Monatsarchiv für April 2006

RTZapper

ZAPPER VOR ORT: Pressekonferenz US 5

Donnerstag, den 20. April 2006
Tags: , ,

MI 19.04.2006, Berlin

Menschenauflauf gestern Nachmittag vor einem Restaurant in Berlin-Mitte. Die Boygroup US 5 gibt eine Pressekonferenz. Von Radio Teddy bis zum rbb sind alle gekommen.
Die Einführung mit einem Werbeblock darüber, wie toll doch die Lokalität ist, in der wir uns gerade befinden, interessiert kaum jemanden. Zunächst wollen alle die besten Fotos. Als die US-5-Jungs den Raum betreten, geht ein Blitzlichtgewitter nieder, das den Raum dauerhaft erstrahlen lässt. Mit allen Tricks versuchen die Knipser, ihr tolles Foto zu bekommen. Mit Hockern, Leitern und Rufen wie: „Richie!!“, „Heeeere!!“ oder sogar „I Love You!“
Schnell zeigt sich, dass das Restaurant zwar sehr schick, aber für eine Pressekonferenz komplett ungeeignet ist. In dem schmalen Raum ist die Sicht auf den Tisch ganz vorn ständig versperrt. Ganz verzückt hingegen sind die Mädchen (und der eine oder andere Junge) draußen vor dem Fenster. Sobald ein US-5-ler
einen Blick zu den Fans richtet, setzt Gekreische ein.
Die Band bietet auf den Konzerten eine längere Show, neue Titel und Live-Gesang, so Jay von US 5.
Was eigentlich mit Tokio Hotel sei, wird die Band gefragt. Tokio Hotel mit US 5 zu vergleichen, sei wie Schwarz und Weiß, meint Jay. Tokio Hotel singe auf Deutsch und habe einen anderen Look. US 5 sei internationaler. Tokio Hotel würden sich wie Stars benehmen, US 5 seien eher die Jungs von nebenan. Nun ja.
Draußen kreischen wieder die Fans. Kein Wunder, sie werden von einer Kamera gefilmt. Da kreischt man schon mal auf Kommando. Vielleicht hatten sie ja sogar Glück und die Jungs von nebenan gaben ihnen danach noch Autogramme.

Hits: 2334

RTelenovela

Die Jungs von nebenan

Donnerstag, den 20. April 2006
Tags: , , , , ,

Menschenauflauf heute Nachmittag vor einem Restaurant in der Rosa-Luxemburg-Straße Berlin-Mitte. Die Boygroup US 5 gibt eine Pressekonferenz. Es soll über die anstehende Tour berichtet werden. Von Radio Teddy bis zum rbb sind alle gekommen.
Die Einführung mit einem Werbeblock darüber, wie toll doch die Lokalität ist, in der wir uns gerade befinden, interessiert kaum jemanden. Zunächst wollen alle die besten Fotos. Als die US-5-Jungs den Raum betreten, geht ein Blitzlichtgewitter nieder, das den Raum dauerhaft erstrahlen lässt. Mit allen Tricks versuchen die Knipser, ihr tolles Foto zu bekommen. Mit Hockern, Leitern und Rufen wie: “Richie!!”, “Heeeere!!” oder sogar “I Love
You!”
Schnell zeigt sich, dass das Restaurant zwar sehr schick, aber für eine Pressekonferenz komplett ungeeignet ist. In dem schmalen Raum ist die Sicht auf den Tisch ganz vorn ständig versperrt. Ganz verzückt hingegen sind die Mädchen (und der eine oder andere Junge) draußen vor dem Fenster. Sobald ein US-5-ler einen Blick zu den Fans richtet, setzt Gekreische ein.
Die Band bietet auf den Konzerten eine längere Show, neue Titel und Live-Gesang, so Jay von US 5. Live-Gesang. So, so. Das ist ja mal eine Neuigkeit.
Was eigentlich mit Tokio Hotel sei, wird die Band gefragt. Tokio Hotel mit US 5 zu vergleichen, sei wie Schwarz und Weiß, meint Jay. Tokio Hotel singe auf Deutsch und habe einen anderen Look. US 5 sei internationaler. Tokio Hotel würden sich wie Stars benehmen, US 5 seien eher die Jungs von nebenan. Nun ja. Klingt eher wie versteckter Zickenalarm.
Die PK geht recht brav über die Bühne. Kein Wort darüber, dass Richie sich unlängst im Sage Club mit seinem “besten Freund” im Klo eingeschlossen hat, weil Richie – angeblich – kotzen musste.
Draußen kreischen wieder die Fans. Kein Wunder, sie werden von einer Kamera gefilmt. Da kreischt man schon mal auf Kommando. Vielleicht hatten sie ja sogar Glück und die Jungs von nebenan gaben ihnen danach noch Autogramme.

Hits: 2001

aRTikel

Bis zu Szene 30

Mittwoch, den 19. April 2006
Tags: , ,

An der Musikschule in Hennigsdorf wird wieder für „Yomo“ geprobt


MAZ Oranienburg, 19.4.2006

RT/FLORIAN BÜTTNER

HENNIGSDORF

Rege Geschäftigkeit herrschte gestern Nachmittag im Saal des Hennigsdorfer Stadtklubhauses. Im ganzen Raum verteilt sitzen in den Stuhlreihen Leute und unterhalten sich. Oder sind in dicke Bücher vertieft. Wie Juliane Heinrich: „Die Szene, die morgen drankommt, die kann ich noch nicht.“
Gemeint ist eine Szene aus „Yomo“, dem neuen Musical der Musikschule Hennigsdorf. Darin geht es um eine deutsche Reisegruppe, die nach Ghana, Westafrika, reist. Juliane Heinrich büffelt weiter an ihrem Text. Und das alles während der Osterferien. Noch bis Freitag wird im Stadtklubhaus kräftig geprobt: „Alles, der ganze erste Teil“, meint Rolf-Peter Büttner. „Etwa 30 Szenen wollen wir schaffen.“ 30 von 48. Die Premiere des Stückes ist im Oktober.
Immer am Morgen sind die Soloproben, nachmittags trifft sich das Orchester. „Abends sind dann die Vollproben“, so Rolf-Peter Büttner. Da sind die erwachsenen Mitspieler dabei, die tagsüber arbeiten müssen.
Unterstützt wird Büttner bei den Proben von Achim Dawid. Er greift den Akteuren auf der Bühne mit seiner Regie-Erfahrung unter die Arme. „Erst hat mich Rolf Büttner darum gebeten, nur einmal vorbei zu schauen und den Tierdarstellern Tipps für die richtige Körperhaltung zu geben“, sagt Dawid. „Dann sollte ich noch einen Blick auf die Solisten werfen, dann auf den Chor. Und nun bin ich komplett eingebunden“, fügt er lachend hinzu.
Eigentlich unterrichtet Achim Dawid Geschichte und Darstellendes Spiel am Louise-Henriette-Gymnasium in Oranienburg. „Mit Musicals habe ich noch nie zu tun gehabt. Eigentlich mag ich sowas auch nicht, weil mir die meisten Stücke zu flach sind. Doch bei ,Yomo’ ist das anders, weil mir die Story gefällt.“
Yomo“ kommt an – bei allen Beteiligten. „Ich war auch schon mal in Afrika“, meint Katja Kiefel, „da kommen viele Erinnerungen.“ Das sieht Maxi Ulrich auch so. Das Musical zeige ein Stück normales Leben in Afrika. „Da ticken die Uhren noch anders.“
Nach und nach findet sich schließlich das Orchester ein. Alle werden von Rolf-Peter Büttner eingewiesen. „Wir haben keine Zeit, wir hängen eine Viertelstunde hinterher“, macht er Druck. Die Mikrofone werden ausprobiert, Ständer hin- und her bewegt. Dann kann es losgehen. Die ersten Klänge von „Yomo“ erklingen. Bis Oktober sicherlich noch öfter.

Hits: 2107

RTelenovela

Uschi vs. Marion

Montag, den 17. April 2006
Tags: , ,

Was Marion für das “La Villa” ist, ist Uschi für die “Sonnenburg” in Oranienburg. Mit dem Unterschied, dass der Name Uschi von mir ausgedacht ist. Ich weiß nicht, wie die reizende Bedienung in der “Sonnenburg” tatsächlich heißt.
Uschi geht prima als Relikt aus DDR-Zeiten durch. Ihre lockige Frisur scheint Ende der 80er-Jahre entstanden zu sein und erinnert mich ein wenig an (vielleicht kennt die ja jemand) Victoria Herrmann in “Elf 99”, 1989 im DDR-Fernsehen. Vielleicht ist das ja Uschis großes Idol.
Jedenfalls wirkt Uschi immer ein wenig unbeholfen. Und überfordert, sobald mehr als ein Tisch besetzt ist.
Da fragt sie nach Getränken, obwohl sie die Karte noch gar nicht gebracht hat.
Auf die Frage, ob man zur Suppe Brot bekommen könnte, meint sie: Zu den dicken Suppen (Tomatensuppe) gäbe es kein Brot. – Aber die anderen haben doch Salat, da gibt’s auch keins? – Ach ja, stimmt. Toll, Uschi.
Später fragt sie nochmal, ob ich denn zum Nackensteak Soßen haben will? Dabei hab ich doch Putensteak bestellt, wie mein Bruder auch.
Minuten später kommt sie schon wieder und meint: Sie sei verwirrt. Richtig, dass sie Nackensteak verstanden habe? – Hm, ja, aber das habe sie ja gesagt, nicht ich. Also PUTENSTEAK.
Später bekommen dann alle, vielleicht als Entschädigung, ein Schnäppschen. Auch die 14-jährigen Mädels an unserem Tisch. Man kann das ruhig ein wenig lockerer sehen…
Die Uschi ist noch ein Zacken schärfer als Marion – nur: Marion ist lustiger!

Hits: 1922

RTelenovela

Ganz allein

Montag, den 17. April 2006
Tags: , , , , ,

Ein ziemlich seltsames Gefühl. Auf dem Rückweg nach Hause hatte ich von Hermsdorf bis Lehnitz (da bin ich ausgestiegen) den gesamten S-Bahn-Waggon für mich allein. Ich war tatsächlich der einzige Fahrgast, so weit ich blicken konnte. Nur ganz vorn im ersten Wagen saß noch der eine oder andere.
Wenn man da so alleine sitzt, nur mit der “Neon” auf dem Schoß, achtet man plötzlich auf jedes Geräusch im Waggon. Die hört man ja sonst nicht. Oder nimmt sie nicht wahr. Ständig dreht man sich um, ob da nicht doch jemand ist. Aber wer sollte schon in Frohnau, Hohen Neuendorf, Birkenwerder oder Borgsdorf zusteigen…
1.11 Uhr, Lehnitz: Die einsame S-Bahnfahrt hat sein Ende.

Hits: 105

RTelenovela

Osterfeuer

Sonntag, den 16. April 2006
Tags: , ,

Das größte Osterfeuer der Region lodert jedes Jahr in Basdorf, 15 Kilometer östlich von Oranienburg, direkt an der B109. Und jedes Jahr läuten wir dort das Osterfest ein.
Himmel und Menschen drängen sich auf dem Festplatz des kleinen Örtchens. Auf einer Bühne spielt Right Now, DIE Partyband aus Oberhavel, die auch öfter mal in der Kulturbrauerei zu Gast ist.
Das Feuer ist so riesig, dass es vermutlich noch wochenlang vor sich hin brennt. Steht man eine Weile davor, bekommt man das Gefühl, als grille man sein Gesicht.
Überwiegend sind es die Männer, die den Abend nutzen, um mal wieder ordentlich vollzutanken. Und natürlich kommt es dann auch schon mal zu Schlägereien. In diesem Jahr hatte ich die Ehre, auch endlich mal eine sehen zu dürfen.

Tja, und schon ist wieder Ostern.

Hits: 2173

RTelenovela

Auf dem Raschplatz ist die Hölle los

Freitag, den 14. April 2006
Tags: , , ,

Nein, nicht nur in den Berliner CinemaxX-Kinos dauert es ewig, bis man zur Stoßzeit mal seine Eintrittskarte bekommt.
Gestern im CinemaxX am Raschplatz in Hannover. “Ice Age 2” läuft in 3 Sälen, ein paar weitere Säle wurden glücklicherweise für weitere Filme bereitgehalten. Wieder einmal lange Schlangen an den Kassen.
Nun könnte man ja meinen, alle Kassen seien geöffnet gewesen. Ich würde das nicht mal als besonderen Service ansehen, sondern ganz normal, wenn das Kino gegen 20 Uhr überrannt wird. Nein, mindestens 3 Kassen waren geschlossen. Tut uns Leid, aber an den anderen Kassen werden weiterhin bedient. Gut zu wissen.
So stellten Jakob und ich uns an 2 Schlangen an und warteten ab, an welcher es schneller ging.
Die nächste Schlange wartete dann am Süßstand auf uns. Ich zog es vor, schon mal in den Saal zu gehen. Unsere Plätze lagen direkt neben denen von einer Gruppe von jungen Mädels. Als ich auf den Platz daneben zusteuerte, sah mich meine Sitznachbarin in spé an wie ein Auto. Dass es durchaus möglich ist, dass auch der Sitz neben ihr verkauft wird, war ihr wohl nicht so ganz klar. Missmutig entfernte sich ihr Jäckchen und ihr Täschchen. Immer noch voller Unglauben, was ich denn jetzt ausgechnet so direkt neben ihr wolle. Als ich ihr wortlos meine Kinokarte zeigte, schien sie zu begreifen. Woraufhin sie ihre Blödheit einige Minuten lang mit ihren Sitznachbarinnen links ausdiskutierte.
Wir sahen übrigens “Final Destination 3”. Wenn man nicht allzuviel erwartet, recht gute Unterhaltung. Mitunter drastische Szenen, aber auf jeden Fall einer der besseren Horrorfilme.
Leider war der Film zwar auf der linken Seite der Leinwand scharf, auf der rechten seite leider nicht so wirklich. Irgendeine falsche Einstellung. Wer weiß das schon. Interessierte auch niemanden.
Ach, Kinos ist was Tolles. Trotzdem. Und immer wieder.

Hits: 1995