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Berliner Philharmoniker in der Waldbühne 2022

Donnerstag, den 30. Juni 2022
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SA 25.06.2022 | 20.15 Uhr | rbb

Das Saison-Abschlusskonzert der Berliner Philharmoniker in der Waldbühne ist immer ein ganz besonderer Höhepunkt der klassischen Musik. Mehr als 20.000 Menschen kommen zu einem der schönsten Berliner Veranstaltungsorte, um unter freiem Himmel ein Konzert zu genießen. Der rbb übertrug das Konzert am Sonnabend live. Im Ersten gibt es am 3. Juli die Aufzeichnung.

In diesem Jahr waren die Umstände aber besonders. Denn unter der Leitung des aus Russland stammenden Dirigenten Kirill Petrenko spielte das Orchester ausschließlich Werke von russischen Komponisten.
Kann man in Zeiten des russischen Angriffskrieges auf die Ukraine einen schönen, lauen Sommerabend mit russischer Klassik verbringen?

Man kann. Denn es ist falsch, die ganze Kultur eines Landes auszulöschen, weil aktuell und heute dieses Land Kriegsverbrechen begeht. Zumal die Kunst, die Musik, in diesem Fall mitunter Jahrhunderte alt ist.
Dennoch betonte rbb-Moderatorin Petra Gute, dass man an diesem Abend besonders an die Ukraine und Kiew denke – und dass so ein Abend ja schon sehr lange im Voraus geplant werde.

Ein Lied war dann doch kein russisches – denn immer am Ende wird die Berliner Luft, Luft, Luft gespielt – unter dem großen Applaus des Publikums…

-> Das Konzert in der ARD-Mediathek (bis 24. August 2022)

Hits: 106

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Casper: Alles war schön und nichts tat weh

Dienstag, den 7. Juni 2022
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SA 04.06.2022 | 0.15 Uhr (So.) | 3sat

Als Casper am 24. Februar gegen 23 Uhr in einem Live-Konzert-Stream auf Youtube sein neues Album vorstellte, da hatten wir eigentlich ganz andere Sorgen. Es war der Tag, als die Ukraine von Russland überfallen worden ist. Den ganzen Tag wurden wir mit Nachrichten geflutet – Casper verzichtete dennoch nicht auf dieses Konzert und sorgte auf diese Weise am späten Abend doch noch für Zerstreuung. Wobei Zerstreuung das falsche Wort war: Es war ein bisschen der Kommentar zum Tag – und auch der Kommentar über unseren aktuellen Alltag mit seinen Höhen und Tiefen.

“Alles war schon und nichts tat weh” heißt das neue Casper-Album, und so hieß auch die Show, die Casper live auf Youtube streamte. Am späten Sonnabendabend zeigte 3sat eine leicht geschnittene Version dieses Konzertes.
Er und sein Team haben sich dafür unfassbar viel Mühe gegeben. Jeder Song hatte ein eigenes, mitunter aufwändig gestaltetes Set.
Mal stand Casper auf einer Art Blumeninsel. Oder er stand in einem Haus-Innenhof, im Hintergrund brannte ein Mülltonne. Für jedes Lied ein neues Bühnenbild.

In sich haben es aber auch die Songs selbst. Casper singt und rappt über bipolare Menschen, über Kriegsheimkehrer, die nicht mehr mit sich fertig werden und ein Blutbad anrichten – Casper sagte zu Beginn dieses Songs, er sei heute (am 24. Februar) so aktuell wie nie -, über die drohende Umweltkatastophe. Über das nahende Ende, “und wir fahren zur Hölle”.
Gerade an diesem Abend, nach diesem hochemotionalen Tag, sorgte dieses Konzert für viel Gänsehaut. Und auch mehr als drei Monate danach zeigt sich die Genialität von Casper. Teilweise atemberaubende, fesselnde Texte, tolle Sounds und Melodien – hochrelevante Songs.

-> Die Sendung in der 3sat-Mediathek (bis 3. Juni 2023)

Hits: 130

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Malik Harris: Rockstars

Montag, den 6. Juni 2022
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FR 03.06.2022 | 19.24 Uhr | Energy Berlin

Auch wenn Deutschland beim Eurovision Song Contest Letzter geworden ist – wenn es um Malik Harris geht, dann scheinen die Radiosender hierzulande ihn wenigstens nicht gleich fallenzulassen. Denn immerhin – und darum ging es bei der deutschen Vorauswahl – ist er ja radiotauglich. Was beim ESC so ein bisschen ein Schimpfwort ist, das könnte Malik Harris zumindest aber seine weitere Karriere fördern.

Denn noch immer läuft “Rockstars” im Radio, und das nicht nur bei den öffentlich-rechtlichen Sendern. Am Freitagabend wurde er bei Energy Berlin gespielt.
Das Merkwürdige: Der Song lief nur in der soften Version, ohne den Rapteil.
Dass es diese Version gibt, ist allerdings auch den Öffentlich-Rechtlichen geschuldet. Denn vor dem deutschen Vorentscheid liefen bei NDR2 und Co. alle Songs, die zur Auswahl standen. Allerdings musste “Rockstars” erst richtig radiotauglich gemacht werden – und deshalb ließ man dort den Rapteil weg, stattdessen hat Malik Harris dort eine weitere Strophe eingefügt, in der ein Teil des Raps gesungen wird.
Total radiotauglich also, stört nicht weiter.

Erstaunlich ist, dass diese Version auch nach dem Eurovision Song Contest noch in den Radios läuft, obwohl die meisten Leuten den Song inzwischen mit Rap kennen.
Wäre doch cool, wenn nun auch diese Version im Radio liefe – oder explodiert sonst das Energy-Studio wegen “immer noch nicht radiotauglich”?

Hits: 109

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Eurovision Song Contest 2022

Sonntag, den 15. Mai 2022
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SA 14.05.2022 | 21.00 Uhr | Das Erste

Ich kann diese Floskel einfach nicht mehr lesen: Noch nie war der Eurovision Song Contest so politisch wie 2022 in Turin.
Ja ja, diese Politik. Die Politik, die am Sonnabend dafür gesorgt hat, dass die Ukraine den Wettbewerb gewonnen hat. Die Politik, die dafür gesorgt hat, dass das Publikum in 28 von 39 Ländern bei der Abstimmung für zwölf Punkte sorgte, für einen Rekordwert. Die Politik, die dafür gesorgt hat, dass der ESC mit dem Lied “Give Peace a Chance” begann. Dass es während einiger der Auftritte Äußerungen zum Krieg und zum Frieden gab. Dass das Kalush Orchestra noch ein paar Worte verlor: “Save Ukraine, save Mariupol, save Asovstal!”
Alles Politik.
Aber vielleicht ist es auch einfach nur menschlich. Vielleicht, nein, ganz sicher sind das Akte der Humanität. Es gibt einen Krieg, und wir wollen, dass er aufhört. Und wir sind solidarisch mit dem Land, das angegriffen wird.
“Stefania” wäre allerdings auch ziemlich sicher ohne die aktuelle Situation mindestens in den Top 10, wenn nicht eher in den Top 5 gelandet. Denn wie auch schon 2021 bei “Shum” von Go_A für die Ukraine eine Top5-Platzierung holte, verband das Kalush Orchestra landestypische Folklore mit modernen Sounds. So was funktioniert beim ESC sehr oft, wenn es denn auch noch gut gemacht ist.
Und so ist eine Diskussion darüber, wer denn “eigentlich” den Sieg verdient hätte, absolut müßig.

Im Fall Deutschland beginnt dagegen die Diskussion wieder von vorn. Oder eigentlich: Sie nimmt wieder ordentlich Fahrt auf. Wieder ist die Frage: Lernt der NDR diesmal irgendwas aus dem Debakel? In Turin hat Deutschland wieder mal den letzten Platz belegt – es gab magere sechs Punkte, und auch das nur beim Publikumsvoting. Je zwei Punkte aus Österreich, der Schweiz und aus Estland. Dabei müssen wir uns für den Auftritt von Malik Harris mit “Rockstars” alles andere als schämen. Malik ist ein guter Typ, sein Lied eingängig. Seine Show auf der Bühne, es sollte seinen Probenraum darstellen, war intim, aber vielleicht nicht für jeden verständlich.
Aber das reicht nicht. Dabei muss man ganz klar sagen: Die Schuld liegt nicht bei Malik Harris – für ihn wäre es zu wünschen, wenn er trotzdem Karriere machen kann. Aber beim NDR, der bei der ARD für das Event zuständig ist, muss man sich Gedanken machen – und zwar nun wirklich.
Es reicht nicht, einen radiotauglichen Song zu suchen. Radiotauglich ist für den ESC kein Kriterium. Es muss ein Song her, dass auffällt. Weil er so hervorragend ist, weil er anders ist, weil er auffallend oder weil er alles das zusammen ist. Man hat drei Minuten, um es knallen zu lassen: Mit einer tollen Kompositionen, einer tollen Show, mit etwas Beeindruckendem, was Lustigem, was zum Tanzen oder zum Weinen oder schlicht für ein Gänsehautgefühl. Radiotauglich zu sein, löst in der Regel all das nicht ein. Und das hätte im übrigen auch Elektric Callboy so nicht eingelöst.
Malik Harris war der beste im deutschen Vorentscheid – der aber bot alles in allem keine wirkliche ESC-Kost.

Aber was ist denn wirkliche ESC-Kost? Zum Beispiel Sam Ryder mit seinem “Space Man” für das Vereinigte Königreich, zum Beispiel. Ein Song, der unter die Haut geht. Ein Typ mit einer Wahnsinnsstimme. Oder Spanien: Chanel bot mit “SloMo” die Show des Jahres – rhythmisch, erotisch, aufregend – eine Musikparty.
Oder Italien: Eigentlich hatten Mahmood & Blanco mit “Brividi” einen der besten ESC-Songs aller Zeiten. Er geht unter die Haut (“Gänsehaut”), er ist intensiv, der Text ist eine Wucht, und eigentlich auch die beiden Typen, die es singen. Dass Italien dann nur auf Platz 6 landete, lag aber daran, dass die beiden live auf der Bühne nicht so richtig gut abgeliefert haben – was dann angesichts der sehr hohen Erwartungen durchaus die Enttäuschung des Abends war.
Oder Serbien: Konstraktas Lied “In corpore sano” (“In einem gesunden Körper”) ist eigentlich total sperrig. Aber die Frau, die sich die Hände wachsend auf der Bühne saß, fiel einfach auf – dazu der Klatschrhythmus, und fertig war die gute Show für diese drei Minuten. Oder Moldau: Auf den ersten Blick ein Quatschlied, aber letztlich dann doch Party. Mit “Hey ho, let’s go!” ging es im Partyzug von Kischinau nach Bukarest – und wurden dafür gefeiert. Von Deutschland gab es im Publikumsvoting 10 Punkte! Auch so was funktioniert also.
Die Liste dessen, was geht, wie man eine gute Show abliefern kann, ist lang. Und sie zeigt auch, wieso es für Deutschland mit einem guten, aber leider eben nicht überragenden Song fast nicht möglich war, in 39 Ländern in die Top 10 zu kommen. Denn nur die ersten zehn bekommen überhaupt Punkte. Wer 39-mal auf einem guten 11. Platz landet, hat am Ende dennoch 0 Punkte.

Die RAI hat den Eurovision Song Contest 2022 in Turin produziert – aber leider nicht wirklich eine Visitenkarte hinterlassen. Dafür waren die Shows inhaltlich nicht überzeugend oder mitreißend genug.
Erstaunlich viele Regiefehler sorgten für Kopfschütteln. Kameras zeigten ins Nichts. Oder Kameras waren nicht da, wo sie sein sollten. Beim Schnelldurchlauf wurde statt der ukrainischen die deutsche Delegation gezeigt. Einmal fiel ein Scheinwerfer aus. Moderator Mika sagte an einer Stelle ein falsches Land an.
Dass drei Länder für die Übermittlung der Jury-Votes nicht erreichbar waren und stattdessen ESC-Chef Martin Österdahl die Ergebnisse dieser Länder verkünden musste, hatte dagegen wohl nicht technische Gründe. Es heißt, es habe in diesen Ländern Jury-Unregelmäßigkeiten gegeben. Im Halbfinale mussten sechs Wertungen annuliert werden, die Jurys seien disqualifiziert worden.

Weitgehend enttäuschend war aber auch das Rahmenprogramm. Nach starkem (von Peter Urban zugequatschtem) Auftakt mit dem Friedenssong “Give Peace a Chance” ließ das Niveau merklich nach. Pausen wurden mit billigen, lieblosen Zusammenschnitten aus den Halbfinals überbrückt. Laura Pausini und Mika, die beide auch moderierten, durften mehrere Songs singen – wohl auch mehr aus Promo-Zwecken. Gigliola Cinquetti sang “Non ho l’età”, ihren italienischen ESC-Siegersong von 1964 (!). Das war nett, aber fürs Finale dann doch sehr lahm. Stattdessen ließ man Diodato Seine Hymne “Fai rumore” nur im ersten Hlbfinale auftreten. Es wäre die perfekte emotionale Show für das Finale gewesen.
Auch Måneskin, die Vorjahressieger hatten ihren Auftritt. Frontmann Damiano David war am Bein verletzt und absolvierte seinen Auftritt sichtbar mit großen Schmerzen. Dennoch ist es ärgerlich, wenn die Band lieber einen neuen Song vorstellt als ihren Siegertitel “Zitti e buoni” nochmals zu präsentieren. Immerhin ist es das Lied, das ihnen jetzt vieles möglich macht, und es dann nicht singen zu wollen, wirkt schon sehr arrogant.

Und 2023? Eurovision Song Contest in der Ukraine? In Kiew? Seitens der Ukraine wünscht man sich das, hält an dieser Idee, diesem Traum fest. Die Chancen dafür stehen jedoch schlecht. Momentan herrscht im Land Kriegsrecht, das verbietet Großveranstaltungen. Sicher ist dort so ein Event keinesfalls. Und selbst wenn in absehbarer Zeit so etwas wie Frieden herrscht – der ESC braucht Planungsvorlauf. Schon jetzt haben sich das Vereinigte Königreich, Schweden und Spanien angeboten, den ESC 2023 zu veranstalten.
Lassen wir uns also überraschen – in jeglicher Hinsicht.

-> Alle Videos rund um den ESC, mit allen kompletten Shows, Auftritten, Hintergrundberichten in der ARD-Mediathek

Hits: 152

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Eurovision Song Contest 2022 – 2. Halbfinale

Freitag, den 13. Mai 2022
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DO 12.05.2022 | 21.00 Uhr | one

Der Eurovision Song Contest 2022 in Turin setzt ein Zeichen in Sachen Klimawandel. Aber genau wie der Klimawandel ungewollt über uns hereinbricht, ist das das “Statement” in Turin ebenfalls so gar nicht beabsichtigt gewesen. Denn auf der Bühne des ESC gibt es ein Sonnenproblem.

Beim zweiten ESC-Halbfinale am Donnerstagabend, live übertragen bei one, ist sie wieder aufgefallen. Das größte Element auf der Bühne, ist eine Art Bogen – so was wie eine schwarze Sonne.
Oft scheint es, als würde sie im Weg rumstehen, denn die dahinter projizierten Bilder werden oft von ihr überdeckt. Kein Wunder: Denn die Sonne ist kaputt. Eigentlich sollte sie sich bewegen, auseinander gehen oder einige weitere technische Effekte möglich machen.
Das Teil blinkt zwar hier und da – aber ansonsten sieht es nur hässlich, blöd und finster aus.

Aber, hey, dafür gibt es einen Wasserfall an der Bühne, der die ganze Zeit dahinplätschert. Wenn einen die dusslige Sonne stört, dann guckt man eben aufs Wasser. Ist doch auch schön.

Eine Band, die darunter litt, war Circus Mircus aus Georgien. Bei ihrem Auftritt sollte die große Wand dahinter für große Projektionen genutzt werden – aber die Sonne war im Weg. Nun gut, dass die Gruppe mit ihrem tollen Song (live leider nicht so gut rübergebracht) ausgeschieden ist, hat ja vielleicht nicht nur mit der technischen Katastrophe zu tun.
Ausgeschieden ist leider auch San Marino mit Achille Lauro – da hat es auch nichts genützt, dass die Bühnenshow knallte und er den Rodeoreiter gab.

Im Finale sind aber The Rasmus aus Finnland, die im Halbfinale den Auftakt bildeten und das Publikum mal ordentlich wachrüttelten. Schweden ist mit gefälligem Pop weiter, ebenso Polen nach fünf Jahren Final-Abwesenheit.
Außerdem präsentierte sich erstmals Sam Ryder aus Großbritannien mit seinem “Space Man” – er gehört zum Favoritenkreis, was erstaunlich ist, weil UK in den vergangenen Jahren ja eher… nun ja, nicht ganz vorne mitspielte. Wo wir auch schon bei Deutschland sind – auch Malik Harris präsentierte seinen Auftritt fürs Finale, der intim, aber sehr ansehnlich ist. Schaffen wir es vielleicht mal wieder unter die Top 20?

-> Die Sendung in die ARD-Mediathek (bis 12. Juni 2023)

Hits: 185

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Eurovision Song Contest 2022 – 1. Halbfinale

Donnerstag, den 12. Mai 2022
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DI 10.05.2022 | 21.00 Uhr | one

Diodato! Der stärkste Moment des ersten Halbfinales beim Eurovision Song Contest 2022 in Turin hatte mit dem Wettbewerb gar nichts zu tun.
Stattdessen aber mit dem Contest von 2020, der ja leider nicht stattfinden konnte. Den hätte vielleicht Island gewonnen – aber eben vielleicht auch Italien. Denn mit “Fai rumore” hatte er einen Gänsehautsong abgeliefert. Der sorgte 2020 in Italien dennoch für Furore – er hatte sich zu einer Hymne in der Coronakrise entwickelt.
Am Dienstagabend hatte Diodato nun endlich seinen großen ESC-Auftritt in Turin – und das Publikum in der Arena sang kräftig mit, denn alle dort kennen “Fai rumore” und feiern das Lied.
Eigentlich wäre das ein großartiger Pausenact im Finale gewesen – ein sehr würdiger Song dafür.

Im von one live übertragenen Spektakel traten wieder 17 Länder an, von denen es aber nur zehn ins Finale schaffen. Mit dabei: die Ukraine. Sie wird im Finale dabei sein, und im muffeligen Social Media wird schon darüber gemeckert, dass ja alles schon abgemachte Sache sei. Dabei wäre das Kalush Orchestra auch ohne Krieg ins Finale gekommen. Wie auch Go_A 2021 funktioniert die Mischung aus heimischer Folklore und Pop recht gut.
Leider nicht im Finale dabei ist die Schülerband LPS aus Slowenien mit ihrem Song “Disko”. Vielleicht war die Stimme etwas wacklig, aber es wäre doch irgendwie rührend gewesen, wenn so eine junge Truppe beim Mega-Event hätte dabei sein können.
Überraschend ist auch Österreich ausgeschieden – wie auch 2021. Die Elektro-Nummer “Halo” von DJ LUM!X & Pia Maria hat scheinbar nicht gut genug funktioniert.

-> Die Sendung in der ARD-Mediathek (bis 10. Juni 2023)

Hits: 128

KeineWochenShow

#267 – Hoppsi und Schnuffel

Donnerstag, den 5. Mai 2022
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In der vergangenen Woche haben wir über Hoppsi und Schnuffel gesprochen – den Familienzuwachs auf dem Gelände des Studios Oranienburg-Ost. Nun wird es natürlich allerhöchste Zeit, dass Hoppsi und Schnuffel auch einen Auftritt in KeineWochenShow haben! Also finden wir uns am Karnickelstall ein, um die beiden Flauschtierchen zu begrüßen.

Außerdem geht es um das Konzert der Giant Rooks in Berlin – und wie es ist, nach so langer Zeit mal wieder eine derartige ausverkaufte Großveranstaltung zu besuchen. Ohne Maske und so. Muss man ja quasi erst mal lernen!
Boris Becker ist ebenso ein Thema, wie die Hetze aus Russland und der Offene Brief von Alice Schwarzer und Co.
Außerdem sprechen wir über das “Hotel an der Havel” in Oranienburg – es schließt, und die Frage ist, warum ein Altersheim lukrativer ist als ein Hotel.
Das und mehr in Ausgabe 267 von KeineWochenShow auf Youtube.

Hits: 140