KeineWochenShow

#247 – Miss Merkel macht Feierabend

Sonntag, den 26. September 2021
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Wahltag! Und auch wenn es in der Sendung selbst nicht zu sehen ist: Wie schon bei der Bundestagswahl 2017 machen wir die Wahlwette. Wir schreiben die Ergebnisse der Parteien auf, von denen wir glauben, dass sie wieder in den Bundestag kommen. Die Zettel haben wir uns nicht gezeigt, erst in der Sendung in der nächsten Woche schauen wir uns an, was wir getippt haben und wer näher dran liegt.

Wir schauen unterdessen noch mal auf die letzte Wahlkampf-Woche, und wir fragen uns, was eigentlich Angela Merkel im Ruhestand macht – passend dazu gibt es auch einen Buchtipp. Auch geht es um die 2G-Regel in Gast- und Kulturstätten. In Gaststätten in Burow und Oranienburg wird das praktiziert – woraufhin es Hassnachrichten insbesondere für den Betreiber der Dorfkneipe gab.
Das und mehr in KeineWochenShow #247 auf Youtube.

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Zahnarzt (47): Beiß endlich zu!

Donnerstag, den 16. September 2021
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(46) -> 18.3.2021

Röntgen! Das ist ja an sich nichts Neues. Ich war schon öfter mal in dem kleinen Räumchen meiner Zahnarztpraxis. Diesmal sollte die Frage geklärt werden, ob das Loch, aus dem meine Füllung rausgeflogen war, vielleicht umfassender ist, als es den Anschein machte.

Nun ist es aber gar nicht so einfach, von einem hinteren Backenzahn ein Röntgenbild zu machen. Ich setzte mich auf den Röntgenstuhl, die Arzthelferin trat vor mich und legte mir das Röntgengerät in den Mund. Allerdings ist es schon ziemlich blöd, wenn man nicht weiß, was einen da erwartet – ähnliche Erfahrungen habe ich schon beim Abdruck gemacht, wo erklärungslos plötzlich losgelegt worden ist.

Zubeißen! Sie müssen zubeißen! Sagte die Arzthelferin. Aber das Ding in meinem Mund drückte, und an Zubeißen war nicht zu denken.
Zweiter Versuch. Zubeißen! Aber der Druckschmerz am Kiefer war auch ohne Zubeißen schon groß. Lockerlassen! Und dann zubeißen! Die Frau sagte das so einfach. Und wir müssten da durch, sagte sie noch. Sie, die vermutlich genervt war, und ich, der, ähm, auch genervt war.
Dritter Versuch. Langsam atmen. Ruhig bleiben. Durch die Nase atmen. Geht nicht. Ruhig bleiben. Zubeißen! Ganz langsam beiße ich zu. Die Arzthelferin rennt zur Tür raus, es macht kurz so was wie Klick, und die Frau kehrt zurück. Fertig.

Was für eine Tortur. Aber immerhin ist das Ergebnis, dass das Loch im Zahn nur eine Füllung braucht, danach sind wir fertig…

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KeineWochenShow

#244 – Ein letzter Sirtaki

Sonntag, den 5. September 2021
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Nun sind es nur noch drei Wochen bis zur Bundestagswahl, und so langsam kommen wir in die heiße Phase. Deshalb besprechen wir auch das erste Triell bei RTL und die große Wahlplakatparade, die man besonders in Berlin erleben kann.
Die Corona-Lage ist ebenfalls wieder Thema, und auch, dass in Oranienburg nach einem Jahr Pause wieder eine Schlossparknacht stattgefunden hat – allerdings hat sich der Besucherschwand-Trend sehr stark fortgesetzt – und wir rätseln, was da los ist.

Außerdem geht es darum, warum in der Kremmener Altstadt Scheinwerfer rumstehen, was Schauspieler Bjarne Mädel damit zu tun hat und warum es kein Foto von ihm gibt. Es geht um Megastaus rund um Hohen Neuendorf und noch um einiges mehr – in KeineWochenShow #244 auf Youtube.

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Meine Rechnung, bitte!

Montag, den 30. August 2021
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Eigentlich war die Rechnung schon bezahlt. Wenn dann nicht irgendwann die Kellnerin bei uns am Tisch aufgetaucht wäre, um zu sagen, dass wir leider die falsche Rechnung bezahlt haben.
Und dann begann zwischen Tresen und Kasse das große Rätselraten.

Wir haben 100 Euro zu wenig bezahlt, die anderen standen nun quasi ohne Rechnung da. Die teure wollten sie jedenfalls nicht bezahlen. Für uns natürlich schade.
Bei den anderen Gästen kam noch hinzu, dass sie einen Gutschein hatten, der daraus resultierte, dass sie 2020 eine Feier angezahlt hatten, die wegen der Coronakrise nicht stattfinden konnte. Und die Kellnerin der Meinung war, dass sie diesen Gutschein nicht einlösen könne, weil er schon verfallen sei.
Was natürlich eine Frechheit ist, denn in Zeiten des Coronavirus können die Gaststätten ja über jeden dankbar sein, der wieder zu ihnen kommt. Und sie dann so abspeisen zu wollen, geht gar nicht. Die Chefin, die angerufen worden ist, sah das wohl anfangs anders, denn die Kellnerin meinte nach dem Telefonat, dass der Gutschein nicht eingelöst werden könne – worauf die anderen Gäste mit der Polizei drohten.
Und nun?

Die Kellnerin war mit der Situation sichtlich überfordert. Der ganze Akt dauerte nun schon eine gute Viertelstunde. Und da war unser Rechnungsproblem noch gar nicht im Gespräch.
Immerhin scheint die Polizeidrohung bewirkt zu haben, dass der Gutschein plötzlich doch gültig war. Ob die Leute nun aber noch mal in dieser Gaststätte gehen wollen, will ich mal bezweifeln. Sie wollten sich jedenfalls alles haarklein unterschreiben und quittieren lassen.

Bei unserer Rechnung ging die Rätselei weiter. Zurückbuchen und dann die richtige Rechnung zahlen? Den Rest zahlen? Aber wohin soll sie das buchen?
Ich verließ vorsichtshalber die Arena und ließ die anderen machen. Am Ende stimmte jedenfalls die Rechnung, und wie sie das im Lokal verbucht haben – na, irgendwie wird’s schon funktioniert haben…

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Planloses McDonald’s in Zeiten des Coronavirus

Donnerstag, den 26. August 2021
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Schnell mal zu McDonald’s. Gemütlich im Restaurant was essen. Nach meiner Reise-Rückkehr am Sonnabendnachmittag wollte ich in Sachsenhausen einkehren.
Doch, Überraschung: Alles wieder gesperrt. Wie schon im Herbst, Winter und Frühjahr kann man im Schnellimbiss seinen Kram nur noch mitnehmen oder man kann sich draußen hinsetzen, aber auch dort bekommt man das Essen nicht aufs Tablett.

Kopfschüttelnd und leise fluchend stand ich im Laden. Ein Mitarbeiter sah meine Ratlosigkeit und kam auf mich zu. Ich fragte, warum denn der Laden nun wieder zu sei.
Der Mitarbeiter antwortete, dass ja wegen des höheren Inzidenzwertes die Regierung neue Regeln aufgestellt habe. Die Regierung sei also schuld, dass McDonald’s in Sachsenhausen wieder alle Plätze gesperrt hat.
Das ist natürlich nicht zutreffend. Man könnte sagen: eine Lüge.
Und so sagte ich mit Mitarbeiter, dass die Regierung eben nicht verfügt habe, dass man drinnen nichts mehr essen dürfe, sondern man muss seinen Test- oder Impfstatus vorweisen.
Daraufhin war dann plötzlich doch nicht mehr die Regierung schuld. Der Mitarbeiter meinte, dann es gebe zu wenig Personal.

Aber auch das ist eine eher schwierige Aussage. Zutreffend ist eher: Sie haben kein Konzept, keine Idee, vielleicht haben sie auch keine Lust.
Denn normalerweise lassen sich die aktuellen Corona-Regeln auch bei McDonald’s umsetzen.
Jeder Kunde muss sowieso am Automaten bestellen, was übrigens in Sachen Corona und Anfassen des Automaten anderswo abgeschafft worden ist. Aber wenn man am Automaten bestellt, muss man ja sowieso auf das Bestellte warten. Will man also im Laden essen, holt man das Essen am Tresen ab und zeigt dort den Status. Was also soll da das Problem sein?

Der Mitarbeiter fragte mich dann noch, ob ich denn getestet oder geimpft sei. Ich bejahte die Impfung, und ob ich denn nun bleiben könne. Da lächelte der Mitarbeiter: nein.
Aufs Mitnehmen hatte ich aber auch keinen Bock, und so ging ich, ohne was zu kaufen. Die Burger am Imbiss am Oranienburger Südcenter sind eh viel besser.

PS: Am Oranienburger Bahnhof überprüft das Personal den Status – und wenn alles passt, kann man vor Ort im Laden essen. Geht doch.

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Das Warten auf’n Bus

Sonntag, den 22. August 2021
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Wer momentan in Oranienburg unterwegs ist, braucht zu den Stoßzeiten viel Zeit. Das liegt nicht nur an den beiden Baustellen in der Lehnitz- und der Stralsunder Straße, die dazu führen, dass sich der Verkehr durch die Innenstadt quält. Sondern auch an der Ampel vor dem Schloss, die weiterhin falsch programmiert ist, was aber Verkehrsexperten in der Verwaltung ganz anders sehen. Die glauben, dass die Staus nur Einbildung sind.

Die Staus sorgen auch dafür, dass in Oberhavel der Busverkehr vollkommen aus dem Takt gerät. Alle Busse, die in Oranienburg starten oder durch Oranienburg müssen, weisen Verspätungen auf, die teilweise nicht mehr einzuholen sind. Was auch für die Fahrgäste schwierig ist, weil es an den Bushaltestellen keine genauen Infos zu Verspätungen gibt.

Ein Montagnachmittag auf dem Bahnhofsplatz. Ich will den Bus zur Rewestraße nehmen. Er soll in 9 Minuten kommen. Das wäre etwas später als eigentlich geplant.
Der Bussteig ist voller Leute, denn offenbar fährt hier kein Bus pünktlich los. Der 824er, der eigentlich nach Hennigsdorf fahren soll, rollt als “Betriebsfahrt” ohne Halt vorbei. Also, langsam, denn er steht im Stau. Wie überhaupt alles steht auf dem Bahnhofsplatz.
Mein Bus soll in 6 Minuten fahren.

Ein weiterer Betriebsfahrt-Bus rollt auf uns zu, und erstaunlicherweise bewegt sich eine ganze Meute auf ihn zu, obwohl keiner weiß, wo der Bus eigentlich hinfährt. Das Rätsel scheint sich an der Fahrertür zu lösen. Ist ja vielleicht ganz schön in “Betriebsfahrt”.
Direkt dahinter rollt der 800er-Bus nach Flatow auf uns zu. Ich überlege kurz, ob ich den nehme, aber ich muss zur Saarlandstraße, und da wäre noch ein ganzes Stück zu laufen, wenn er in die Weiße Stadt abbiegt.
Mein Bus soll in 6 Minuten kommen. Immer noch.

Der 824er nach Hennigsdorf ist unterdessen von der digitalen Anzeigetafel verschwunden. Eigentlich fährt der alle 20 Minuten. Einer scheint ausgefallen zu sein. Im Stau verloren gegangen.
Mein Bus soll in 5 Minuten kommen. Es sind aber inzwischen 15 vergangen.

Der nächste Betriebsfahrt-Bus rollt auf uns zu. Als er den Bussteig fast erreicht hat, springt die Anzeige um: der 824er! In der Menschentraube neben mir leises Aufatmen.
Mein Bus soll in 4 Minuten kommen. Es sind aber inzwischen 20 vergangen.

Und dann verschwindet mein Bus von der Anzeigetafel. Weg. Soll ich nun auf den nächsten warten? Der müsste ja eigentlich auch schon in einer guten halben Stunde kommen.
Irgendein anderer Bus kommt, kaum jemand steigt ein.
Mein Bus taucht nun auch wieder auf der Tafel auf. Er soll in 2 Minuten kommen. Er hätte eigentlich vor 35 Minuten kommen sollen.

Der Stau auf dem Bahnhofsplatz hat sich inzwischen aufgelöst, der Bus zur Rewestraße kommt trotzdem nicht. Lange Zeit kommt gar kein Bus. Obwohl auf der Anzeigetafel diverse Busse stehen, die seit Ewigkeiten in 2 oder 4 Minuten kommen sollen.
Mein Bus soll in 2 Minuten kommen. Immer noch.

Und dann kommt er wirklich, der Bus zur Rewestraße, mit 45 Minuten Verspätung. Die Fahrerin ist genervt. Zur Frau, die vor mir einsteigt, sagt sie, dass der Verkehr eine Katastrophe sei, die Verspätung werde sie nicht aufholen, und jeder solle sich überlegen, ob man mitfahre, es könnte dauern.
Und es dauert. Wir stehen in der Stralsunder Straße, dann in der Bernauer Straße.
Hinter mir sitzen zwei Jugendliche. Sie muss aufs Klo, immer dringender, und Hunger hat sie auch. Wer weiß, wie lange die beiden schon im Bus rumsitzen.
Als ich im Neubaugebiet aussteige, hat der Bus 50 Minuten Verspätung.
Aber ja, die Ampel vor dem Schloss funktioniert ganz prima, und diese Staus – ist doch alles nicht so schlimm. Könnte man doch eigentlich noch irgendwo eine dritte Baustelle eröffnen.

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Umwege, Umwege und Umwege

Freitag, den 6. August 2021
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Als Autofahrer braucht man in und um Oranienburg mal wieder viel Geduld, und Umwege stehen immer wieder auf der Tagesordnung.

Wer in die Schulstraße will, muss von der City kommend über die Lehnitz-, Linden- und Stralsunder Straße. Einmal um den Block. Wer von dort in Richtung City zurück will, muss ebenfalls über diese Strecke fahren. Immer wierder die große Schleife.
Wer zur Autobahn möchte, kann momentan nicht mehr über die Saarlandstraße zum Anschluss Oranienburg-Süd fahren. Dort wird der Kreisel gebaut. Wieder müsste ich durch die oft zugestaute City – wieder die große Runde.
Neulich bin ich ausgewichen über Lehnitz und die Anschlussstelle Birkenwerder. Aber auch das ist ab 11. August nicht mehr möglich, weil die Anschlussstelle in Richtung Hamburg gesperrt wird. Ich müsste also entweder nach Oranienburg zurückfahren, durch Borgsdorf zum Anschluss Velten oder über Hohen Neuendorf nach Stolpe (bald auch gesperrt).

Momentan geht es in Richtung Wandlitz wenig, weil die B273 zwischen Wensickendorf und dem Kreisel vor Wandlitz vollgesperrt ist. Da widerum muss man über Lehnitz, Zühlslake und Zühlsdorf.
In Richtung Summt wird’s bald nicht besser. Ende Oktober soll auch der Mühlenbecker Weg in Lehnitz gesperrt werden. Also ich in Richtung der Anschlussstelle Mühlenbeck geht es dann nur mit Umwegen.

Geht’s noch? Ich werde mir wohl bald mal einen Hubschrauber mieten müssen.

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