RTelenovela

Bahnhof mit Klo? Wer braucht denn so was?

Samstag, den 16. November 2019
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Was ist eigentlich mit dem Oranienburger Bahnhof los? Wieso hat die Kreisstadt immer noch so eine graue Klitsche? Nach dem Umbau sieht der Bahnhof nun wirklich nicht besser aus als vorher. Immer noch alles trist.
Es fehlen weiterhin Zugänge vom Parkplatz am alten Busbahnhof und in Richtung Neustadt. Kein Geld, keine Lust, sollen die Leuten doch laufen, interessiert die Bahn alles nicht. Ein Servicegedanke scheint nicht zu existieren. Ist doch wurscht, wenn sich die Menschenmassen durch die enge, schwere Tür am einzigen Ausgang quälen.

Immerhin bekommt die Stadt bald eine Fernverbindung, durch die Gedenkstätte gibt es eh viele Touristen. Und dann gibt es weit und breit keine Toilette. Die am Fahrradparkhaus ist defekt. Und wenn sie es mal nicht ist, dann ist sie eklig. Das Klohaus, das mal vor dem Bahnhof stand, ist weg. Ob es nach den Bauarbeiten woanders aufgestellt wird – dann kann man nur hoffen.
Ein echtes Armutszeugnis. Immer wieder fragen Ortsfremde, wo denn die „Wirtschaft“ sei, worauf die Oranienburger erst mal in Gelächter ausbrechen. Wer am Bahnhof Oranienburg mal aufs Klo muss, greift ins selbige, weil keins da ist.Man muss dann drauf hoffen, dass der Imbiss gegenüber ein funktionierendes Klo hat.
So kann das nicht weiter gehen. Eine vernünftige Toilettenanlage muss her!

Immerhin steht – nach der Schließung der Postbank auf dem Bahnhofsplatz – seit einiger Zeit ein Geldautomat in der grauen Bahnhofshalle. Der Clou: Geldabheben kostet dort wahnsinnige 4,99 Euro. Das ist pure Abzocke, die man den Touristen dort zumutet.
Oranienburg gibt für Gäste im Bahnhof absolut kein gutes Bild ab.

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Traumtagebuch (145): Unglück in Slow Motion

Freitag, den 8. November 2019
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(144) -> 28.8.2019

Es rumpelt. Kurz, aber heftig. Ich horche auf, irgendwas muss draußen passiert sein. Unweit vom Grundstück verläuft der alte Bahndamm durch Oranienburg, die Nauener Bahn fährt darauf.
(Eigentlich fährt sie da schon Jahrzehnte nicht, im Traum aber offenbar doch.)
Ich verlasse das Haus, laufe los, zum Bahndamm. Schon aus der Ferne sehe ich, dass eine Lok den Bahndamm runtergekullert sein muss.

Als ich näher komme, sehe ich das Unglück noch mal direkt vor Augen. Der Zug kommt langsam angerollt, die Lok löst und kullert – in Slow Motion! – vom Bahndamm.
Ich bin als erster vor Ort und schreibe erst mal eine Nachricht in die Redaktion. Schließlich muss darüber berichtet berichtet werden.

Aber ich werde dann wach…

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#148 – Siggi und Babarras erobern Rom

Sonntag, den 3. November 2019
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Die Thüringen-Wahl: Wir müssen reden. Wir sprechen über den Wahlsieg der Linken und über die Frage, was dieser Sieg wert sein könnte, wenn keine Koalition möglich ist. Und wir fragen uns, wer oder was eigentlich eine bürgerliche Partei ist. Auch eine “Kopf ab!”-Geste, die wohl in Wirklchkeit ein Hustenanfall war, wird bei uns ein Thema sein.

In Oranienburg hat in der vergangenen Woche eine Cocktailbar für immer geschlossen, und auch das älteste Geschäft der Stadt steht vor dem Aus – was ist da los?
Und wenn ihr euch fragt, wer Siggi und Babarras sind – dann solltet ihr euch KeineWochenShow #148 auf Youtube ansehen!

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#147 – Countdown zum Weihnachtscountdown

Sonntag, den 27. Oktober 2019
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Bei McDonald’s ist schon Weihnachten. Also fast: Dort hat nämlich der Weihnachtscountdown begonnen. Dahinter verbirgt sich eine Rabattaktion. Das Seltsame: Der Weihnachtscountdown endet Mitte November. Darum geht es in unserer Sendung, und wir haben auch eine Theorie, was sich dahinter verbirgt.

Außerdem geht es um das Tempolimit auf den Autobahnen, das ja nun nicht kommt – das aber dringend notwenig wäre, wie wir finden.
Wir sprechen auch über die Massenschlägerei auf der Oranienburger Kirmes und über den PR-Coup um den Kinofilm “Joker”.
Und, nun ja, es gibt schon wieder einen Bier-Eklat.
Alles das und noch mehr in KeineWochenShow #147 auf Youtube!

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KeineWochenShow

#146 – Hinter den Kulissen von Paris

Sonntag, den 20. Oktober 2019
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Bevor KeineWochenShow beginnt gibt es diesmal noch den Schnelldurchlauf der Christian-Bruhn-Hitparade. Der Komponist ist in dieser Woche 85 geworden, und wir singen zehn seiner Hits.

Außerdem sprechen wir über die Gamer, die mitschuld sein sollen an den rechtsextremen Tendenzen und Taten. Der Brexit, der irgendwann kommt, ist auch ein Thema. Auch geht es um Verpackungsmüll – in der Oranienburger Apotheke und im Discounter.
Und: “Ich war noch niemals in New York” – der Satz stimmt nur für einen von uns, der gleichnamige Film ist aber diesmal unser Tipp.

Das und mehr in KeineWochenShow #146 auf Youtube.

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Angeblich unverpackt

Dienstag, den 15. Oktober 2019
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Immerhin: Wir denken inzwischen öfter mal an die Umwelt. Selbst wenn wir unsere guten Vorsätze nicht immer umsetzen (können) – das Thema ist im Hinterkopf. Und auch in der Wirtschaft.
Bei Netto in Oranienburg stand ich in der kleinen Gemüseabteilung. Ein riesiges Schild wies darauf hin: “Bis zu 100 unverpackte Obst- und Gemüse-Artikel”. Ja, die denken auch an die Umwelt. Das ist sehr löblich. Allerdings: Blick man sich dann in der Abteilung um, stellt man ernüchtert fest: Eigentlich hat sich nichts geändert. Also, außer das große Schild.

Direkt davor liegt Rosenkohl. In großen Plastiktüten verpackt. Links daneben sind die Bohnen. In großen Plastiktüten verpackt. Darunter die Möhren. Unverpackt, immerhin. Die Tomaten: verpackt, mit viel Plastik. Daneben der Rettich, unverpackt. Auf der anderen Seite liegen die Eisbergsalate – in Plastik verpackt. Darüber Weintrauben – in einer Plastikkiste. Links daneben Johannisbeeren, auch in Plastikbehältern. Immerhin: Um die Gurken war keine Plastikhülle, daneben lagen auch lose Tomaten.
Fazit: Einzig bei den Gurken sah ich eine Veränderung, denn auch die waren sonst immer eingepackt.

Im Großen und Ganzen ist die Werbebotschaft aber durchaus eine Blendung der Kunden. Denn in Wirklichkeit scheint sich in der Obst- und Gemüseabteilung kaum was verändert zu haben.

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#145 – Christin Schilling. Lehrerin auf einem Segelschulschiff

Sonntag, den 13. Oktober 2019
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Zum dritten Mal in diesem Jahr begrüßen wir einen Gast in unserem gemütlichen Keller. Diesmal ist Christin Schilling bei uns. Die 32-Jährige Oranienburgerin ist Lehrerin. Sie arbeitete nach ihrem Referendariat ein halbes Jahr auf einem Segelschulschiff. Sie lehrte Deutsch und Geografie auf der “Pelican of London”. Das Schiff startete in Dublin, über den Atlantik ging es auf den amerikanischen Kontinent und zurück.
In unserer Sendung erzählt sie von den Jugendlichen, mit denen sie unterwegs war. Wie man sich auf so eine Tour vorbereitet. Über ihren Unterricht, die Seekrankheit und Weihnachten in der Ferne.
Ein Gespräch, das uns wirklich Spaß gemacht hat.

Aus aktuellem Anlass sprechen wir aber auch kurz über das aktuelle Thema der Woche – nämlich über den versuchten Anschlag auf die Synagoge in Halle.
Ein Bier testen wir auch, und eine CD ist auch im Angebot.
Alles das in KeineWochenShow #145 auf Youtube.

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