Kategorie: RT liest
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Melissa Jacoby: Der verführerische Charme der Durchschnittlichkeit
Ein wirklich tolles Buch! Mead steht kurz vor dem Uniabschluss – und ist gerade mal 18 Jahre alt. Er ist das, was man wohl ein Genie nennt. Doch acht Tage vor dem Abschluss beschließt er, die Uni sausen zu lassen. Stattdessen will er ein ganz normales Leben führen. Was auch immer das sein soll. Melissa…
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Floortje Zwigtman: Ich, Adrian Mayfield
Adrian wird bald 17, als er seinen Job als Maßschneider verliert. 1894 in London hat er einen schweren Stand. Vor allem, weil er feststellt, dass er Männer liebt. Aber das ist nicht sein größtes Problem: Er braucht Geld zum Überleben. Floortje Zwigtmans Roman steckt voller Spannung und Herzenswärme. Wir tauchen ein in die Welt der…
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Lissa Price: Starters
Wenn ihr mal Geldsorgen habt, dann könnte es in Zukunft ein spannendes Jobmodell geben: die Body Bank. Dort können junge Männer oder Frauen ihre Körper zur Verfügung stellen. Während sie schlafen, bekommen ältere Mitbürger die Gelegenheit, sich den jungen Körper „auszuleihen“ und damit ein paar Tage oder Wochen Spaß zu haben. So macht es auch…
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Maximilian Buddenbohm: Marmelade im Zonenrandgebiet – Geschichten übers Erwachsenwerden
Seht euch das Cover des Buches genau an, diesen leckeren Toast, dazu den hübschen Titel des Romans. Das ist nämlich das Beste am ganzen Buch. So richtig mit der Geschichte im Buch hat er jedoch wenig zu tun. Maximilian Buddenbohm erzählt davon, wie sein Leben nach dem Abitur verlief. Wie er nach Hamburg zieht, dort…
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Helen Walsh: Ich will schlafen!
Rachel bekommt ein Kind, schon die Geburt ist eine Katastrophe. Sie bekommt es in der Wohnung, weil sie in der Klinik immer wieder abgewiesen wurde. Jospeh entpuppt sich als Schreikind. Es will nicht die Brust, kann oft nicht schlafen. Schreit und schreit und schreit. Es tut oft weh, das zu lesen. Helen Walsh beschreibt diese…
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Charlotte Roche: Schoßgebete
Oh mein Gott! Charlotte Roche hat wieder schlimme Sachen geschrieben! Wie sie sich wieder das Maul zerreißen und sich em – pö – ren! Nach „Feuchtgebiete“ erzählt Charlotte Roche nun die Geschichte von der 33-jährigen Elizabeth, die mit dem viel älteren Mann Georg mehr oder weniger glücklich verheiratet ist. Sie würde jedenfalls alles für ihn…
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Joachim Meyerhoff: Alle Toten fliegen hoch – Amerika
Wer durch den Buchladen schlendert, der achtet vor allem auf interessante Buchcover. Die Titelseite von Joachim Meyerhoffs Roman „Alle Toten fliegen hoch“ fällt vor allem durch ihre unfassbare Hässlichkeit auf. Neun gruselige Passbilder zieren das Cover, den Namen des Buches hat man irgendwie dazwischengeklatscht. Aber wer weiß, irgendwas werden sich die PR-Leute oder der Autor…
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Moritz von Uslar: Deutschboden – Eine teilnehmende Beobachtung
Dass mal Zehdenick so in den Blickpunkt der Bücherwelt gerückt würde, hätte ich nicht zwingend erwartet. Als ich das letzte Mal dort war, fand ich eher so mittelmäßig. Um es mal so auszudrücken. Der Autor Moritz von Uslar verbrachte sogar mehrere Monate dort. Aber schon die Fahrt mit der Regionalbahn von Oranienburg nach Zehdenick scheint…
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Charlotte Roche: Feuchtgebiete
Ein Buch spaltet die Nation. Die einen feiern es, andere sind empört, schreiben ganze Zeitungsseiten voll. Helen (18) liegt wegen einer missglückten Intimrasur im Krankenhaus. Der Leser erfährt, was Helen mit ihrem Körper so anstellt. Sie erzählt offen von ihrer Muschi, wo sie überall mit ihrem Finger reinfasst und rumbohrt, von Klogängen und Hygieneübertreibungen. Was…
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Roger Schawinski: Die TV-Falle – Vom Sendungsbewusstsein zum Fernsehgeschäft
Roger Schawinski war gerade mal ein paar Stunden der neue Chef bei Sat.1, schon kam die erste Hiobsbotschaft: Harald Schmidt geht in die Kreativpause. Kein guter Start, und so richtig hat sich der Schweizer nie von seinem Image erholt. Lief was schief – er war schuld. Inzwischen hat Schawinski Sat.1 wieder verlassen und hat ein…
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Jörg Waehner: Einstrich- Keinstrich: Ein NVA-Tagebuch
Heute zum Grundwehrdienst bei der Bundeswehr eingezogen und nach drei Tagen über das Wochenende wieder nach Hause. Bei der Nationalen Volksarmee der DDR war das Leben nicht so leicht. Da gab es in 18 Monaten gerade mal ein paar Tage Urlaub. Ein Wochenende gab es dort nicht. Joerg Waehner wird am 7.April 1982 auf offener…
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Christine Anlauff: Good Morning Lehnitz
Irgendwann im Frühjahr 1990. Es stand in der Märkischen Volksstimme: eine Annonce, die für einen Abiturkurs wirbt. In Lehnitz, bei Oranienburg. Bei der Armee. Tilli (19) ist zunächst nicht sehr begeistert. Die gelernte Buchhändlerin entschließt sich dennoch, den Schritt zu gehen. Weg aus Potsdam – nach Lehnitz. „Good Morning Lehnitz“ heißt der im Kiepenheuer-Verlag erschienene…