RT im Kino

After Passion

Die Liebe kommt, und die Liebe geht. Dann kommt sie wieder und dann geht sie wieder. Und dann kommt…
Nun ja, ist klar.

Tessa Young (Josephine Langford) ist neu an der Washington Central University. Sie hat einen Plan. Betriebswirtschaft – und dann Erfolg. Zu Hause hat sie einen Freund, der noch auf die Highschool geht.
Auf einer Party lernt sie Hardin Scott (Hero Fiennes-Tiffin) kennen. Er provoziert sie bei einem Wahrheit-oder-Pflicht-Spiel, das sie aber abbricht.
Aber das ist irgendwas, was sie an ihm fasziniert. Aber passt sie zu diesem tätowierten Typen, der allgemein als Bad Boy gilt?
Aber auch bei Hardin tut sich was. Mit Beziehung und Dates kann er zwar nichts anfangen. Aber bei Tessa ist es trotzdem irgendwie anders.

“After Passion” dreht sich um die Liebe. Relativ simpel – und eigentlich haben wir das so schon ein paarmal gesehen. Da ist sie, die Karriere machen will und schon einen Plan hat. Und er, der planlos zu sein scheint, aber dessen Kern nach und nach freigelegt wird.
Das erinnert an zwei Filme: an “Fifty Shades of Grey”, der auch davon handelte, dass da ein harter Typ einen weichen, fast weinerlichen Kern hatte. Und an “Eiskalte Engel”, wo sich der ach so coole Typ auch als viel weicher rausstellt als gedacht.
So funktioniert auch dieser Film.
Dass es funktioniert, liegt an den beiden Hauptdarstellern. Zwischen Tessa und Hardin funkt es, erst unterschwellig, dann offensichtlich. Die Brüche wirken allerdings ein bisschen zu gewollt, zumal man Tessa eigentlich mehr Grips zutrauen sollte, als es uns die Story weismachen will. Die Erotik hätte durchaus ein bisschen ausgeprägter sein dürfen – der Film ist komplett freigegeben, wirkt dadurch aber manchmal ein wenig zu prüde.
Angesichts einer Buchreihe, die es zu dieser Geschichte gibt, sollte der Nachschub gesichert sein. Heißt: Fortsetzung folgt.

After Passion
USA 2018, Regie: Jenny Gage
Constantinfilm, 105 Minuten, ab 0
7/10

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