RTelenovela

Dauerduscher (6): Wieder mal der Jünter

Montag, den 24. November 2008
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(5) -> 13.4.2007

Kommt ja nun leider nicht mehr so oft vor, dass ich meine Bahnen im TURM-Sportbecken drehe. Dennoch scheint einer immer noch öfter dort zu sein: Jünter, der Dauerduscher. Ob er nun wirklich Jünter heißt, habe ich ihn immer noch nicht gefragt, aber der Typ stand mal wieder unter der Dusche mit seinem leicht zerknautschten Gesicht und seinem beringten besten Stück. Glotzte und duschte. Als ich nach dem Schwimmen wiederkam, war er allerdings schon in den Duschfeierabend gegangen (oder in die andere Dusche, ich habe das nicht kontrolliert).
Im Sportbad war übrigens mal wieder Wassergymnastik angesagt. Aber da waren die Zeiten auch schon mal unterhaltsamer. Während die Musik früher aus einem extra aufgestellten Lautsprecher am Beckenrand kam, wird die Truppe nun von einem fest installierten Gerät auf der anderen Beckenseite beschallt. Die Musik scheint nicht mehr zusammengestellt, sondern kommt von einer billigen Party-CD und spielt bei der Gymnastik keine Rolle mehr. Ja, so einfach einfach kann man sich das auch machen. Nur ist der Preis für die Gymnastik sicherlich nicht gefallen.

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RTelenovela

80, aber nur ganz vorsichtig!

Sonntag, den 17. August 2008
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Die Schilder fallen selbst dem unaufmerksamsten Autofahrer auf: Seit einigen Tagen gilt auf dem Berliner Autobahnzubringer vom Dreieck Pankow bis zur Prenzlauer Promenade nur noch Tempo 80, für Lkws sogar nur noch Tempo 60. Wegen Straßenschäden.
Ja, spinnen die denn? So dramatisch mies ist die Straße nun wirklich nicht, als das man da nun so lahm drübertuckern muss. Da gab es früher schlechtere Autobahnabschnitte mit höherem Tempolimit.
Hoffentlich wird die Autobahn an der Stelle wenigstens in absehbarer Zeit mal saniert. Nicht, dass demnächst da noch Tempo 60 gilt. Und dann Tempo 50. Und dann 30. Und dann …

PS: Gerade hat Michael Phelps sein achtes Olympia-Gold im Schwimmen geholt. Ich bin so müde.

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RTZapper

Schwimmen live: Olympische Spiele

Freitag, den 15. August 2008
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DO 14.08.2008 | 4.00 Uhr (Fr.) | Eurosport

Was für eine Nacht! Was für Emotionen im deutschen Morgengrauen! Da kämpft sich die Schwimmerin Britta Steffen vom letzten Platz auf den ersten hervor. Goldmedaille! Und dabei haben wir sie anfangs fast schon wieder abgeschrieben, als sie den anderen hinterher schwamm.
Und hier ist dann auch schon der Nachteil von Eurosport deutlich zu merken: Der Höhepunkt nach dem Höhepunkt blieb den Zuschauern des Sportsenders verwehrt. Das hochemotionale Interview mit der ARD. Die Tränen, die Umarmungen mit Franziska van Almsick. Eurosport überträgt nur das internationale TV-Signal, die ARD dagegen ist wirklich vor Ort, sorgt für die deutsche Berichterstattung. Und wenn dann so etwas wie heute passiert, dann sind alle olympischen Tiefschläge auch wieder vergessen.
Leider haben die Zuschauer von Eurosport übrigens auch die Siegerehrung für Britta Steffen verpasst. Jeder, der meint Eurosport sei viel besser als ARD und ZDF wurde heute Morgen eines Besseren belehrt.

Und dann wieder Michael Phelps. Der US-Schwimmer sorgte mal wieder für einen Weltrekord und für seine x-te Goldmedaille in Peking. Freut der sich überhaupt noch? Ist das noch schon Routine?
Man kann sagen, was man will: Die Jubelstürme, das Aufbäumen, die Siegerfäuste – nein, so richtig sympathisch ist Michael Phelps nicht. Mehr und mehr wirkt der Mann wie eine Maschine, wie ein Bündel Hormone, die ab und zu mal ausbrechen.
Kaum gewinnt er die 200 Meter Lagen, holt er sich ganz lässig seine Medaille ab, um nur Minuten später wieder beim Vorlauf 100 Meter Schmetterling auf dem Startpodest zu stehen. Und natürlich wieder zu gewinnen, was sonst?! Schön für ihn, irgendwie aber auch… ein bisschen langweilig.

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RTZapper

Olympia live: George W. Bush

Montag, den 11. August 2008
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SO 10.08.2008 | 3.55 Uhr (Mo.) | Das Erste

Er ist wahrscheinlich der größte Olympia-Fan. Jeden Tag sitzt er in der Halle bei den olympischen Schwimmwettbewerben, winkt voller Begeisterung und schwenkt Fahnen. George W. Bush fühlt sich wohl in Peking. Hier kann der US-Präsident kann entspannt sein und die Seele baumeln lassen. Wahlkampf hat er auch keinen vor sich, seine Amtszeit neigt sich dem Ende zu. Was will man also mehr?
Ein deutscher Politiker hat sich jedenfalls auf diese Weise noch nicht in Peking vor die Kamera gesetzt – wenn man mal von Ex-Kanzler Schröder absieht. Vielleicht haben Angela und Co. ja Angst, dass die Leute sehen könnten, dass sie in China total gut drauf sind und gerade mal nicht an die Menschenrechte und die Diktatur denken. Man mag ja von Schorsch Dabbeljuh halten, was man will: Diese Lockerheit macht was her, finde ich.

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ZDF Olympia live: Schwimmen

Sonntag, den 10. August 2008
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SA 09.08.2008 | 3.45 Uhr (So.) | ZDF

Olympia. Es folgt: schwimmen. So, liebe Zuschauer, jetzt zeigen wir Ihnen mal, wohin genau wir eigentlich schalten. Der Wasserwürfel, in dem die olympischen Schwimmwettbewerbe stattfinden.
Das ZDF zeigte seinen Zuschauern, was es mit diesem Bauwerk auf sich hat. Wo genau es in Peking steht, wie genau es gebaut wurde, und und und.
Interessant. Aber nicht neu. Vielleicht sollte jemand die ZDF-Olympia-Mannschaft mal daran erinnern, dass auch die ARD überträgt. Dort wurde das Ganze nämlich alles schon mal haarklein dargestellt. Das ZDF rollte alles noch mal von vorn auf.
Nun gut, so wurde wenigstens die nächtliche Sendezeit preiswert gefüllt. Und es gibt ja immer wieder Leute, die nur hin und wieder bei Olympia einschalten. Trotzdem kam man sich doch ein wenig verarscht vor.

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aRTikel

Alle wollten Anneliese Schmidt

Mittwoch, den 7. November 2007
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Selbst in der tiefsten Nacht waren in der Beachhalle im Turm noch mehr als 60 Gäste

MAZ Oranienburg, 7.11.2007

ORANIENBURG
Kein Konzertabend, keine Konzertnacht, sondern ein 24-Stunden-Konzertmarathon. Die Veranstalter hatten sich viel vorgenommen. Während in der Schwimmhalle der Oranienburger Turm-Erlebniscity der Teilnehmerrekord im 24-Stunden-Schwimmen geknackt werden sollte, traten nebenan in der Beachhalle ebenfalls 24 Stunden lang Bands auf.
2.55 Uhr. Gerade beendet die Gruppe Lapà ihren Auftritt. Es ist nicht voll in der Halle, leer aber auch nicht. Noch weit mehr als 60 Leute lauschen der Musik. Es gibt Veranstaltungen zur „Primetime“, die weniger Gäste haben. Insofern sind 60 um kurz vor drei in der Nacht sehr gut.
„Einen so späten Auftrittsbeginn hatten wir noch nie“, sagt Lapà-Sängerin Dominique. Die Zeuthener sind extra für den nächtlichen Auftritt nach Oranienburg gekommen. Geld haben sie dafür nicht erhalten. Wie alle anderen Bands auch. „Wir machen Musik, weil es uns Spaß macht“, so Schlagzeuger Benjamin. Lapà gibt es seit dreieinhalb Jahren. Auf der Bühne spielen sie größtenteils eigene Songs.
Auf der Anzeigetafel über der Bühne steht gerade eine 1155. So viele Schwimmer haben bereits am Rekordversuch teilgenommen. Dennis (29) aus Hennigsdorf und Fabiola (22) aus Oranienburg sehen ein bisschen müde aus. „Ich bin schon seit 17 Uhr hier“, sagt Fabiola. „Schwimmen war ich auch schon.“ Und wie lief es? Sie lächelt: „Ich glaube, ich war ganz schön schnell.“ Eigentlich seien die beiden wegen drei der Bands dagewesen: „Die Unbestechlichen, die Stout Scout’s und PlekWek.“ Aber lange wollen sie jetzt nicht mehr bleiben: „Ich muss langsam schlafen“, meint Fabiola. „Bis 4 Uhr will ich aber noch aushalten.“
3.07 Uhr. Spontaner Auftritt von PlekWek-Sängerin Sonja Höschele und Wiesel von den Zivilisatoren. Der Song „Anneliese Schmidt“ kommt gut an. Viele grölen den Refrain mit. Nicht alle in der Beachhalle sind um diese Zeit mehr Herr aller ihrer Sinne. Als die Familie mit Hund danach auftritt, sammelt sich eine kleine Gruppe vor der Bühne, die mittanzt. Die Band aus Oranienburg spielt eine interessante Mischung aus ruhigen und rockigen Instrumentalsounds, was sehr gut zu der späten (oder frühen?) Uhrzeit passt. Unterdessen grölt das Publikum noch immer „Anneliese Schmidt“.
Um genau 3.30 Uhr zeigt der Monitor die magische Marke von 1200 Schwimmern an. Zwei Besucher entdecken an der Wand das Schild „Rauch- und Glasverbot“. Neben ihnen sitzt ein junger Mann mit einer Flasche Bier und einer Zigarette in der Hand. Offenbar gilt das Verbot am Wochenende nicht.
Am Einlass zur Beachhalle sitzt Projektleiterin Franziska Teichert mit einem Becher Kaffee in der Hand. Sie ist die 24 Stunden dabei, mindestens. Denn danach muss noch aufgeräumt werden. Seit 7 Uhr ist sie auf den Beinen. Jetzt ist es 3.35 Uhr. „Es ist eine wirklich schöne Veranstaltung“, sagt sie zufrieden. Und recht hat sie.
Um 3.44 Uhr endet die Schicht des MAZ-Reporters. Auf dem Schwimmmonitor steht eine 1227. Am Ende wird es leider nicht für den Rekord reichen. Aber beim nächsten Mal…

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ORA aktuell

24-Stunden-Schwimmen: Kein Rekord

Sonntag, den 4. November 2007
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Der Rekordversuch in der Oranienburger Turm-Erlebniscity ist gescheitert. Innerhalb von 24 Stunden sollten 1925 Teilnehmer 50 Meter weit schwimmen. Die Staffel, an der u.a. auch Bürgermeister Hans-Joachim Laesicke teilnahm, wurde am Sonnabendvormittag eröffnet. Nach 24 Stunden stand fest: Rekord nicht geknackt. Nach nur 1860 Schwimmern waren die 24 Stunden um.

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