RT im Kino

Spider-Man: Far from Home

(1) -> 3.7.2017

In Mexiko geschieht etwas Dramatisches, Mysteriöses: Ein Zyklon zerstört, was ihm in den Weg kommt. Er ist energiereich und wie eine Wasserwand. Und er hat ein Gesicht. Eine fremde Macht? Das Ding wird bekämpft, und ein Unbekannter hilft dabei.
Unterdessen in New York. Für Peter Parker (Tom Holland) und seine Freunde beginnt das neue Schuljahr. Er will MJ (Zendaya) endlich seine Liebe gestehen – auf der Klassenfahrt nach Europa soll ihm das endlich gelingen.
Doch als sie in Venedig ankommen, passiert es wieder: Ein gewaltiger Wassertornado sorgt für Zerstörungen. Einsatz für Peter Parker als Spider-Man, und auch der Unbekannte aus Mexiko taucht wieder auf. Gemeinsam gelingt es ihnen, das Ding zu besiegen.
Der Unbekannte – alle nennen ihn Mysterio (Jake Gyllenhaal) – bekommt das Vertrauen von Spider-Man. Der muss aber bald feststellen, dass dieses Vertrauen missbraucht wird. Ein Kampf zwischen Leben und Tod beginnt.

Es ist ein fulminanter Kampf, den Spider-Man da diesmal vor sich hat. Mysterio kämpft mit ganz neuen, modernen, digitalen Mitteln. Und so muss Peter Parker sich einerseits um die Liebe kümmern, aber auch gegen diverse Mächte. Venedig wird zerstört, in Prag kommt es zu Schäden, und dann auch noch London.
Die Story ist spannend, weil sie den Zuschauer auch lange über die eigentliche Situation im Unklaren lässt. Und auch als sie klarer wird, scheint alles unberechenbar zu sein. Myterio ist ein toller Gegenspieler, weil er mit völlig anderen Mitteln kämpft.
Peter Parker alias Spider-Man ist und bleibt ein toller Charakter, weil er sich seiner jungen Unzulänglichkeit bewusst ist. Der eigentlich schüchterne, aber auch sehr kluge Junge ist als Spinne ein starker Typ, der weiß, was zu tun ist, aber eben auch nicht unverwundbar und fehlerlos ist.
Die Special-Effects können sich sehen lassen, auch wenn die Zerstörungen der vielen historischen Bauten sehr weh tun.
So ist “Spider-Man: Far from Home” tolle Unterhaltung.

Spider-Man: Far from Home
USA 2019, Regie: Jon Watts
Sony, 130 Minuten, ab 12
8/10

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