderten neben dem Zug. Andere aus der Gruppe saßen schon drin. Und im Gegensatz zu sonst, wartete der Zug auch nicht den verspäteten RE 5 ab. Ohne Ansage aus den Lautsprechern auf dem bahnsteig oder dem Zug, gingen plötzlich die Türen zu und das Ding rauschte ab. Und die, die eigentlich mit wollten, standen nun ganz doof da. Pech gehabt!

RTelenovela

Bahnbekanntschaften (20): Hauptbahnhof – RE 5 etwa 4 Stunden später

Samstag, den 30. Juni 2007
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Die Situation am unteren Bahnsteig des Berliner Hauptbahnhofs war zunächst entspannt. Okay, der ICE aus München hatte bereits 45 Minuten Verspätung und der RE 3 auf dem Nachbargleis auch schon 20 Minuten. Unser RE 5 wurde noch zur geplanten Fahrzeit angekündigt, eine gegenteilige Ansage gab es auch nicht.
Allerdings auch keinen Zug. Aus Richtung Potsdamer Platz kam nichts mehr durch.
Ansage am anderen Bahnsteig: Der ICE verspäte sich wegen Störungen im Betriebsablauf. Der RE 3 verspäte sich um etwa 30 Minuten. Vom RE 5 nichts Neues. Aber auch keine Einfahrt.
Wir waren inzwischen fünf Minuten über der Zeit. Wieder Ansage am Nachbarbahnsteig: Der ICE verspäte sich wegen eines Personenschadens. Ah ja. Das klingt… für uns jedenfalls nicht gut. Denn wenn der ICE nicht kommt, wieso sollte dann der Regionalexpress kommen?
Still und heimlich erschien im Crawl unserer Anzeigetafel der Hinweis: “Etwa 20 Minuten später”. Eine Ansage gab es aber immer noch nicht. Nur: Der RE 3 verspäte sich aufgrund einer Streckensperrung um etwa 40 Minuten. Der ICE inzwischen um 50 Minuten.
Streckensperrung.
Das Problem: Ich weiß nicht, wie lange es dauert. Nur, dass ich jetzt mit der S-Bahn nach Friedrichstraße fahren könnte, und dann weiter nach Oranienburg. Dafür brauche ich aber mehr als eine Stunde. Selbst wenn der RE 5 erst in 30 Minuten kommt, bin ich früher zu Hause.
Also warten.
Ansage an die ICE-Wartenden. Wegen eines Notarzteinsatzes verspäte sich der ICE um etwa 60 Minuten. Schön, dass die wichtigen Infos immer nur für die ICE-Kunden kommen. Wir wissen nur: Streckensperrung.
Dann – Ansage für alle: Die Streckensperrung sei aufgehoben, der Zugverkehr laufe langsam wieder an. Erst komme der ICE, dann die folgenden Züge.
Wir sind gespannt. Unser RE 5 verspätet sich laut Anzeigetafel inzwischen um “etwa 40 Minuten”. Ein Tourist fotografiert den Monitor, auf den die nächsten Züge angezeigt werden – alle hoffnungslos verspätet.
Neues von der Anzeigetafel. Und ein Schock. Der RE 5 nach Neustrelitz nun: “etwa 4 Stunden später”. Wie jetzt? Vier Stunden? Ist das Ding explodiert und Hartmut muss erst einen neuen klöppeln? Unruhe macht sich auf dem Bahnsteig breit.
Es scheint ein Tippfehler gewesen zu sein: Bald werden aus den 4 Stunden wieder 40 Minuten.
Letztlich trifft der RE 5 55 Minuten später im Hauptbahnhof ein. Wir erfahren, dass es am Potsdamer Platz einen Notfall gegeben habe. Die Bahn konnte nichts dafür. War aber trotzdem spannend…

RTelenovela

Nein zur Scientology

Samstag, den 30. Juni 2007
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Als sich ein älterer Herr uns in den Weg stelltze, um uns ein prospekt in die Hand zu drücken, meinte ich nur “Nein, danke!” Antwort: “Toll!”
Tja. Und ohne, dass ich es in diesem Moment wusste, habe ich Nein zur Scientology gesagt.
Als ich mich nochmal umdrehte, sah ich an dieser Ecke Kurfürstendamm/Joachimsthaler Straße in Berlin ein kleines Zelt. Auf großen Schildern wurde eine Art Psychotest angepriesen. Stutzig wurde ich erst, als ich auf weiteren Plakaten den Namen Ron Hubbard las. Der Gründer der Scientology.
Das Wort “Scientology” war natürlich nirgendwo zu sehen. So ahnten also zunächst wohl wenige, dass es sich um einen Stand der Sekte handelt.
Hoffentlich macht es bei den Unwissenden aber dann doch noch mal Klick!

RTZapper

Basta. Rotwein oder Totsein

Donnerstag, den 28. Juni 2007
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DO 28.06.2007, 20.40 Uhr, arte

Henry Hübchen als Gangster. Corinna Harfouch als Psychologin. Aber es hilft nichts.
Hier wurde sehr eindrucksvoll ein ganzer Film in den Sand gesetzt. Die Handlung an sich ist nicht besonders originell. Lustig ist er schon gar nicht. Gangster kocht gern und schreibt Enthüllungsbuch. Hätte gut sein können. Aber: Die Witzchen sind entweder plump, hoffnungslos überaltert oder viel zu bemüht. Der Kriminalplot wirkt wie ein Recyclingprodukt aus längst vergangenen Zeiten. Wahrscheinlich hat es beim Erstgebrauch vor unzähligen Jahren auch schon niemand lustig gefunden. Das Schauspielerensemble (mitunter hochkarätig besetzt) kann daran beim besten Willen nichts ändern – beziehungsweise verschlimmert diesen Eindruck auch noch. Die Rotzigkeit, die Henry Hübchen dem Film aufdrücken will, wirkt meistens eher peinlich als alles andere.
Ein vollkommen verunglückter Film.

RTZapper

Nip/Tuck – Schönheit hat ihren Preis

Donnerstag, den 28. Juni 2007
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MI 27.06.2007, 21.00 Uhr, Premiere Serie

Die Serie um die Schönheitschirurgen Sean McNamara und Christian Troy, die gemeinsam eine Praxis betreiben, gehört momentan zu meinen Lieblingsserien. Derzeit läuft bei ProSieben mal wieder die 2. Staffel (schon mehrmals abgesetzt), bei Premiere Serie bereits Staffel 4.
Viele Abgründe! Patienten, die seltsame Wünsche haben, die unglaublichsten Schönheits-OPs, Irrungen und Wirrungen in der Familie. Heiße Eisen werden angepackt: der Ku-Klux-Clan, Sterbehilfe, Fremdgehen, Sex mit Patientinnen und so weiter.
Gerade in Staffel 3 geht es steil bergab.Seans Familie bricht auseinander, weil er feststellen muss, dass sein Sohn in Wirklichkeit von Christian ist. Die Frau geht fremd. Sohn Matt ist der Ex-Gliebten seines (wirklichen) Vaters verfallen. Und Sean und Christian verlieren ihre Praxis.
Mitunter atemberaubend, auf jeden Fall fesselnd.
Wer sich die DVDs von Staffel 1 holt, sollte auf jeden Fall die ersten (noch nicht so guten) Folgen durchhalten. Es lohnt sich!